Willkommen bei unserem großen Vibrationsplatte Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Vibrationsplatten. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Vibrationsplatte zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Vibrationsplatte kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer Vibrationsplatte nutzt du nahezu 100 Prozent deiner Muskeln – und zwar ohne dich selbst zu bewegen.
  • Vom Anfänger bis zu fortgeschrittenen Sportler kann jeder von einem Vibrationstrainer profitieren. Wir unterscheiden im Wesentlichen zwischen vertikalen, oszillierenden und triaxialen Vibrationssystemen.
  • Ein Vibrationstraining hilft dir effektiv bei der Reduzierung von Körpergewicht, Cellulite und Verspannungen.

Vibrationsplatte Test: Das Ranking

Platz 1: Sportstech Profi Vibrationsplatte VP300

Die Sportstech Profi Vibrationsplatte VP300 arbeitet mit zwei leistungsstarken Motoren und bietet 120 Intensitätsstufen. Auf der 80 x 45 cm großen Trittfläche stehst du stabil und hast das Touchdisplay dabei jederzeit im Blick. Über die integrierten Lautsprecher kannst du deine Musik vom Smartphone kabellos per Bluetooth streamen.

Der Hersteller liefert zwei Zugbänder und ein Übungsposter für ein effektives Vibrationstraining mit. Er verspricht, dass durch die 3D-Wipp-Technologie der Sportstech Profi Vibrationsplatte VP300 die Tiefenmuskulatur stimuliert wird und sich sogar dein Hautbild verbessern kann, weil das Training gegen Cellulite wirkt.

Platz 2: M MEDIASHOP Unisex-Adult Vibro Shaper

Der M MEDIASHOP Unisex-Adult Vibro Shaper erzeugt Schwingungen durch die Oszillationstechnologie. Er verfügt über drei Intensitätsstufen sowie 99 Geschwindigkeiten und soll mit nur zehn Minuten Training pro Tag beim Muskelaufbau helfen, indem bis zu 50 Muskelkontraktionen pro Sekunde stattfinden. Dabei wird gleichzeitig die Durchblutung angeregt und etwaige Verspannungen lösen sich.

Der 62,5 cm x 38,5 cm x 12 cm große Vibro Shaper von M MEDIASHOP wiegt 13,8 kg und hat einen integrierten Computer, der dir die absolvierte Trainingszeit anzeigt. Im Lieferumfang sind zudem zwei Power-Dehnbänder, ein Ernährungsplan und eine Fernbedienung enthalten.

Platz 3: Bluefin Fitness Vibrationsplatte

Die ultraflache Bluefin Fitness Vibrationsplatte mit Oszillationstechnologie verfügt über einen Motor, der mit 1.000 Watt nicht nur sehr leistungsstark, sondern auch leise ist. Der Hersteller bietet zudem eine lebenslange Garantie auf den Motor. Es gibt drei Vibrationszonen, 180 Geschwindigkeitsstufen und fünf Trainingsprogramme.

Auch bei diesem Gerät ist es möglich, dein Smartphone über Bluetooth mit den integrierten Lautsprechern zu verbinden und so Musik zu hören. Zusammen mit den beiden mitgelieferten Trainingsbändern und dem Poster mit Übungsanleitungen werden die zehn Minuten Training pro Tag wie im Flug vergehen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Vibrationsplatte kaufst

Worin liegen die Vorteile einer Vibrationsplatte für zuhause gegenüber dem Training im Fitnessstudio?

Für ein effektives Training musst du nicht ins Fitnessstudio gehen. Mit einem Vibrationstrainer kannst du einfach und bequem zuhause in Form bleiben. Entscheidend für deinen Erfolg beim Abnehmen oder Muskelaufbau sind allerdings deine Disziplin und die eigene Motivation.

Falls du lieber unter Menschen bist und gerne neue Kontakte knüpfst, ist die Nutzung einer Vibrationsplatte auch im Fitnessstudio möglich. Zudem kann dir ein Fitnesstrainer bei der Ausführung der Übungen behilflich sein.

