Willkommen bei unserem großen Beinpresse Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Beinpressen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Beinpresse zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Beinpresse kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Beinpresse trainiert umfangreich beinahe alle Beinmuskeln. Es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten, jedoch unterscheiden sie sich kaum in ihrer Wirkungsweise.
  • Sie ist sehr vielseitig, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, für den Muskelaufbau oder für die Kraftausdauer. Durch ihre Variationsmöglichkeiten ist sie in allen Bereichen einsetzbar.
  • Neue Geräte sind sehr kostenintensiv, weshalb sie häufiger in Fitnessstudios, als in Home-Gyms anzutreffen sind. Gebraucht kann man sie allerdings vergleichsweise recht günstig erwerben.

Beinpresse Test: Das Ranking

Platz 1: Body-Solid VLP156 Powerline-Serie Beintrainer

Platz 2: Body-Solid 3in1 Beintrainer

Platz 3: Body-Solid GLPH-1100 Beinpresse

Platz 4: MegaTec Compact Legpress Beinpresse

Platz 5: PowerMark 800 LPHS Leg Press

Platz 6: Primal Stärke Stealth Beinpresse

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest bevor du eine Beinpresse kaufst

Wofür benötige ich eine Beinpresse?

Die Beinpresse trainiert sämtliche Bein- und Gesäßmuskeln, wie beispielsweise die Beinbeuger, Beinstrecker, Waden und den großen Gesäßmuskel. Da beim Krafttraining große Belastungen auf die Gelenke wirken, ist eine ausgeprägte Beinmuskulatur wichtig. Dadurch wird diesen Belastungen entgegengewirkt und die Gelenke entlastet.

Die Beinpresse eignet sich besonders gut im Bereich des Bodybuilding, da man mit verschiedenen Fußstellungen und Variationen, bestimmte Muskeln sehr gezielt trainieren kann.

Sie wird genutzt um einerseits Muskeln oder Kraft aufzubauen, andererseits können auch Kraftausdauereinheiten an ihr durchgeführt werden. In der Rehabilitation nach Verletzungen kommt sie auch sehr häufig zum Einsatz. Sie stärkt verkümmerte Muskeln und trainiert die Koordination.

Männer beim Trailrun

Starke Beine kannst du nicht nur beim Krafttraining brauchen, auch manche Ausdauersportarten beruhen darauf, dass deine Beine nicht so schnell nachgeben. (Foto: Free-Photos / pixabay.com)

Wo kann ich eine Beinpresse kaufen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Beinpresse zu erwerben. Eine Möglichkeit sind diverse Onlineshops, wie zum Beispiel amazon.de oder speziellere Shops nur für Fitnessgeräte. Da Beinpressen allgemein recht teuer sin,d ist eine zweite Möglichkeit gebrauchte Pressen über ebay.de zu kaufen.

Es gibt auch spezielle Fachhandel, in denen du Fitnessgeräte kaufen kannst. Der Vorteil hierbei ist, dass du das Gerät persönlich vor dem Kauf testen und dich von der Qualität überzeugen kannst. Fitnessstudios haben häufig nahezu alle Geräte von derselben Marke. Wenn du bereits eine bestimmte Marke im Sinn hast, kannst du auch direkt über den Katalog der Marke bestellen.

Was kostet eine Beinpresse?

Die Preise für Beinpressen gehen sehr stark auseinander. Abhängig von der Bauweise, Qualität, Gebrauchtzustand oder Marke, können sich die Preise zwischen 100 bis hin zu mehreren tausend Euro bewegen.

Relativ günstig kann man Beinpressen gebraucht kaufen. Manchmal haben ebenfalls verschiedene Discounter günstige Fitnessgeräte im Angebot. Daher lohnt es sich auch hier die Augen offen zu halten. Wer bereits eine erweiterbare Kraftstation hat, kann ebenfalls sparen. Hier ist die Presse als Erweiterungsmodul deutlich günstiger als ein Komplettgerät.

Bei neuen Geräten sind sitzende Beinpressen mit Gewichtsblock über Kabelzug, preislich im Bereich von circa 3.000 bis 7000 Euro. Liegende Beinpressen mit Hantelscheibenaufnahme und Schlittensystem bewegen sich preislich zwischen circa. 1.000 bis 2.000 Euro.

