Wetsuit
Zuletzt aktualisiert: 10. September 2020

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Ein Wetsuit gehört bei vielen verschiedenen Wassersportarten mittlerweile zur Standardausrüstung. Egal ob beim Schnorcheln, Surfen, Schwimmen, Kayaking oder Tauchen, du benötigst immer einen Wetsuit. Er schützt deinen Körper bei jeder Wassersportart vor dem Auskühlen und gefährlichen UV-Strahlen.

Mit unserem großen Wetsuit Test 2020 möchten wir dir dabei helfen, den perfekten Anzug zu finden. Dafür haben wir Lycras, Rash Guards / Rash Vests, Spring Wetsuits, sowie Fullsuits / Steamer miteinander verglichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile aufgelistet. Wir hoffen dir damit deine Kaufentscheidung zu erleichtern.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Wetsuit besteht in der Regel aus geschäumten Neopren und wird u.a. auch als Semi-Trockenanzug, Halbtrockenanzug oder Semidry-Anzug bezeichnet. Das Neopren des Wetsuits besteht aus vielen kleinen Gasbläschen und hält dich, wie der Name “wet” (dt. “nass”) schon sagt, zwar nicht trocken, jedoch behindern sie den direkten Wasseraustausch und sorgen für eine gute Wärmeisolierung.
  • Es gibt insgesamt drei verschiedene Typen von Wetsuits, die unterschieden werden: Lycras und Rash Guards / Rash Vests, sowie Spring Wetsuits und Fullsuits / Steamer. Je nachdem, in welchen Gewässern du unterwegs bist und welche Temperaturen dort herrschen, brauchst du einen anderen Wetsuit.
  • Bei der Wahl des richtigen Wetsuits solltest du nicht auf den Schnitt des Wetsuits, sondern vor allem auch auf die Material-Dichte schauen. Hierbei gilt: Je kälter das Wasser ist, umso dicker sollte dein Neoprenanzug sein.

Wetsuit Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Wetsuit für Frauen

Der einteilige Spring Wetsuit “Cressi Playa Lady” mit 2,5 mm beidseitig gefüttertem Neopren und einem hohen Stretch-Anteil ist der ideale Wetsuit für weibliche Wassersportfans. Der Anzug ist in fünf unterschiedlichen Farben erhältlich und durch den eingenähten Frontreißverschluss lässt er sich kinderleicht an- und ausziehen.

Mit diesem Wetsuit bist du für jede Wassersportart ideal ausgerüstet! Durch den kurzen Shorty-Schnitt und einer Material-Dicke von 2,5 mm eignet dieser Neoprenanzug vor allem für zum Schnorcheln, Tauchen, Segeln oder Schwimmen in tropischen Gewässern.

Der beste Wetsuit mit optimalem Preis-Leistungsverhältnis

Der einteilige Wetsuit von “Cressi Lido Man” begeistert durch seinen robusten und langlebigen Frontreißverschluss und schützt deinen Körper beim Schnorcheln, Tauchen und vielen anderen Wassersportarten vor dem Auskühlen und gefährlichen UV-Strahlen.

Der Shorty-Overall besteht aus zweifach kaschiertem 2,0 mm Neopren und ist in sechs unterschiedlichen Farben erhältlich. Er lässt sich kinderleicht an- und ausziehen und zeichnet sich durch eine große Bewegungsfreiheit aus. Für jeden Wassersportler, der für wenig Geld einen qualitativ hochwertigen Wetsuit haben will, ist dieser Anzug ein Muss!

Der beste Wetsuit für Einsteiger

Der Spring Wetsuit “Men’s Reactor-2” von O’Neill mit einer Neopren-Dicke von 2 mm ist der ideale Wetsuit für Einsteiger. Er besteht aus 70% Flüssigkeitsschaumkörper, sowie 30% FluidFlex und ist in allen gängigen Größen vorhanden.

Der Wetsuit besitzt zudem ein YKK Rückensystem mit einem Reißverschluss und einer versteckten Schlüsseltasche. Mit seinem voll verstellbaren Super-Seal-Hals und Krypto Knie-Pads ist er für alle Wassersport-Anfänger genau der Richtige!

