Willkommen bei unserem großen Schwimmbrillen mit Sehstärke Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Schwimmbrillen mit Sehstärke. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Schwimmbrillen mit Sehstärke zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Schwimmbrillen mit Sehstärke kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Schwimmbrillen mit einer Sehstärke eignen sich für Menschen, die eine Sehschwäche aufweisen und nach einer Alternative zu Kontaktlinsen suchen, um die Reizungen des Auges zu vermeiden.
  • Es gibt zwei Möglichkeiten der Korrektur: Die Sicht verschärfenden Gläser werden direkt in das Modell eingearbeitet oder eine Korrektionsschicht wird nachträglich an die Innenseite der Gläser geklebt.
  • Das Einkleben der Korrektionsschicht ist für die optimale Ausrichtung der Sehhilfe besser geeignet, im Gegensatz zu direkt eingearbeiteten Gläsern aber weniger stabil und für Temperaturschwankungen anfälliger.

Schwimmbrille mit Sehstärke Test: Das Ranking

Platz 1: Barracuda KONA81 K514 – Optische Schwimmbrille mit Sehstärke

Platz 2: Nearsighted Schwimmbrille (-0 bis 8,0)

Platz 3: VENIMASEE optische Schwimmbrille mit Sehstärke

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du dir eine Taucherbrille mit optischen Gläsern kaufst

Was ist eine Schwimmbrille mit Sehstärke?

Eine Schwimmbrille mit Sehstärke unterscheidet sich von einer üblichen Schwimmbrille insofern, dass diese zur Korrektur der Sicht verhilft. Hierbei handelt es sich um eine gute Möglichkeit für Menschen, die sich gerne im Wasser aufhalten, jedoch eine Sehschwäche haben.

In der Regel haben Dioptrien versehene Taucherbrillen eine Brillenstärke von -8 und +8 Dioptrien und sind so für den Großteil der Menschen geeignet. Auch Hornhautverkrümmungen sind mit ihnen ausgleichbar. Zudem können auch Gleitsichtbrillen für diejenigen hergestellt werden, die gleichzeitig an einer Kurz-und Weitsichtigkeit leiden.

Wofür sind optische Taucherbrillen gut?

Unter Wasser, welches vor allem reich an Chlor oder Salz ist, sollte in den meisten Fällen eine Schwimmbrille getragen werden, auch für diejenigen mit einer fehlenden Sehschwäche.

Durch die physikalischen Eigenschaften von Wasser ist es möglich, dass Gegenstände um ein Viertel näher und um ein Drittel größer erscheinen, da Wasser die gewohnte Lichtbrechung der Hornhaut aufhebt, sodass alles verschwommen wirkt.

Fehlt also jeglicher Augenschutz, dann sinkt die Sehschärfe stark. Aus diesem Grund verhelfen optische Taucherbrillen nicht nur zu einer klareren und schärferen Sicht, sondern schützen die Augen auch vor Verschmutzungen und Chlor-und salzhaltigem Wasser.

Auf diese Weise werden gerötete und trockene Augen vermieden und die Gefahr, an einer Augenentzündung zu erkranken, sinkt erheblich.

Die Ausrichtung der Sehstärke ist vor allem auch bei Tauchern sehr wichtig. Korrigiert werden muss bei einer Kurzsichtigkeit von -0,50 Dioptrien, um Handzeichen von Tauchpartnern schnell und deutlich erkennen zu können.

Warum benutzt man nicht einfach Kontaktlinsen?

Die meisten werden sich fragen, warum man sich  die Mühe machen sollte, sich eine Sicht verstärkende Schwimmbrille anzuschaffen, wenn auch Kontaktlinsen funktionieren. Jedoch besteht beim Gebrauch von Kontaktlinsen im Wasser die Gefahr, dass sie im Auge verrutschen oder aus dem Auge herausgedrückt werden.

