Wahrscheinlich kennst du ihn noch aus der Schulzeit, aus Fitnesskursen oder auch von Reha-Sport – der Gymnastikball ist ein sehr beliebtes Hilfsmittel, um die eigene Fitness zu verbessern.

Neben der sportlichen Nutzung kann man ihn auch im Alltag sehr gut nutzen. Egal, ob als Sitzgelegenheit oder als Alternative zum Bürostuhl, ein Gymnastikball ist sehr vielfältig einsetzbar. Wenn du auf der Suche nach dem passenden Gymnastikball für dein zuhause bist, dann bist du hier genau richtig!

In unserem großen Gymnastikball Test 2019 haben wir dir alle wichtigen Informationen zum Thema zusammengefasst. Zudem haben wir dir viele Tipps und Tricks eingebaut, die dir dabei helfen können, den für dich am besten passenden Gymnastikball zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Anti-Burst-Material verhindert das unerwartete Platzen des Materials. Wird der Gummi verletzt entweicht die Luft nur langsam, was die Verletzungsgefahr massiv verhindert.
  • Ein Sitzball ist nicht zwingend auch als Gymnastikball geeignet und auch umgekehrt. Die Machart und Materialien könne sich unterscheiden und unterschiedliche Wirkungen mit sich bringen.
  • Achte dich beim Kauf eines Gymnastikballs oder Sitzballs auf die korrekte Grösse. Bei Kindern mit ihrem schnellen Wachstum ist besonders ein Auge darauf zu werfen.

Gymnastikball Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allrounder Gymastikball

Sei es für das Büro, für Kinder, für Schwangere oder einfach fürs Turnen – diesen Gymnastikball der Marke BODYMATE gibt es in vielen verschiedenen Größen und Farben. Zusätzlich wird eine Luftpumpe und ein kleines Booklet mit Übungen mitgeliefert.

Wenn du also Acht auf deine Gesundheit geben willst, deine Muskulatur stärken oder deinen Kindern eine Freude machen möchtest, dann ist das der richtige Gymnastikball für dich!

Der beste Gymnastikball für Kinder

Dieser Gymnastikball eignet sich zwar auch für Schwangere, für das Büro oder für das Training, allerdings ist er besonders mit dem kleinen Durchmesser von 45 cm für Kinder geeignet. Diese können entweder auch damit trainieren oder einfach herumtollen.

Außerdem überzeugt der Gymnastikball der Marke arteesol mit einer sehr großen Farbauswahl. So ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Der beste Gymastikball für die Schwangerschaft

Egal ob sitzend oder liegend – dieser Gymnastikball eignet sich hervorragend für Übungen für Schwangere. Mit diesem Gymnastikball der Marke Babygo wird auch ein Büchlein mitgeliefert, in dem diverse Anleitungen und Tipps stehen.

Wenn du also dir und deinem Baby etwas Gutes tun möchtest in Form von körperlicher Betätigung, können wir dir diesen Gymnastikball sehr ans Herz legen!

Der beste Gymnastikball für Pilates

Dieser Gymnastikball ist aus weichem, geschäumten und zugleich geruchsneutralem Material (PVC). Er ist eher klein und gedacht für dein Yoga oder Pilates Training. Auch als Nackenmassage und Tiefenentspannung eignet er sich auch optimal.

Der Togu Redondo kann aber auch als Erschwerung für deine regulären Rumpfübungen benutzt werden. Wenn du mit Pilates oder Yoga deine Muskulatur stärken möchtest, ist dieser Ball der richtige für dich

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen sollest, bevor du einen Gymnastikball kaufst

Was ist der Unterschied zwischen Gymnastikball/Pezziball und Sitzball?

Der Pezziball ist ein Synonym zum Gymnastikball. Der Name kommt von der italienischen Pionierfirma Ledragomma, die sich seit dem Jahr 1950 Gymnastikbälle auf dem Markt etabliert haben. Sie nannten ihren Gymnastikball Pezziball.

Falls man sich für einen Gymnastikball fürs Büro entscheiden sollte, ist vor allem die richtige Haltung wichtig. Falls man diese über einen längeren Zeitraum beibehalten kann, spricht nichts dagegen sich einen Sitzball anzulegen. (Bildquelle: andreypopov / 123rf.com)

Sitzbälle und Gymnastikbälle unterscheiden sich nur in der Nutzung. Dabei können Sitzbälle als Gymnastiball verwendet werden aber Gymnastikbälle sollten nicht als Sitzball benutzt werden.

