Rettungsweste
Zuletzt aktualisiert: 27. Juli 2020

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Rettungswesten sorgen bei Aktivitäten am und auf dem Wasser für ein sicheres Gefühl und können in lebensnotwendigen Situationen, auch bei ausgezeichneten Schwimmern, das Schlimmste verhindern. Sei es beim Surfen, Angeln, Segeln, Kajakfahren oder einfach nur um im Wasser Spaß zu haben. Die Gefahr besteht immer, dass man sich nicht selbst über Wasser halten kann. In solchen Fällen leistet eine Rettungsweste die nötige Hilfe und Unterstützung. Rettungswesten gibt es sowohl für Babys, Kleinkinder, Erwachsene als auch für Hunde.

Mit unserem Rettungswesten Test 2020 wollen wir dir helfen, die für dich beste Rettungsweste zu finden. Dabei haben wir dir einen Überblick über die Arten von Rettungswesten verschafft und die Vor- und Nachteile aufgelistet. Das soll dir beim Kauf deiner Rettungsweste die Entscheidung erleichtern.




Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Rettungsweste kann unter Umständen das Leben retten und vor dem Ertrinken bewahren. Sie bietet bei diversen Wassersportaktivitäten wertvolle Hilfe. Sie ist nicht mit einer Schwimmhilfe gleichzusetzen. Beim Kauf sollte aus diesem Grund auf einige Kriterien geachtet werden, wie z.B. auf die Auftriebsstärke, den Tragekomfort, das Vorhandensein eines Lifebelts, Schrittgurts, Spraycaps oder Notlichts.
  • Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Rettungswesten unterschieden, nämlich einer Feststoff-Rettungsweste und einer Automatik-Rettungsweste. Es gibt mehrere Faktoren, die bei der Auswahl der Art einer Weste mitspielen.
  • Die Schwimmfähigkeit einer Rettungsweste ist vom Gewicht des Trägers abhängig. Das bedeutet, dass die tatsächliche Schwimmfähigkeit einer Rettungsweste in der gleichen Newton-Klasse je nach Gewicht variieren kann.

Rettungsweste Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Rettungsweste aus Feststoff

Die Feststoff-Rettungsweste mit 100 Newton von Lalizas bietet zu einem akzeptablen Preis den optimalen Schutz für jedes Geschlecht, Alter und Gewicht. Der Preis kann, abhängig von der Altersklasse und dem Gewicht, variieren. Sie enthält einen verstellbaren Brustgurt, Bauchgurt und Schrittgurt und passt sich dadurch dem Körper an. Die reflektierenden SOLAS Streifen sowie die orange Farbe der Weste, garantieren die optimale Sicherheit und Sichtbarkeit.

Die Feststoff-Rettungswesten von Lalizas zeichnen sich bei den Kunden vor allem durch ihre Vielfältigkeit aus. Es ist für jede Kategorie etwas dabei und man wird leicht fündig. Die Auswahl beginnt bei Babys mit einem Körpergewicht von 3 bis 10 Kilogramm bis hin zu Erwachsenen mit 90+ Kilogramm.

Die beste Rettungsweste mit Automatik-Ausstattung

Die vollautomatische Rettungsweste von Segelladen mit 150 Newton ist im Vergleich zu Feststoff-Rettungswesten im Preis etwas höher. Sie wird automatisch, jedoch nicht bei Regen oder Wellenschlag, ausgelöst, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommt. Die Weste wird mit einer Füllpatrone, Pfeife, einem zusätzlichen Mundstück und einer Tasche geliefert. Es ist zu beachten, dass diese Automatik-Rettungsweste nur für Personen ab einem Körpergewicht von 40 Kilogramm geeignet ist.

Wenn du eine Rettungsweste suchst, die komfortabel zu tragen, leicht zu handhaben ist und dabei noch ihren Zweck erfüllt, ist die Automatik-Rettungsweste von Segelladen bestens für dich geeignet.