Das Training unter Anleitung ist insbesondere empfehlenswert für Anfänger, da eine falsche Haltung zu negativen gesundheitlichen Konsequenzen führen kann. Im Unterschied zu einem Gerät für daheim ist das Training mit einem Profi jedoch mit einem fortwährenden Kosten- und Zeitaufwand verbunden.

Manfred Michael DemelExperte für Pilates

„Um dich für eine geeignete Vibrationsplatte zu entscheiden, solltest du dich intensiv und persönlich mit deinen eigenen Bedürfnisse und Erwartungen auseinandersetzen, um ein effektives Training zu erzielen.“

Wie oft und wie lange muss ich eine Vibrationsplatte benutzen?

Es lässt sich wissenschaftlich belegen, dass der Trainingseffekt bei einer Vibrationsplatte nicht von der Zeitdauer, sondern von der Intensität abhängt. Durch Vibrationsschwingungen trainierst du sogar Muskeln, von denen du nicht einmal wusstest, dass sie existieren.

Ein mittelstarkes Training sollte drei bis vier Mal pro Woche jeweils 15 bis 20 Minuten dauern. Anfänger beginnen mit zehn Minuten. Am Ende kannst du dich gleich mit einer entspannenden Massage auf der Vibrationsplatte belohnen. Deine Durchblutung wird angeregt und ein Straffungseffekt setzt ein.

Wie effektiv ist eine Vibrationsplatte zum Abnehmen?

Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto mehr Energie beziehungsweise Kalorien verbrennt der Körper. Durch den Nachbrenneffekt werden Muskeln gebraucht, um langfristig abzunehmen.

Du brauchst jedoch keine Angst vor übermäßigen Muskeln haben, da der Nachbrenneffekt nach einem intensiven Training auf der Vibrationsplatte bis zu 24 Stunden anhält. Außerdem wird der Stoffwechsel angeregt und das schwache Bindegewebe gestärkt.

Wie viele Kalorien verbrauche ich mit Vibrationstraining?

Dass sich die Vibrationsplatte zum Abnehmen eignet, haben wir jetzt geklärt. Doch wie sieht es mit dem Kalorienverbrauch aus? Wenn wir von einem 15-minütigen Training  und einem Körpergewicht von 70 kg ausgehen, verbrennst du mühelos 150 Kalorien.

Das entspricht einem kleinen Schokoriegel, was aber nicht bedeutet, dass du dir diesen nach dem Training gönnen solltest. Denn nur bei einem Kaloriendefizit nehmen wir auch ab und für ein Kilogramm weniger Körperfett ist eine Einsparung von 7.500 Kalorien notwendig. Das sind über zwölf Stunden Vibrationstraining.

Worin liegen die Vorteile gegenüber einem Crosstrainer?

Während ein Crosstrainer stärker auf Cardiofitness baut, ist der Vibrationstrainer aktiv für deine Muskeln tätig. Im Vergleich dazu musst du auf einem Crosstrainer vier Mal pro Woche jeweils mindestens 1,5 Stunden trainieren, um einen ähnlichen Erfolg zu erreichen.

Crosstrainer Test 2019: Die besten Crosstrainer im Vergleich

Eignet sich die Vibrationsplatte für Ausdauertraining?

Beim Muskelaufbau schneidet die Vibrationsplatte also besser ab als der Crosstrainer. Doch wie verhält es sich beim Ausdauertraining?

Wenn du dich mit der Materie des Sports etwas auskennst, wirst du dir die Antwort auf diese Frage selbst geben können. Vibrationstraining rüttelt den Körper durch, wirkt auf die Tiefenmuskulator und löst Verspannungen – aber es wird deine Ausdauer nicht verbessern.

Allerdings werden Vibrationsplatten durchaus von Ausdauersportlern eingesetzt. Denn mehr Muskeln und weniger Verspannungen wirken sich durchaus positiv auf die Leistung beim Laufen oder Radfahren aus. Insofern sind die Geräte eine sinvolle Ergänzung zum Ausdauertraining.

