Willkommen bei unserem großen Hoverboard Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Hoverboards. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich besten Hoverboard zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Hoverboard kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hoverboards sind eine Art seitlich fahrendes Skateboard, welches durch einen Motor an jedem Reifen angetrieben wird. Die meisten Balance Scooter können um die 15 km/h fahren. Einige Scooter können sogar bis zu 30 km/h beschleunigen.
  • Man unterscheidet zwischen Straßen-Hoverboards und Offroad-Hoverboards. Balance Scooter mit 6,5 Zoll Reifen sind für gerade Strecken wie Straßen geeignet. 8,5 Zoll Reifen sind für gerade sowie ungerade Strecken geeignet. 10 Zoll Reifen sind meistens eher für ungerade Strecken, können aber natürlich auch auf geraden Strecken fahren.
  • Balance Scooter können noch coole Extrafunktionen haben, sowie Lautsprecher, eine App zu Steuern oder eine Ladestation für dein Handy. Jedoch sind die Balance Scooter zur Zeit noch nicht für den deutschen Straßenverkehr zugelassen.

Hoverboard Test: Das Ranking

Platz 1: Mega Motion Elektro Scooter E1-6,5″

Platz 2: BEBK Hoverboard, 6.5″

Platz 3: Markboard Hoverboard

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest bevor du ein Hoverboard kaufst

Was ist ein Hoverboard?

Ein Hoverboard ist erstmals durch die Science Fiction Filmkomödie „Zurück in die Zukunft II“ bekannt geworden. Dort ist Marty McFly auf einer Art schwebendem Skateboard durch die Gegend geflogen.

Hoverboard

Hoverboard übersetzt „schwebendes Brett“ ist aus dem Film „Zurück in die Zukunft II“ bekannt. Die heutigen Hoverboards können jedoch (noch) nicht schweben.
(Quelle: pixabay.com / NeuPaddy)

Die Balance Scooter von heute können jedoch nicht schweben. Sie sind eher seitlich fahrende Skateboards, die sich mit zwei elektronisch gesteuerten Reifen an den Seiten fortbewegen. Ähnlich wie ein Segway bloß, dass die Balance Scooter keine Lenkstange besitzen, an der man sich festhalten kann.

Für wen eignet sich ein Hoverboard?

Ein Hoverboard eignet sich für dich, wenn du spaß daran hast öfters alleine, oder mit deine Freunden ein wenig durch die Gegend zu Rollen ohne dich dabei anstrengen zu müssen. Beim kauf eines Hoverboards solltest du jedoch genau drauf achten, für wen sich der E-Scooter eignet.

Man unterscheidet zwischen Balance Scootern für Anfänger, für Fortgeschrittene und für Profis. Die Hoverboards für Fortgeschrittene fahren mit bis zu 20 km/h schneller als Scooter für Anfänger, welche nur bis zu 15 km/h fahren.

Deutlich schneller können da die Profi Balance Scooter mit bis zu 30 km/h fahren. Wenn du dir jedoch sicher bist, dass du schnell vom Anfänger zum Profifahrer wirst, kannst du dir auch ein Hoverboard zulegen, wo du die verschiedenen Geschwindigkeiten einstellen kann.

Zunächst solltest du drauf achten, dass dein Gewicht für das Hoverboard auch geeignet ist. Dabei ist auf die Obergrenze als auch auf die Untergrenze zu achten. Die unterste Grenze bei Balance Scootern beträgt in der Regel 20 Kilogramm. Die oberste Grenze beträgt 120 Kilogramm. Solltest du diese Richtwerte über oder unterschreiten, so kann es zu Kontrollverlusten und Unfällen führen.

Schäden, die beim Betrieb des Elektro-Boards verursacht werden, sind nicht von der privaten Haftpflichtversicherung erfasst. Sach- oder Personenschäden muss der Fahrer daher aus eigener Tasche erstatten.

Wie funktioniert ein Hoverboard?

Ein Hoverboard hat an beiden Seiten des Boards elektronisch angetriebene Reifen. Der E-Scooter hat weder einen Lenker, noch einen Controller und wird nur durch die Verlagerung des Körpergewichts gesteuert. Dies funktioniert durch eingebaute Bewegungssensorik, welche man als „Gyroskop“ bezeichnet.