Die beste Rettungsweste für Hunde

Die Rettungsweste von VIVAGLORY für Hunde gibt es in diversen Farben und Größen. Die Größen reichen von XS bis XL. Die reflektierenden Teile auf der Weste erhöhen die Sichtbarkeit im Wasser sowie bei schlechter Sicht. Die Rettungsweste besitzt eine extra Polsterung, die für einen starken Auftrieb und Sicherheit sorgt. Zusätzlich dazu gibt es einen oberen Rettungsgriff, der es ermöglicht den Hund leichter aus dem Wasser zu ziehen. Sie enthält auch einstellbare Nylongurte und Schnellverschlüsse, die für die perfekte Passform sorgen.

Wenn du auf der Suche nach einer preiswerten und qualitativ hochwertigen Rettungsweste, die genügend Bewegungsspielraum für deinen Hund bieten und ihn beim Schwimmen unterstützen soll, ist die Weste von VIVAGLORY sicher einer der besten.

Kauf- und Bewertungskriterien für Rettungswesten

Es ist nicht immer einfach die optimale Rettungsweste für einen selbst zu finden, da auf vieles geachtet werden muss. Die Entscheidung sollte deshalb gut durchdacht und nicht leichtfertig getroffen werden.

Die Kriterien, die du beim Kauf einer Rettungsweste nicht außer Acht lassen und berücksichtigen solltest, sind wie folgt:

Auftriebsstärke

Es wird zwischen Rettungswesten mit 100, 150 und 275 Newton unterschieden.
Hier eine kleine Zusammenfassung der drei Auftriebskategorien und ihre Eigenschaften.

Auftrieb Beschreibung, Funktion, Verwendung
100 Newton im Vergleich zu Rettungswesten mit 150 und 275 nur beschränkt ohnmachtssicher, da es auch davon abhängt welche Kleidung getragen wird, Einsatzgebiet: geschützte Gewässer, Binnenreviere
150 Newton meist vollautomatische Rettungswesten, günstiger und kleiner als eine mit 275 Newton, Kritikpunkt: Austrieb reicht nicht, um Personen mit schwerem Ölzeug in eine ohnmachtssichere Lage zu bringen, Einsatzgebiet: Hochsee mit wetterfestem Ölzeug
275 Newton etwas schwerer und unhandlicher als 150 Newton-Westen, schützen jedoch den Träger auch bei Ölzeug vor Ohnmacht, können auch mit schwerer, wasserfester Kleidung getragen werden, Einsatzgebiet: Hochsee und überall wo extreme Bedingungen herrschen

Tragekomfort

Ein hoher Tragekomfort sollte gegeben sein, da er einen motiviert die Rettungsweste gerne zu tragen und somit dazu führt, dass sie tatsächlich getragen wird.

Harness / Lifebelt

Ein Lifebelt ist eine feste Verankerung der Rettungsweste. Er sorgt dafür, dass man sich bei schlechtem Wetter an das Boot binden kann. Dies erfolgt durch das Einhaken mit dem Karabiner-Haken. Er darf bei hochwertigen Rettungswesten nicht fehlen und gewährleistet Sicherheit, auf die man nicht verzichten sollte.

Ist ein Lifebelt integriert, muss er nach DIN EN ISO 12401 zertifiziert sein.

Bei einer Rettungsweste mit einem D-Ring, der aber nicht mit einer DIN-Norm gekennzeichnet ist, ist nicht dafür geeignet an den Bord gebunden zu werden. Sind zwei D-Ringe vorhanden, müssen alle beide zusammen genutzt werden.

Eine Rettungsweste mit Lifebelt ist preislich zwar höher, sollte in diesem Fall aber nicht das ausschlaggebende Kriterium sein.