Der Grund dafür sind ihre unterschiedlichen Eigenschaften. Zum Beispiel sollte ein Sitzball schwingungsgedämpft sein und vor allem die nötige Platzsicherheit aufweisen.

Mit dem Gymnastikball führst du Übungen aus, die für den ganzen Körper sind. Wobei der Sitzball besonders für die Verbesserung des Gleichgewichtssinns, wie auch zur Stärkung der Rückenmuskulatur.

Es gibt aber auch Bälle die für die Gymnastik und für das Sitzen geeignet sind.

Gibt es Pezzibälle und Sitzbälle ohne PWC?

In zahlreichen Geschäften und Onlineshops kannst du PWC-freie Gymnastikbälle oder Sitzbälle finden.

Ist der Sitzball fürs Büro geeignet?

Positive und negative Effekte heben sich gegenseitig wieder auf.

Ein guter Bericht von Spiegel.de zeigt, die Vor- & Nachteile des Sitzballs im Büro auf. Untersuchungen haben dabei gezeigt, dass die Rumpfaktivität um 33% höher ist, jedoch wurde bei den Versuchsteilnehmern/innen eine Vernachlässigung der Körperhaltung festgestellt.

foco

Wusstest du, dass allein das Sitzen auf einem Gymnastikball schon Training ist?

Da sie ständig ihre Sitzposition verändern, werden immerzu die Rückenmuskeln angespannt.

Willst du trotzdem in deinem Büro einen Sitzball verwenden, dann empfehlen Sportwissenschafter nicht länger als 30 Minuten am Stück darauf zu sitzen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, lieber einen Gymnastikball für Zuhause anschaffen und regelmäßig Übungen machen.

Ist ein Gymnastikball für Kinder geeignet?

Pezzibälle sind für Kinder vielseitig einsetzbar. Sei es zum herumschiessen, zum Fussball spielen oder herum zu tollen.

Für Kinder ist besonders der Hüpfball ein großer Spaß! Er vertreibt nicht nur die Langeweile, sondern fördert auch den Gleichgewichtssinn und ihre Koordination.

Willst du einen Sitzball für ein Kind dann musst du ebenfalls gewisse Eigenschaften beachten. Beide Füße sollen beim Sitzen fest auf dem Boden stehen und die Beine einen 90-Grad-Winkel bilden. Der Tisch sollte dabei so eingestellt sein, dass auch die Unterarme, wenn sie auf den Tisch gelegt werden, einen 90-Grad-Winkel mit dem Oberarm bilden.

Viktoria für die Sport- und Fitnessexperten vonsportaholix

Vor dem Kauf eines Gymnastikballs solltest du überlegen für welche Zwecke du ihn nutzen möchtest. Wenn du den Ball in dein Training integrieren willst, schau eher auf das Material und ein optimales Größenverhältnis. Für das Training sollte der Ball im aufgepumpten Zustand etwa kniehoch sein.
Suchst du nach einer alternativen Sitzmöglichkeit, wähle unbedingt einen Ball, der zu deiner Körpergröße passt. Deine Knie sollten im Sitzen mindestens einen 90 Grad Winkel haben. Hersteller veröffentlichen für gewöhnlich Größenangaben zur Orientierung.

Wie viel kostet ein Gymnastikball?

Du wirst zahlreiche verschiedene Preise für Gymnastikbälle finden. Dabei sind die meisten zwischen 15 Euro und 25 Euro.

Je nachdem, welche Qualität und maximale Belastbarkeit der Sitz- oder Gymnastikball aufweist, kann der Preis beeinflusst werden. Zudem gilt, dass je grösser der Durchmesser, desto höher der Preis.

Du findest auch zahlreiche Aktionen, wo Gymnastikbälle mit hoher Qualität bereits zu einem fairen Preis angeboten werden.

Wo kann ich einen Gymnastikall kaufen?

Kaufen kannst du die Gymnastikbälle entweder in Sportgeschäften oder auch ganz einfach im Onlineshop:

  • Amazone.de
  • Real.de
  • Tchibo.de
  • Decathlon.de
  • Fitness.de

Entscheidung: Welche Arten von Gymnastikbällen gibt es und welcher ist der richtige für mich?

Grundsätzlich gibt es für Gymnastikbälle zwei verschiedene Arten, die sich anhand der unterschiedlichen Verwendung einteilen lassen:

  • Gymnastikbälle
  • Sitzbälle

In den folgenden Abschnitten zeigen wir dir, welche Arten von Gymnastikbällen es gibt und welcher für dich am besten geeignet ist. Dazu werden wir die oben genannten Arten von Bällen vorstellen und jeweils ihre Vorteile und Nachteile aufzählen.

