Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2020

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Willkommen bei unserem großen Power Rack Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Power Racks. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Power Rack zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Power Rack kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Power-Rack ist eine Kraftstation, die es dir ermöglicht, viele Übungen an einem Gerät ausführen zu können. Dadurch spart man enorm viel Platz und Geld.
  • Grundsätzlich wird zwischen vier Materialien unterscheiden: Aluminium, Stahl, Holz und Karbon. Jedes dieser Materialien bietet individuelle Vor- und Nachteile.
  • Bei deiner finalen Kaufentscheidung solltest du neben der Größe und der maximalen Belastbarkeit auch auf die Höhenpositionen, die Ausstattung sowie auf eine qualitativ hochwertige Pulverbeschichtung achten.

Power Rack Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Power Rack mit Latzug

Bei diesem Power Rack handelt es sich um ein stabiles und sehr robustes Trainingsgerät mit einem Vierkantenstahlrohr. Das Power Rack ist bis maximal 400 kg belastbar und weist eine Trainingshöhe von 211 cm auf. Generell ist das Stellas dieses Racks 125 x 219 x 150 cm (B x H x T).

Die Metallstangen links und rechts lassen sich in 25 Höhen auf deine Übungen und deine Größe einstellen. Zusätzlich verfügt das Rack über eine Latstation mit Seil- und Kabelzug für das trainieren von Rücken, Schultern und Bauch. Auch eine Klimmzugstange ist hier vorhanden. Das Gerät ist also vielseitig und ermöglicht dir das Training aller wichtigen Muskelgruppen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Das beste Power Rack mit Safety Spottern

Bei diesem Power Rack handelt es sich eher um ein einfaches Rack ohne viel Schnickschnack, welches dennoch ein super Training für Brust, Arme und ermöglicht. Zunächst einmal besteht das gesamte Gerät aus Stahlkantenrohren, welche für ihre gute Stabilität bekannt sind.

Das zugelassene Benutzergewicht liegt bei 120 kg. Das montierte Rack hat die Maße 118 x 214 x 141 cm (B x H x T). Die Safety Spotter und die J-Cups an den Seiten lassen sich in insgesamt 20 Höhenpositionen anbringen, sodass du verschiedene Übungen ausführen kannst.

Das beste Power Rack mit Standardausstattung

Bei diesem Power Rack handelt es sich ein schlichtes Gerät mit wenig Extras, welches aber ein effektives Ganzkörper Workout mit verschiedenen Übungen möglich macht. Das Gerät besteht aus massivem Vierkant-Stahlrohr und ist in der Farbe weiß gehalten. Die Maße im aufgebauten Zustand liegen bei 103 x 120 x 212 cm (B x T x H) und ist somit eher klein und auch für weniger große Wohnungen geeignet.

Zusätzlich ist eine Klimmzugstange in dem Power Rack integriert und 15 verschiedene Höheneinstellungen für die Langhantelstangen und Streben möglich. Die Belastbarkeit der Klimmzugstange liegt bei maximal 150 kg, die der Hantelablagen je Stange bei 200 kg.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Power-Rack kaufst

Worin bestehen die Vorteile des Power-Racks gegenüber anderen Home-Fitnessgeräten?

Wenn du dir dein eigenes Home Gym aufbauen möchtest, führt kein Weg am Power-Rack vorbei. Kein Gerät ermöglicht so viele Übungen in einem. Du sparst darüber hinaus viel Platz, auch wenn dir das Gerät selbst erst einmal groß erscheinen mag.

In den meisten Fällen scheitert der Aufbau eines Home Gym am Geld und vor allem am Platz. Um ein Gym aufzubauen, dass dir alle Basics bietet, wirst du eine Klimmzugstange, einen Kniebeugenständer, diverse Hanteln und eine Hantelbank kaufen müssen.

Das würde enorm viel Platz wegnehmen, wenn du jedes Gerät als einzelne Station nutzt. Das Power-Rack ist eine Kraftstation, die alle diese Übungen kombiniert, denn du kannst ganz einfach dein Bankdrück-Set an derselben Stelle machen, an dem du auch deine Squats und Klimmzüge machst.