Für wen ist das Training auf einer Vibrationsplatte geeignet?

Von unsportlichen Anfängern über Profisportler bis zu Senioren kann jeder eine solche Platte nutzen. Ganz egal, ob du ein allgemeines Wohlbefinden, einen effektiven Muskelaufbau oder eine Gewichtsreduktion erreichen möchtest – all das bietet dir regelmäßiges Training.

Das Vibrationstraining ist vor allem für Menschen geeignet, die weniger Zeit für Sport haben. Ein Vibrationstrainer empfiehlt sich für Personen, die sich mehr Muskelkraft, Koordination, Knochenfestigkeit und Balance im Leben wünschen.

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Wusstest du, dass die ersten Vibrationsplatten von Forschern im Rahmen des Russischen Raumfahrtprogramms entwickelt wurden?

Ziel der Geräte war es, den Körper der Astronauten an die stark veränderten Extremzustände im Weltraum so gut wie möglich zu gewöhnen. Diese ersten Platten erzeugten eine vertikal vibrierende Bewegung.

Für wen empfiehlt sich ein Vibrationstraining nicht?

An dieser Stelle müssen wir erwähnen, dass sich Sportexperten bezüglich der Wirkung einer Vibrationsplatte in zwei Lager aufteilen: Während die eine Gruppe von zahlreichen gesundheitlichen Effekten überzeugt ist, geht die andere Expertengruppe etwas skeptischer an die zugrundeliegende Technologie heran.

Von der Benutzung einer Platte ist Jugendlichen unter 13 Jahren und Personen abzuraten, die sich bisher noch nie sportlich betätigt haben.

Im Folgenden zählen wir dir einige Kontraindikatoren des Vibrationstrainings auf. Personen, die darunter leiden, sollten auf jeden Fall auf das Trainings mit einer Vibrationsplatte verzichten. Solltest du dir unsicher sein, konsultiere zunächst deinen Arzt.

Kontraindikationen des Vibrationstrainings:

  • Schwangerschaft
  • Schwere Diabetes
  • Akute Entzündungen
  • Rheumatoide Arthritis
  • Herzrhythmusstörungen und Herzschrittmacher
  • Leistenbruch
  • Epilepsie
  • Akute Migräne
  • Frische Implantate
  • Venenentzündung und Thrombose
  • Frische Wunden und Infektionen
  • Gallensteine oder Nierensteine
  • Tumore und Metastasen
  • Knochenkrebs

Kann ich nach einem Bandscheibenvorfall auf der Vibrationsplatte trainieren?

Solange es sich nicht um einen akuten Bandscheibenvorfall handelt, kann leichtes Vibrationstraining positive Auswirkungen auf den Heilungsprozess haben. Idealerweise nutzt du dafür ein Modell mit seiten-alternierender Vibration, die den natürlichen Bewegungsablauf nachahmt und die Gelenke nicht so stark belastet.

Vorsicht ist geboten bei einem Bandscheibenvorfall mit Ausfallerscheinungen und einer Bandscheibenvorwölbung mit Schmerzsymptomatik. Hier solltest du vorher mit deinem Arzt klären, ob ein Training auf der Vibrationsplatte mit geringer Intensität möglich ist.

Wie wirkt sich Vibrationstraining bei Rückenschmerzen aus?

Viele Menschen haben Rückenschmerzen durch Fehlbelastungen der Wirbelsäule. Gerade wer stundenlang im Büro sitzt, merkt das früher oder später. Statt sich Spritzen oder Medikamente verschreiben zu lassen, sollte über eine Therapie mit der Vibrationsplatte nachgedacht werden.

Für therapeutische Zwecke eignen sich Modelle mit dem seiten-alternierenden Vibrationssystem am besten. Sie führt zu einer rhythmischen Muskelkontraktion, wodurch sich Verspannungen lösen. Wer regelmäßig auf der Vibrationsplatte trainiert, wird bald eine Linderung der Schmerzen feststellen können.

