Du bist auf der Suche nach dem nächsten Skating Trend, hast Lust etwas neues auzuprobieren und willst dabei rasant unterwegs sein? Dann sind Hoverboards genau das Richtige für dich. Die Skateboards werden bis zu 15 Km/h schnell und können mit zahlreichen Gadgets ausgestattet sein.

In unserem großen Hoverboard Test 2019 stellen wir dir Straßen-Hoverboards und Offroad-Hoverboards vor und erklären dir, auf welche Merkmale du achten solltest, bevor du dir ein Board kaufst. Unterscheide und vergleiche die Hoverboards. Finde heraus welches Board durch Gewicht, Wendigkeit, Ausstattung und Größe besticht und wähle so dein perfektes Board für coole City-Trips und spannende Ausflüge.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hoverboards sind eine Art seitlich fahrendes Skateboard, welches durch einen Motor an jedem Reifen angetrieben wird und sich durch die Verlagerung des Körpergewichtes bewegt.
  • Die meisten Balance Scooter können um die 15 km/h fahren. Einige Scooter können sogar bis zu 30 km/h beschleunigen. Dies sollte vor allem von dem Benutzer und seiner Erfahrung auf dem Hoverboard abhängig gemacht werden.
  • Man unterscheidet zwischen Straßen-Hoverboards und Offroad-Hoverboards. Je nach Art des Boards müssen auch verschiedene Reifengrößen verwendet werden.

Hoverboard Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Hoverboard mit Bluetooth Lautsprechern

Das Bluewheel HX310s ist nicht nur ein einfaches Hoverboard. Mit den eingebauten Bluetooth Lautsprechern kann es deine Lieblingsmusik auch während der Fahrt ganz leicht abspielen. Darüber hinaus kannst du es ganz einfach per Handy bedienen und auch deine gefahrenen Strecken in Echtzeit verfolgen.

Das HX310s ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet und hat eine Reifengröße von 6,5 Zoll. Zufriedene Kunden berichten besonders von der Robustheit des Gerätes.

Das beste Hoverboard mit LED Lichtern

Das Markboard Hoverboard mit 6,5 Zoll Reifen ist ein echter Hingucker. Es ist mit verschiedenen LED Leuchten ausgestattet und macht das Fahren am Abend so zu einem echten Erlebnis. Das Produkt entspricht den EU-Sicherheitsstandards und verfügt über eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h.

Zufriedene Kunden berichten vor allem von den schönen LED Lichtern und den guten Bluetooth Lautsprechern an diesem Gerät. Das Gerät ist außerdem in mehreren Farben erhältlich und ist somit für Jungs und für Mädchen gut geeignet.

Das Hoverboard mit der besten Akkuleistung

Das Hoverboard der Marke Mega Motion ist für die Nutzung bis 75 kg geeignet. Außerdem ist es mit einer geprüften Sicherheit ausgestattet. Der Akku ist auch geprüft und hat eine Reichweite von 10 bis 15 km.

Das Hoverboard kann sich zudem mit Bluetooth-Geräten verbinden, wodurch es auch Musik abspielen kann. Zudem bestitzt es LED-Lichter.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Hoverboard kaufst

Bevor wir näher auf die verschiedenen Arten von Hoverboards eingehen, wollen wir dir ein paar Informationen rund um dein neues Hoverboard mit auf den Weg geben.

Was ein Hoverboard überhaupt ist, wie es funktioniert und, wo du es kaufen kannst, erfährst du in diesem Abschnitt.

Was ist ein Hoverboard?

Ein Hoverboard ist erstmals durch die Science Fiction Filmkomödie „Zurück in die Zukunft II“ bekannt geworden.

Dort ist Marty McFly auf einer Art schwebendem Skateboard durch die Gegend geflogen.

Hoverboard übersetzt „schwebendes Brett“ ist aus dem Film „Zurück in die Zukunft II“ bekannt. Die heutigen Hoverboards können jedoch (noch) nicht schweben. (Bildquelle: 123rf.com / 84391126)

Die Balance Scooter von heute können jedoch nicht schweben. Sie sind eher seitlich fahrende Skateboards, die sich mit zwei elektronisch gesteuerten Reifen an den Seiten fortbewegen.