Eine Beinpresse ist ideal um den Trainingsreiz gezielt auf einen Muskel zu fokussieren. Achte beim Kauf auf Qualität und Preisleistung.

Woran erkenne ich die Qualität der Beinpresse?

1. Stabilität

Achte darauf, dass die ganze Konstruktion stabil gebaut ist. Am häufigsten bestehen die Konstruktionen aus Stahl. Dies ist auch unbedingt notwendig, um den hohen Belastungen beim Training Stand zu halten. Das Gerät soll schließlich auch eine Weile funktionieren und nicht nach dem zweiten Training kaputtgehen.

2. Verstellmöglichkeiten

Die Lehne beziehungsweise der Sitz sollte auf jeden Fall verstellbar sein, damit du diese individuell an deine Sitzposition anpassen kannst. Ebenfalls sollten mehrere Start- und Stopp-Positionen einstellbar sein um den richtigen Bewegungsradius zu ermöglichen.

Gibt es zu wenige Einstellungen kann es passieren, dass das Gewicht aufgrund der niedrigen Sitzposition nur schwer aus der Startposition „herausgehoben“ werden kann. Wenn sie zu weit unten eingestellt wird, kann es schwer sein, das Gewicht aufgrund des niedrigen Winkel herauszudrücken. Das kann zu Verletzungen führen.

3. Fuß-Auflagefläche

Genauso wichtig ist der Winkel der Fußauflage. Die Fußposition entscheidet darüber, wie die Beinstellung beim Training ist. Die Beinstellung wiederum ist verantwortlich für die Belastung auf das Knie.

Ist der Winkel der Fußplatte ungünstig, kann das zu Knieleiden führen oder diese verstärken. Im besten Fall sollte die Fußplatte auch verstellbar sein. Mit dem richtigen Winkel kann man dann gezielt bestimmte Gelenke entlasten und somit zum Beispiel Kniebeschwerden verhindern.

4. Rückenpolster

Wenn viel Gewicht in der Beinpresse bewegt wird, ist der Komfort und eine richtige Rückenpolsterung sehr wichtig. Es ist daher sehr wichtig, dass dieser hochwertig und gut gepolstert ist. Er sollte stabil und groß genug sein, damit der komplette Rücken gestützt wird und man auch den Kopf anlehnen kann.

5. Testberichte

Wenn du online bestellst, solltest du immer die Testberichte lesen. Wenn keine vorhanden sind, solltest du vorher sichergehen, dass es sich um einen seriösen Händler handelt. Um zu vermeiden, dass man mehr Geld ausgibt als nötig, sollte auch das Preisleistungsverhältnis überprüft werden, da die Qualität schließlich nicht nur durch hohe Preise definiert wird.

Für wen eignet sich eine Beinpresse?

Dieses Gerät eignet sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Die Bewegung ist simpel und um einiges einfacher zu stabilisieren, als zum Beispiel die Kniebeuge mit der Langhantel. Dies gilt insbesondere für hohes Gewicht. Sie eignet sich somit sehr gut zum Kraft- und Muskelaufbau, da man die Gewichte recht schnell steigern kann.

Sportler, wie zum Beispiel Fußballer und Radfahrer, können hingegen ebenfalls von der Beinpresse profitieren. Hier kann mit vielen Wiederholungen und weniger Gewichten eine hervorragende Kraftausdauereinheit absolviert werden. Sie eignet sich also ebenfalls für Sportler, die schnelle, starke und ausdauernde Beine brauchen.

Welche Muskeln beansprucht die Beinpresse?

  • Vierköpfiger Oberschenkelmuskel – Quadrizeps (M. quadriceps femoris)
  • Der gesamte Po – großer Gesäßmuskel (M. gluteus maximus)
  • Hinterer mittlerer Oberschenkel – Halb- und Plattsehnenmuskel (M. semimembranosus)
  • Unterschenkelmuskel – Schollenmuskel (Musculus soleus)
  • Die Waden – Wadenzwillingsmuskel (M. gastrocnemius)
  • Unterer Rücken – Rückenstrecker (M. erector spinae)

Welche gesundheitlichen Aspekte sind bei der Nutzung der Beinpresse zu beachten?