Übrigens eignet sich ein derartiges Vibrationstraining auch bei Osteoporose und Kniearthrose, weil es sich positiv auf den Knochenstoffwechsel und die Mineraliendichte der Körpermasse auswirkt.

Welche Risiken und Nebenwirkungen können bei einem Vibrationstraining auftreten und wie kann ich dem vorbeugen?

Um potenziellen Nebenwirkungen des Vibrationstrainings vorzubeugen, solltest du auf die richtige Haltung bei der Ausführung der Übungen und auf die Intensität der Vibrationsbewegung achten.

Anfänger starten besser mit leichteren Übungen und sollten erst im Laufe der Zeit den Widerstand erhöhen. Eine weitere Möglichkeit wäre, dich beim ersten Training an einen professionellen Trainer zu wenden.

Mögliche Nebenwirkungen des Vibrationstrainings, die bei einer falschen Haltung auftreten können, sind Juckreiz der Haut sowie ein vorrübergehender Blutdruckabfall und Schmerzen.

Was kostet eine Vibrationsplatte?

Vibrationsplatten sind ab etwa 150 Euro erhältlich. Jedoch gibt es auch Modelle, die mehr kosten. Beim Kauf eines exklusiven Gerätes musst du mit mehreren tausend Euro rechnen.

Die verschiedenen Preisklassen variieren je nach Material, Motorleistung und Gewicht des Vibrationstrainers. Grundsätzlich gilt: Je hochwertiger das Gehäuse und die Motorenart, desto teurer ist das Gerät.

Eine weitere Rolle spielt die maximale Tragkraft. Dickere Stahlrahmen und qualitativ hochwertige Wechselstrommotoren (AC) halten eine Belastung von bis zu 180 Kilogramm aus. Da der AC-Motor sehr leise arbeitet, brauchst du dir keine Sorgen um geräuschempflindliche Nachbarn zu machen.

Wo kann ich einen Vibrationstrainer kaufen?

Vibrationsplatten sind im Sportgeschäft, im Internet und ab und zu auch in Supermärkten erhältlich. Am häufigsten werden sie jedoch online gekauft. Das lässt sich damit erklären, dass es aufgrund der breiteren Auswahl und niedrigeren Preise im Internet einfacher ist, das beste Gerät zu finden.

Daher haben wir für dich die beliebtesten Onlineshops in Deutschland zusammengefasst:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • qvc.de
  • hse24.de
  • pearl.de
  • tchibo.de

Kann ich eine Vibrationsplatte ausleihen oder gebraucht kaufen?

Du kannst eine Vibrationsplatte in den meisten Großstädten mieten oder gebraucht kaufen. Meist werden professionelle Geräte zur Vermietung angeboten, weil sie eher in Fitnessstudios und Wellnesscentren eingesetzt werden.

Falls du dich für eine Profi-Vibrationsplatte interessierst, kannst du auf diese Weise viel Geld sparen. Dazu empfehlen wir dir, ein Trainingsgerät zu mieten anstatt es zu kaufen, wenn du es nur für kurze Dauer brauchest oder es zunächst testen willst.

Entscheidung: Welche Arten von Vibrationsplatten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kannst du zwischen drei verschiedenen Arten von Vibrationssystemen unterscheiden:

  • Vertikale Vibrationssysteme
  • Oszillierende oder seitenalternierende Vibrationssysteme
  • Triaxiale oder 3D-Vibrationssysteme

Die Vibrationsart bildet die Basis des Trainings und ist somit von großer Bedeutung für die Wirkung einer Vibrationsplatte. Was am besten für dich geeignet ist, hängt von den gewünschten Trainingseffekten ab.

Was zeichnet eine vertikale Vibrationsplatte aus und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Vertikale Systeme (zum Beispiel „Power Plate“) vibrieren von unten nach oben und funktionieren insofern etwas komplexer als die wippenden Platten.