Schrittgurt

Der Schrittgurt ist dafür zuständig, dass die Rettungsweste ihre Funktion beibehält. Er kann in Extremfällen, wenn er fest genug am Körper liegt, verhindern, dass die Rettungsweste über den Kopf rutscht. Zusätzlich kann er dafür sorgen, dass die Schwimmlage stabilisiert wird und verhindert, dass unnötig Kraft aufgebracht wird. Deswegen sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass er vorhanden ist.

Es besteht auch die Möglichkeit einen Schrittgurt nachzurüsten, dies sollte im Vorhinein aber geklärt werden.

Spraycap

Ein Spraycap ist eine Haube, die bei ausgelöster Weste von hinten über den Kopf gezogen wird und dadurch vor dem Ertrinken durch Gischt schützt. Bei schlechtem Wetter und starkem Wind wird so viel Wasser aufgewirbelt, dass infolgedessen sogar die besten Schwimmer ertrinken können. Aus diesem Grund sollte ab einer Windstärke von 8 Bft. nicht auf ein Spraycap verzichtet werden.

Ein Spraycap benötigt Übung und sollte daher vor dem Einsatz auf alle Fälle ausprobiert werden. Er ist, wie der Schrittgurt, nachrüstbar.

Notlicht

Ein Notlicht beginnt bei Kontakt mit Salzwasser zu blinken und ermöglicht es im Dunkeln, den im Wasser treibenden Menschen, zu sehen. Ohne ein Notlicht ist die Chance sehr gering und nahezu ausgeschlossen, die Person zu finden. Somit ist das Notlicht ein unverzichtbarer Sicherheitsbestandteil einer Rettungsweste.

Sie wird nach ungefähr fünf Jahren ausgetauscht.

Entscheidung: Welche Arten von Rettungswesten gibt es und welche ist die richtige für mich?

Die Arten von Rettungswesten und deren Vor- und Nachteile zu kennen, erleichtert dir beim Kauf die bestmögliche Wahl für dich zu treffen.

Demzufolge ein kurzer Überblick der Pros und Contras.

Art Vorteile Nachteile
Feststoff-Rettungswesten preiswert, fertig genäht, jederzeit einsatzbereit, Prallschutz, schützt für Auskühlung geringe Auftriebskraft (höchstens 100 Newton), begrenzt ohnmachtssicher, geringe Bewegungsfreiheit, voluminös
Automatik-Rettungswesten hohe Auftriebskraft, ohnmachtssicher, hohe Bewegungsfreiheit im unaufgeblasenen Zustand, hohe Sichtbarkeit, besitzen eine Signalpfeife kein Auftrieb im Normalzustand, regelmäßige Überprüfung und Wartung, müssen alle zwei Jahre zur Wartung, Mechanismus kann versagen

Falls du mehr Informationen über die zwei Arten der Rettungswesten erhalten möchtest, kannst du in den folgenden Abschnitten mehr dazu erfahren.

Feststoff-Rettungswesten

Feststoff-Rettungswesten

Rettungswesten bis 100 Newton Mindestauftrieb sind fast immer als Feststoffwesten ausgeführt. Sie werden mit einem festen und schwimmfähigen Material, das kein Wasser aufsaugt, ausgefüllt. Dazu gehören Schaumstoff wie z.B. Polystyrolschaum, bei älteren Modellen kann es sein, dass sie mit Kork ausgefüllt sind. Durch die Füllung bekommt sie ihren Auftrieb.

Aufgrund der geringen Auftriebskraft von höchstens 100 Netwon, ist sie nur begrenzt ohnmachtssicher.

Eine Feststoff-Rettungsweste bringt dennoch gewisse Vorteile mit sich.