Das einzige Problem ist, dass die meisten Power-Racks ohne Hantelbank und nur mit Gestell geliefert werden, jedoch meist mit Gewichten.

Eine Hantelbank beispielsweise kann ganz einfach zu einem günstigen Preis erworben werden. Verglichen mit den Ausgaben, die man hätte, wenn man sich jedes Gerät einzeln kaufen würde, spart man hier also wieder enorm viel Geld.

Welche Fitnessübungen kann ich nun an einem Squat-Rack machen?

Das „Squat-Rack“ oder eben „Power-Rack“ ermöglicht eben nicht nur Squats und Klimmzüge. Es kompensiert jede essenziell wichtige Übung, die das Fitnessherz begehrt. Hier eine grobe Auflistung:

  • Kniebeugen
  • Bankdrücken
  • Klimmzüge
  • Dips
  • Schulterdrücken
  • Rudern (Latzug)
  • Kreuzheben
  • Seitheben
  • Arm Curls

Natürlich ist bei einem solchen Gerät die eigene Kreativität bei den Übungen nicht zu vergessen, was das Fitnessgerät zu einer echten Allzweckwaffe macht.

Training mit dem Klimmzug.

Es gibt unterschiedliche Typen von Power-Rack, die verschiedene Handgriffe für Klimmzüge haben. (Foto: rival381987 / pixabay.com)

Welche Materialien werden für die Herstellung des Power-Racks verwendet und worin bestehen deren Vor- und Nachteile?

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Arten des Fitnessgerätes unter denen du unterscheiden solltest:

  • Aluminium
  • Stahl
  • Holz
  • Karbon

Diese Materialien sind in Indoor- und Outdoor-Gebrauch zu unterteilen. Denn wie du dir sicher vorstellen kannst, sollte zum Beispiel das Power-Rack aus Holz besser drinnen als draußen verwendet werden.

Material Wetterbeständigkeit Gewicht Stabilität Häufigkeit Preis
Aluminium Sehr hoch Hoch Sehr hoch Sehr häufig Hoch
Stahl Sehr hoch Sehr hoch Sehr hoch Sehr häufig Hoch
Holz Niedrig Hoch Hoch Selten Hoch
Karbon Sehr hoch Leicht Hoch Selten Sehr hoch

Zunächst einmal können alle Racks indoor verwendet werden, doch wenn es um den Outdoor-Gebrauch geht, trennt sich die Spreu vom Weizen.

Wie du der Tabelle entnehmen kannst, bietet dir jedes Power-Rack unterschiedliche Gegebenheiten. Wobei das Power-Rack aus Aluminium mit seiner Beständigkeit sowie physikalischen und ökonomischen Leichtigkeit herausragt. Schlechtes Wetter oder dein Körpergewicht – so hoch es auch seien mag – machen ihm nicht zu schaffen.

Stahl bietet hierbei ähnliche Vorteile und ist somit die zweitbeste Alternative, jedoch gerade im Sommer und somit im Outdoor-Gebrauch etwas hitzeanfällig, sodass du dir schon Mal die Hände verbrennen kannst.

Solltest du also etwas stämmiger gebaut sein, würden wir dir zu einem Power-Rack aus Metall raten, da deren ausgezeichnete Stabilität das problemlos aushalten kann, wenn du denn wieder einmal im „Beast-Mode“ bist.

Karbon und Holz sind ebenfalls sehr stabil und halten dich ohne Probleme aus, jedoch solltest du vor dem Kauf darauf achten, dass zum Beispiel Karbon extrem stabil ist, jedoch nicht wie Metall nachgibt. Karbon bleibt in jeder Situation in seinem festen Zustand. Das heißt, dass sich Stahl und Aluminium in wirklichen Extremsituationen verbiegen, Karbon und Holz jedoch brechen.

Karbon und Holz sind eher für den Indoor-Gebrauch zu nutzen, da Holz im Regen schnell an Belastbarkeit verliert und Karbon mit seiner Leichtigkeit im häuslichen Gebrauch auftrumpft.

Aber keine Sorge – sollten in deinem Trainingsraum nicht grade Temperaturen an die 90 Grad herrschen oder deine Wasserrohre kaputt sein, macht ein wenig Luftfeuchtigkeit oder Hitze im Raum allen Materialien, insbesondere dem sensiblen Holz, überhaupt nichts aus.