Die Sensoren erkennen deine Gewichtsverlagerungen und die gesammelten Signale werden als Steuerbefehle an den elektrischen Motor gesendet. Verlagerst du dein Gewicht also nach vorne, fährt der Balance Scooter auch nach vorne.

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Verlagerst du es nach hinten, Bremst es. Verlagerst du dein Gewicht noch mehr nach hinten, so fährt es auch nach hinten. Ebenso funktioniert auch das lenken. Verlagerst du dein Gewicht nach links oder rechts so fährt es auch in die gewünschte Richtung.

Was kostet ein Hoverboard?

Die kosten für ein Hoverboard sind ziemlichen unterschiedlich, da es immer drauf an kommt, was für Funktionen du nutzen möchtest. Die meisten Balance Scooter haben extra Funktionen, wie eingebaute Lautsprecher, eine LED Beleuchtung, eine Auto Balance Funktion, sowie eine App, mit welcher du verschiedene Sachen an deinem Scooter einstellen kannst.

Der Preis bei den Balance Scootern ist durch die verschiedensten Funktionen und möglichen Geschwindigkeiten ziemlich unterschiedlich. Somit gibt es schon gute Hoverboards für etwa 150€. Die schnellsten und fortschrittlichsten  Scooter können bis zu 600€ kosten.

Wo kann ich ein Hoverboard kaufen?

Das Angebot von Hoverboards ist besonders im Internet sehr gestiegen. Solltest du dir jedoch ein E-Scooter in echt ansehen und eventuell auch testen wollen, so wirst du ebenfalls in vielen Elektromärkten und Sportgeschäften fündig. Unter folgenden Anbietern findest du eine große Auswahl an Hoverboards:

  • Amazon
  • Ebay
  • Saturn
  • Media Markt
  • Real

Entscheidung: Welche Arten von Hoverboards gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir ein Hoverboard zulegen möchtest, gibt es zwei Arten von Balance Scootern zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Straßen- Hoverboard
  • Offroad- Hoverboard

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete Hoverboard zu finden.

Was zeichnet ein Straßen-Hoverboard aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Straßen-Hoverboard zeichnet aus, dass es durch seine 6,5 Zoll großen Vollgummireifen problemlos auf glatten Oberflächen wie Straßen fahren kann. Zudem sind diese Modelle sehr kompakt gebaut und ist um einiges leichter als ein Offroad-Hoverboard.

Hierbei ist ein großer Vorteil, dass die Reifen nicht kaputt gehen können, da diese aus einem harten Vollgummi bestehen und nicht platzen können.

Vorteile
  • Perfekt für Straßen geeinet
  • Leicht und Komfortabel
  • Reifen gehen kaum kaputt
  • Günstiger als Offroad-Hoverboards
Nachteile
  • Nicht für unebene Straßen geeignet
  • Nicht bei Nässe zu benutzen

Solltest du jedoch auf unebenen Strecken wie auf Steinen, Gras oder Kies fahren wollen, so ist dieser E-Scooter nicht die richtige Wahl. Das Hartgummi kann die Unebenheiten nicht gut abfedern und einige Hindernisse durch die geringe Reifengröße schwer überwinden.

Die meisten Balance Scooter sind zwar Spritzwasser geschützt, jedoch ist es nicht unbedingt zu empfehlen mit diesen Scootern bei Nässe zu fahren, da die Reifen schnell wegrutschen können.

Was zeichnet ein Offroad-Hoverboard aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Offroad-Hoverboard zeichnet aus, dass es durch seine 8 bis 10 Zoll großen Reifen problemlos auf Oberflächen wie Kies, Gras und Steinen fahren kann. Einige Scooter haben aufblasbaren Gummireifen anstatt Vollgummireifen.

Durch die aufblasbaren Gummireifen können die Balance Scooter problemlos bei Nässe fahren und Unebenheiten abfedern und überbrücken. Die Offroad-Hoverboards können demnach ohne Probleme auf Feldwegen und ähnlichen Strecken fahren.

