Tauchermaske
Zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2020

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Ob Profi-Taucher oder Urlaubs-Schnorchel Gänger – für Menschen, die Bewunderer der Unterwasserwelt sind, ist die Tauchermaske ein Muss für jeden Urlaub und Seegang. Wer eine Tauchermaske hat, schützt seine Augen vor Belastung durch Salzwasser und Schmutz und hat klare Sicht auf das bunte Treiben unterhalb der Wasseroberfläche.

Aber, wie findest du nun die für dich perfekte Tauchermaske? Durch unseren großen Tauchermasken Test 2020 fällt dir die Entscheidung sicher leichter. Spielen Farbe, Form oder Größe eine Rolle? Hier wirst du schnell zum Experten und findest deine Lieblings-Tauchmaske!




Das Wichtigste in Kürze

  • Eine passende Tauchermaske schützt vor Reizungen der Augen und Verletzungen und lässt jeden Tauchgang zu einem besonderen Erlebnis werden.
  • Das Wichtigste beim Kauf einer Tauchermaske ist die individuell richtige Passform, achte beim Kauf also unbedingt darauf, entsprechend deiner Zielgruppe einzukaufen und auf ein geeignetes Material sowie einen flexiblen Verschluss zu achten.
  • Einglas-Tauchermasken eignen sich eher zum Schnorcheln, Zweiglas-Tauchermasken eher zum Tauchen.

Tauchermasken Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Das Angebot an Tauchermasken ist riesig, wie soll man da noch den Durchblick bewahren? Um dir genau dabei zu helfen, zeigen wir dir hier ein paar Favoriten der Redaktion, inklusive einer Produktbeschreibung.

Hier ist von Anfänger bis Hobbytaucher, Kind oder Erwachsener, Tauchliebhaber oder Urlaubsschnorchler, für jeden was dabei. Viel Spaß beim Stöbern!

Die beste Tauchermaske für Kinder

Die Cressi Moon Kid Tauchermaske ist ein wahrer Allrounder. Durch ihr ergonomisches Design passt sie sich jedem Gesichtstyp an, auch schmalen Gesichter. Mit einer Altersspanne von 5 bis 15 Jahren kann sie lange verwendet werden und ist dafür sehr günstig. Die bruchfesten und kratz sicheren Gläser sorgen ebenfalls für eine lange Lebensdauer.

Durch ihr geringes Innenvolumen eignet sich diese Zweiglas-Maske perfekt zum Tauchen. Aber auch beim Schnorcheln kann man mit ihr Spaß haben. Durch eine vielfältige Farbauswahl finden sowohl Jungen als auch Mädchen hier ihre Lieblings-Taucherbrille.

Für Kinder ist diese Tauchmaske perfekt geeignet. Sie lässt sich durch ihr geringes Innenvolumen leicht ausblasen, hat eine flexible und anschmiegsame Passform und ist vielfältig einsetzbar. Klarer Daumen hoch von uns.

Die beste Vollgesichts-Schnorchelmaske

Die Khroom Seaview X Vollmaske von CRS Empire ist ein Multitalent. Sie ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet und hat eine Menge spezieller Details, die dein Taucherlebnis zu etwas ganz Besonderem machen. Medizinisches Silikon verhindert Hautreizungen und sorgt für einen angenehmen Sitz.

Das Anti-Fog System sorgt für zuversichtlich klare 180 Grad Sicht und als tolles Extra ist im Lieferumfang noch eine Tragetasche und eine Halterung für eine Action-am (GoPro) mit dabei. Auch hier kann zwischen verschiedenen Farben gewählt werden, sodass für jeden was dabei ist.

Diese Vollgesichtsmaske schließt das größte Risiko beim Gebrauch dieser Masken aus und ist ihren Konkurrenten somit ein großes Stück voraus. Das rechtfertigt auch den etwas höheren Preis als der Durchschnitt. Für uns hat dieses Modell ganz klar großes Potenzial als ausgezeichnete Anfänger-Maske.

Die beste Tauchermaske für Brillenträger

Die Cressi Big Eyes Revolution ist als Zweiglas-Brille perfekt für Brillenträger. Die optischen Gläser können einfach dazu bestellt werden. Sie eignet sich für Teenager und Erwachsene und ist durch ihr geringes Innenvolumen auch perfekt zum Tauchen.

Das breite Silikonmaskenband und die Schnallen mit Schnelleinstieg sorgen für einen bequemen Sitz und eine leichte Handhabung. Ein Special dieser Maske ist, dass das Sichtfeld nach unten im Vergleich zu herkömmlichen Masken um 30 Prozent gesteigert ist.

Die Rezensionen dieser Brille sind recht eindeutig – ein tolles Produkt für Leute, die das Tauchen dem Schnorcheln vorziehen und vor allem für Brillenträger.

Die beste Anti-Beschlag-Tauchermaske

Die Korostro Taucherbrille für Erwachsene ist auf dem Markt eine der besten Anti-Fog und Anti-Leck Taucherbrillen in einer Preisklasse im unteren Gebiet. Von Innen sind die Gläser mit einem Antibeschlagmittel beschichtet, von Außen sind sie kratzfest und ein UV-Schutz ist integriert.

Sie ist für Hobby- und Sporttaucher geeignet und den Anti-Leck Schutz den sie verspricht, hält sie auch ein. Die Bewertungen der Kunden machen deutlich, sie sei sehr dicht und beschlage nicht schnell. Durch flexible Maskenschnallen und ein Schnellverstellungssystem ist hoher Komfort gegeben.

Wer eine Taucherbrille für wenig Geld sucht, die nicht beschlägt und langlebig ist, sollte dieses Produkt in Erwägung ziehen. Die Bewertungen der Käufer sprechen hier Bände.

Das beste Tauchermaske-Set für Kinder ab 4 Jahren

Das Aqua Lung Mix Tauchset bietet einem Kind alles, was es sich vom Tauchen und Schnorcheln erhofft. Gerade bei Kindern ist ein geringes Innenvolumen bei Tauchbrillen von Vorteil, da sie noch nicht so viel Kraft beim Ausblasen haben. Das weiche doppelbündige Silikonband mit einem Verschluss an der Seite sorgt für eine leichte Handhabung.