Trotzdem würden wir dir raten, diese Materialien nur zu wählen, wenn du nicht allzu schwer bist. Auch wenn es dem Material von der Stabilität her überhaupt nichts ausmacht, ist es auf Dauer wohl die bessere Alternative für dich, auf Metall zu setzen.

Wir denken, es wäre eine mentale Herausforderung, wenn du dich nach sechs Jahren Gebrauch immer wieder an denselben Holzbalken hängst, den du so gut wie jeden Tag benutzt hast, und er immer lauter quietscht.

Jedoch muss erwähnt werden, dass Holz eher eine Luxusanfertigung ist oder aber im „Do It Yourself”-Stil selbst gebaut wird.

Der Markt ist nicht gerade voll mit hölzernen Power-Racks und eine Anfertigung aus Holz vom Edel-Designer kann dich schon Mal ein paar hundert Euro mehr kosten. Jedoch kannst du ein Power-Rack auch gut als „DIY“ selberbauen.

Hierfür wirst du wesentlich weniger Geld investieren müssen als für ein fertiges Power-Rack. Dafür ist der eigene Aufwand natürlich größer. Solltest du ein bauaffiner Typ sein, haben wir im Trivia-Bereich eine grobe „DIY-Anleitung“ für dich hinzugefügt.

Im Großen und Ganzen haben alle Materialien eines gemeinsam: Sie bündeln mit ihren Vor- und Nachteilen ein starkes und vielseitiges Fitnessgerät, das hohen Belastungen standhalten kann. Leider teilen sich alle Materialien einen Kritikpunkt: den Preis.

Er wird wohl maßgeblich daran beteiligt sein, ob du dich für ein Power-Rack entscheiden wirst. Doch du darfst nie vergessen, wie viele Übungen das Gerät bündelt und wie viel Platz und Geld du dadurch in deinem Home-Gym sparen kannst.

Was sind Alternativen zu einem Power-Rack?

Klar gibt es auch Alternativen zu einem Power-Rack, denn nicht jeder sucht vielleicht nach der eierlegenden Wollmilchsau. Wir haben dir Geräte aufgelistet, die dem Power-Rack ähneln, sich aber dennoch differenzieren:

  • Half-Rack
  • Squat-Rack
  • Squat-Stands
  • Multipressen

Ein Half Rack ist ein halbes Rack und nimmt weniger Platz ein. Es sind immer noch vier Streben vorhanden, doch der Bereich innerhalb des Half-Racks ist kürzer. Half-Racks haben oft direkt Scheibenablagen, was das Ganze noch etwas platzsparender macht.

Squat-Racks werden, wie ihr Name schon sagt, nur für Squats (Kniebeugen) verwendet. Da viele Leute nach einer „Squat-Station“ für ihr Home-Gym suchen, wird oft nach einem Squat-Rack gefragt. Doch es ist oft überteuert und im Vergleich zu einem Power-Rack hat es entweder keine oder aber nicht verstellbare Sicherheitsablagen.

Für die Squat-Stands gilt dasselbe wie für die Squat-Racks. Sie sind zudem sehr instabil und bieten ebenfalls keine Sicherheitsablagen.

Die Multipressen kommen dem Power-Rack am nächsten, denn sie bieten, im Vergleich zu den Squat Racks, ein umfangreiches Übungsspektrum für nahezu alle Langhantelübungen und eben nicht nur für eine isolierte Übung.

Die Hantelstangen besitzen Führungen und haben Sicherheitsarretierungen. Die Multipresse kann praktisch all das, was das Power-Rack auch kann, doch sie ist wesentlich teurer und nicht so handlich wie das „einfache“ Power-Rack.

Was kostet ein Power-Rack?