Wie funktioniert ein Gymnastikball und wo liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Gymnastikball kommt vor allem beim Sport zum Einsatz, wo er für verschiedene Übungen und Bewegungen als Hilfsmittel hinzugezogen wird.

Daher solltest du darauf achten, dass dein Gymnastikball elastisch genug ist und auch aus einemanti-burst Material besteht, da du dir sonst durch ein plötzliches Platzen des Balles Verletzungen zuziehen könntest.

Zudem sollte er genügend aufgepumpt sein, um ein gutes Rollen zu garantieren. Die Vorteile eines spezifisch zur Gymnastik gekauften Balles sind die, dass du dadurch ein besseres Work-out ablegen kannst, da der Ball extra für den Sport angepasst ist.

Außerdem kannst du deine Gesundheit nicht gefährden, indem du ein falsches oder unsicheres Sportgerät benützt.

Um natürlich ganz sicher zu sein, dass du keine Risiken eingehst, musst du dich genau informieren, wie du die jeweiligen Übungen ausführen musst oder sie deinem Level anpasst.

Vorteile
  • Besseres Work-out
  • Keine Gefährdung der Gesundheit
Nachteile
  • Höherer Preis
  • Nicht als Sitzball verwendbar
  • Nicht platzsparend

Die Nachteile des Gymnastikballes sind jedoch, dass der Preis etwas höher ausfällt, wenn eine etwas bessere Qualität erforderlich ist.

Zudem muss der Ball immer verstaut werden, da er kein fester Bestandteil der Ausstattung ist, sondern nur zur Ausübung Sport verwendet wird. Schlussendlich sollte der Gymnastikball nicht als Sitzball verwendet werden und hat dadurch einen eher einseitigen Verwendungszweck.

Wie funktioniert ein Sitzball und wo liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Sitzbälle fungieren als Ersatz von Stühlen und können entweder zuhause oder im Büro verwendet werden. Dabei solltest du unbedingt darauf achten, ihn in der richtigen Grösse zu kaufen, da du sonst unbequem oder gar körperschädigend sitzt.

Außerdem sollte er schwingungsgedämpft sein und platzsicher, um ein optimales und sicheres Sitzerlebnis zu garantieren. Der Ball darf dabei aber auch nicht zu prall gefüllt sein, da sonst die Einhaltung der korrekten Körperhaltung sehr schwierig oder unbequem wird.

Die Vorteile eines Sitzballs liegen darin, dass er im Vergleich zu den meisten Stühlen durch eine grössere Bewegungsfreiheit des Körpers ein bequemes Sitzen ermöglicht.

Er ist ideal zur Verbesserung des Gleichgewichtssinns und zur Stärkung der Rückenmuskulatur geeignet. Zudem kann er durch seine Eigenschaften teilweise auch als Gymnastikball verwendet werden.

Vorteile
  • Bequeme Sitzposition
  • Als Gymnastikball verwendbar
Nachteile
  • Nicht für Kinder verwendbar
  • Kann gesundheitliche Folgen haben

Als Nachteil des Sitzballes muss genannt werden, dass er bei falschem Gebrauch auch gesundheitliche Folgen herbeirufen kann. Es empfiehlt sich deshalb, nicht für eine zu grosse Zeitdauer auf einem Sitzball zu sitzen.

Zudem sollte er nicht für Kinder verwendet werden, da er eine unpassende Grösse hat. Zum Spielen eignet sich viel eher ein Hüpfball.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gymnastikbälle vergleichen und bewerten

In den nachfolgenden Absätzen sind die wichtigsten Faktoren, mit denen du Gymnastikbälle vergleichen kannst. Es soll dir helfen das optimale Trainingsgerät für dich zu finden.

Folgende Faktoren sind dabei zu berücksichtigen:

  • Größe
  • Anti-Burst-Material
  • Maximale Belastung
  • Farbe

In den nachfolgenden Absätzen werden die einzelnen Kaufkriterien genauer erläutert und sollen dir helfen die Produkte einordnen zu können.

Größe des Gymnastikballs

Der Gymnastikball oder Sitzball muss exakt auf Ihren Körper abgestimmt sein, sodass er wirksam ist. In erster Linie ist entscheidend, ob als Trainingsgerät verwendet wird, oder eher fürs Büro als alternative zum Stuhl. Soll der Ball als Trainingstool verwendet werden, können für dich auch Faszienbälle von Interesse sein.