Ähnlich wie ein Segway bloß, dass die Balance Scooter keine Lenkstange besitzen, an der man sich festhalten kann.

Für wen eignet sich ein Hoverboard?

Ein Hoverboard eignet sich für dich, wenn du Spaß daran hast öfters alleine, oder mit deine Freunden ein wenig durch die Gegend zu Rollen ohne dich dabei anstrengen zu müssen.

Ein Hoverboard für Anfänger sollte möglichst nicht schneller als 15 km/h sein.

Beim Kauf eines Hoverboards solltest du jedoch genau darauf achten, für wen sich der E-Scooter eignet.

Man unterscheidet zwischen Balance Scootern für Anfänger, für Fortgeschrittene und für Profis.

Die Hoverboards für Fortgeschrittene fahren mit bis zu 20 km/h schneller als Scooter für Anfänger, welche nur bis zu 15 km/h fahren.

Deutlich schneller können da die Profi Balance Scooter mit bis zu 30 km/h fahren.

Wenn du dir jedoch sicher bist, dass du schnell vom Anfänger zum Profifahrer wirst, kannst du dir auch ein Hoverboard zulegen, bei dem du die verschiedenen Geschwindigkeiten einstellen kann.

In jedem Fall solltest du einen Helm tragen, wenn du noch unsicher bist, um schlimme Folgen bei einem Sturz zu vermeiden.

Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Gewicht für das Hoverboard geeignet ist. Dabei ist auf die Obergrenze als auch auf die Untergrenze zu achten.

Die unterste Grenze bei Balance Scootern beträgt in der Regel 20 Kilogramm.

Die oberste Grenze beträgt 120 Kilogramm. Solltest du diese Richtwerte über- oder unterschreiten, so kann es zu Kontrollverlusten und Unfällen führen.

Schäden, die beim Betrieb des Elektro-Boards verursacht werden, sind nicht von der privaten Haftpflichtversicherung erfasst. Sach- oder Personenschäden muss der Fahrer daher aus eigener Tasche erstatten.

foco

Wusstest du, dass es unterschiedliche Hoverboards für draußen und drinnen gibt?

Bei Hoverboards kann man zwischen Indoor und Outdoor Boards unterscheiden. Wenn man das Hoverboard draußen verwenden möchte, sollte man vor allem auf die Größe der Räder achten.

Wie funktioniert ein Hoverboard?

Ein Hoverboard hat an beiden Seiten des Boards elektronisch angetriebene Reifen.

Der E-Scooter hat weder einen Lenker, noch einen Controller und wird nur durch die Verlagerung des Körpergewichts gesteuert.

Ein Hoverboard reagiert auf die Verlagerung deines Gewichtes und lenkt auch dementsprechend.

Dies funktioniert durch eingebaute Bewegungssensorik, welche man als „Gyroskop“ bezeichnet.

Die Sensoren erkennen deine Gewichtsverlagerungen und die gesammelten Signale werden als Steuerbefehle an den elektrischen Motor gesendet. Verlagerst du dein Gewicht also nach vorne, fährt der Balance Scooter auch nach vorne.

Verlagerst du es nach hinten, bremst es. Verlagerst du dein Gewicht noch mehr nach hinten, so fährt es auch nach hinten.

Ebenso funktioniert auch das lenken. Verlagerst du dein Gewicht nach links oder rechts so fährt es auch in die gewünschte Richtung.

Was kostet ein Hoverboard?

Die kosten für ein Hoverboard sind ziemlichen unterschiedlich, da es immer drauf an kommt, was für Funktionen du nutzen möchtest.

Die meisten Balance Scooter haben extra Funktionen, wie eingebaute Lautsprecher, eine LED Beleuchtung, eine Auto Balance Funktion, sowie eine App, mit welcher du verschiedene Sachen an deinem Scooter einstellen kannst.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 225 Produkte aus der Kategorie Hoverboard untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Der Preis bei den Balance Scootern ist durch die verschiedensten Funktionen und möglichen Geschwindigkeiten ziemlich unterschiedlich.