Es stimmt schon – wenn du eine Power-Rack kaufen willst, musst du schon etwas Geld investieren, aber wir sind überzeugt, dass das Preis-/Leistungsverhältnis die Investition Wert ist.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 225 Produkte aus der Kategorie Power Rack untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.
(Quelle: Eigene Darstellung)

Dennoch wirst du eine Vielfalt an Preiskategorien vorfinden. Die günstigsten Racks starten bei circa 350 Euro. Doch aufgepasst: Ein- bis zweihundert Euro mehr solltest du schon investieren, wenn du deinem Rack erstens vollständig vertrauen und wenn du es zweitens oft benutzen möchtest. Trotzdem musst du nicht gleich ein Power-Rack für 2.000 Euro kaufen.

Wo kann ich ein Power-Rack kaufen?

Eine Power-Rack wirst du wohl in erster Linie im Internet finden. Jedoch kann dir bestimmt auch dein Fitness-Guru von nebenan oder ein Sportgeschäft in der Nähe ein Rack anbieten.

  • amazon.de
  • ebay.de
  • TechnoGym
  • Gym80
  • Gorilla Sports

Entscheidung: Welche Arten von Power-Racks gibt es und welche ist die richtige für mich?

Power Racks beziehungsweise Fitness Racks gibt es in etlichen Ausführungen mit den verschiedensten Ausstattungen. Als Fitness-Neuling aber auch als erfahrener Sportler, der sich ein eigenes Home Gym zusammenstellen möchte, kann man da schon einmal den Überblick verlieren. Grundsätzlich unterscheiden sich die vielen verschiedenen Produkte vor allem in der Ausstattung.

Man kann Power Racks in diese drei Arten einteilen:

  • Basis-Power-Rack
  • Kombi-Power-Rack
  • Profi-Power-Rack

Dem grundlegenden Funktionszweck eines Powerracks – die Ausführung von Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben – werden alle Modelle gerecht. Jedoch unterscheiden sich die verschiedenen Geräte sehr stark durch die Ausstattung und die zusätzlichen Funktionen, wodurch sich gewisse Vor- und Nachteile ergeben. Daher ist je nach Anspruch nicht jedes Power Rack gleich gut geeignet.

Im folgenden Abschnitt werden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen und deren Ausstattung beziehungsweise Funktionalität näher erläutert. Somit kannst du abwägen, welches Modell am besten zu dir passt. Zusätzlich werden auch die Vorteile und Nachteile der einzelnen Racks aufgelistet.

Wie funktioniert ein Basis-Power-Rack und worin liegen dessen Vor- und Nachteile?

Racks der Basisklasse verfügen über die geringste Ausstattung. Sie beschränkt sich meist auf die Basics: das Rack an sich, Ablagen für die Hantelstange, Sicherungen (auch Safety Spotter genannt) und eine Klimmzugstange. Darin liegt zugleich aber auch der Vorteil dieses Modells: Es ist sehr kompakt und nimmt am wenigsten Platz ein.

Die wichtigsten Ganzkörper-Kraftübungen im Fitnessbereich, aber auch beim Powerlifting, lassen sich mit jedem Power Rack ausführen. Mit den drei Grundübungen Kreuzheben, Squats und Bankdrücken kann man den ganzen Körper auch mit wenig Zeit für das Training gut trainieren. Auch Power Racks mit Basisausstattung können ohne Probleme als Squat Rack zum Kreuzheben und mit einer zusätzlichen Hantelbank auch zum Bankdrücken verwendet werden.

Hat man in seinem Home Gym schon Geräte für die Funktionen, über die ein Kombi Power Rack oder ein Profi Power Rack verfügt, oder man benötigt die zusätzliche Ausstattung eines teureren Modelles für sein Training einfach nicht, dann bietet es sich natürlich an, sein neues Rack nur mit einer Basisausstattung zu kaufen, da man damit preislich wesentlich günstiger kommt.

Vorteile
  • Kompakt
  • Platzsparend
  • Preiswert
Nachteile
  • Keine Zusatzausstattung

Der wesentliche Unterschied der Basismodelle liegt also in deren Ausstattung und folglich auch im Preis. Falls man der Meinung ist, dass man die zusätzlichen Funktionen eines teureren Modells nicht benötigt, sollte man aber auch bedenken, dass man nach ein bis zwei Jahren Training darüber womöglich anders denkt.

Wie funktioniert ein Kombi-Power-Rack und worin liegen dessen Vor- und Nachteile?