Vorteile
  • Fahren bei Nässe
  • Fahren auf Kies, Gras und Stein
  • Bequemes fahren durch abfedern
  • Fahren auf unebenen Strecken
Nachteile
  • Reifen können platzen
  • Schwerer, größer und teurer als Straßenboard

Was jedoch diese Boards ebenfalls auszeichnet, ist die eher große und sperrige Bauweise, was es durchaus schwerer macht diese Elektroscooter zu transportieren. Zudem müssen die aufblasbaren Reifen regelmäßig aufgepumpt werden und es kann ab und an der Fall sein, dass ein Reifen mal platz und geflickt werden muss.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hoverboards vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Hoverboards gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Gerät zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Gewicht
  • Leistung
  • Wasserschutz
  • Reichweite
  • Geschwindigkeit
  • Reifen
  • Sicherheitszertifikate
  • Extras

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Gewicht

Bei den Hoverboards gibt es extra Modelle für Kinder und für Erwachsene. Das Gewicht der Balance Scooter für Kinder beträgt um die 8 Kilogramm, damit Kinder diese tragen und transportieren können.

Anders sieht es bei den Balance Scootern für Erwachsene aus, welche noch ein Stück schwerer sind. Wie schon erwähnt unterteilt man hier in Straßen-Hoverboards und Offroad-Hoverboards. Die Straßen-Hoverboards wiegen meistens zwischen 10 und 15 Kilogramm. Die Offroad-Boards sind noch ein Stück schwerer und wiegen zwischen 14 und 20 Kilogramm.

Bei dem Kauf eines Hoverboards ist verstärkt drauf zu achten, dass das E-Board auch für dein Gewicht geeignet ist. Dabei ist nicht nur auf die Gewichtsobergrenze zu achten sondern ebenso auf die Untergrenze.

Viele Balance Scooter haben ein maximal Gewicht von 100-120 Kilo und eine minimal Gewicht von etwa 20 bis 30 Kilo. Hoverboards für Kinder tragen ein Gewicht von bis zu 50 Kilogramm. Du solltest drauf achten, diese Unter-/ Obergrenze einzuhalten, da es sonst zu Unfällen und Kontrollverlusten führen kann.

Leistung

Die Leistung ist abhängig von dem Motor, sowie vom Akku. Beim Kauf eines Hoverboards solltest du verstärkt drauf achten, dass kein billig Akku Eingebaucht ist, da es öfters vor kam, dass die billig Akkus beim fahren durch Überhitzungen explodiert sind und Feuer gefangen haben. Viele Hersteller verbauen in ihre Scooter nun hochwertige Akkus wie zum Bespiel von LG, Samsung, oder Sanyo.

Der Akku sollte möglichst nicht mir Klebeband befestigt sein, sondern hochwertige Materialien wie feuerfeste Glasfaser-Halterungen verbaut haben.  Bei einigen Hoverboards kannst du den Akku auch rausnehmen und durch einen neuen ersetzen. Somit musst du dir kein neuen Balance Scooter kaufen, oder eine teure Reparatur bezahlen, wenn der Akku mal kaputt ist.

Hoverboards haben meistens bei jedem Rad jeweils einen starken Elektromotoren verbaut. Jeder Motor hat eine Leistung von 200 bis 400 Watt, somit hat jeder Elektroscooter eine Motorkraft von 400 bis 800 Watt.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit ist von Hoverboard zu Hoverboard unterschiedlich. Du solltest also den Kauf eines E-Boards immer deinen Bedürfnissen und Erfahrungen anpassen. Für Anfänger empfehlen sich geringe Geschwindigkeiten von 10 bis 15 km/h, denn Anfänger müsst erst ein Gefühl für das Hoverboard fahren bekommen. Bei schnellen Geschwindigkeiten ist die Sturz- und Verletzungsgefahr für Anfänger sehr hoch.

Solltest du schon Fortgeschrittener sein, so kannst du dir ein Hoverboard zulegen, welches höhere Geschindigkeiten fahren kann. Die meisten Fortgeschrittenenboards fahren etwa 20 bis 25 km/h. Einige Boards fahren sogar bis zu 30 km/h.

Was auch durchaus praktisch ist, dass es E-Boards gibt, welche eine einstellbare Geschwindigkeit haben. Hier kannst du über eine App steuern, wie schnell du gerne fahren möchtest. Wenn du beim fahren sicherer wirst, kannst du auch die Geschwindigkeit erhöhen.