Es gibt sie in grün, blau, türkis und pink – also für jeden was dabei. Der Schnorchel, der am seitlichen Rand eingegangen wird, hat eine perfekte Größe für Kinder und ein weiches Silikon-Mundstück.

Wir finden, gerade für Eltern, die möchten, dass ihr Kind möglichst gut geschützt ist, ist dieses Modell die beste Wahl. Dadurch, dass die Tauchmaske gleich im Set zu kaufen ist, erspart man sich die lange Suche nach einem geeigneten Schnorchel zur Taucherbrille.

Tauchermasken: Kauf- und Bewertungskriterien

Damit deine Tauchermaske weder zwickt, noch zu locker sitzt und so Wasser durchdringt, ist es wichtig, auf bestimmte Kriterien zu achten, die hier nun aufgeführt werden. So können beispielsweise ein geringes Gewicht oder ein besonders anschmiegsames Material deinen Tauchgang noch deutlich verbessern! Grundsätzlich wichtig sind folgende Kriterien:

Im Folgenden wirst du nun zu jedem Kriterium eine kurze Übersicht bekommen. Du wirst schnell verstehen, worauf es ankommt.

Art der Tauchermaske

Bevor du dich für eine Tauchermaske entscheidest, solltest du wissen, dass es verschiedene Arten von Tauchmasken gibt. Wenn du diese einmal kennst, fällt dir die Entscheidung sicher leichter, welches Modell zu dir und deinen Vorstellungen passt.

Im Grunde lässt sich in 3 Arten und eine Sonderform unterscheiden.

Der Aufbau einer klassischen Tauchmaske besteht aus einem Rahmen, bzw. Maskenteil, der Augen und Nase umschließt und mit einer Gummidichtung abdeckt.

Das heißt im Umkehrschluss, dass nur durch einen Schnorchel geatmet werden kann, da sonst deine Tauchermaske beschlägt. Das erste Modell kam 1952 aus dem Markt und diese Art der Tauchermaske ist bis heute in verschiedenen Ausführungen im Handel erhältlich.

  • Einglas-Tauchermaske: Diese Tauchmaske ist vom Konzept her ähnlich aufgebaut, nur dass die Nase und Augen separat umschlossen werden. Dadurch, dass das Glas durchgängig ist, bleibt der Nase nicht viel Platz. Hier ist also besonders wichtig, dass die Tauchmaske perfekt sitzt.
  • Zweiglas-Tauchermaske: Wie der Name schon verrät, ist dieses Modell dem einer Brille am ähnlichsten. Bei diesem Modell sind das rechte und linke Sichtfenster getrennt und wird meist durch Silikon zusammengehalten. Das Modell hat den Vorteil, dass der Nasenerker größer ist und dadurch ein höherer Tragekomfort gegeben ist. Außerdem ist hier eine riesen Auswahl auf dem Markt gegeben, das Modell wird von Nahezu jeder großen Marke vertreten.
  • Rahmenlose Tauchermaske: Die Rahmenlose Tauchermaske kann als Weiterentwicklung der Einglas-Maske betrachtet werden. Der Name lässt es schon vermuten – die Gläser sind ohne Rahmen direkt mit dem Silikon verbunden. Dadurch ist die Maske sehr flexibel und leicht. Durch den fehlenden Rahmen ist zudem das Sichtfeld größer, jedoch ist, ähnlich wie bei der Einglas-Tauchmaske, der Nasenerker in diesem Modell vergleichsweise klein. Es wird hier außerdem in helle und dunkle Modelle unterschieden. Die mit hellem Silikon gestalteten Tauchmasken bieten ein nahezu uneingeschränktes Sichtfeld, was jedoch auch zu Irritationen durch einfallendes Licht führen kann. Bei den dunklen Modellen sorgt das in dunklen Farben gestaltete Silikon dafür, das eben das vermieden wird. Nur ist dadurch natürlich das Sichtfeld mehr eingeschränkt.
  • Sonderform: Bei den bisher genannten klassischen Taucherbrillen fällt auf, dass dort ein Schnorchel separat (oder im Set) dazu gekauft werden müsste. Das ist bei der Vollgesichts-Schnorchelmaske (engl. Fullface) nicht der Fall. Dieses besondere Modell umschließt das ganze Gesicht und hat einen integrierten kleinen Schnorchel, der meist am oberen Teil der Maske angebracht ist. Das hat den Vorteil, dass frei sowohl durch Mund als auch durch Nase geatmet werden kann. Durch das große Glas hat man außerdem eine spektakuläre Sicht.

Du dürftest nun einen groben Überblick über die verschiedenen Arten von Tauchmasken bekommen haben. Weiter unten im Ratgeber Teil wirst du noch eine tabellarische Übersicht über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Modelle finden.

Zielgruppe / Größe

Es wurde bereits erwähnt, dass das wichtigste beim Kauf einer Tauchmaske ist, dass sie richtig sitzt. Deswegen ist das Kriterium der Zielgruppe / Größe fundamental. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass keine Druckstellen entstehen und die Maske gleichzeitig nicht zu locker sitzt. Hier nun eine kurze Übersicht worauf du achten solltest.

Grundsätzlich sind die Angaben zur Größe bei Taucherbrillen unterschiedlich gestaltet. So kann es sein, dass bei den Angaben entweder “Taucherbrille Kinder”, “Taucherbrille Damen”, oder etwa “Taucherbrille xs” angegeben ist.

Zum Teil findet man auch die genauen Maße. Die meisten Tauchermasken werden jedoch in Unisex Größen für Erwachsene und Kinder angeboten.

Bei den Modellen für Kindern wird manchmal noch in ein kleineres und ein größeres Modell unterteilt. Das Kleinere eignet sich gut für Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren, das Größere meist für Kinder von 7 bis 13 Jahren.

In der Regel können Kinder ab 13 Jahren schon die Erwachsenenmodelle tragen.