Somit gibt es schon gute Hoverboards für etwa 150 €. Die schnellsten und fortschrittlichsten Scooter können allerdings auch mal bis zu 600 € kosten. Diese sind jedoch eher selten.

Wo kann ich ein Hoverboard kaufen?

Das Angebot von Hoverboards ist besonders im Internet sehr gestiegen.

Solltest du dir jedoch ein E-Scooter in echt ansehen und eventuell auch testen wollen, so wirst du ebenfalls in vielen Elektromärkten und Sportgeschäften fündig.

Unter folgenden Anbietern findest du eine große Auswahl an Hoverboards:

  • Amazon
  • Ebay
  • Saturn
  • Media Markt
  • Real

Welche Alternativen gibt es zu einem Hoverboard?

Dein Interesse wurde durch die neue Art der Fortbewegung des Hoverboards geweckt, aber so richtig überzeugt hat es dich nicht? Kein Problem, es gibt nämlich auch Alternativen, die auch interessant sein könnten.

One Wheel

Das One Wheel (auch bekannt als Air Wheel, Solowheel, oder Monowheel) ist im Moment ein totaler Hype und ist eine witzige Alternative zum Hoverboard.

An einem Rad sind zwei Plattformen befestigt. Wie beim Board funktioniert das Fortbewegen über Gewichtsverlagerung.

Longboard

Wenn du lieber skatest, dann ist vielleicht ein elektrisches Longboard oder Stair-Rover für dich. Zwei Longboards, die verschiedene Vorteile haben.

Der Stair-Rover hat beispielsweise mehr Rollen, wodurch du auch Treppen ganz einfach hinab fahren kannst.

Skateboard

Auch ein ganz normales Skateboard kann eine mögliche Alternative sein. Es ist zwar nicht elektrisch betrieben, ist von der Art her aber ziemlich ähnlich.

Außerdem lassen sich mit einem Skateboard bessere Tricks und spannendere Strecken zurücklegen.

Wenn du also eher Kunststücke vollbringen möchtest, ist ein Skateboard die richtige Wahl für dich.

Halfbike

Wenn du lieber Fahrrad fährst, dir das aber etwas zu langweilig ist, wie wäre es dann mit einem Halfbike. Dieses soll dir eine Kombination aus Fahrrad fahren und Laufen bieten.

Du siehst: es gibt viele Alternativen zu einer etwas anderen Fortbewegung. Außerdem werden im Verlauf der Zeit immer wieder neue Arten auf den Markt kommen.

Entscheidung: Welche Arten von Hoverboards gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir ein Hoverboard zulegen möchtest, gibt es zwei Arten von Balance Scootern zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Straßen-Hoverboard
  • Offroad-Hoverboard

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete Hoverboard zu finden.

Was zeichnet ein Straßen-Hoverboard aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Straßen-Hoverboard zeichnet aus, dass es durch seine 6,5 Zoll großen Vollgummireifen problemlos auf glatten Oberflächen wie Straßen fahren kann.

Zudem sind diese Modelle sehr kompakt gebaut und ist um einiges leichter als ein Offroad-Hoverboard.

Hierbei ist ein großer Vorteil, dass die Reifen nicht kaputt gehen können, da diese aus einem harten Vollgummi bestehen und nicht platzen können.

Vorteile
  • Perfekt für Straßen geeignet
  • Leicht und Komfortabel
  • Reifen gehen kaum kaputt
  • Günstiger als Offroad-Hoverboards
Nachteile
  • Nicht für unebene Straßen geeignet
  • Nicht bei Nässe zu benutzen

Solltest du jedoch auf unebenen Strecken wie auf Steinen, Gras oder Kies fahren wollen, so ist dieser E-Scooter nicht die richtige Wahl.

Das Hartgummi kann die Unebenheiten nicht gut abfedern und einige Hindernisse durch die geringe Reifengröße schwer überwinden.