Kombi Power Racks zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie die gewohnte Funktionalität eines Racks mit den Funktionen anderer Geräte ergänzen, wie zum Beispiel einer Latzugmaschiene. Damit lässt sich mit nur einem Gerät im Grunde ein komplettes Ganzkörpertraining durchführen.

Das macht dieses Modell besonders geeignet für kleine Home Gyms, die soviel Funktionalität wie nur möglich mit sehr wenig Equipment erreichen sollen, da mit diesem Gerät alle Grund- beziehungsweise Verbundübungen, aber auch Isolationsübungen am Kabelzug durchgeführt werden können.

Vorteile
  • All-in-one Lösung
  • Platzsparend
Nachteile
  • Teurer als Basis Modelle

Für dieses Gerät sollte man sich also entscheiden, wenn man auf der Suche nach einer All-in-one-Lösung für das Home Gym ist, um auf der einen Seite Platz zu sparen und auf der anderen Seite das Maximum aus nur einem Gerät herauszuholen.

Wie funktioniert ein Profi-Power-Rack und worin liegen dessen Vor- und Nachteile?

Profi Power Racks richten sich besonders an Sportler, die zum Beispiel Powerlifting beziehungweise Kraftdreikampf auf einem professionellen Level betreiben. Aber auch Freizeit-Sportlern, denen eine besonders robuste und funktionale Bauweise wichtig ist, kann ein solches Power-Rack empfohlen werden.

Dieses Kraftgerät ist besonders robust und ist an der Gewichtablage als auch an den Safety Spottern mit bis zu 500 kg belastbar. Außerdem bietet es intelligente und durchdachte Zusatzfunktionen, die insbesondere für das professionelle Krafttraining essentiell sind.

Vorteile
  • Maximale Belastbarkeit
  • halterungen integriert
Nachteile
  • Relativ teuer

Die wichtigste Funktion für progressives Krafttraining sind die integrierten Wiederstandband-Halterungen. Diese ermöglichen es, entweder von oben oder von unten Widerstandsbänder zu befestigen, um das Gewicht entweder durch einen variablen Widerstand zu erschweren oder zu erleichtern.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Power-Racks vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du Power-Racks vergleichen und bewerten kannst. Das wird es dir um einiges leichter machen dein individuell am besten passendes Rack zu finden.

  • Größe
  • Eigengewicht des Racks / Belastbarkeit
  • Höhen-Positionen
  • Ausstattung des Racks
  • Pulverbeschichtung

In den nächsten Punkten kannst du nachlesen, was es mit den Kaufkriterien auf sich hat und wie du sie einordnen kannst.

Es gibt eine große Auswahl an Power-Racks.

Beim Kauf eines Power-Racks gibt es verschiedene Kaufkriterien, welche man vor dem Kauf berücksichtigen sollte.

Größe

Die Größe ist ein wesentlicher Faktor, den du einplanen und beachten musst, bevor du ein Power-Rack kaufst. Stell dir nur einmal vor, du findest das perfekte Rack für dich, das du dir in deinen Keller mit zwei Meter hoher Decke stellen möchtest. Dein Rack allerdings überschreitet diese Höhe.

Außerdem musst du ebenfalls beachten, dass du gut und gerne mindestens circa 30 cm auf die Rackhöhe oder Klimmzughöhe aufschlagen musst, da du bei deinen Klimmzugübungen mit deinem Kopf und ebenfalls deinem Oberkörper über deine Rackhöhe ragen wirst.

Außerdem spielt die Breite der Rack eine große Rolle – nicht nur platzeshalber oder für den Wohlfühlfaktor, sondern gerade dann, wenn du Langhanteln an deiner Rack nutzen möchtest. Die Racks kommen nicht in Einheitsmaßen und besitzen somit unterschiedliche Breiten, sodass sich nicht jede Langhantel für deine Rack eignet. Sie passen nämlich dann im ungünstigsten Fall nicht in die Safety-Spotter.

Genauso wichtig ist die Tiefe des Gerätes, denn dein Rack mag von den Maßen vielleicht in deinen Trainingsraum passen, jedoch steigt dieser Wert beim Hinzufügen von beispielsweise einer Hantelbank oder von Gewichten und muss beachtet werden.