Gerade bei der Vollgesichts-Tauchermaske sollte jedoch genauer hingeschaut werden. Dort finden sich häufig Angaben wie XS, S/M oder M/L. Hier ist wichtig, dass du die Maße deines Gesichts vielleicht mal abmisst und schaust, welches Modell geeignet ist.

Wie überprüfe ich nun, ob die Tauchermaske wirklich gut passt?

  • Am wichtigsten ist, dass die Nase genug Platz hat. Der “Nasenerker” sollte die Nase also vollständig umschließen. Ein weiches Material sorgt außerdem dafür, dass du die Nase von außen mit der Hand zudrücken kannst. So kann ein Druckausgleich beim Tauchen geschaffen werden.
  • Tipp: Lege die Maske auf dein Gesicht auf, ohne das Band am Hinterkopf zu befestigen. Wenn die Maske bequem auf Augen, Nase und Gesicht aufliegt, prüfe einmal, indem du kräftig durch die Nase einatmest, ob die Taucherbrille auch ohne festhalten noch an Ort und Stelle bleibt. Wenn ja, ist deine Tauchmaske auch unter Wasser dicht.

Achte also unbedingt darauf, entsprechend deiner Zielgruppe einzukaufen, eine Tauchmaske für Kinder ist nicht für Erwachsene geeignet!

Material

Die Tauchermaske kann in drei Grundbestandteile aufgeteilt werden: Der Maskenrahmen, die Sichtscheibe und der Verschluss.

Hier sollte ein genauer Blick auf das Material geworfen werden. Grundsätzlich sollte deine Taucherbrille aber zum einen robust sein, also nicht anfällig für Schäden und Kratzer, zum anderen sollte sie aber auch weich und flexibel sein, um Druckstellen zu vermeiden und einen angenehmen Tragekomfort zu garantieren.

  1. Der Maskenrahmen: Der für den Tragekomfort wohl wichtigste Bestandteil der Taucherbrille. Das am häufigsten verarbeitete und angenehmste Material ist Silikon. Hautirritationen, Verletzungen oder unangenehme Druckstellen sind hier selten. Ein doppelter Dichtrand sorgt zudem dafür, dass a) kein Wasser eindringt und b) die Maske weniger beschlägt. Auch hierauf solltest du also achten.
  2. Die Sichtscheibe: Sie sollte möglichst aus Temperglas gefertigt sein. Dieses hat den Vorteil, dass es bruch- und kratzfest ist – im Gegensatz zu Plexiglas. Die Modelle aus Plexiglas befinden sich deshalb meist in der günstigen Preiskategorie. Temperglas hat zudem den großen Vorteil, dass es bei Beschädigung nicht splittert und somit gefährliche Verletzungen weitestgehend vermieden werden. Wenn es etwas richtig hochwertiges sein soll, empfiehlt sich Verbundglas (Glas und Kunststoff in Lagen verarbeitet).
  3. Der Verschluss: Das Maskenband hat einen Verstellmechanismus, durch den die Größe individuell an die Kopfform angepasst werden kann. Je breiter das Maskenband ist, desto besser wird der Druck auf den Kopf verteilt. Auch hier gilt: Das Band sollte zwar robust, also reißfest sein, jedoch trotzdem noch einen angenehmen Tragekomfort haben. Am Hinterkopf sollte das Band in zwei Bändern verlaufen, damit es nicht verrutscht. Damit der Verschluss nicht zwickt, sollte dieser Teil möglichst auch gepolstert sein.

Außerdem wird in Einfach- und Zweifach-Verglasung unterschieden: Bei den zweifach-verglasten Modellen hat man den Vorteil, dass das äußere Glas leicht nach unten geneigt ist. Dadurch wird der Sichtfokus, der beim Tauchen meist schräg nach unten geht, verstärkt.

Gewicht & Innenvolumen

Das Gewicht und das Innenvolumen der Taucherbrille stellen ebenso wichtige Faktoren beim Kauf dar. Beim Gewicht geht es vor allem um den Tragekomfort, beim Innenvolumen um die Sicht und ein vereinfachtes Ausblasen (siehe Fragen & Antworten).

Beim Gewicht gilt grundsätzlich: Je geringer das Gewicht in Gramm, desto höher der Tragekomfort. Besonders günstige Modelle sind meist schwerer, hier lohnt sich also in ein besseres Modell zu investieren.

Am besten also:

  • geringes Gewicht
  • geringes Innenvolumen

Auch beim Innenvolumen gilt: Mehr ist nicht gleich besser. Das Innenvolumen ist der Raum zwischen den Brillengläsern und dem Kopf des Tauchers.

Wenn du unter Wasser deine Maske “ausblasen” musst, ist ein möglichst geringes Innenvolumen von Vorteil, damit du keine wertvolle Atemluft verlierst. Durch ein geringes Innenvolumen wird außerdem das Sichtfeld vergrößert.

Wasserdichtigkeit & Beschlagschutz

Jeder Taucher kennt es: Man entdeckt gerade einen schönen Fischschwarm und plötzlich beginnt die Taucherbrille sich mit Wasser zu füllen oder aber sie beschlägt.

Doch – woran liegt das? Und worauf muss ich beim Kauf achten, um dem entgegenzuwirken?

Zunächst einmal lässt sich sagen, dass dieses Kriterium zu großen Teilen auf den bereits genannten aufbaut. Heißt, je besser deine Tauchmaske passt, je besser das Material ist und du das für dich individuell passende Modell gewählt hast, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Wasser eindringt.

Weiche Silikonabdichtungen und ein doppelter Dichtungsrand verhindern den Wassereintritt. Und wenn kein Wasser eindringt, beschlägt die Tauchmaske in der Regel nicht so schnell.

Dem Beschlagen kannst du nämlich beispielsweise dadurch entgegenwirken, dass du Spucke auf den Innenwänden deiner Brillengläser verteilst. Tritt Wasser ein, wird diese “natürliche Versieglung” beschädigt.

Tauchermasken: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Nachdem du nun etwas über die wichtigen Kaufkriterien erfahren hast, bleiben sicher trotzdem noch ein paar Fragen bei dir offen. Hier wird es nun kurz & knapp Antworten auf die essenziellen Fragen rund um das Thema “Tauchermaske” geben. Wenn du diese einmal gelesen hast, bist du bestens informiert.