Die meisten Balance Scooter sind zwar Spritzwassergeschützt, jedoch ist es nicht unbedingt zu empfehlen mit diesen Scootern bei Nässe zu fahren, da die Reifen schnell wegrutschen können.

Was zeichnet ein Offroad-Hoverboard aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Offroad-Hoverboard zeichnet aus, dass es durch seine 8 bis 10 Zoll großen Reifen problemlos auf Oberflächen wie Kies, Gras und Steinen fahren kann. Einige Scooter haben aufblasbaren Gummireifen anstatt Vollgummireifen.

Durch die aufblasbaren Gummireifen können die Balance Scooter problemlos bei Nässe fahren und Unebenheiten abfedern und überbrücken.

Die Offroad-Hoverboards können demnach ohne Probleme auf Feldwegen und ähnlichen Strecken fahren.

Vorteile
  • Fahren bei Nässe
  • Fahren auf Kies, Gras und Stein
  • Bequemes fahren durch abfedern
  • Fahren auf unebenen Strecken
Nachteile
  • Reifen können platzen
  • Schwerer, größer und teurer als Straßenboard

Was jedoch diese Boards ebenfalls auszeichnet, ist die eher große und sperrige Bauweise, was es durchaus schwerer macht diese Elektroscooter zu transportieren.

Zudem müssen die aufblasbaren Reifen regelmäßig aufgepumpt werden und es kann ab und an der Fall sein, dass ein Reifen mal Platz und geflickt werden muss.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hoverboards vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Hoverboards gut vergleichen und bewerten kannst.

Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Gerät zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Gewicht
  • Leistung
  • Reichweite
  • Geschwindigkeit
  • Reifen
  • Sicherheitszertifikate
  • Extras

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Gewicht

Bei den Hoverboards gibt es extra Modelle für Kinder und für Erwachsene. Das Gewicht der Balance Scooter für Kinder beträgt um die 8 Kilogramm, damit Kinder diese tragen und transportieren können.

Anders sieht es bei den Balance Scootern für Erwachsene aus, welche noch ein Stück schwerer sind.

Wie schon erwähnt unterteilt man hier in Straßen-Hoverboards und Offroad-Hoverboards.

Die Straßen-Hoverboards wiegen meistens zwischen 10 und 15 Kilogramm. Die Offroad-Boards sind noch ein Stück schwerer und wiegen zwischen 14 und 20 Kilogramm.

foco

Wusstest du, dass du zur Zeit für alle durch Elektro-Boards verursachte Schäden selbst bezahlen musst?

Momentan werden noch keine Versicherungen für Hoverboards angeboten, da sie nicht im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen. Anfallende Schäden werden also nicht von der privaten Haftpflichtversicherung erfasst. Durch einen Unfall entstandene Sach- oder Personenschäden müssen somit aus eigener Tasche bezahlt werden.

Bei dem Kauf eines Hoverboards ist verstärkt darauf zu achten, dass das E-Board auch für dein Gewicht geeignet ist. Dabei ist nicht nur auf die Gewichtsobergrenze zu achten sondern ebenso auf die Untergrenze.

Viele Balance Scooter haben ein maximal Gewicht von 100-120 Kilo und eine minimal Gewicht von etwa 20 bis 30 Kilo.

Hoverboards für Kinder tragen ein Gewicht von bis zu 50 Kilogramm. Du solltest darauf achten, diese Unter-/ Obergrenze einzuhalten, da es sonst zu Unfällen und Kontrollverlusten führen kann.

Leistung

Die Leistung ist abhängig von dem Motor, sowie vom Akku. Beim Kauf eines Hoverboards solltest du verstärkt darauf achten, dass kein billig Akku eingebaut ist.

Es kam öfters vor, dass die billige Akkus beim Fahren durch Überhitzungen explodiert sind und Feuer gefangen haben.

Der Akku und seine Integration in das Hoverboard sollten qualitativ hochwertig sein, um Unfälle zu vermeiden.

Viele Hersteller verbauen in ihre Scooter nun hochwertige Akkus wie zum Beispiel von LG, Samsung, oder Sanyo.