Außerdem können durch das Verrutschen von Kontaktlinsen Verletzungen oder Reizungen am Auge entstehen, was aber nicht der einzige Grund für eine Reizung des Auges sein muss. Selbst wenn die Kontaktlinse an Ort und Stelle verweilt, kann sich zwischen ihr und der Netzhaut Chlor-und Salzwasser absetzen und so Schmerzen verursachen.

Daher ist die Anschaffung einer Spezialbrille durchaus ratsam und mit weniger Risiken verbunden.

Reizung des Auges;Klare Sicht und schmerzfrei

Kontaktlinsen Dioptrien-Schwimmbrille
Gefahr des Verrutschens besserer Halt
Chlor- und Salzwasser können sich in der Netzhaut absetzen Schützt vor Chlor- und Salzwasser

Was kostet eine Wasserbrille mit Sehstärke?

Der Preis von Schwimmbrillen mit Dioptrien kann variieren. Man kann sie zu einem günstigen Preis von zehn Euro auf Amazon erhalten, typisch sind jedoch eher Preise von 20-100 Euro. Diese Ziffern müssen nicht bedeuten, dass die teurere Brille auch die Richtige für dich sein muss. Denn die Kosten richten sich eher nach der  Brillenform und der Art der Fehlsichtigkeit.

Zu den teuren Brillen gehören vor allem die Gleitsichtgläser, da diese für Kurzsichtige als auch Weitsichtige angemessen sind und so eine doppelte Funktion haben. Sucht man nach einer hochwertigen Wasserdichtigkeit und einem sehr stabilen Scheibenmaterial, ist der Preis auch teurer. Hier muss man damit rechnen, ab 50 € aufwärts für die Brille zu bezahlen.

Bei der Suche nach der perfekten Brille kommt es aber vor allem darauf an, was du dir davon erhoffst. Ist die Dioptrien-Taucherbrille für die Zeit im Schwimm- oder Hallenbad gedacht, sind diese vor allem im 20-40 Euro Segment in sehr guter Qualität zu finden. Was wichtig ist, dass man weiß, was für einen selbst bei diesem Gerät wichtig ist und worauf man verzichten kann.

Preis abhängig von Preissegmente
Brillenform im unteren Bereich:10€
Art der Fehlsichtigkeit im mittleren Bereich:20-40€
Wasserdichtigkeit im obigen Bereich:50€
Scheibenmaterial im obersten Bereich: bis zu 100€

Wo gibt es gute Schwimmbrillen?

Sicht verstärkende Brillengläser sind leichter erhältlich, als man zunächst vermutet. Online gestaltet sich die Suche nach einer qualitativ hochwertigen Brille recht simpel. Optische Gläser für Herren, Damen und Kinder sind leicht bei diesen Anbietern findbar:

    •  Amazon
    •  Ebay
    •  my-Spexx.de
    • Gator-Optik
    • Fielmann

Wer direkt beim Hersteller bestellen will, für den ist my-Spexx dank seiner Reputation eine gute Wahl. Man kann auch im Geschäft persönlich eine optische Wasserbrille kaufen.

Auf diesen Seiten findest du sicherlich die Brille, die zu dir passt. Vor allem Amazon bietet sehr viele Marken in verschiedenen Preissegmenten an. Die Rezensionen zu den einzelnen Produkten sind sicherlich eine weitere Hilfe beim Kauf solch einer Schwimmbrille.

Insbesondere Fielmann ist für seine gute Beratung bekannt und kann dir durch den persönlichen Kontakt dazu verhelfen, die richtige Wahl zu treffen. Dies trifft vor allem zu, wenn man sich nicht allzu sicher ist, was man von der Schwimmbrille überhaupt erwartet und daher Expertenwissen benötigt.

Wie finde ich die richtige Schwimmbrille?

Es ist wichtig, dass man sich klarmacht, wofür die Brille genutzt werden soll. Natürlich ist sie dazu gedacht, die Sicht zu verbessern und vor Verschmutzungen zu schützen, jedoch sollte man sich auch darüber Gedanken machen, für welchen Bereich sie denn angewendet werden soll.