Kauf- und Bewertungskriterien für Wetsuits

Hier erfährst du anhand welcher Kriterien sich Wetsuits unterscheiden lassen. Dadurch wollen wir dir deine letztendliche Kaufentscheidung so leicht wie möglich machen.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Wetsuits miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Im nachfolgendem Abschnitt gehen wir etwas genauer auf die einzelnen Aspekte ein.

Material-Dicke

Die Dicke bzw. Stärke deines Wetsuits ist von immenser Bedeutung. Da dich ein Wetsuit vor dem Auskühlen deines Körpers und vor UV-Strahlen schützen soll, solltest du dir vor dem Kauf genau überlegen, in welcher Stärke du dir deinen Neoprenanzug zulegst.

Die Dicke des Neoprens ist dabei in der Regel in Millimetern angegeben. Zudem ist das Material im Rumpfbereich deines Oberkörpers gewöhnlich etwas dicker und an deinen Extremitäten (Armen, Beinen) etwas dünner.

Wenn du bei deinen Recherchen nach einem neuen Wetsuit auf Anzüge mit einer Materialstärke von beispielsweise 5/4 mm stößt, dann heißt das, dass der Neopren des Wetsuits am Torso 5 mm und an den Armen und Beinen 4 mm dick ist.

Welche Materialstärke du brauchst, hängt davon ab, wie hoch die Wassertemperatur ist, welche Wetterbedingungen herrschen und wie dein persönliches Kälteempfinden ist. Allgemein gilt die Faustregel, dass sich die Dicke des Neoprens nach der Temperatur des Wassers bestimmt, d.h. je kälter das Wasser ist, umso dicker sollte dein Wetsuit sein.

In der nachfolgenden Tabelle wollen wir dir einen kleinen Anhaltspunkt geben, ab welcher Wassertemperatur welcher Typ von Wetsuit zu empfehlen ist:

Wassertemperatur Wetsuit Typ
über 25 °C Badekleidung und UV Lycra
22 – 25 °C 1 oder 2 mm Rash Guard / Rash Vest und Board Shorts
17 – 22 °C 4/3 Spring Wetsuit
10 – 17 °C 5/4 Fullsuit / Steamer mit Schuhen und Kopfhaube
unter 10 °C 6/5/4 Steamer mit Neoshirt, Schuhen und Kopfhaube

Art des Verschlusses

Hast du einmal die richtige Materialstärke für deinen Wetsuit gefunden, musst du dich nun entscheiden, welche Art von Reißverschluss du haben möchtest. Ein Reißverschluss bietet dir beim Anziehen deines Neoprenanzuges eine große Hilfe. Dabei gilt: Je länger der Verschluss ist, umso besser kannst du den Wetsuit an- und ausziehen.

Hierbei lassen sich insgesamt vier unterschiedliche Arten unterscheiden:

  • Front Zip: Bei diesem Modell befindet sich der Reißverschluss, wie der Name schon sagt, auf der Vorderseite des Wetsuits. Der Front Zip hat den Vorteil, dass bei ihm relativ wenig Wasser in den Anzug eindringt und dass er das An- und Ausziehen immens erleichtert.
  • Back Zip: Beim Back Zip befindet sich der Reißverschluss auf der Rückseite. Zum selbstständigen Öffnen und Schließen befindet sich meistens ein langes Band am Verschluss. Im Vergleich zum Front Zip hat der Back Zip den Vorteil, dass er nicht an den Oberkörper drückt, wenn du auf deinem Surfbrett liegst.
  • Chest Zip: Der Chest Zip befindet sich waagerecht auf Brusthohe des Anzuges. Bei dieser Art von Verschluss dringt kaum Wasser in den Wetsuit ein und hält dadurch besser warm.
  • No Zip: Hierbei befindet sich überhaupt kein Reißverschluss an deinem Wetsuit. Obwohl das Anziehen etwas Übung erfordert, hast du bei diesem Modell maximalen Komfort und den minimalsten Wassereintritt.