Der Akku sollte möglichst nicht mit Klebeband befestigt sein, sondern hochwertige Materialien wie feuerfeste Glasfaser-Halterungen verbaut haben.

Bei einigen Hoverboards kannst du den Akku auch rausnehmen und durch einen neuen ersetzen.

Somit musst du dir kein neuen Balance Scooter kaufen, oder eine teure Reparatur bezahlen, wenn der Akku mal kaputt ist.

Hoverboards haben meistens bei jedem Rad jeweils einen starken Elektromotoren verbaut.

Jeder Motor hat eine Leistung von 200 bis 400 Watt, somit hat jeder Elektroscooter eine Motorkraft von 400 bis 800 Watt.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit ist von Hoverboard zu Hoverboard unterschiedlich. Du solltest also den Kauf eines E-Boards immer deinen Bedürfnissen und Erfahrungen anpassen.

Anfänger

Für Anfänger empfehlen sich geringe Geschwindigkeiten von 10 bis 15 km/h, denn Anfänger müsst erst ein Gefühl für das Hoverboard fahren bekommen.

Bei schnellen Geschwindigkeiten ist die Sturz- und Verletzungsgefahr für Anfänger sehr hoch.

Fortgeschritten

Solltest du schon Fortgeschrittener sein, so kannst du dir ein Hoverboard zulegen, welches höhere Geschwindigkeiten fahren kann.

Die meisten Fortgeschrittenenboards fahren etwa 20 bis 25 km/h. Einige Boards fahren sogar bis zu 30 km/h.

Was auch durchaus praktisch ist, dass es E-Boards gibt, welche eine einstellbare Geschwindigkeit haben.

Hier kannst du über eine App steuern, wie schnell du gerne fahren möchtest. Wenn du beim fahren sicherer wirst, kannst du auch die Geschwindigkeit erhöhen.

Reichweite

Auch bei der Reichweite gibt es bei Balance Scootern deutliche Unterschiede. Die meisten Scooter haben jedoch eine Reichweite von 10 bis 20 Kilometern.

Hierbei ist es aber auch immer von Geschwindigkeit, Steigung und Körpergewicht abhängig.

Ein Kind kann somit länger fahren als ein Erwachsener, da das Board mehr Energie aufwenden muss und sich der Akku schneller entlädt.

Gute E-Boards geben ein Signal in Form von einem Geräusch oder einer LED Anzeige an, wenn der Akku fast leer ist.

Die meisten Elektroscooter können kleine Berge mit Steigungen zwischen 15 und 20 % problemlos überwinden. Die Steigfähigkeit ist jedoch auch von dem Körpergewicht des Fahrers abhängig.

Reifen

Je nachdem wo du deinen Balance Scooter fahren möchtest, ist die Reifengröße essentiell.

Die klassischen Hoverboards haben meistens eine Reifengröße von 6,5 Zoll und sind in der Regel für gerade Strecken geeignet.

Die Reifen sind bei einem Hoverboard besonders wichtig. Die Größe richtet sich vor allem danach, wo du dein Hoverboard nutzen möchtest. (Bildquelle: 123rf.com / 57861772)

Bei Balance Scooter mit einer Reifengröße von 8 Zoll kann man sowohl auf geraden, als auch auf ungeraden Strecken benutzen.

Solltest du hauptsächlich auf unebenen Strecken und vor allem draußen fahren, so empfiehlt sich eine Reifengröße von 10 Zoll.

Außerdem ist die Reifengröße abhängig von dem Alter und dem Gewicht. Für Kinder bis 50 kg sind 4,5 Zoll Reifen am besten geeignet.

Reifengröße Verwendung
4,5 Zoll Für Kinder und Jugendliche bis 50 kg
6,5 Zoll Indoor und glatte Flächen
8,5 Zoll Outdoor und unebene Flächen
10 Zoll Nur Outdoor

Sicherheitszertifikate

Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen. Daher sollte man prüfen, ob das Elektroboard in so vielen wie möglichen Bereichen getestet wurde.