Die vertikalen Vibrationen fördern die Muskelkraft und verbessern die Durchblutung sowie den Gleichgewichtssinn. Dennoch ist es wichtig, dass man alle Übungen richtig ausführt, um einen optimalen Erfolg zu erzielen.

Vorteile
  • Verbesserung der Muskelkraft
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Erhöhen der Knochendichte
Nachteile
  • Größere Belastung für die Wirbelsäure
  • Höhere Vibrationsübertragung im Kopf
  • Nicht für ältere und untrainierte Menschen

Vertikale Sportgeräte werden von vielen Leistungssportlern wegen ihrer erstaunlich effektiven Wirkung bevorzugt. Bei nicht korrekter Ausführung der Übungen über lange Zeit können sich die Vibrationen jedoch auf den Kopf übertragen.

Wie wirkt ein oszillierendes oder seitenalternierendes Vibrationssystem und worin liegen die Vor-  und Nachteile?

Oszillierende oder seitenalternierende Vibrationen (zum Beispiel „Galileo“) funktionieren nach dem „Wipp“-Prinzip. Wenn sich eine Seite der Platte nach oben bewegt, richtet sich die andere Seite nach unten.

Die Geräte mit oszillierender Vibration simulieren natürliche menschliche Bewegungen, die durch die Hüfte ausgeglichen werden. Somit ist ein Trainingseffekt gegeben, der sich an deine eigenen Bewegungen anpasst.

Vorteile
  • Geringe Belastung für Wirbelsäure und Kopf
  • Für untrainierte und ältere Menschen geeignet
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Erhöhung der Koordination und Knochendichte
  • Verringerung des Rückenschmerzens
Nachteile
  • Nicht alle Übungen sind einfach ausführbar
  • Weniger Muskeln werden beansprucht
  • Nicht so intensives Training wie auf einem vertikalen Gerät

Die Rückenmuskulatur wird effektiv trainiert und im Gegensatz zu einem vertikalen Vibrationssystem bewirkt das Training keine Vibration des Kopfes. Die meisten seitenalternierenden Platten finden ihre Anwendung in der Physiotherapie.

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Wusstest du, dass die oszillierenden Geräte einen besonderen Vorteil haben?

Vor allem die Bewegungsabläufe der oszillierenden Geräte ähneln denen des menschlichen Gehens womit sie gesünder und ein optimales Training sind.

Wie funktionieren Geräte mit 3D-Vibrationen und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Die triaxialen oder 3D-Vibrationsplatten erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie viele verschiedene Trainingsprogramme in einem Gerät verbinden. Die Vibrationen schwingen nicht nur vertikal, sondern auch horizontal sowie vor und zurück.

Durch das 3D-Prinzip dieser Plattform ist die Trainingswirkung effektiver als bei vertikalen Platten, da mehr Muskeln beansprucht werden und gleichzeitig die Koordination gefördert wird.

Vorteile
  • Viele Übungen und Trainingsformen möglich
  • Sowohl für Einsteiger als auch für Sportler geeignet
  • Effektiver Muskelaufbau
  • Erhöhte Durchblutung
  • Bessere Koordination und Beweglichkeit
Nachteile
  • Nicht immer so multifunktional wie es scheint

Dennoch gibt es auch bei diesen Platten Kritikpunkte. Je nach Frequenzbereich musst du entscheiden, ob du deine Koordination verbessern (bei niedrigen Frequenzen) oder deine Muskulatur aufbauen möchtest. Beides zusammen funktioniert nicht.

Art der Vibrationsplatte Nutzung geeignet für
Vertikale Vibrationsplatten Krafttraining, Knochenstärkung und Übungen zur Lockerung schmerzhafter Verspannungen
Seitenalternierende oder oszillierende Platte Natürliche Entspannung
Triaxiale Vibrationsplatte Höheren Trainingseffekt durch dreidimensionale Vibration

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Vibrationsplatten vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt zeigen wir dir, anhand welcher Faktoren du Platten vergleichen und bewerten kannst. Dadurch kannst du leichter entscheiden, welche Vibrationsplatte am besten für dich geeignet ist.