Für wen eignet sich eine Tauchermaske?

Der Sinn von Tauchermasken ist vor allem Folgender: Eine klare Sicht unter Wasser und der Schutz der Augen vor Schadstoffen im Wasser (Chlor/Salz).

So faszinierend kann ein Blick durch eine Tauchermaske aussehen. Wenn du die bunte Unterwasserwelt hautnah miterleben willst, solltest du dir auf jeden Fall eine Tauchermaske zulegen! (Bildquelle: joakant / pixabay)

Somit eignet sich eine Tauchermaske für die verschiedensten Zielgruppen, ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, besonders im Urlaub hat doch wirklich jeder Spaß am Entdecken der Unterwasserwelt.

Wer seine Augen schützen möchte und eine bestmögliche Sicht auf Fische & Co. haben möchte, sollte sich auf jeden Fall eine Tauchermaske zulegen!

Einzig für Kleinkinder unter drei Jahren ist die Tauchmaske nicht perfekt geeignet. Das liegt jedoch vor allem daran, dass die Kleinen meist noch gar nicht schwimmen und tauchen können und nicht gezielt auf ihre Atmung achten können.

Ein Schnorchel ist die perfekte Ergänzung zur Tauchermaske, wenn man dem Unterwasser-Geschehen mal länger folgen möchte, als es uns normalerweise möglich ist.

Welche Arten von Tauchermasken gibt es?

Einen Überblick über die verschiedenen Arten und Modelle hast du ja bereits in den Kaufkriterien bekommen. Der Übersicht halber gibt es hier jedoch nochmal eine kurze und knackige tabellarische Übersicht der Vor- und Nachteile der jeweiligen Tauchmasken.

Wichtig! Viele verwechseln eine Schwimmbrille mit einer Taucherbrille.

Eine Schwimmbrille kommt den Merkmalen einer “Brille” schon näher als eine Tauchermaske, bzw. -brille. Diese dient einzig dem Schutz der Augen vor beispielsweise Chlor bei bestimmten Wassersportarten. Da es keine geschlossene Nasenpartie gibt, ist diese fürs Tauchen nur bedingt geeignet.

Die Einglas Tauchermaske

Der Klassiker unter den Tauchermasken ist wohl die Einglas-Tauchermaske. Der Maskenteil umschließt die Augen mit einem durchgängigen Glas und hat noch einen separaten Nasenerker.

Die klassische Form einer Einglas-Tauchermaske besticht durch ein großes Sichtfeld. Zum Schnorcheln top! (Bildquelle: Thomas B. / pixabay)

Die Sicht ist durch das große, durchgängige Glas sehr gut, jedoch hat diese Bauart auch den Nachteil, dass das Innenvolumen recht groß ist.

Vorteile
  • große Sicht
  • gut geeignet zum Schnorcheln
Nachteile
  • kleiner Nasenerker
  • großes Innenvolumen

Falls du ein Schnorchel-Liebhaber bist, ist dieses Modell super geeignet. Du hast eine große Sicht, und sollte mal Wasser in deine Brille geraten, bist du direkt an der Wasseroberfläche und kannst es entfernen, ohne lästiges Ausblasen.

Doch Vorsicht: Für Menschen mit eher größeren Nasen ist diese Bauart meist nicht so geeignet, da der Nasenschaft recht klein ist. Das führt dann dazu, dass die Maske undicht wird und Wasser eindringt.

Die Zweiglas-Tauchermaske

Im Gegensatz zur Einglas-Tauchermaske ist die Zweiglas-Tauchermaske leicht auszublasen, da sie ein geringes Innenvolumen hat.

Vorteile
  • geringes Innenvolumen
  • großer Nasenerker
Nachteile
  • eingeschränktes Sichtfeld

Der Maskenteil besteht aus zwei separaten Gläsern sowie einem Nasenerker. Hier ist auch deutlich mehr Platz für die Nase vorhanden.

Wenn du also gerne mal auf einen Schnorchel verzichtest und auch mal etwas tiefer tauchen willst, ist diese Bauart sehr gut für dein Vorhaben geeignet.

Du musst nicht viel deines kostbaren Atems opfern, um die Maske auszublasen, sollte mal Wasser eindringen. Die Sicht ist zwar etwas eingeschränkter, jedoch gibt es auch Modelle mit extra großen Gläsern, was dieses Manko schon beinahe wieder wett macht.

Außerdem sind nicht alle Nasen gleich, was dieses Modell berücksichtigt und somit fast jede Nase gut für diese Brille gemacht ist.

Die Rahmenlose Tauchermaske

Die Rahmenlose Tauchermaske als Weiterführung der Einglas-Tauchermaske besticht durch weiches Material und ein noch größeres Sichtfeld. Das Silikon ist direkt mit den Gläsern verbunden.

Vorteile
  • großes Sichtfeld
  • weiches und flexibles Material
  • geringeres Risiko von Druckstellen
  • helle und dunkle Modelle für verschiedene Zwecke
Nachteile
  • kleiner Nasenerker
  • großes Innenvolumen
  • helles Modell: Irritationen durch Licht
  • dunkles Modell: eingeschränktes Sichtfeld

Jedoch ist hier ebenso wie bei der Einglas-Maske nicht viel Platz für die Nase vorhanden – für Kinder und Menschen mit eher kleineren Nasen top, ansonsten ist die Zweiglas-Maske besser geeignet.

Durch helle und dunkle Rahmen sind jedoch verschiedene Einsatzmöglichkeiten gegeben, was noch einen Vorteil darstellt.

Die Vollgesichts-Tauchermaske

Das neueste Modell auf dem Markt ist die Vollgesichts-Tauchermaske. Diese Bauart ist so konzipiert, dass sie das ganze Gesicht umschließt.

Vorteile
  • größtes Sichtfeld
  • integrierter Schnorchel – lange Unterwasserzeit möglich
Nachteile
  • günstige Modelle zum Teil gefährlich
  • Maske muss perfekt sitzen
  • sehr groß und somit nicht so leicht zu verstauen

Durch einen integrierten Schnorchel, der sich an der oberen Seite der Maske befindet, kann man extra lange unter Wasser bleiben.