Besonders sollte man ein Auge auf die Fahrstabilität und die Entflammbarkeit werfen, da es wie schon erwähnt vorgekommen ist, dass billige Akkus verbaut wurden, welche beim fahren Feuer gefangen haben.

Selber kannst du natürlich auch leicht überprüfen ob ein billiger Akku verbaut ist. Diese erkennst du dadurch, dass der Akku nur durch Klebeband zusammengehalten wird.

Hochwertige Akkus wie z.B. von Samsung, LG und co. haben oft nicht brennbare Glasfasern verbaut.

Sicherheitszertifikate geben auch häufig eine Auskunft darüber, welche Sicherheitsstandarts das Elektroboard erfüllt. Hier eine Tabelle zu den am häufigsten vorkommenden Sicherheitszertifikaten:

Sicherheitszertifikat Bedeutung
UL 2272 Norm Ein unabhängiges Zertifikat, was speziell für Hoverboards ist und durch die Underwriters Laboratories vergeben wird. Hierbei wird die elektrische und mechanischer, als auch die Umweltverträglichkeit geprüft.
C-Zeichen Ein Pflichtsiegel für alle Spielzeuge und Elektronikprodukte in Europa. Das gekennzeichnete Produkt erfüllt die in Europa geltenden Sicherheitsnormen. Der Hersteller führt jedoch die Tests selber durch.
CCCE-Zeichen Ein Zeichen für Elektronikprodukte auf dem chinesischem Markt. Das gekennzeichnete Produkt erfüllt alle chinesischen Sicherheitsnormen.
FCC-Ziegel Ein Pflichtsiegel auf dem amerikanischen Markt für alle Produkte die elektromagnetische Wellen abgeben. Eine unabhängige Behörde in Amerika testet die elektromagnetische Verträglichkeit und vergibt dieses Siegel.
RoHS-Zertifikat Ein Europäisches Siegel, welches zur Beschränkung von problematischen Stoffen in Elektroartikeln dient.

Extras

Viele Elekroscooter haben noch Extras eingebaut um noch für mehr Spaß und Komfortabilität zu sorgen. Hier eine Liste zu den extras die einige Hoverboards eingebaut haben:

  • Musiklautsprecher
  • Bluetooth
  • LED Beleuchtung
  • Tragegriff
  • App zur Steuerung
  • GPS Lokalisierung
  • Powerbank
  • Geschwindigkeitsstufen
  • Diebstahlsicherung

Die LED Lichter unter dem Balance Scooter können leicht übersehen werden.

Daher unsere Empfehlung: Kleide dich bei Nachtfahrten gut sichtbar, damit man dich gut wahrnehmen kann.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hoverboard

Was du sonst noch über dein neues Hoverboard wissen musst, erfährst du in diesem Abschnitt.

Wo du damit fahren darfst, wie du überhaupt lernen kannst, mit deinem Hoverboard zu fahren und, wie du es reparieren kannst, zeigen wir dir hier.

Wo darf ich mein Hoverboard benutzen?

Da Hoverboards den Zulassungsvorschriften bezüglich Blinker, Lenker, Bremsen und Spiegel nicht erfüllen, sind die Balance Scooter derzeit noch nicht für den deutschen Straßenverkehr zugelassen.

Zudem würde man eine Haftpflichtversicherung, als auch einen Führerschein benötigen, da die Hoverboards mehr als 6 km/h schnell fahren.

Du solltest also darauf achten, dass du das Hoverboard nur auf nicht-öffentlichen Straßen benutzen darfst.

Solltest du auf öffentlichen Straßen das E-Board benutzen, so könnten Geldstrafen und Punkte in Flensburg drohen.

Wie lerne ich Hoverboard fahren?

Hoverboard sorgen zwar mit der Auto-Balance Funktion dafür, dass das Board die Balance hält, doch muss ein Neuling sich erst an das Fahrgefühl und das Gleichgewicht halten gewöhnen.