Diesen verschiedenen Zwecken entsprechend, sollten auch die verschiedenen Eigenschaften beachtet werden, die je nach Brillenform variieren.

Möchte man sie für seine Freizeit nutzen, so ist es ratsam, sich nicht die teuerste Schwimmbrille anzuschaffen. Eine Schwimmmaske ist für diesen Zweck besonders geeignet, da sie angenehm zu tragen und wasserdicht ist.

Die Schwimmbrille mit Dioptrien ist nicht nur in der Lage, zur besseren Sicht im Wasser zu verhelfen, sondern sie schützt auch vor Verschmutzungen. So ist die Gefahr einer Augenentzündung gelindert. (Foto: Ulleo/pixabay.com)

Möchte man eine Brille für den Wassersport, so ist die Schwedenbrille dank ihres festen Halts gut geeignet. Beim Tauchen sollte man auf eine Tauchermaske in Verbindung mit einem Neoprenanzug greifen.

Wichtig ist aber vor allem, dass man vor dem Kauf viel Recherche betreibt, um die passende Schwimmbrille zu finden. Man sollte auf Kundenbewertungen achten und sich darauf fokussieren, wie die verschiedenen Brillen im Vergleich abschneiden. So sollten keine Fehlkäufe entstehen und man hat am Ende die perfekte Wasserbrille mit Dioptrien.

Entscheidung: Welche Arten von Schwimmbrillen mit Sehstärke gibt es und für welche solltest du dich entscheiden?

In der Regel gibt es bei Schwimmbrillen mit Dioptrien zwei mögliche Varianten:

    • Die Sicht verstärkenden Gläser werden direkt eingeschliffen
    • oder die Korrektionsschicht wird nicht eingeschliffen, aber dafür direkt auf die Frontscheibe auf der Innenseite geklebt.

Für welche Option man sich entscheidet, ist einem selbst überlassen. Jedoch sollte die Tätigkeit bedacht werden, für die man seine Taucherbrille benötigt. Anhand dieser Grundlagen sollte entschieden werden, welche dieser beiden Möglichkeiten auf dich ausgerichtet sind.

Welche Eigenschaften besitzen direkte verglaste Korrektionsgläser und worin befinden sich ihre Vor-und Nachteile?

Sich eine Schwimmbrille mit dem nötigen Dioptrien-Wert online bestellen und direkt mit dem Schwimmen loslegen? Kein Problem. Wenn du weißt, an was für einer Fehlsichtigkeit du leidest und wie deine Dioptrien-Werte dank deines qualifizierten Optikers aussehen, dann ist diese Variante gut für dich geeignet.

Wer an Weit- und Kurzsichtigkeit leidet, für den sind direkt eingeschliffene Bifokalgläser zu empfehlen. Diese sind so bearbeitet, dass sie eine Zone für die Nah-und Weitsicht aufweisen, deren Kante zwischen den beiden Bereichen hart geschliffen und sofort erkennbar ist.

Somit wird der Schritt des Einklebens gespart und die Prozedur verläuft schneller. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei dieser Variante oftmals eine Anti-Fog Beschichtung existiert. Das bedeutet, dass die Gläser beim Schwimmen nicht beschlagen und man so immer eine klare Sicht hat.

Direkt verglaste Korrektionsgläser sind in der Regel auch sehr stabil und gegenüber Temperaturschwankungen nicht sehr anfällig. Daher kann man sich immer auf sie verlassen und muss sich bei der Benutzung der Schwimmbrille keine Sorgen machen.

Jedoch muss man sagen, dass die Sehschwäche bei dieser Variante nicht so gut ausgeglichen kann wie bei der zweiten Option. Da hier nicht individuell vom Optiker an den Gläsern gearbeitet wird, ist eine optimale Ausrichtung der Sehhilfe nicht möglich. Hier handelt es sich um Werte, die ungefähr passend sind, jedoch nicht perfekt auf dich als Individuum ausgerichtet sind.