Art der Naht

Nicht nur die Art des Reißverschlusses spielt beim Kauf eines Wetsuits eine Rolle, sondern auch die richtige Naht. Der Markt von Wetsuits hat sich im Laufe der Zeit stetig gewandelt und es wurden immer neuere Stichtechniken entwickelt.

Generell lassen sich vier verschiedene Nähte unterscheiden:

  • Flatlock: Bei dieser Variante sind die Nähte besonders stark und flexibel. Sie entstehen durch eine überlappende Stichtechnik und sorgen für eine gute Wasser- und Luftdurchlässigkeit. Sie eignen sich besonders bei Wetsuits für wärmere Wassertemperaturen.
  • Getapet: Wie der Name schon sagt, werden dehnbare Tapes (dt. Bänder) auf die Nahtinnenseite geklebt. Sie sorgen für einen guten Komfort, sind sehr haltbar und wasserresistent.
  • Glued & Blindstitched (GBS): Hierbei werden die Neoprenteile zunächst verklebt und dann auf einer Seite mit Blindstichen vernäht. Diese Naht ist besonders wasserabweisend.
  • Versiegelt: Bei diesem Modell wird die Naht mit einem speziellen Dichtungsmittel versiegelt. Dadurch bietet sie eine maximale Wasserresistenz.

Größe und Passform

Bei der Wahl der richtigen Größe des Wetsuits kannst du dich nach deiner normalen Kleidergröße richten. Der Wetsuit sollte schön eng am Körper anliegen, jedoch solltest du natürlich noch genügend Luft bekommen können.

Beachte beim Kauf deines Wetsuits, dass die Hersteller teilweise recht unterschiedliche Größentabellen angeben, d.h. dass deine Größe von Produzent zu Produzent recht unterschiedlich ausfallen kann. Unser Tipp ist, dass du von deinem Wetsuit unbedingt mehrere Größen bestellst und dich am Ende dann für den Anzug entscheidest, der am besten passt.

Zur besseren Veranschaulichung haben wir dir eine recht gängige Größentabelle herausgesucht, damit du ein ungefähres Gefühl dafür bekommst, welche Größen auf dem Markt angeboten werden:

Größe Männer Frauen
XS 60-71 kg / 160-175 cm 42-52 kg / 145-165 cm
XSL 60-71 kg / 175-185 cm
S 68-79 kg / 165-180 cm 50-57 kg / 150-165 cm
SL 72-79 kg / 180-190 cm
M 78-88 kg / 175-185 cm 60-72 kg / 165-180 cm
ML 80-90 kg / 185-195 cm
ML+ 85-95 kg / 175-190 cm
L 86-98 kg / 185-200 cm 72+ kg / 170-185 cm
XL 95+ kg / 185-205+ cm

Accessoires

Je nachdem wo du mit deinem Surfbrett unterwegs bist, brauchst du neben deinem Wetsuit auch noch weitere Schutzausrüstung. Folgende Accessoires solltest du zusätzlich zum Kauf eines Neoprenanzugs in Betracht ziehen:

  • Booties: Booties (dt. Surfschuhe) eignet sich vor allem, wenn du beispielsweise in der Nähe von Riffen tauchen oder surfen willst. Die Gummischuhe schützten deine Füße vor Verletzungen durch Seeigel und Co. und halten diese zusätzlich in kalten Wasser warm. Darüber hinaus hast du durch die Gummisohle auf deinem Surfbrett auch einen besseren Halt.
  • Handschuhe: Ähnlich wie Booties sorgen Handschuhe dafür, dass du dir keine Verletzungen zuziehst und schützten dich zusätzlich vor Kälte. Handschuhe eignen vor allem als gute Ergänzung zum Winter-Wetsuit.
  • Kopfhaube: Eine Kopfhaube, auch “Hoody” genannt, schützt deinen Kopf vor kaltem Wind und Wasser. Zudem bietet sie einen guten Schutz gegen UV-Strahlen.

Entscheidung: Welche Arten von Wetsuits gibt es und welche ist der richtige für dich?