Vorteile
  • preiswert
  • muss nicht erst aufgeblasen werden
  • verliert keine Luft, somit jederzeit einsatzbereit
  • schützt durch ihre Dicke den Träger bei einem Aufprall
  • kann Auskühlung des Körpers verhindern
Nachteile
  • kein optimaler Schutz bei Beschädigungen am Material
  • durch ihre Dicke kann es leicht zur Überhitzung führen
  • geringerer Tragekomfort

Außerdem ist sie nahezu wartungsfrei. Sie muss jedoch jährlich geprüft werden und hat eine Lebensdauer von maximal 10 Jahren. Die Sicherheit kann durch Beschädigungen der Rettungsweste beeinträchtigt werden. Bei Beschädigungen am Material kann es zur Folge haben, dass kein optimaler Schutz gewährleistet werden kann.

Automatik-Rettungswesten

Automatik-Rettungswesten

Automatik-Rettungswesten werden auch als aufblasbare Rettungswesten bezeichnet. Sie haben einen hohen Auftriebswert von mindestens 150 Newton. Der hohe Auftriebswert bringt den Schwimmenden in die Rücklage, sodass er frei atmen und somit auch bei Ohnmacht den Menschen vor dem Ertrinken schützen kann.

Es wird außerdem zwischen einer halbautomatischen und einer vollautomatischen Rettungsweste unterschieden. Der Unterschied liegt darin, dass bei einer halbautomatischen Rettungsweste per Hand an der Auslöserschnurr gezogen muss damit sie aufgeblasen wird. Bei der vollautomatischen reicht schon ein minimaler Kontakt mit dem Wasser. Deswegen ist sie bei sportlichen Aktivitäten nicht zu empfehlen.

Automatik-Rettungswesten bestehen aus Gasdruckpatronen, genauer gesagt aus Kohlendioxidpatronen, die auf Wasser reagieren und erst durch den Kontakt die Weste binnen weniger Sekunden aufblasen. Die Patrone lässt das Gas in den Auftriebskörper ausströmen und kann dazu führen, dass ein Auftrieb bis zu 300 Newton erreicht werden kann.

Automatik-Rettungswesten haben wie die Feststoff-Rettungswesten ihre Vor- und Nachteile.

Vorteile
  • hohe Bewegungsfreiheit
  • hoher Tragekomfort
  • ohnmachtssicher
  • gute Sichtbarkeit
Nachteile
  • regelmäßige Wartung und Pflege
  • Weste kann versehentlich ausgelöst werden
  • Mechanismus kann versagen
  • keine Auftriebskraft, wenn sie nicht aufgeblasen ist

Außerdem besteht die Möglichkeit, durch ein Mundstück, welches bei Automatik-Rettungswesten vorhanden ist, die Weste selbst aufzublasen. Denn es kann auch vorkommen, dass der automatische Mechanismus versagen kann, vor allem, wenn darauf vergessen wird die Weste zu überprüfen.

Eine aufblasbare Rettungsweste muss regelmäßig überprüft werden und muss mindestens alle zwei Jahre zur Wartung.Abhängig vom Hersteller, kann sie eine Lebensdauer zwischen 10 und 15 Jahren haben. Eine Wartung kann durch den Hersteller selbst oder durch Wartungsstellen durchgeführt werden.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Rettungswesten ausführlich beantwortet

Welche Rettungsweste ist die richtige für mich?

Westen unter einem Auftrieb von 100 Newton gelten als Schwimmhilfen aber nicht als Rettungswesten. Rettungswesten setzen einen Auftrieb von mindestens 100 Newton voraus und können erst ab diesem Wert als Rettungsgerät eingesetzt werden.

Es gilt eine Regel von 6 Newton Auftrieb pro 10 Kilogramm Körpergewicht. Je nach Standort bzw. wilder das Gewässer, desto höher sollte der Auftrieb sein.

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Rettungswesten sorgen bei Aktivitäten im und am Wasser für die optimale Sicherheit.
(Bildquelle: Mael BALLAND / unsplash)

Ist man auf der Suche nach einer ohnmachtssicheren Rettungsweste, sollte auf eine mit mindestens 275 Newton zurückgegriffen werden. Die Angaben über das empfohlene Gewicht und Alter der Rettungsweste sollten beim Kauf auf jeden Fall beachtet werden.