Reichweite

Auch bei der Reichweite gibt es bei Balance Scootern deutliche Unterschiede. Die meisten Scooter haben jedoch eine Reichweite von 10 bis 20 Kilometern. Hierbei ist es aber auch immer von Geschwindigkeit, Steigung und Körpergewicht abhängig.

Ein Kind kann somit länger fahren als ein Erwachsener, da das Board mehr Energie aufwenden muss und sich der Akku schneller entlädt. Gute E-Boards geben ein Signal in Form von einem Geräusch oder einer LED Anzeige an, wenn der Akku fast leer ist.

Die meisten Elektroscooter können kleine Berge mit Steigungen zwischen 15 und 20% problemlos überwinden. Die Steigfähigkeit ist jedoch auch von dem Körpergewicht des Fahrers abhängig.

Reifen

Je nach dem wo du deinen Balance Scooter fahren möchtest, ist die Reifengröße essenziell. Die klassischen Straßen-Hoverboards haben meistens eine Reifengröße von 6,5 Zoll und sind in der Regel für gerade Strecken geeignet.

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Die Reifen sind bei einem Hoverboard besonders wichtig. (Bildquelle: 123rf.com / 96795057)

Bei Balance Scooter mit einer Reifengröße von 8 Zoll kann man sowohl auf geraden, als auch auf ungeraden Strecken benutzen. Solltest du hauptsächlich auf unebenen Strecken fahren, so empfiehlt sich eine Reifengröße von 10 Zoll.

foco

Wusstest du, dass es unterschiedliche Hoverboards für draußen und drinnen gibt?

Bei Hoverboards kann man zwischen Indoor und Outdoor Boards unterscheiden. Wenn man das Hoverboard draußen verwenden möchte, sollte man vor allem auf die Größe der Räder achten. Alle E-Boards mit Rädern bis einschließlich 6,5 Zoll sind für drinnen und glatte Flächen geeignet. Hoverboards mit 8,5 Zoll Reifen eher für draußen und unebenere Flächen. Boards mit 10 Zoll Rädern sind ideal für den Outdoor Gebrauch.

Sicherheitszertifikate

Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen. Daher sollte man prüfen, ob das Elektroboard in so vielen wie möglichen Bereichen getestet wurde. Besonders sollte man ein Auge auf die Fahrstabilitär und die Entflammbarkeit werfen, da es wie schon erwähnt vorgekommen ist, dass billige Akkus verbaut wurden, welche beim fahren Feuer gefangen haben.

Selber kannst du natürlich auch leicht überprüfen ob ein billiger Akku verbaut ist. Diese erkennst du dadurch, dass der Akku nur durch Klebeband zusammengehalten wird.  Hochwertige Akkus wie z.B. von Samsung, LG und co. haben oft nicht brennbare Glasfasern verbaut.

Sicherheitszertifikate geben auch häufig eine Auskunft darüber, welche Sicherheitsstandarts das Elektroboard erfüllt. Hier eine Tabelle zu den am häufigsten vorkommenden Sicherheitszertifikaten:

Sicherheitszertifikat Bedeutung
UL 2272 Norm Ein unabhängiges Zertifikat, was speziell für Hoverboards ist und durch die  Underwriters Laboratories vergeben wird. Hierbei wird die elektrische und mechanischer, als auch die Umweltverträglichkeit geprüft.
C-Zeichen Ein Pflichtsiegel für alle Spielzeuge und Elektronikprodukte in Europa. Das gekennzeichnete Produkt erfüllt die in Europa geltenden Sicherheitsnormen. Der Hersteller führt jedoch die Tests selber durch.
CCCE-Zeichen Ein Zeichen für Elektronikprodukte auf dem chinesischem Markt. Das gekennzeichnete Produkt erfüllt alle chinesischen Sicherheitsnormen.
FCC-Ziegel Ein Pflichtsiegel auf dem amerikanischen Markt für alle Produkte die elektromagnetische Wellen abgeben. Eine unabhängige Behörde in Amerika testet die elektromagnetische Verträglichkeit und vergibt dieses Siegel.
RoHS-Zertifikat Ein Europäisches Siegel, welches zur Beschränkung von problematischen Stoffen in Elektroartikeln dient.