Bei günstigeren Modellen besteht jedoch die Gefahr der Pendel-Atmung, das heißt deine ausgeatmete Luft wird durch den Schnorchel nicht schnell genug herausgeleitet.

Hier lohnt es sich, zu investieren. Außerdem muss dieses Maske perfekt sitzen, denn Ausblasen ist hier nicht so einfach möglich.

Diese Übersicht dürfte dir geholfen haben, die Unterschiede der verschiedenen Modelle zu erkennen und herauszufinden, welche Bauart zu deinem Vorhaben passt. Falls noch Fragen offen sind, schau doch mal oben bei den Kaufkriterien nach, dort findest du noch ein paar weitere Infos.

Was kostet eine Tauchermaske?

Da es ein riesiges Angebot an Taucherbrillen auf dem Markt gibt, ist die Preisspanne auch dementsprechend groß. Anfangend bei einer Preisspanne zwischen 10 und 20 Euro, bis hin zu Preisen, die im dreistelligen Bereich liegen ist alles dabei.

Teuer ist natürlich nicht gleich besser, jedoch ist natürlich auch klar, dass bei einem sehr niedrigen Preis meist keine qualitativ hochwertigen Materialien verwendet werden, was sich auf den Tragekomfort und die Lebensdauer deiner Tauchmaske auswirken kann.

Halte dich also am besten an die Kundenrezensionen, die geben am besten Aufschluss über die Qualität der Taucherbrille.

Außerdem variieren die Preise auch je nach Modell, eine Vollgesichtsmaske ist demnach natürlich deutlich teurer als eine Zweiglas-Tauchermaske. Durchschnittlich sind wohl die Preise zwischen 20 und 60 Euro.

Typ Preis
Einglas-Tauchermaske ca. 12 bis 85 Euro
Zweiglas-Tauchermaske ca. 10 bis 75 Euro
Rahmenlose Tauchermaske ca. 15 bis 75 Euro
Vollgesichts-Tauchermaske ca. 12 bis 300 Euro

Wie du siehst, sind die Preisspannen bei Tauchermasken recht groß. Teurer heißt aber nicht immer gleich besser.

Wenn du Profi-Taucher bist, lohnt es sich sicher, mal nach Brillen im oberen Preissegment zu schauen. Für Hobby- und Sporttaucher gibt es aber auch tolle Modelle in der unteren bis mittleren Preisklasse.

Bei der Vollgesichts-Tauchermaske sollte man allerdings nicht unbedingt zu sehr aufs Geld achten, da eine schlechte Verarbeitung weitreichende Konsequenzen haben kann und das Co2 vielleicht nicht vernünftig aus dem Schnorchel geführt wird.

Wo kann ich eine Tauchermaske kaufen?

Eine Taucherbrille gibt es sowohl im Fachhandel, im Discounter und im Einzelhandel als auch im Internet zu erwerben. Das Angebot im Internet ist meist vielfältiger und preisgünstiger. Der Vorteil eine Tauchmaske vor Ort zu kaufen ist jedoch, dass direkt getestet werden kann, ob sie gut sitzt.

Im Discounter

Im Discounter wie Lidl, Netto oder Aldi oder auch Drogeriemärkten wie DM oder Rossmann gibt es Tauchermasken oft nur passend zur Sommer- und somit Badesaison.

Vorteile
  • günstig
  • zum Teil Markenprodukte
Nachteile
  • billige Verarbeitung
  • Markenprodukte meist überholt oder fehlerhaft
  • nicht individuell an den Käufer angepasst

Hier findest du meist preisgünstige Modelle, was jedoch nicht unbedingt zu deinem Vorteil sein muss. Zum einen bieten die Discounter meist günstige “no-name” Modelle an, was sich dann jedoch auch am Material und somit Tragekomfort bemerkbar macht.

Die andere Alternative ist, dass die Discounter große Mengen an auslaufenden Restbeständen eines Markenprodukts ankaufen und sie dadurch günstig weiterverkaufen können. Die Modelle sind dann natürlich meistens schon “überholt”.

Im Fachhandel

Mehr Sinn macht ergibt es schon, mal im Fachhandel wie Intersport nachzufragen. Dort wird man kompetent beraten und erhält ein gutes Produkt für sein Geld.

Vorteile
  • kompetente Beratung
  • anprobieren vor Ort
Nachteile
  • Beratung subjektive Einzelmeinung
  • meist teuer
  • richtiger Fachhandel muss erstmal gefunden werden &amp
  • ist vielleicht nicht in der Nähe

Falls dir das Produkt gefällt, aber zu teuer ist, kannst du natürlich auch mal einen Vergleich mit den Produkten, die im Internet angeboten werden ziehen.

Decathlon ist auch ein Fachhandel, hat meist jedoch auch noch einige preisgünstige Produkte im Angebot, die fast schon mit denen im Discounter konkurrieren können.

Im Internet

Im Internet findest du von sehr günstig bis eher teuer nahezu alles. Hier hast du den Vorteil eines großen Angebots und Bewertungen anderer Kunden.

Vorteile
  • große Auswahl
  • gute Angebote &amp
  • Set Preise
  • gezieltes Einkaufen nach eigenen Vorstellungen und Maßen
  • Kundenrezensionen
  • meist sogar kostenloser Rückversand
Nachteile
  • kein Austesten vor Ort
  • Überforderung durch großes Angebot

Der Nachteil ist natürlich, dass du das Produkt erst nach deinem Kauf anprobieren kannst. Da du die Produkte jedoch häufig ohne Probleme zurückschicken kannst, ist dieser Aspekt nicht allzu gravierend.

Eine große Angebotsvielfalt findest du bei amazon.de und ebay.de.

Wenn man die Vor- und Nachteile der verschiedenen Erwerbsmöglichkeiten durchgeht, sticht das Internet/Webshops als klarer Gewinner hervor.