Zwei der häufigsten Themen, bei Fragen im Bezug auf Verletzung und Beinpresse, sind Knieverletzungen und Rückenschmerzen. Wenn Verletzungen im Knie oder Rücken vorliegen, bedeutet das auf keinen Fall, dass kein Krafttraining durchgeführt werden darf. Im Gegenteil: mit den richtigen Übungen kann man diesen sogar entgegenwirken.

Durch die Beinpresse werden die umliegenden Muskeln des Kniegelenks gestärkt. Diese sind für die Stabilität des Gelenks zuständig. Das heißt: je stärker die umliegende Muskulatur, umso mehr wird das Gelenk entlastet. Hiermit können Knieschmerzen sowohl vorgebeugt als auch verringert werden. Du solltest dich bei Verletzungen unbedingt vor dem Training professionell beraten lassen.

Frau trainiert ihre Beine

Großen Nutzen findet dieses Gerät auch in der Reha, nach diversen Verletzungen wie zum Beispiel Knochenbrüchen oder einem Kreuzbandriss. Hier können mit gezielten Übungen, die Koordination und abgebaute oder geschwächte Muskeln wiederaufgebaut werden. (Foto: scottwebb / pexels.com)

Zum Beispiel bei einem Patellaspitzensyndrom solltest du beim Arbeitswinkel, zwischen Ober- und Unterschenkel immer mindestens 120 Grad einhalten, um die Belastung auf das Gelenk zu minimieren. Platziere deine Füße so hoch wie möglich auf dem Fußbrett und beuge deine Beine nur bis zum entsprechenden Winkel.

Auch bei Rückenschmerzen kann die Beinpresse helfen. Indirekt wird hier der untere Rücken mitgestärkt (M. erector spinae pars lumbalis), welcher die Wirbelsäule stützt.  Man sollte in diesem Fall jedoch die sitzende Beinpresse bevorzugen, da hier die Stauchung der Wirbelsäule geringer ist, als bei der 45-Grad-Presse.

Welche Alternativen gibt es zur Beinpresse?

Die Nummer eins der Alternativen zur Beinpresse ist die klassische Kniebeuge mit der Langhantel. Sie zählt zu den Grundübungen und sollte theoretisch nicht nur als Alternative eingesetzt werden, sondern fest im Trainingsplan integriert sein. Als Alternative bietet sie sich an, da sie ebenfalls die Beinmuskulatur umfangreich beansprucht.

Einerseits ein Vorteil und andererseits auch ein Nachteil der Kniebeuge ist die Komplexität der Ausführung. Man muss eine gelenkige  Hüfte besitzen, um die Fersen beim Beugen am Boden stehen lassen zu können. Der ganze Rumpf muss dabei stabilisiert werden, um den Rücken gerade zu halten.

Für Anfänger braucht es viel Übung mit wenig Gewicht, um die Ausführung korrekt zu lernen und Verletzungen vorzubeugen. Dies setzt eine gewisse Geduld voraus. Für Fortgeschrittene ist diese Komplexität ein großer Vorteil, da der ganze Körper gestärkt wird und die Übung einen großen funktionalen Wert hat.

Die Beinpresse kann Verletzungen vorbeugen und nach Verletzungen zur Rehabilitation beitragen. Die beste Alternative zur Beinpresse ist die Kniebeuge mit der Langhantel. Diese sollte unabhängig von der Beinpresse, fest im Trainingsplan integriert sein.

Weitere Alternativen sind zum Beispiel Ausfallschritte oder Step-Ups. Bei diesen Übungen ist der Vorteil, dass man den Schwierigkeitsgrad und die Ausführung variieren kann. Somit sind diese Übungen weniger komplex, als die Kniebeuge und eignen sich auch für Anfänger sehr gut. Alle drei genannten Alternativen lassen sich auch ohne spezielle Geräte durchführen.

Entscheidung: Welche Arten von Beinpressen gibt es und welche ist die Richtige für mich?

Es gibt viele verschiedene Arten und Varianten von Beinpressen. Am häufigsten kann man jedoch folgende zwei unterscheiden:

  • 45-Grad-Beinpresse
  • Horizontale Beinpresse

Auch wenn sich diese in der Bauweise unterscheiden, ist die Wirkungsweise bei allen Beinpressen dieselbe. Es gibt nur einen Unterschied zwischen den beiden oben genannten. Bei der 45-Grad-Beinpresse, bleibt der Hüftwinkel, also der Winkel von Ober- und Unterkörper immer kleiner als 90 Grad. Bei der horizontalen Beinpresse im Sitzen hingegen geht der Hüftwinkel mehr auf. Dieser ist beim herausdrücken mindestens 90 Grad oder größer.