Extras

Viele Elekroscooter haben noch Extras eingebaut um noch für mehr Spaß und  Komfortabilität zu sorgen. Hier eine Liste zu den extras die einige Hoverboards eingebaut haben:

  • Musiklautsprecher
  • Bluetooth
  • LED Beleuchtung
  • Tragegriff
  • App zur Steuerung
  • GPS Lokalisierung
  • Powerbank
  • Geschwindigkeitsstufen
  • Diebstahlsicherung

Die LED Lichter unter dem Balance Scooter können leicht übersehen werden.  Daher unsere Empfehlung: Kleide dich bei Nachtfahrten gut sichtbar, damit man dich gut wahrnehmen kann.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hoverboards

Wo darf ich mein Hoverboard benutzen?

Da Hoverboards den Zulassungsvorschriften bezüglich Blinker, Lenker, Bremsen und Spiegel nicht erfüllen, sind die Balance Scooter derzeit noch nicht für den deutschen Straßenverkehr zugelassen. Zudem würde man eine Haftpflichtversicherung, als auch einen Führerschein benötigen, da die Hoverboards mehr als 6 km/h schnell fahren.

Du solltest also drauf achten, dass du das Hoverboard nur auf nicht-öffentlichen Straßen benutzen darfst. Solltest du auf öffentlichen Straßen das E-Board benutzen, so könnten Geldstrafen und Punkte in Flensburg drohen.

foco

Wusstest du, dass du zur Zeit für alle durch Elektro-Boards verursachte Schäden selbst bezahlen musst?

Momentan werden noch keine Versicherungen für Hoverboards angeboten, da sie nicht im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen. Anfallende Schäden werden also nicht von der privaten Haftpflichtversicherung erfasst. Durch einen Unfall entstandene Sach- oder Personenschäden müssen somit aus eigener Tasche bezahlt werden.

Wie lerne ich Hoverboard fahren?

Hoverboard sorgen zwar mit der Auto-Balance Funktion dafür, dass das Board die Balance hält, doch muss ein Neuling sich erst an das Fahrgefühl und das Gleichgewicht halten gewöhnen.

SaturnElektronikmarkt

Wenn du zum ersten Mal auf ein Hoverboard steigst, solltest du eine zweite Person zur Hilfe rufen. Sobald der erste Fuß auf das Board gesetzt wurde, setzt es sich sofort nach vorne oder hinten in Bewegung. Die zweite Person kann ein Rad des Hoverboards mit beiden Füßen blockieren, damit du ohne Probleme aufsteigen und ausbalancieren kannst.

(Quelle: turn-on.de)

Wir möchten dir den Start mit dem Hoverboard erleichtern und haben eine kleine Liste zum erlernen des Fahrens erstellt:

  • Hoverboard einschalten
  • Prüfen: Reifen, Akku und Funktionsfähigkeit
  • Festhalten an einer Wand, einem Gelände, oder an einem Freund
  • Starken Fuß aufsetzen und vorsichtig ausbalancieren
  • Schwachen Fuß nachholen und wieder ausbalancieren
  • Loslassen sobald du dein Gleichgewicht gefunden hast
  • Vorerst nur das Geradestehen üben, noch nicht fahren
  • Vorwärts: Gewicht nach vorne verlagern
  • Bremsen: Gewicht leicht nach hinten verlagern
  • Rückwärts: Gewicht mehr nach hinten verlagern
  • Linkskurve: Linken Fuß belasten
  • Rechtskurve: Rechten Fuß belasten
  • Absteigen: Erst den schwachen- dann den starken Fuß nach hinten absetzen
  • Elektroscooter ausschalten

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.heise.de/autos/artikel/Sonderverordnung-fuer-lenkerlose-E-Kleinstfahrzeuge-4266483.html

[2] https://www.focus.de/finanzen/experten/hoverboard-versicherung-fehlt-daher-illegal-auf-der-strasse_id_8953505.html

[3] https://mediamag.mediamarkt.at/detail/news/detail/News/wie-funktioniert-ein-hoverboard-wir-erklaeren-die-technologie-die-in-einem-e-balancer-steckt.html

Bildquelle: 123rf.com / 57861772

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Redaktion

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