Wird er als Sitzball verwendet, muss der Durchmesser des Balls anhand der Länge des Unterbeins gewählt werden.Wird er jedoch als Trainingsgerät benutzt, ist die Körpergröße entscheidend. Es spielt jedoch nicht nur die Größe des Balls eine Rolle, sondern auch die Belastbarkeit.

foco

Wusstest du, dass man mit Hilfe des Gymnastikballs alle wichtigen Muskelgruppen trainieren kann?

Durch bestimmte Übungen werden Bauch, Beine, Arme, Brust und Gesäß trainiert.

Anti-Burst-Material des Gymnastikballs

Neben der richtigen Größe ist die Qualität ein weiterer wichtiger Faktor, wie die Sicherheit.

Handelt es sich um einen Gymnastikball, beziehungsweise einen Sitzball aus Anti-Burst-System, ist die Sicherheit gegeben, dass der Ball nicht platzt. Ein günstiger Ball hingegen platzt schneller. Bei Kontakt mit einem scharfen Gegenstand verliert der Platzsichere Gymnastikball langsam die Luft, platzt aber nicht. Diese Sicherheit erreicht er durch die bis zu 3 Zentimeter dicke Gummihaut.

Wenn du allergisch auf Latex bist, musst du dich darauf achten, dass der Gummi latexfrei ist.

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Gymnstikbälle lassen sich wunderbar auch im Sitzen für kleine Workouts nutzen: Bevor du anfängst mit dem Gymnastikball zu trainieren, solltest du einmal die Grundbalance erlernen. Versuche zunächst „einfach“ gerade auf dem Ball sitzen. Dann kannst du versuchen immer mal wieder die Füße vom Boden zu nehmen und die Balance aus der Kraft deiner Körpermitte herzustellen. Damit der Ball nicht in der Gegend herumrollt, gibt es spezielle Ballschalen, die sehr empfehlenswert sind.

Maximale Belastung

Ein weiteres Kriterium, dass beim Kauf zu beachten ist, ist das maximale Gewicht. Es gibt an, ab welchem Gewicht der Ball platzen oder reissen kann.

Dieser Wert gibt dir Auskunft darüber, wie viel Gewicht das Material aushält, bis er platzt. Die Norm ist dabei 100 Kilogramm. Du wirst jedoch auch hochwertige Gymnastikbälle finden, die eine maximale Belastung bis zu 500 Kilogramm aufweisen.

Halte hierbei im Kopf, dass beim Training und der Bewegung die Kraft die auf den Ball wirkt, nicht gleich deinem Gewicht ist. Benützt du ihn für dein Training ist es zu empfehlen eine höhere Belastung zu wählen.

Farbe

Es gibt die Sitz- und Gymnastikbälle in unterschiedlichen Farben und mit verschiedenen Oberflächen, je nach deinem Wusch.

Von allen Farben des Regenbogens bis hin zu gemusterten Bällen findest du alles. Besonders für Kinder sind diejenigen mit spezifischen Motiven sehr beliebt, wie zum Beispiel die Weltkugel oder Tiergesichter.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gymnastikball

Worauf muss ich bei der Nutzung des Gymnastikballs oder Sitzball achten?

Beim Training mit dem Gymnastikball wird vorwiegend die Rumpfmuskulatur, bestehend aus Bauch-, Rücken- und Beckenmuskulatur, trainiert, um dich in Form zu bringen.

Daneben kannst du jedoch zahlreiche weitere Übungen finden für deine Schulter und Beine.  Besonders durch die Instabilität des Balls wird auch die Tiefenmuskulatur trainiert. Diese ist besonders für die Feinadjustierung deiner Haltung wichtig.

Wähle für dein Training rutschfesten Untergrund, damit der Ball nicht wegrutscht. Zudem ist es wichtig, dass du deine Übungen korrekt ausführst. Besonders deine Wirbelsäule sollte immer in einer Geraden bleiben.

 

Das Training mit dem Gymnastikball kannst du einfach deinem Fitnesslevel anpassen. Benutzt du einen Sitzball wird dir von Sportwissenschaftler empfohlen, nicht länger als 30 Minuten am Stück auf dem Ball zu sitzen. Aber die Meinungen darüber gehen stark auseinander.

Hast du keine Rückenprobleme, so wird oftmals empfohlen rund 1/3 deiner Sitz Zeit auf dem Ball zu verbringen. Hast du jedoch bereits Rückenprobleme, dann ist es empfehlenswert, dies mit einem Arzt oder Physiotherapeuten zu besprechen.

Sitze lieber kurze Zeit auf dem Sitzball, dafür korrekt als zu lange mit einer falschen Haltung!