Zusammengefasst musst du auf die folgenden Variablen achten:

  • Vibrationssystem
  • Vibrationsplatte mit / ohne Säule
  • Frequenz
  • Amplitude / Hub
  • Motorleistung / Anzahl der Motore
  • Material
  • Stabilität / Gewicht
  • Bedienung
  • Einstellungsmöglichkeiten
  • Design
  • Zubehör

Vibrationssystem

Auf die Art des Vibrationssystems – also mit vertikalen, triaxialen oder seitenalternierenden Vibrationen – sind wir bereits weiter oben im Detail eingegangen.

Trotzdem möchten wir dich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass die Art der erzeugten Vibrationsbewegung das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf eines Vibrationsgeräts ist, weil es die Trainingseffekte maßgeblich beeinflusst.

Welche Vibrationsart am besten für dich geeignet ist, hängt von deinen Bedürfnissen und Trainingszielen ab. Die meisten Vibrationsplatten vibrieren vertikal, also nach oben und unten.

Diese Geräte funktionieren ab einer Frequenz von 25 Hertz und sind am besten für Krafttraining, Knochenstärkung und Übungen zur Lockerung schmerzhafter Verspannungen wie zum Beispiel Rückenschmerzen und Nackenverspannungen geeignet.

Im Gegensatz dazu ahmt eine seitenalternierende oder oszillierende Platte den menschlichen Gang nach und die Vibrationsschwingungen werden als angenehm und natürlich empfunden.

Eine triaxiale Vibrationsplatte verspricht einen höheren Trainingseffekt durch dreidimensionale Vibrationen, also nach oben und unten, links und rechts sowie vor und zurück.

Trotz der unterschiedlichen Vibrationsarten sind alle drei Systeme für ein effektives Training geeignet. Außerdem bietet jede Art individuelle Vorteile. Während eine seitenalternierende oder oszillierende Platte gut für Rückenübungen ist, ist ein vertikales System ideal für die Ausführung von Armübungen.

Vibrationssystem Amplitude Frequenz Einsatzbereiche
Seitenalternierend 0 -bis 12 mm 5 bis 30 Hz Krafttraining, Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination, breite Anwendung in der Physiotherapie
Vertikal 2 oder 4 mm 20 bis 60 Hz Krafttraining, Knochenstärkung, Lockerübungen, Massage
3D 0,5 bis 3 mm 15 bis 50 Hz Krafttraining, Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination, Knochendichte, Massage

Vibrationsplatte mit / ohne Säule

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Je nachdem, ob du eine hervorragende oder eine preiswerte Vibrationsplatte willst, kannst du zwischen zwei Arten von Vibrationstrainer unterscheiden:

  • Vibrationsplatten mit Säule
  • Vibrationsplatten ohne Säule

Eine Vibrationsplatte ohne Säule ist insbesondere empfehlenswert für Anfänger und bietet dir eine platzsparende Lösung. Dafür bietet dir ein Gerät mit Säule mehr Trainingsmöglichkeiten und eine bessere Qualität.

Frequenz

Die Reaktion des Körpers beim Vibrationstraining ist grundsätzlich von Frequenz und Amplitude abhängig. Die Frequenz ist die Häufigkeit der Schwingungen in einem Zeitintervall. Für den Heimgebrauch empfehlen wir dir Frequenzen, die mit weniger Hertz beginnen und sich in kleinen Stufen einstellen lassen.

Die verschiedenen Einstellungen bewirken unterschiedliche Effekte. Während du bei weniger Frequenz (fünf bis 15 Hz) dein Gleichgewicht und deine Durchblutung verbesserst, stimuliert der Gebrauch von Frequenzen über 15 Hz die Koordination und Muskelkraft. Frequenzen über 30 Hz werden Einsteigern nicht empfohlen.

Amplitude / Hub

Die Amplitude ist ein weiterer Faktor (außer Vibrationsart und Frequenz), der die Wirkung des Trainings stark beeinflusst. Sie ist der Abstand der Vibration vom Motor bis zur Platte. Sie wird immer nur in eine Richtung gemessen und die doppelte Amplitude ergibt den Hub.