Du musst nicht nach einem passenden Fachhandel suchen und lange Wege in Kauf nehmen, sondern kannst bequem von Zuhause aus bestellen, und wenn es doch nicht die richtige Taucherbrille ist, kannst du sie meist problemlos kostenlos zurückschicken.

Welche Alternativen gibt es zu einer Tauchermaske?

Zu den bereits genannten Modellen der Tauchermaske gibt es kaum Alternativen. Du kannst natürlich versuchen, ohne Taucherbrille zu tauchen, deine Augen werden es dir jedoch danken, wenn du davon absiehst.

Falls du eigentlich gar nicht so sehr auf das Tauchen aus bist, sondern vielmehr beim Schwimmen deine Augen schützen möchtest, empfiehlt sich der Kauf einer Schwimmbrille. Diese wird häufig mit der Tauchermaske verwechselt, hat aber nicht den gleichen Sinn wie diese.

Für die Profi-Taucher unter euch kommt vielleicht auch eine Profi-Vollgesichtsmaske infrage, die den ganzen Kopf umschließt.

Hier gibt es eine externe Sauerstoffzufuhr, sowie die weiteren positiven Aspekte Wärmerückhaltung und die Möglichkeit einer Sprechverbindung sind. Preislich liegt diese natürlich deutlich höher und ist auch bei Profi-Tauchern eher selten im Einsatz.

Alternative Beschreibung
Keine Taucherbrille benutzen Mit dieser Alternative tust du dir selbst keinen Gefallen. Deine Augen werden vom Chlor und/oder Salzwasser schmerzen und im See oder Meer wird die Sicht sehr schlecht sein.
Schwimmbrille nutzen Eine Schwimmbrille kann für Wassersportler und Schwimmer sehr hilfreich sein. Allerdings hat sie nicht den gleichen Sinn einer Taucherbrille, es erfolgt kein Druckausgleich durch die fehlende Nasenpartie und deine Sicht ist auch eingeschränkt. Für Männer mit Vollbart jedoch vielleicht eine Option, wenn partout keine Tauchmaske passt.
Profi-Vollgesichtsmasken Für diese Alernative musst du viel Geld in die Hand nehmen. Wenn du jedoch Profi-Taucher bist, lohnt sich die Anschaffung vielleicht. Das weißt du dann jedoch selbst am besten. Für Hobbytaucher gibt es günstigere und umgänglichere Alternativen.

Wie du siehst, führt für ein optimales Taucherlebnis kein Weg an einer Tauchmaske vorbei, wenn du deine Augen schützen und eine bestmögliche Sicht haben möchtest.

Gibt es Tauchermasken mit Sehstärke?

Für die Brillenträger unter euch gibt es eine frohe Botschaft: JA, es gibt Tauchermasken mit Sehstärke!

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, unter der Tauchermaske Kontaktlinsen zu tragen. In diesem Fall kannst du bei den Modellen frei wählen.

Solltest du eine Taucherbrille mit Dioptrien suchen, entscheide dich am besten für ein Zweiglas-Modell. Hier können die Gläser ausgetauscht werden, die optischen Gläser werden dann auf die Sichtfenster geklebt, oder aber du erholst direkt ein Modell mit Sehstärke.

Ab welchem Alter eignet sich eine Tauchermaske?

Wie bereits oben erwähnt, gibt es keine klare Altersgrenze bei der Benutzung von Tauchermasken.

Tauchermasken eignen sich für jeden, der es sich selbst zutraut, sie zu benutzen.

Wer es sich selbst zutraut, ist meist auch in der Lage eine Taucherbrille zu nutzen.

Das schließt junge Kleinkinder natürlich automatisch aus, da sie noch nicht in der Lage sind, den gesamten Vorgang wirklich zu erfassen und nachzuvollziehen.

Im Schnitt empfehlen die meisten Hersteller Tauchmasken ab einem Alter von 10 Jahren und dementsprechend werden auch die meisten Taucherbrillen für Kinder ab 10 Jahren angeboten.

Wenn du dich groß genug fühlst, eine Tauchermaske zu nutzen und dir über die Funktion im Klaren bist, bist du bereit für deine erste Tauchermaske! (Bildquelle: Claude Piché / unsplash)

Es gibt einige Einzelfälle, in denen auch Tauchmasken für 3 bis 6-Jährige angeboten wird.

Kinder sollten jedoch nie unbeaufsichtigt schnorcheln oder tauchen!

Welche Marken und Hersteller von Tauchmasken gibt es?

Es gibt ein riesen Angebot an Taucherbrillen von den verschiedensten Herstellern und Marken. Von Discounter-Marken wie Aldi, Lidl oder Netto über Profi-Tauchmarken.

Ein paar Marken haben sich jedoch auf dem Markt besonders gefestigt und sind auch sehr angesehen:

  1. Cressi (das zeigt schon unser Produktranking)
  2. Scubapro
  3. Subgear
  4. Mares
  5. Aqua Sphere
  6. Mares X-Vision
  7. Aqua Lung
  8. Atomic
  9. Intex
  10. Tusa

Wenn du Tauchermasken dieser Hersteller siehst, bist du grundsätzlich schon mal auf einer guten Fährte. Du musst nur noch das passende Modell für dich finden. Es gibt aber natürlich auch noch aufstrebende Hersteller, die nicht so bekannt, aber gegebenenfalls ebenso gut sind. Die Liste dient nur als Orientierung.

Wie verhindere ich, dass die Tauchermaske beschlägt?

Tauchermasken beschlagen hauptsächlich aufgrund eines Temperaturunterschieds zwischen dem Wasser und der Luft innerhalb der Taucherbrille.

Um ein Beschlagen deiner Tauchmaske zu verhindern, gibt es ein paar Tipps und Tricks, von denen du vielleicht sogar schon einmal gehört hast.