Wenn du dir einen Wetsuit zulegen möchtest, gibt es drei Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

Typ Vorteile Nachteile
Lycras und Rash Guards / Rash Vests leichtes An- und Ausziehen möglich, schnelles Trocknen kein Schutz für restliche Körperteile
Spring Wetsuits gute Wärmeisolation, guter Schutz vor Verletzungen und Abschürfungen kein Schutz an empfindlichen Stellen, wie z.B. Ellenbogen und Knie
Fullsuits / Steamer ideale Wärmeisolation auch unter kalten und windigen Bedingungen, idealer Schutz vor Verletzungen und Abschürfungen schweres An- und Ausziehen

Wenn du mehr über die einzelnen Typen von Wetsuits erfahren möchtest, haben wir dir in den folgenden Abschnitten die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Lycras und Rash Guards / Rash Vests

Lycras und Rash Guards / Rash Vests

Diese Typen von Wetsuits werden vor allem in warmen Gewässern ab einer Wassertemperatur von 20 °C getragen. Als Lycra wird ein ärmeloses Neopren-Oberteil und als Rash Guard bzw. Rash Vest ein Neopren-Oberteil mit Ärmeln bezeichnet.

Sie bieten einen guten Schutz gegen gefährliche UV-Strahlung und vor Verletzung durch scharfe Kanten oder Meerestiere. Zudem halten sie zumindest den Oberkörper schön warm, lassen sich leicht an- und ausziehen und trocknen sehr schnell.

Vorteile
  • guter Schutz des Oberkörpers gegen UV-Strahlung
  • leichtes An- und Ausziehen möglich
  • schnelles Trocknen
Nachteile
  • kein Schutz für restliche Körperteile
  • geringere Wärmeisolation

Dadurch, dass sie nur den Oberkörper bedecken, sind die restlichen Körperteile nicht ausreichend vor Verletzungen oder UV-Strahlen geschützt. Darüber hinaus besitzen sie eine geringere Wärmeisolation.

Spring Wetsuits

Spring Wetsuits

Als Spring Wetsuits oder Springsuits werden einteilige Steamer mit halben Armen und Beinen bezeichnet. Sie besitzen in der Regel eine Materialstärke zwischen 0,5 und 3 Millimetern.

Springsuits halten deinen Körper ausreichend warm und schützen ihn vor Verletzungen und Abschürfungen. Im Vergleich zum Lycra und Rash Guard schützen sie auch den unteren Teil des Körpers vor UV-Strahlen und verrutschen nicht beim Schwimmen.

Vorteile
  • gute Wärmeisolation
  • guter Schutz vor Verletzungen und Abschürfungen
  • rutschfest
Nachteile
  • kein Schutz an empfindlichen Stellen, wie z.B. Ellenbogen und Knie
  • schweres An- und Ausziehen

Vor allem an empfindlichen Stellen, wie Ellenbogen und Knien bieten sie keinen ausreichenden Schutz. Außerdem lassen sie sich im Gegensatz zu Lycras und Rash Guards viel schwerer anziehen.

Fullsuits / Steamer

Fullsuits / Steamer

Ein Fullsuit bzw. Steamer ist ein einteiliger Neoprenanzug mit langen Armen und Beinen. Üblicherweise besitzt er eine Materialstärke von 2 bis 6 Millimetern.

Ein einteiliger Neoprenanzug bietet am ganzen Körper einen ausreichenden Schutz vor Kälte und UV-Strahlen. Wenn du beispielsweise in besonders kalten Gewässern surfen möchtest, dann ist ein Steamer dein idealer Begleiter. Zusätzlich kannst du einen Fullsuit auch mit integrierter Kopfhaube kaufen, damit du ausreichend vor Kälte und Wind geschützt bist.