Für Anfänger empfiehlt sich eine kleine Amplitude von einem bis zwei Millimetern und wenn du trainiert bist, kannst du sie im Laufe der Trainingseinheiten erhöhen.

Motorleistung / Anzahl der Motor

Eine entscheidende Rolle spielt auch die Motorleistung. Wenn du eher schwer bist, dann ist es insbesondere wichtig, dass du dich für eine stärkere Motorleistung entscheidest.

Während für Wipp-Systeme ein Motor vollkommen ausreichend ist, brauchen vertikale Vibrationsbewegungen zwei Motoren. Somit werden präzise Vibrationsschwingungen erzeugt und du kannst die gewünschten Ziele problemlos erreichen.

Material

Sowohl für die Lebensdauer deines Geräts als auch für die Trainingswirkung sind Schwingmetalle besonders wichtig.

Dabei handelt es sich um hochwertige Materialien wie Fiberglas oder Stahl. Durch ein gutes Material wird die Vibrationsübertragung auf den Boden verhindert und du kannst dir dicher sein, dass du ein qualitativ hochwertiges Gerät benutzt.

Stabilität / Gewicht

Schwere Platten geben dir mehr Stabilität bei der Ausführung deiner Übungen. Gerade Fitnessgeräte mit Säulen sollten ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm haben, damit sie dein Körpergewicht halten.

Zudem fordern viele Übungen mit Griffbändern oder Liegestützen eine gute Standfestigkeit des Geräts. Für zuhause kannst du jedoch ein leichteres Gerät verwenden, da es praktischer für den privaten Gebrauch ist.

Bedienung

Hier gibt es viele Möglichkeiten: Geräte mit einem Touchscreen, mit zwei Displays, mit Fernbedienung etc.

Eine Fernbedienung findest du meist bei Vibrationsplatten ohne Säule. So kannst du die Trainingsparameter leicht einstellen und verändern. Teurere Geräte haben meist nicht nur ein Display, sondern einen zweiten Screen an der Säule. Somit kannst du das Training auch bei Liegeübungen steuern.

Einstellungsmöglichkeiten

Hier musst du auf die Anzeigeoptionen und die einstellbaren Geschwindigkeitsstufen des Geräts achten. Eine einfache und verständliche Menüführung spart Zeit und du kannst sofort mit dem Training starten. Idealerweise sind Frequenz, Amplitude und Zeit einstellbar und die wichtigen Trainingsparameter werden im Display angezeigt.

Design

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Je nachdem ob du eine stilvolle oder eine preiswerte Vibrationsplatte möchtest, spielt das Design deines Heimtrainers eine wichtige Rolle. Dabei gliedert es sich in erster Linie in zwei Elemente:

  • Die Farbe des Geräts
  • Die Form der Vibrationsplatte

Die meisten Vibrationsplatten sind grau. Wenn du einen anderen Farbton bevorzugst, kannst du einige Geräte auch in Schwarz, Weiß, Blau, Rot oder Grün bekommen.

Entscheidend für die Form der Vibrationsplatte ist das Vorhandensein einer Säule. Einen Vibrationstrainer ohne Säule kannst du nach dem Training einfach unter dem Bett verstauen.

Zubehör

Idealerweise ist bei einer Vibrationsplatte außer einer Dämpfmatte und Griffbändern kaum Zubehör nötig. Die Dämpfungsmatte vermeidet störende Geräusche und verhindert durch die Abfederung der Schwingungen der Platte die Beschädigung deines Bodens.

Vibrationshanteln eignen sich hervorragend für die Kombination von Vibrationstraining und Kraftübungen.

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Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Vibrationsplatte

Worauf muss ich beim ersten Training achten?

Am Anfang des Trainings ist es notwendig, dass du deinen Körper auf den Sport vorbereitest und dich aufwärmst. Außerdem ist die richtige Haltung während des Vibrationstrainings sehr wichtig.