Eigengewicht des Racks / Belastbarkeit

Solltest du dein Rack auf einem Balkon oder im fünften Stock nutzen, du selbst schwerer sein oder mit sehr hohen Gewichten trainieren, dann sind die folgenden Informationen von Bedeutung für dich.

Die meisten Racks sind nicht so schwer, wie du dir vielleicht vorstellen magst. So liegt die Spanne des Eigengewichts im Bereich von 50 bis 150 kg. Aber aufgepasst: Du musst beachten, dass du deinem Rack noch Gewichte und dein eigenes Körpergewicht auflastest. Darum solltest du unbedingt auf die maximale Belastbarkeit schauen, um Verletzungen oder Unfälle zu vermeiden.

Außerdem wäre es nicht nur sinnvoll in Bezug auf die Belastbarkeit, auf das Gewicht des Racks zu achten. Es sollte auch beachtet werden, welche Belastbarkeit dein Balkon oder ähnlicher Trainingsuntergrund aufweist.

Höhen-Positionen

Die Höhen-Positionen oder Safety-Spotter werden ein wichtiges Kriterium sein, wenn es dir wichtig ist, die Möglichkeit zu haben, eine hohe Varianz an Übungen ausführen zu können.

Die Safety-Spotter sind dein Rückhalt im Training, denn auch in brenzligen Situationen wirst du deine Langhantel noch sicher in die Vorrichtung bekommen. Das wird dir, im Vergleich zu einer Freihantelbank, einen sehr guten Trainingshalt geben. Somit kannst du dich ohne Probleme auch an hohe Gewichte trauen.

Trotzdem solltest du dich, wie bereits erwähnt, an das Gewichtslimit halten und auf die maximale Belastung achten. Nichtsdestotrotz wird deine Trainingserfahrung durch die Safety-Spotter enorm ergänzt. Denn diese werden dir ermöglichen, möglichst viele Übungen, gerade im Bereich Brust-/Schultertraining und Kniebeugen, vielseitig auszuführen.

Daher wirst du Wert darauflegen müssen, wie viele Safety-Spotter dir dein Power-Rack bietet.

Ausstattung des Racks

Nicht jedes Power-Rack wird dir dieselbe Ausstattung bieten. Es gibt, wie dir bestimmt schon aufgefallen ist, kein einheitliches Standard -Rack.

Jedes Rack bietet gewisse eigene Merkmale. Nicht jedes Modell hat eine „normale“ Klimmzugstange. Viele Racks bieten dir noch zahlreiche andere Variationen an der Stange.

Vom Basic-Klimmzug bis hin zum Monkey-Chin – dir wird an den sogenannten Multigripp-Klimmzugstangen vieles ermöglicht. Außerdem musst du darauf achten, ob dein Rack bereits Langhantelstangen oder sogar Gewichte mit sich bringt, denn viele Trainingsgeräte werden ohne diese geliefert.

Um dort ebenfalls Fehler zu vermeiden, raten wir dir, noch einmal den Abschnitt „Größe“ durchzulesen. Sportler, die auf keinen Fall etwas im Training missen wollen, sollten darauf achten, ob ihr Rack eine Latzugstation mit sich bringt oder es möglich ist, diese zu ergänzen.

Pulverbeschichtung

Im Outdoorgebrauch ist die Pulverbeschichtung fast schon ein Muss. Auch im Indoorbereich wird sie dir diverse Vorteile bieten. Die Pulverbeschichtung ist die Allzweckwaffe gegen unerwünschte Negativeffekte.

Auch wenn wir dir bereits dargelegt haben, welche Materialien Vor- und Nachteile besitzen, wird die Pulverbeschichtung die negativen Aspekte mindern und die vielen positiven Attribute noch fördern. Stahl beispielsweise wird sich im Outdoorgebrauch bei hoher UV-Bestrahlung stark erhitzen.

Die Pulverbeschichtung wird diese Überhitzung stark eingrenzen und dein Training somit wesentlich komfortabler und ebenfalls wetterbeständiger machen. Wenn du das gleiche Rack im Indoorbereich nutzen willst, wirst du mit dem ein oder anderen Stromschlag zu kämpfen haben. Denn nackter Stahl bietet dir die beste Oberfläche, um dich zu entladen.