Wie funktioniert eine Rettungsweste?

Eine Automatikweste besteht aus einer Feder, die unter Spannung steht. Bei einer Hebelwirkung der Feder treibt sie einen Bolzen in die Mündung der Kohlendioxidpatrone. Sie öffnet dadurch die Patrone und veranlasst, dass das Gas zum Aufblasen des Auftriebskörpers der Weste freigegeben wird.

Die Feder und der Bolzen werden durch eine Zellulosetablette blockiert. Wenn sie mit Wasser in Kontakt kommt, zerfällt die Tablette und löst daraufhin den Auslösemechanismus aus. Falls dieser Mechanismus nicht funktionieren sollte, kann die Weste manuell ausgelöst werden.

Es ist zu beachten, dass bei hoher Luftfeuchtigkeit vorkommen kann, dass die Tablette zerfällt und die Weste ausgelöst wird.

Nasse Automatik-Rettungswesten sollten nicht in der prallen Sonne getrocknet werden, da auch hier die Möglichkeit besteht, dass die feuchte Tablette schrumpft, Risse bekommt und auseinanderfällt. Deswegen ist es zu empfehlen Tabletten als Reserve mitzunehmen.

Was soll bei Kindern beachtet werden?

Bei Kindern ist es wichtig zu beachten, dass die Rettungsweste bei hohen Temperaturen die eigene Körpertemperatur des Kindes stark ansteigen lässt. Der Kreislauf der Kinder ist nicht mit dem eines Erwachsenen zu vergleichen. Kinder können im Vergleich schneller überhitzen und somit steigt auch die Gefahr einen Hitzschlag zu bekommen oder ohnmächtig zu werden.

Kinder haben eine andere Anatomie als Erwachsene. Dies sollte immer mitberücksichtigt werden.

Bei längerem Aufenthalt am oder auf dem Wasser wäre eine Automatik-Rettungsweste zu empfehlen.

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Der Grund dafür ist, dass die Rettungsweste im unaufgeblasenen Zustand die Kinder in ihrer Bewegung nicht einschränken und sie dadurch auch nicht zu stark schwitzen.

Im Vergleich dazu sind Feststoffwesten dick und isolierend und es würde schneller zur Überhitzung kommen.

Beim Kauf sollte auch genau darauf geachtet werden, dass die Größe zum Kind passt und eng sitzt, damit die Weste nicht verrutscht.

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Rettungswesten für Kinder sollen eine helle und auffällige Farbe besitzen. Dies sorgt für eine bessere Sichtbarkeit des Kindes.
(Bildquelle: Bild von u_bnelbkvv / unsplash)

Die Rettungsweste sollte auch eine auffällige Farbe, Reflexstreifen, eine Signalpfeife, einen Schrittgurt und eine Bergeschlaufe besitzen.Des Weiteren sollte man die Angabe des empfohlenen Körpergewichts der Rettungsweste beachten.

Wo kann ich eine Rettungsweste kaufen?

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten eine Rettungsweste zu kaufen und die Auswahl ist sowohl in Geschäften als auch in Online-Shops sehr groß. Eine davon wäre z.B. vor Ort in Sportfachgeschäften. Wenn man mehrere Rettungswesten verschiedenster Marken miteinander vergleichen möchte, bietet sich Amazon hervorragend als Online-Shop an.

Auch auf Seiten wie diese:

  • svb.de
  • ebay.de
  • segelwelt.at
  • compass24.at

können zurückgegriffen werden.

Es ist durchaus zu empfehlen sich von jedem Produkt mehrere Kundenrezensionen durchzulesen und so die Pros und Contras abzuwägen.

Welche Alternativen gibt es zu einer Rettungsweste?