Vorteile
  • ideale Wärmeisolation auch unter kalten und windigen Bedingungen
  • idealer Schutz vor Verletzungen und Abschürfungen
Nachteile
  • schweres An- und Ausziehen

Ein wesentlicher Nachteil des Steamers ist, dass du ihn im Vergleich zu den anderen Wetsuit Typen ziemlich schwer an- und ausziehen kannst. Selbst mit integriertem Reißverschluss lässt sich ein Fullsuit nicht leicht anziehen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Wetsuits ausführlich beantwortet

Nachfolgend wollen wir dir im Ratgeberteil die wichtigsten Fragen zum Thema Wetsuits beantworten. Wir haben die Fragen für dich herausgesucht und beantworten sie in Kürze. Nachdem du den Ratgeber durchgelesen hast, wirst du alle essentiellen Hintergründe über Wetsuits kennen.

Für wen eignet sich ein Wetsuit?

Wie in den oberen Abschnitten bereits beschrieben, eignet sich ein Wetsuits für eine große Anzahl an unterschiedlichen Wassersportarten. Je nachdem für welchen Wassersport er benötigt wird und wo du ihn ausüben willst, muss er verschiedene Eigenschaften besitzen.

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Gerade zum Surfen eignet sich ein Wetsuit perfekt. Er schützt deinen Körper vor dem Auskühlen und UV-Strahlung.
(Bildquelle: frank mckenna / Unsplash)

Wenn du in wärmeren Gewässern surfst, brauchst du beispielsweise einen Lycra oder Rash Guard und in kälteren Gewässern eher einen Spring Wetsuit oder Steamer. Generell ist ein Wetsuit bei Temperaturen unter 23 °C sinnvoll.

Wie eng sollte ein Wetsuit sitzen?

Da du online natürlich nicht die selbe Fachberatung wie in einem Surfshop oder Sportfachhandel hast, solltest du einige Tipps beachten, damit dein Wetsuit auch perfekt passt:

  • Beachte beim Anziehen, dass der Wetsuit an den Hals-, Arm- und Beinabschlüssen schön eng anliegt.
  • Achte darauf, dass du trotz des strammen Sitzes noch gut atmen kannst und eine ausreichende Bewegungsfreiheit besitzt.
  • Vermeide, dass dein Anzug unter den Armen, sowie in den Kniekehlen oder an den Schultern Falten schlägt.

Was kostet ein Wetsuit?

Um einen kleinen Überblick über die Preise der unterschiedlichen Typen von Wetsuits zu bekommen, haben wir dir nachfolgend eine Tabelle mit allen wichtigen Preisinformationen zusammengefasst:

Materialstärke Preis Damen Preis Herren
1 mm ca. 47 bis 96 Euro ab 89 Euro
1,5 mm ab 58 Euro
2 mm ca. 36 bis 179 Euro ca. 35 bis 170 Euro
2,5 mm ca. 56 bis 117 Euro ca. 56 bis 175 Euro
3 mm ca. 52 bis 218 Euro ca. 53 bis 200 Euro
3,5 mm ca. 101 bis 555 Euro ab 116 Euro
4 mm ca. 92 bis 218 Euro ca. 112 bis 611 Euro
4,5 mm ab 116 Euro ab 116 Euro
5 mm ca. 96 bis 213 Euro ca. 112 bis 187 Euro
6 mm ca. 119 bis 187 Euro

Wo kannst du einen Wetsuit kaufen?

Wetsuits gibt es sowohl im Einzelhandel mit Sportabteilung, in Outdoor- und Sport-Fachgeschäften, als auch in vielen Onlineshops zu kaufen.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten Wetsuits verkauft:

  • wetsuitoutlet.de
  • oneill.com
  • surfdome.com
  • planet-sports.de
  • online-surfshop.de
  • decathlon.co.uk
  • amazon.de

Alle Wetsuits, die wir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mind. einem dieser Onlineshops verlinkt. Wenn du einen passenden Wetsuit gefunden hast, kannst du gleich zuschlagen.

Welche umweltfreundlichere Alternative gibt es zu einem Wetsuit aus Neopren?

Wie du wahrscheinlich weißt, ist die Herstellung von Neopren als synthetisches Gummi sehr umweltschädlich. Jedoch gibt es ein paar Hersteller, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Wetsuits möglichst nachhaltig und umweltfreundlich herzustellen. Mittlerweile sind Wetsuits auch im Handel mit bis 85 % Naturkautschuk erhältlich.