Vorteile

  • Schnellere Prozedur
  • Stabil
  • Weniger gegenüber Temperaturschwankungen anfällig
  • Möglichkeit von Bifokalgläsern

Nachteile

  • Keine perfekte individuelle Anpassung
  • Optimale Ausrichtung der Sehhilfe nicht möglich
  • Nur ungefähre passende Werte

Welche Eigenschaften besitzen nachträglich eingearbeitete Korrektionsschichten und  welche Vor-und Nachteile ergeben sich hier?

Die eingeklebten Brillengläser sind in der Lage, nahezu jeden Sehfehler ausgleichen zu können, selbst bei Kurzsichtigkeiten von über zehn Dioptrien. Durch das Einkleben gelingt im Gegensatz zu direkt eingearbeiteten Sehhilfen eine bessere Ausrichtung der Sehhilfe, da die Gläser individuell angepasst werden und so eine optimale Sehkraft eher garantiert ist.

Beispielsweise kann man bei Kurz- als auch Weitsichtigkeit zwei halbe Gläser verschiedener Stärke auf die Innenseite der optischen Taucherbrille kleben. Ein Nachteil davon ist aber, dass dieser Prozess viel schneller verlaufen würde, wenn es Bifokalgläser zum Einkleben geben würde. Diese Möglichkeit ist aber nicht gegeben. Stattdessen wird der Prozess verlängert.

Es sollte auch erwähnt werden, dass eingeklebte Gläser bei Schwimmbrillen nicht die gleiche Stabilität aufweisen können wie die direkt verglasten Korrektionsgläser. Das macht sie weniger zuverlässig.

Zu beiden Varianten kann man jedoch sagen, dass für die Weitsichtigen ein größerer Nachteil besteht als bei den Kurzsichtigen. Denn im Gegensatz zu den Minus-Gläsern für Kurzsichtige befindet sich  bei den Plus-Gläsern, die für die Weitsichtigkeit geeignet sind, die dicke Stelle innen.

Das bedeutet, dass der Randbereich außen nicht so optimal abgebildet wird wie bei den Minus-Gläsern. So sind Wasserbrillen am besten für Kurzsichtige geeignet, auch wenn es natürlich Anpassungen gibt.

Vorteile

  • Nahezu jeder Sehfehler ist ausgleichbar
  • Bessere Ausrichtung der Sehhilfe
  • Individuelle Anpassung

Nachteile

  • Längerer Prozess
  • Weniger stabil
  • Gegenüber Temperaturschwankungen stark anfällig

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Taucherbrillen vergleichen und bewerten

Im Folgenden kannst du sehen, anhand welcher Kaufkriterien du Taucherbrillen vergleichen und bewerten kannst. Dies wird dir bei deiner Kaufentscheidung weiterhelfen und dich zu deiner geeigneten optischen Schwimmbrille führen. Zusammengefasst sind diese Faktoren zu beachten:

    • Klares Sichtfeld
    • Wasserdichtigkeit
    • Bequeme Passform
    • Anti-Fog Beschichtung
    • UV-Schutz
    • Die passenden Gläser
    • Verstellbare Kopfbänder
    • Stabile Kunststoffgläser
    • Optik
    • Eventuell eine individuelle Anpassung der Sehstärke

In den nachfolgenden Absätzen werden wir näher auf diese Kriterien eingehen.

Klares Sichtfeld

Es ist wichtig, dass man sich eine Passform aussucht, die ein ausreichend großes Sichtfeld ermöglicht. Daher solltest du nach Schwimmbrillen mit Kunststoffgläsern suchen, die die perfekte Größe für dein Gesicht und deine Augen haben, damit du unter Wasser gut sehen kannst.

Wasserdichtigkeit

Du solltest darauf achten, dass die Schwimmbrille mit Sehstärke Silikon- oder Schaumgummieinlagen besitzt, die den Rand der Gläser so stark abdichten, dass kein Wasser eindringen kann und du so vor Verschmutzungen geschützt bist.