SaturnElektronikmarkt

Wenn du zum ersten Mal auf ein Hoverboard steigst, solltest du eine zweite Person zur Hilfe rufen. Sobald der erste Fuß auf das Board gesetzt wurde, setzt es sich sofort nach vorne oder hinten in Bewegung. Die zweite Person kann ein Rad des Hoverboards mit beiden Füßen blockieren, damit du ohne Probleme aufsteigen und ausbalancieren kannst.

(Quelle: turn-on.de)

Wir möchten dir den Start mit dem Hoverboard erleichtern und haben eine kleine Liste zum erlernen des Fahrens erstellt:

  1. Einschalten: Hoverboard einschalten
  2. Funktionstüchtigkeit prüfen: Reifen, Akku und Funktionsfähigkeit
  3. Halt suchen: Festhalten an einer Wand, einem Gelände oder an einem Freund
  4. Fuß aufsetzen: Starken Fuß aufsetzen und vorsichtig ausbalancieren, schwachen Fuß nachholen und wieder ausbalancieren
  5. Loslassen: Loslassen sobald du dein Gleichgewicht gefunden hast. Vorerst nur das Geradestehen üben, noch nicht fahren
  6. Losfahren: Wenn du sicher stehen kannst langsam das Gewicht nach vorne verlagern und losfahren
  7. Absteigen: Erst den schwachen- dann den starken Fuß nach hinten absetzen
  8. Ausschalten: Elektroscooter ausschalten

Wie du während des Fahrens Kurven nimmst, bremsen und rückwärts fahren kannst, siehst du hier:

  • Vorwärts fahren: Gewicht nach vorne verlagern
  • Rückwärts fahren: Gewicht mehr nach hinten verlagern
  • Bremsen: Gewicht leicht nach hinten verlagern
  • Linkskurve: Linken Fuß belasten
  • Rechtskurve: Rechten Fuß belasten

Wo kann ich mein Hoverboard reparieren lassen?

Es ist nicht ratsam, dass Hoverboard selbst zu reparieren. Erstens wird dadurch die Sicherheit beim weiteren Fahren nicht mehr gewährleistet, denn die Reparatur wurde nicht fachmännisch vorgenommen.

Zweitens erlischt meist die Garantie des Boards, wenn du eine eigene Reparatur vornimmst.

Deshalb solltest du dir in deiner Nähe Werkstätten suchen, die die Reparatur durchführen können. Damit dies nicht zu teuer wird, kannst du vorher Ersatzteile im Internet kaufen.

Außerdem gibt es auch Service im Internet, bei denen du das Board zur Reparatur einschicken kannst.

Wie lange muss das Hoverboard laden?

Die meisten Boards laden zwischen eine und zwei Stunden. Falls du ein besonderes Board hast, kann die Zeit aber auch deutlich steigen.

Können Hoverboards explodieren?

In der Tat sind in der Vergangenheit schon Boards explodiert. Wenn ein Hoverboard explodiert, lag es eigentlich immer am Akku.

Das heißt jetzt nicht, dass jedes Board eine tickende Zeitbombe ist. Du solltest beim Kauf allerdings auf jeden Fall auf Qualität setzen.

Ein schlecht verarbeiteter Akku birgt das Risiko des Explodierens. Suche dir bekannte Hersteller heraus, die ein Sicherheitszertifikat haben.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.heise.de/autos/artikel/Sonderverordnung-fuer-lenkerlose-E-Kleinstfahrzeuge-4266483.html

[2] https://www.focus.de/finanzen/experten/hoverboard-versicherung-fehlt-daher-illegal-auf-der-strasse_id_8953505.html

[3] https://mediamag.mediamarkt.at/detail/news/detail/News/wie-funktioniert-ein-hoverboard-wir-erklaeren-die-technologie-die-in-einem-e-balancer-steckt.html

Bildquelle: 123rf.com / 96795593

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Matthias Sommer
Matthias hat Sportwissenschaften studiert und arbeitet als Lehrer. Er möchte mit seinem Wissen über sportliche Leistung nicht nur seinen Schülern weiterhelfen, sondern schreibt in seiner Freizeit auch diverse Artikel rund um das Thema Sport.