Eine Alternative zu einer Rettungsweste wäre eine Schwimmhilfe. Sie ist aber nicht ohnmachtssicher und ist auch nur für Menschen geeignet, die bereits schwimmen können. Nichtschwimmer würden nur mit einer Schwimmhilfe ertrinken und besitzen keine Auftriebskörper am Hinterkopf.

Wie lege ich eine Rettungsweste richtig an?

Die Rettungsweste wird wie eine normale Weste angezogen. Dabei wird der Gurt an den Oberschenkeln und am Bauch fest angezogen. Der Lifebelt, der das Über-Bord-Gehen verhindern soll, wird so angelegt, dass die grüne Gurtseite rechts und die rote Gurtseite links am Körper anliegt.

Die einzelnen Schritte detailliert aufgelistet:

  1. Falls unter der Rettungsweste eine Jacke oder ein Oberteil mit einer Kapuze / einem Kragen getragen wird, sollten beide aufgesetzt werden. Sollte die Kapuze im Kragen sein, muss sie auch in dem Fall unbedingt aufgesetzt werden. So kann verhindert werden, dass der Kopf zu schnell auskühlt.
  2. Rettungsweste mit aufgesetzter/m oder aufgestellter/m Kapuze/Kragen anlegen
  3. Brustgurt fest anziehen. Zwischen Gurt und Brust sollten maximal Fingerspitzen Platz finden.
  4. Kapuze kann wieder abgesetzt werden oder der Kragen in die gewünschte Position gebracht werden.
  5. Bei Rettungswesten mit Schrittgurt wird er nun angelegt. Er soll so fest wie möglich an den Körper befestigt werden, damit er nicht verrutschen kann.
  6. Lifebelt (falls vorhanden), wird an der Weste befestigt und am Deck des Bootes abgesichert.

Um es dir bildlich besser vorstellen zu können, ist hier ein kurzes Video wie eine Rettungsweste richtig angelegt wird.

Was kostet eine Rettungsweste?

Je nach Art, Qualität und Marke kann die Preisspanne unterschiedlich sein. Dennoch liegt der Durchschnittspreis bei Feststoff-Rettungswesten zwischen 30 und 40 Euro. Automatik-Rettungswesten hingegen sind etwas kostspieliger. Hier kann der Preis bis zu 100 Euro oder mehr steigen.

Welche Unterschiede gibt es zwischen einer Schwimmweste und einer Rettungsweste?

Der Zweck einer Schwimmweste liegt darin, dass dem Schwimmenden Auftrieb verleiht wird um zu einem bestimmten Ort schwimmen zu können. Sie schränken oder behindern einen nicht bei Schwimmbewegungen.

Üblicherweise sind sie Feststoffwesten und bestehen hauptsächlich aus Schaumstoff. Je nach Modell können sie einen Auftrieb von 50 bis 100 Newton haben. Sie gehören zu den Schwimmhilfen, wie auch Schwimmflügel, Schwimmbretter oder Schwimmreifen.

Bei einer Rettungsweste hingegen liegt der Fokus darin den Schwimmenden am Leben bzw. über Wasser zu halten. Hier sind Schwimmbewegungen nur teilweise möglich. Rettungswesten setzen einen Mindestantrieb von 100 Newton voraus.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.lunamag.de/2017/06/13/schwimmen-lernen-2/

[2] https://www.malteser.de/aware/hilfreich/erste-hilfe-massnahmen-das-kannst-du-tun.html

[3] https://www.svb.de/de/ratgeber/rettungsweste.html#%C3%BCberlegungenvordemkauf

Bildquelle: Khongchum/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Melanie ist Fitnesstrainerin und hat sich auf Wassersport spezialisiert. Ob Wassergymnastik, Schwimmen oder Kajak fahren - Melanie liebt alle Wassersportarten. Sie gibt Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene und lernt Interessierten das Kajak fahren und das Stand-Up-Paddling. In ihren Ratgebertexten gibt sie Tipps zur perfekten Ausrüstung für verschiedene Wassersportarten.