Bequeme Passform

Die Taucherbrille ist wie ein Kleidungsstück- wenn es nicht gut passt, dann trägt man es auch nicht gerne. Daher sollte die Brille ein flexibles Band aus Silikon oder Gummi besitzen, welches man in der Länge verstellen kann. So kann sie an deine Kopfform angepasst werden und hinterlässt keine schmerzenden Druckstellen.

Anti-Fog Beschichtung

Diese Funktion wurde schon in einem vorherigen Abschnitt erwähnt und ist für eine klare Sicht sehr wichtig. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Antibeschlag-Beschichtung der Innenseite der Scheibe.

UV-Schutz

Schwimmbrillen sollten auch über einen UV-Schutz verfügen. Dadurch wird man von einstrahlendem Licht geschützt und man kann länger im Wasser verweilen.

Die passenden Gläser

Unterschiedliche Licht- und Wasserverhältnisse benötigen unterschiedlich getönte Gläser. Ein Modell mit klaren Scheiben ist für Hallenschwimmer gut geeignet. Für Menschen, die lieber draußen schwimmen, ist eine dunklere Scheibe angemessen, die bei starkem Sonnenlicht das Sehen erleichtert.

Verstellbare Kopfbänder

Kopfbänder, die man verstellen kann, sind besser geeignet als ein schon feststehender Sitz, da jede Kopfform anders ist. Auf diese Weise wird für einen besseren Halt gesorgt. Austauschbare Nasenstege sollten auch vorhanden sein, da so die Taucherbrille besser an die Gesichtsform angepasst werden kann.

Stabile Kunststoffgläser

Kunststoffgläser sind deswegen bei Schwimmbrillen so gut geeignet, weil diese auch leicht sind. Zudem sind sie auch bruchsicherer als beispielsweise Plexiglas.

Optik

Man sollte die Passform wählen, die einen am meisten anspricht, jedoch ist auch der Einsatzbereich der Dioptrien-Schwimmbrille zu beachten. Wenn dir die Brille gut gefällt, dann trägst du sie auch immer wieder gerne. Sie sollte zu deinem persönlichen Geschmack und Stil passen.

Die optische Schwimmbrille kann in vielen Bereichen eingesetzt werden. Je nach Einsatzbereich können die Brillenformen als auch die Eigenschaften variieren. (Foto: KeithJJ/pixabay.com)

Eventuell eine individuelle Anpassung der Sehstärke

Das beste Kriterium für deine optische Wasserbrille ist die Anpassung an die verschiedenen Dioptrien-Werte für die Weit-und Kurzsichtigkeit. Ist dies möglich, dann hast du am Ende eine Schwimmbrille, die deine Sehschwäche gut ausgleichen kann.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Brillen und Wasserbrille

Wann gab es die erste Brille?

Die erste Brille gab es im 13. Jahrhundert. Als Linsen benutzte man Glas und die Minerale Bergkristall und Beryll. Der Begriff „Brille“ leitet sich von Beryll ab, da die ersten Linsen aus diesem Kristall hergestellt wurden. Hierbei handelte es sich um Sammellinsen  für die Weitsichtigkeit.  In 16. Jahrhundert wurden zur Verbesserung der Kurzsichtigkeit Zerstreuungslinsen entwickelt.

Die Brille wie wir sie heute kennen fand erst im 18. Jahrhundert ihren Anfang. Das Modell hat sich jedoch nicht sofort durchsetzen können. In Deutschland war die Nürnberger Drahtbrille bis in das 19. Jahrhundert hinein die bekannteste Brille. Wie der Name schon andeutet, handelte es sich um eine einfache Fassung aus verbundenem Draht.

Die Geschichte der Taucherbrille

Erste Bezüge auf die Existenz der Schwimmbrille gab es im 14. Jahrhundert. Zu dieser Zeit sollen persische Taucher Brillen mit Gläsern aus Schildplatt benutzt haben. Andere Materialien waren unter anderem Holz, Bambus und später auch gläserne Linsen.