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Ein Wetsuit eignet sich auch ideal zum Schnorcheln oder Tauchen.
(Bildquelle: Shane Stagner / Unsplash)

Wenn dir deine Umwelt am Herzen liegt, dann achte beim Kauf deines Wetsuits darauf, dass der Anzug möglichst transparent bzw. nachhaltig produziert wurde und bei der Herstellung entweder zum Teil oder völlig auf Neopren verzichtet wurde.

Was solltest du unter einem Wetsuit tragen?

Bei dieser Frage gilt: Jeder wie er mag! Ob du unter deinem Wetsuit etwas anziehen möchtest oder nicht, ist reine Geschmacksache. Manche Frauen mögen es beispielsweise lieber unter ihren Anzug einen Sport-BH oder einen Sport-Bikini bzw. Badeanzug zu tragen.

Solltest du dir deinen Wetsuit nur ausgeliehen haben, dann ist es aus hygienischen Gründen selbstverständlich, dass du unter deinen Neoprenanzug eine Badehose oder Bikini / Badeanzug anziehst.

Wie ziehst du einen Wetsuit richtig an?

Das Anziehen eines Wetsuits ist nicht so einfach, wie du es dir vielleicht vorstellst. Jeder der einen Neoprenanzug schon einmal getragen hat, weiß, dass es teilweise ein ganz schöner Kampf sein kann!

Damit das Anziehen deines neuen Wetsuits nicht auch zum Kampf wird, haben wir dir eine kleine Anleitung herausgesucht:

  1. Hochziehen der Anzughose: Fange bei den Beinen des Wetsuits an und ziehe eine Plastiktüte über deine Füße. Dann ziehe deinen Anzug Stück für Stück zunächst an deinen einem und danach an deinem anderen Beinen hoch.
  2. Hochziehen des Oberteils: Wenn mit deinen Beinen fertig bist und dein Anzug richtig sitzt, ziehe ihn nun an deiner Hüfte hoch.
  3. Hochziehen der Ärmel: Nun ziehst du die Plastiktüte auch über deine Hände und ziehst die Ärmel des Anzuges an.
  4. Schließen des Reißverschlusses: Zum Schluss schließt du noch den Reißverschluss. Fertig!

Wie reinigst du einen Wetsuit?

Nachdem du mit deinem Neoprenanzug beispielsweise Wellen geritten oder tauchen gegangen bist, solltest du diesen zwar nicht nach jedem Tauch- oder Wellengang, aber nach einer bestimmten Zeit reinigen.

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Du darfst deinen Wetsuit nach dem Waschen bzw. beim Trocknen auf keinen Fall auswringen und in die direkte Sonne legen!

Ansonsten entstehen Risse und der Neopren wird brüchig.

Dazu benutzt du am besten ein spezielles Waschmittel, was zur Reinigung von Neoprenanzügen geeignet ist. Achte darauf, dass dein Waschmittel eine desinfizierende Wirkung besitzt und die Elastizität und Flexibilität des Neoprens nicht beeinträchtigt wird.

Zudem solltest du deinen Wetsuit immer per Hand und nicht mit der Waschmaschine waschen! Wenn du mit der Säuberung des Anzuges fertig bist, dann drücke diesen sanft aus.

Damit dein Neoprenanzug auch schnell und vollständig trocken wird, drehst du ihn am besten mit der Innenseite nach außen und trocknest ihn an einem möglichst schattigen Plätzchen.

Bildquelle: Crego/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Melanie ist Fitnesstrainerin und hat sich auf Wassersport spezialisiert. Ob Wassergymnastik, Schwimmen oder Kajak fahren - Melanie liebt alle Wassersportarten. Sie gibt Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene und lernt Interessierten das Kajak fahren und das Stand-Up-Paddling. In ihren Ratgebertexten gibt sie Tipps zur perfekten Ausrüstung für verschiedene Wassersportarten.