Die Lösung heißt hier wieder Pulverbeschichtung. Die feinen Partikel bieten den besten Puffer zwischen dir und dem Stahl. Also achte darauf, ein Rack mit Pulverbeschichtung zu kaufen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Power-Rack

Kann ich ein Power-Rack auch selber bauen?

Wie bereits erwähnt kannst du dein Rack auch selbst bauen. Alles was du brauchst ist Holz, Schrauben und vor allem eine Menge Zeit und Geduld.

Wenn der Erfinder und Baumeister in dir geweckt ist, kannst du ein Power-Rack ziemlich einfach selber bauen. Aber aufgepasst! Du solltest Erfahrung haben, wenn du ein Power-Rack selber bauen möchtest und nicht einfach drauf los bauen. Du wirst an deinem Rack Langhanteln mit hohen Gewichten sicher ablegen wollen und dich zu einhundert Prozent auf dein Gerät verlassen müssen.

Eignet sich das Power-Rack für Crossfit-Übungen?

Das Power-Rack ist das perfekte Tool für Crossfit-Übungen – nichts bietet dir eine größere Vielfalt für Crossfit. Dass das Power-Rack fast schon dafür geschaffen ist, erklärt sich von selbst. An welchem Gerät kannst du sonst von einem Klimmzug-Set direkt in eine Bauchübung und dann an die Trizeps Dips wandern, ohne deine Fitnessstation zu verlassen?

Von simplen Übungen mit Widerstandsbändern bis zur artistischen Free-Einlage an der Klimmzugstange – alles ist dabei und wir sind uns sicher, dass du so gut wie jedes Crossfit-Training zufriedenstellend absolvieren wirst.

Hier haben wir eine Übersicht, welche Übungen du generell an einem Power-Rack durchführen kannst:

Übung Beanspruchte Muskulatur Anzahl
Kniebeugen Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur, Rumpfmuskulatur 3-4 Sätze. 6-8 Wiederholungen
Bankdrücken Brust- Schultermuskulatur, Armmuskulatur (Trizeps) 3-4 Sätze. 6-12 Wiederholungen
Schulterdrücken Schultermuskulatur 3 Sätze. 8-12 Wiederholungen
Rudern Rückenmuskulatur, Armmuskulatur (Bizeps) 3 Sätze. 8-12 Wiederholungen
Kreuzheben Rückenmuskulatur, Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur, Rumpfmuskulatur 3-4 Sätze. 6-8 Wiederholungen
Bizeps-Curls Armmuskulatur (Bizeps) 3 Sätze. 8-12 Wiederholungen
Ausfallschritte Oberschenkel- und gesäßmuskulatur, Rumpfmuskulatur 3 Sätze. 10 Wiederholungen pro Bein
Klimmzüge Rückenmuskulatur, Armmuskulatur (Bizeps) 3-4 Sätze. So viele Wiederholungen wie möglich

Wieso sollte ich zu Hause trainieren?

Es gibt viele Gründe, zu Hause zu trainieren und jeder könnte mindestens einen Grund nennen, einmal das Gym von nebenan für sich alleine haben zu wollen. Einmal ohne Bedenken oberkörperfrei trainieren. Alle Geräte und Übungen, die du machen willst, sind möglich. Keiner, der dich stört, und keine unangenehme Begegnungen mit Leuten, die du eigentlich nicht sehen willst.

Einfach mal abschalten können. Nur du und die Gewichte. Oder aber du und dein Buddy. Außerdem hast du die Option, „mal eben schnell“ trainieren zu gehen und eben nicht noch zum Gym um die Ecke zu laufen oder sogar mehrere Kilometer fahren zu müssen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Whorton J. C.: Crusaders for fitness: The history of American health reformers, Princeton Univ. Press, Princeton, 1982.

[2] http://www.zeit.de/2009/21/Fachportraet-Sportwissenschaften

[3] https://fitnessworld24.net/blog/vorteile-beim-training-mit-dem-powerrack/

Bildnachweis: resultzgym / pixabay.com

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