1968 wurde das erste Schwimmbrillen-Modell für das Sportschwimmen in einer Anzeige im Swimming World Magazin vorgestellt. Diese waren beim Wassersport zunächst nicht erlaubt und wurden daher nur für Trainingszwecke genutzt. Auch nach ihrer Zulassung im Wettkampf wurden diese nur selten eingesetzt aufgrund mangelnden Komforts und Qualität.

Es war der Brite David Wilkie im Jahr 1970 bei den Commonwealth-Spielen, der vermutlich als erster bei einem internationalen Wettkampf eine Schwimmbrille benutzte. Sie gehört daher zu den größten technologischen Fortschritten im Schwimmsport, da der Trainingsumfang durch die bessere Sicht und durch den Schutz vor Chlor- und Salzwasser nicht mehr so limitiert ist.

Wie pflege ich meine Schwimmbrille?

Um die Anti-Fog Beschichtung so lange wie möglich zu erhalten, sollte die Spezialbrille nach dem Schwimmen jedes Mal mit klaren und kaltem Wasser abgespült und an der Luft getrocknet werden, da das Abtrocknen durch ein Tuch die Gläser zerkratzen könnte und die Anti-Beschlag Beschichtung so beschädigt werden würde.

Die Taucherbrille sollte generell wie eine gewöhnliche Brille im Etui aufbewahrt werden, um diese vor Kratzern zu schützen. Sollte die Anti-Fog Beschichtung im Laufe der Jahre nachlassen, so verschafft ein Anti-Fog Spray Abhilfe.

Auch natürliche Pflegemittel können bei der Pflege verhelfen: Beispielweise ist Spucke eine effektive Lösung zur Reinigung der optischen Gläser. Am besten spuckt man in die noch trockene Brille und verreibt diese dann auf beiden Seiten der Brille. Anschließend wäscht man sie mit klarem Wasser.

Zahnpasta kann auch als Pflegemittel dienen. Dabei sollte man die Gläser mit Zahnpasta einreiben und später trocknen lassen. Anschließend soll die Taucherbrille mit einem weichen Tuch sauber gerieben werden. Es sollte beim Benutzen von Zahnpasta darauf geachtet werden, dass sie keine Zusatzstoffe enthält, die die Zähne weißer machen soll, da so die Gläser verkratzen können.

Wer nach der saubersten Lösung sucht, der sollte Klarspüler zur Reinigung der Brille verwenden. Dafür füllt man eine Schüssel mit Klarspüler und Wasser auf und reinigt die Schwimmbrille darin. Auswaschen sollte man die Brille vor und nach dem Schwimmen.

Wenn man die Brille nicht regelmäßig reinigt, dann kann Schimmel auftreten.

Wie lege ich meine Taucherbrille an?

Damit man perfekt für seinen Tag im Schwimmbad oder auch beim Tauchen ausgerichtet ist, sollte man wissen, wie man eine Wasserbrille richtig anlegt, damit sie am Ende richtig sitzt.

Du solltest so vorgehen, dass du die Brillengläser erstmals ohne das Kopfband an die Augen drückst und so deiner Augenform anpasst. Schließlich legst du das Kopfband im 45 ° Winkel um deinen Kopf herum. Auch die Nasenbrücke sollte man an den Nasenrücken anpassen für ein komfortables Tragegefühl.

Den Abstand zwischen den Augen solltest du regulieren, um anschließend die Passform des Kopfbandes mit Hilfe der Clips an das Gesicht anzupassen. Achte darauf, dass das Kopfband weder zu stramm noch zu locker sitzt.

Weiterführende Literatur: Quellen und weitere interessante Links


[1] https://www.zeit.de/zeit-wissen/2017/05/wasser-schwimmen-natur-einklang


[2] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/tai-chi-und-schwimmen-tipps-fuers-sport-programm-a-1038265.html


[3]https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/fitness/was-sie-beachten-muessen-wenn-sie-mit-schwimmen-abnehmen-wollen_id_8640131.html

Bildquelle: unsplash.com / Gentrit Sylejmani

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Redaktion

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