Die erste Regel ist natürlich, dass du nicht in deine Tauchermaske hinein atmest. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, mit Schnorchel zu tauchen. Jedoch gibt es noch die ein oder andere Vormaßnahme, die nützlich ist:

  • Tempered Glass: Achte beim Kauf darauf, Modelle mit Anti Fog (Anti-Beschlag) beschichtetem Glas zu wählen. Meist ist das sogenanntes Tempered Glass, dieses wird meist in der Artikelbeschreibung deutlich oder aber du findest auf den Scheiben der Taucherbrille ein “T”. Modelle aus reinem Plastik statt Glas beschlagen schneller.
  • Zahnpasta: Ein häufiger Grund für beschlagene Gläser ist Silikon, was bei der Produktion in Berührung mit den Gläsern kam. In diesem Fall hilft nur: Zahnpasta! Zahnpasta nimmt im Gegensatz zu Spülmittel oder anderen Hausmitteln Silikon auf und ist somit perfekt geeignet. Reibe deine Gläser sorgfältig mit Zahnpasta ein und lass diese gut trocknen. Dann kannst du deine Tauchmaske einfach auswaschen und das Silikon dürfte spuren frei entfernt sein.
  • Ausbrennen: Das Ausbrennen hat den gleichen Sinn wie die Verwendung von Zahnpasta – die Silikonrückstände sollen entfernt werden. Kinder sollten von dieser Methode die Finger lassen, es sei denn ein Elternteil ist anwesend. Zum Ausbrennen hältst du mittels eines Feuerzeugs oder Streichholzes die Flamme gegen die Innenseite deiner Brille. Der Ruß, der sich bildet, besteht zu großen Teilen aus den Silikonresten. Je nach Verschmutzung kann der Vorgang zwei bis drei Mal wiederholt werden. Die Rußreste können einfach mit einem Papiertuch ausgewischt werden.
  • Spülmaschine: Auch hier geht es darum, die Silikonreste zu entfernen. Grundsätzlich solltest du deine Taucherbrille nie  in die Spülmaschine stecken, da sie dadurch undicht oder brüchig werden kann. Eine neue Maske verträgt einen Spülgang, die beste vorhandene Option ist dies jedoch nicht.
  • Reinigungsmittel: Es gibt zurzeit im Handel einige Angebote von Herstellern, die spezielle Reinigungsmittel zum Entfernen des Silikons anbieten.

Nach dem ersten oder bei dem ersten Benutzen gibt es weitere Tipp, um das Beschlagen zu verhindern:

  • Spucke: Von dieser Methode hat wohl jeder schon einmal gehört. Falls die Tauchermaske mitten im Badespaß beschlägt, hilft es, seine Spucke auf den Gläsern zu verteilen. Nach dem Antrocknen dann kurz mit Wasser ausspülen. Der Grund fürs Gelingen? Einige Stoffe im Speichel sind schwer wasserlöslich, weshalb Wasser einfach am Glas abperlt.
  • Spülmittel: Genauso gut funktioniert dieser Trick mit Spülmittel. Der Film, der beim Verreiben des Spülmittels auf den Gläsern verbleibt, lässt Wasser abperlen. Einziges Manko: Spülmittel hat man nicht immer griffbereit.
  • Anti-Fog Sprays: Mittlerweile bieten einige Hersteller Sprays an, die das Verhindern des Beschlagens der Taucherbrille garantieren.

Befolgst du den ein oder anderen Tipp, solltest du beim Tauchen und Schnorcheln immer feie Sicht haben.

Wie kann ich eine Tauchermaske ausblasen?

Falls der ärgerliche Fall auftritt, dass beim Tauchen Wasser in deine Tauchmaske gelangt, musst du sie ausblasen. Wie das funktioniert, erklären wir dir hier in kurzen Schritten:

  1. Lege den Kopf in den Nacken und hebe deine Tauchermaske am unteren Teil leicht an, während du den oberen Teil fest andrückst.
  2. Nimm einen tiefen Atemzug und blase nun das hineingekommene Wasser heraus.
  3. Jetzt kannst du die Tauchermaske wieder vollständig auf das Gesicht drücken, möglichst ohne, dass neues Wasser hineingelangt.
  4. Du hast nun wieder freie Sicht!

Hierbei gilt: Je geringer das Innenvolumen der Tauchmaske, desto einfacher ist auch das Ausblasen, denn du sparst Luft. Deswegen ist das Innenvolumen auch ein wichtiges Kaufkriterium.

Ist die Farbe meiner Taucherbrille wichtig?

Die Farbe von Tauchermasken ist nicht nur ein optischer Designfaktor. Gerade kleine Mädchen und Jungen hätten gerne Brillen in pink, rot oder lila oder vielleicht sogar eine Taucherbrille mit Hai.

Abgesehen von diesen stylischen Faktoren ist die Farbe jedoch auch ein wichtiges Merkmal der Qualität.

Helle Taucherbrillen, die mit einem durchsichtigen oder sehr hellem Silikonrahmen gestaltet sind vergrößern das Sichtfeld nochmal deutlich und es ist mehr Lichteinfall gegeben.

Dieser kann jedoch auch behindern und vielleicht sogar deine Orientierung beeinträchtigen, weil der gebogene Rahmen das Licht reflektiert.

Dunkle Taucherbrillensind in den Farben schwarz, dunkelblau oder anderen dunklen Farben gehalten. Dadurch ist das Sichtfeld klar eingegrenzt, dies kann man als Nachteil betrachten aber gleichzeitig werden dich seitlich einfallende Lichtreflexionen nicht irritieren.

Die Farbe ist somit neben ihrem stylischen Faktor auch für den Nutzen der Tauchermaske von Bedeutung und helle oder dunkle Modelle können verschieden eingesetzt werden.

Brauche ich Zubehör zum Tauchen?

Prinzipiell brauchst du um Tauchen zu können nichts als deine Tauchermaske. Einige Extras können dein Taucherlebnis jedoch noch erleichtern, bereichern oder sie machen einfach Spaß!

Bei der ABC-Ausrüstung, von der du vielleicht schonmal gehört hast, sind die Tauchermaske, Schnorchel und Schwimmflossen gemeint. Ob du das alles wirklich brauchst, erfährst du im Folgenden.