Achte dich beim Sitzen jeweils auf einen geraden Rücken. Zu Beginn kannst du vielleicht jeweils nur 15 Minuten die korrekte Haltung einhalten. Sobald du merkst, dass du deinen Rücken nicht mehr gerade hast, solltest du wieder auf den Stuhl wechseln. Mit der Zeit kannst du dann immer länger auf deinem Sitzball korrekt sitzen.

Wie pumpe ich einen Gymnastikball oder Sitzball auf?

Je nach Verwendungszweck muss der Gymnastikball / Pezziball oder Sitzball unterschiedlich aufgepumpt werden.

Pumpst du deinen Ball zum ersten Mal auf, so solltest du ihn zuerst nur zu 80% füllen, da der Gummi noch hart ist und zuerst ausgedehnt werden muss. Am nächsten Tag kannst du ihn nach diene wünschen weiter aufpumpen.

Beim Sitzball ist es empfehlenswert den Ball weniger aufzupumpen um eine höhere Stabilität zu bekommen. Nützt du den Ball als Trainingsgerät, musst du für dich eine geeignete Härte finden. Je härter der Ball, desto einfacher rollt er auf dem Untergrund und desto schwieriger werden die Übungen.

Wie motiviere ich mich, den Gymnastikball regelmäßig zu nutzen?

Es gibt verschiedene Herangehensweisen, wie du dich selbst motivieren kannst. Hier einige Tipps:

  • Zwischenziele: Setz dir Zwischenziele, die realistisch und messbar sind. Diese sollten möglichst auf dein effektives Ziel abgestimmt sein.
  • Trainingsplan: Stell dir ein Wochenplan zusammen, an den du dich halten kannst. Beginne mit wenigen kürzeren Trainings und steigere dich über die Zeit zu deinem Wunschplan. Hänge diesen Plan sichtbar für dich auf.
  • Abwechslung: Gestalte dein Training abwechslungsreich, indem du es mit weiteren Übungen ergänzt. Hier zum Beispiel ein kurzes Rumpftrainingsprogramm bevor du auf den Crosstrainer gehst. Oder versuche, zwischendurch mehr mit den Armen zu arbeiten und dann wieder mehr die Beine zu trainieren.
  • Gemeinsam: Motiviere dein Umfeld sich dir anzuschließen und ein ähnliches Programm durchzuziehen. Teilt euch mit, was und wie oft ihr es gemacht habt.
  • Tagebuch: Schreib dir auf, was du gemacht hast. Entweder handschriftlich oder mit Hilfe einer App.

Welches sind empfehlenswerte Trainings-Apps?

In vielen fällen ist es eifachacher sich für sein Training zu motivieren, wenn man sich das Programm nicht selber zusammenstellen muss. Auch für dein Gymnastiktraining mit dem Pezziball kannst du dich mit Hilfe eines Apps unterstützen.

Folgende Apps sind dafür geeignet:

  • Virtual Trainer Gymnastikball
  • Schweizer Ball Stabilität Gymnastikball Übungen
  • Gym Ball Workouts!

Kann ich während und nach der Schwangerschaft mit dem Gymnastikball trainieren?

Übungen mit dem Gymnastikball sind dir hier sicherlich Hilfreiche, besonders, wenn du mit deinen Rückenübungen bereits früh beginnst.

Während der Schwangerschaft kommt es nicht selten zu Rückenschmerzen oder Ischias-Schmerzen. Stärke deine Rücken- und Bauchmuskulatur frühzeitig. Ein großer Vorteil vom Training mit dem Gymnastikball ist, dass du dich für vielen Übungen nicht bis auf den Boden begeben musst.

Dies ist besonders in späteren Schwangerschaftsmonaten eine größere Herausforderung. Um jedoch auf der Sicheren Seite zu sein, besprich dein Trainingsprogramm mit deinem Gynäkologen oder Arzt. Vergiss nicht: der Pezziball ist auch für die Rückbildungsgymnastik ein sehr gut einsetzbar.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/core-training-mit-gymnastikball-weicher-ball-starker-ruecken-a-1126925.html

[2] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/sitzbaelle-im-buero-schaden-sie-dem-ruecken-als-sportgeraet-beliebt-a-897863.html

[3] http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/rheuma/article/841079/kraefte-sammeln-training-gymnastikball-hilft-rheuma.html

[4] http://www.focus.de/gesundheit/videos/auf-dem-gymnastikball-nach-einem-langen-buero-tag-helfen-3-einfache-uebungen-gegen-rueckenschmerzen_id_7317544.html

[5] http://www.fitnessmagazin.de/fitness/fitnessgeraete/gymnastikball/

Bildquelle:

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