Achte darauf, dass dein Rücken immer gerade ist und deine Hüft- und Ellenbogengelenke stets leicht gebeugt sind. Lege nie sensitive Körperteile und Organe wie Bauch, Brust, Kopf oder Rücken direkt auf die Platte.

Bei der Ausführung einiger Rücken- oder Massageübungen ist es zudem ratsam, ein Polsterkissen oder eine zusammenklappbare Matte zu verwenden. Trinke während des Trainings ausreichend und mache kurze Pausen zwischen den Trainingsphasen. Nach dem Training ist Dehnen ein absolutes Muss.

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Wie bei jeder anderen Sportart besteht beim Vibrationstraining eine Verletzungsgefahr. Wer in diesem Bereich keine oder wenig Erfahrung hat, sollte ernsthaft darüber nachdenken, einen Personal Trainer zu konsultieren. Er kann dir helfen, das beste aus deinem Training zu holen und Verletzungen vorzubeugen. (Foto: 5132824 / pixabay.com)

Welche Übungen auf einem Vibrationstrainer sind die effektivsten?

Vibrationsplatten bieten dir viele Trainingsmöglichkeiten. Dabei kannst du sowohl Steh- als auch dynamische Bewegungsübungen machen. Wir erklären dir nachfolgend die effektivsten Übungen auf einer Vibrationsplatte.

Grundposition: Füße hüftbreit auf die Platte stellen und in eine leichte Kniebeugung gehen. Wenn es für dich möglich ist, stehe dabei frei ohne Hände am Griff. Vergiss nicht, die Bauchmuskulatur und den Beckenboden stets anzuspannen und achte darauf, dass deine Wirbelsäule eine gerade Linie bildet.

Tiefe Kniebeuge für schöne Beine und Po: Hier ist die Ausgangsposition wie bei der Grundübung. Dabei kannst deine Füße auch leicht nach außen drehen. Du bewegst dich leicht auf und ab und atmest dabei immer aktiv mit. Dabei trainierst du die tiefen Beckenbodenmuskeln und den Oberschenkel.

Bauch: Du setzt dich entweder auf die Platte oder verwendest ein flaches Kissen. Die Beine werden rechtwinklig in der Luft angehoben. Du kannst dabei deine Arme entweder vor der Brust oder hinter dem Kopf positionieren. Achte darauf, dass dein Bauch angespannt bleibt, um die Spannung im Rücken zu reduzieren.

Liegestütze: Platziere deine Hände schulterbreit und leicht nach innen zeigend auf dem Trainer. Die Oberarme werden zunächst angewinkelt, dann wieder leicht gestreckt, ohne jedoch die Gelenke maximal durchzustrecken. Mit dieser Übung aktivierst du deine Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur.

Ist eine Diät neben dem Training notwendig?

Um ein effektives Ergebnis zu erzielen, musst du keinesfalls hungern. Wir empfehlen dir eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Wenn du einen dauerhaften Erfolg möchtest, solltest du auf ungesundes Essen verzichten. Schau auf deine Portionsgrößen, aber verzichte nicht auf die Hauptmahlzeiten. Anderenfalls wird deinem Gehirn eine Hungersnot signalisiert und der Körper sammelt weitere Fettreserven an.

Das beste Mittel zum Abnehmen sind Sport und eine bewusste Ernährung. Trinke jeden Tag mindestens zwei Liter Wasser und iss vor allem Gemüse, Obst und eiweißreiche Lebensmittel. Manche Menschen greifen auch zusätzlich auf Fatburner zurück, die den Fettstoffwechsel des Körpers positiv anregen sollen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/vibration-was-bringt-das-fitnesstraining-auf-der-power-plate-a-865445.html

[2] http://www.focus.de/gesundheit/news/sportmedizin-durch-schuetteln_aid_215452.html

[3] https://www.medizin-transparent.at/vibrationstraining-die-fakten-hinter-dem-hype

Bildquelle: kzenon / 123RF

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