  • Schnorchel: Die wohl sinnvollste Anschaffung in Ergänzung zu deiner Taucherbrille wäre ein Schnorchel. Dieser dient dazu, dass du zum Luft holen nicht ständig auftauchen musst, sondern bequem durch den Schnorchel atmen kannst. Ein Schnorchel sieht aus wie ein Rohr mit einem Mundstück. Einige Taucherbrillen, wie z. B. die hier schon aufgeführte Fullface-Schnorchelmaske (“Vollgesicht-“) haben bereits einen integrierten Schnorchel.
  • Schwimmflossen: Flossen brauchst du zwar zum Schnorcheln nicht wirklich, sie machen aber super viel Spaß! Durch Schwimmflossen kannst du schneller durchs Wasser gleiten, als es dir normal möglich wäre. Auch diese gibt es in allen möglichen verschiedenen Größen.
  • Neoprenanzug: Einen Neoprenanzug hast du bestimmt schon mal an einem Surfer oder Taucher gesehen. Er ist sehr anschmiegsam und sorgt dafür, dass du auch in kalten Gewässern warm bleibst. Außerdem schützt er dich vor Sonnenbränden und Verletzungen. Ein Neoprenanzug ist also dann sinnvoll, wenn du deinen Körper extra schützen willst. Es gibt ihn in den verschiedensten Ausführungen, mit langen und kurzen Ärmeln oder Beinen, für Kinder und Erwachsene.
  • GoPro: Es gibt bestimmte Modelle, an denen du eine GoPro befestigen kannst, um die besonderen Momente, die du beim Tauchen erlebst, auch mit einer Kamera festhalten zu können. Fullface-Schnorchelmasken haben diesen Vorteil häufig.

Wenn du eine Einglas-Maske hast, ist es besonders sinnvoll, sich einen Schnorchel zuzulegen, da diese durch ihr großes Innenvolumen schwieriger auszublasen ist.

Taucherbrille, Schwimmbrille, Tauchermaske – alles das Gleiche?

Taucherbrille, Schwimmbrille, Schwimmmaske, Tauchermaske, Schnorchelmaske – bei diesen ganzen Begriffen verliert man schnell den Überblick! Doch, was ist eigentlich gemeint, wenn jemand von einer Taucherbrille spricht?

Taucherbrille meint eigentlich nur die umgangssprachliche Bezeichnung für die Tauchermaske, auch Tauchmaske genannt.

Diese zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl einen Augenschutz, als auch einen Nasenschutz gibt, da diese Partien gleichermaßen umschlossen sind.

Im Gegensatz dazu steht die Schwimmbrille, die viele mit der Taucherbrille verwechseln. Eine Schwimmbrille bedeckt mit zwei einzelnen Elementen nur die Augenpartie!

Sie dient ausschließlich dem Schutz der Augen vor Belastungselemente im Wasser und wird vor allem in Wassersportarten eingesetzt.

Stören lange Haare oder ein Bart?

Lange Haare oder ein Bart können zum Problem bei der Nutzung von Tauchermasken werden, wenn sie zwischen den Dichtungsring der Taucherbrille geraten – so kann schnell Wasser eintreten.

Wenn du deine Mähne jedoch zum Zopf gebunden hast, oder darauf achtest, dass die Haare nicht unter die Taucherbrille gelangen, sollte dies kein Problem sein.

Falls dein Bartwuchs sehr hoch ist und somit auch unter der Taucherbrille ist, wird das sicherlich auch die Dichtung beeinflussen.

Besonders bei Fullface-Schnorchelmasken ist ein Bart problematisch, da die Maske das gesamte Gedicht abdeckt und somit wahrscheinlich auch am unteren Rand mit deinem Bart in Kontakt kommt.

Im Falle eines ausgeprägten Bartwuchses empfiehlt es sich, nach einem Modell zu schauen, was nicht mit dem Bart in Berührung kommt. Im Zweifel muss auf eine Schwimmbrille zurückgegriffen werden.

Also: Lange Haare oder ein Bart stören nur bedingt die Funktion deiner Tauchermaske, das liegt zu großen Teilen in deiner Hand.

Gibt es Tests von Öko Test oder Stiftung Warentest?

Leider gibt es bisher weder von Ökotest noch von der Stiftung Warentest Tests zur Tauchermaske. Einige wissenschaftliche Untersuchungen geben jedoch Hinweise, worauf man beim Kauf seiner Taucherbrille und dessen Verwendung achten sollte.

Hier gibt es beispielsweise einen Artikel der Stiftung Warentest, der darüber aufklärt, das zwischen einem Flug und einem Tauchgang mindestens 24 bis 48 Stunden liegen sollten, da große Höhen- und Tiefen Unterschiede zu einer Dekompressionskrankheit führen können.

Öko Test hat zwar noch keine Tauchmasken geprüft, jedoch einen Schnorchel-Set-Test für Kinder durchgeführt.

nsgesamt 15 Schnorchel-Tests wurden nach verschiedenen Kriterien im Labor auf etwa schädliche Weichmacher oder krebserregende Stoffe geprüft.

Fazit

Eine Tauchermaske ermöglicht dir ein unvergessliches Taucherlebnis. Damit du das best möglichste Erlebnis mit deiner Taucherbrille hast, musst du beim Kauf jedoch auf einige Dinge achten: die richtige Größe, ein hoher Tragekomfort, ein anschmiegsames und dennoch robustes Material sowie ein geringes Gewicht & Innenvolumen.

Einglas-, Zweiglas-, Rahmenlose- und Vollgesichtstauchermasken haben unterschiedliche Vorteile.

Zum Schnorcheln eignet sich besser eine Einglas-Brille, zum Tauchen eher eine Zweiglas-Brille. Und auch wenn man zum Tauchen nicht zwingend Zubehör benötigt, wenn man doch mal Interesse an einem längeren Tauchgang hat, finden sich hier tolle Set-Angebote mit Schnorcheln und/oder Flossen.

Das Wichtigste ist, dass du weißt, was du dir von deiner Tauchermaske erhoffst und dich nach den angegeben Kaufkriterien und Kundenrezensionen hältst – wenn du das tust, steht deinem nächsten großen Taucherlebnis nichts mehr im Wege!

Bildquelle: dmosreg / 123rf

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