Die Kaufentscheidung selbst ist letztendlich von individuellen Verletzungen, an beispielsweise Hüfte oder Knie abhängig zu machen. Liegen keine Verletzungen vor, kannst du danach entscheiden welche sich in der Durchführung für dich besser anfühlt.

Mann trainiert mit Hantel

Im Bereich Bodybuilding ist eine Beinpresse unverzichtbar. Aber auch Hobbysportler können sich damit fit halten. Wichtig: die Übungen unter Aufsicht lernen! Sonst wendest du sie möglicherweise falsch an. (Foto: Anush Gorak / pexels.com)

Hat man sich eine Presse für zu Hause angeschafft, sollte man als Anfänger trotzdem nicht einfach loslegen. Mach dir ein Termin im Fitnessstudio und lass dich zu dem Gerät gut beraten. Es ist wichtig, dass du die Ausführung verstehst und richtig durchführen kannst um Verletzungen zu vermeiden.

Es gibt einen dritten Punkt, der für die Kaufentscheidung relevant sein kann. Einige Modelle der 45-Grad- Pressen, lassen sich innerhalb weniger Minuten zu einer Hackenschmidt – Beinpresse umbauen. Diese sollte jedoch nur von Fortgeschrittenen und erfahrenen Sportlern genutzt werden, da ansonsten das Verletzungsrisiko sehr hoch ist.

Welche Vorteile hat eine Beinpresse?

Jeder Sportler, der für seine Ästhetik trainiert oder um Kraft aufzubauen sollte die Beine nicht vernachlässigen. Die Beinpresse eignet sich hierbei nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen, da mit der richtigen Variation gezielt auch der große Gesäßmuskel (M. Gluteus Maximus) trainiert werden kann.

Der größte Vorteil ergibt sich für die Bodybuilder, die an der Beinpresse beinahe jeden einzelnen Beinmuskel gezielt trainieren können. An der Beinpresse kann man allein mit Veränderung der Fußstellung die Muskeln gezielt belasten. Somit ist die Variationsmöglichkeit an diesem Gerät ebenfalls hoch.

Doch nicht nur die Bodybuilder profitieren von diesem Gerät. Auch in der Reha kommt dieses Gerät zum Einsatz. Nach schweren Verletzungen fordert die Beinpresse keine Ganzkörper-Koordination sondern beschränkt sich auf die Beine. Man kann gezielt die verletzten Bereiche trainieren.

Vorteile

  • Gezieltes Training bestimmter Muskeln
  • Viele Variationsmöglichkeiten
  • Für Reha geeignet
  • Gut für Anfänger

Nachteile

  • Keine Funktionalität
  • Kein natürliches Bewegungsmuster
  • hohes Verletzungsrisiko

Welche Nachteile hat eine Beinpresse?

Auch die Beinpressen haben ihre Nachteile. Da die Beinpresse eine geführte Bewegung darstellt, geht der funktionelle Rahmen komplett verloren. Die Maschine übernimmt die Stabilisierung und die Ganzkörper-Koordination, welche bei dieser Übung für den Trainierenden auf der Strecke bleibt.

Wer also Kraft aufbauen möchte, kommt um die Kniebeuge nicht herum. Hier sollte die Beinpresse ergänzen und auf keinen Fall ersetzen. Denn das Zusammenspiel von Kraft und Koordination trainiert man durch die Beinpresse nicht. Außerdem weist die Beinpresse kein natürliches Bewegungsmuster auf, was dazu führt, dass sie bei viel Gewicht ein hohes Verletzungsrisiko aufweist.

Trivia: Wissenswertes rund um das Thema Beinpresse

Wie führe ich Übungen an der Beinpresse richtig aus?

Als erstes solltest du dich auf das Sitzpolster setzen und so anlehnen, dass der komplette Rücken gerade an der Lehne aufliegt und dadurch stabilisiert und gestützt wird. Stelle dann deine Füße circa schulterbreit auf das Brett und achte darauf, dass die Zehenspitzen leicht nach außen geneigt sind.

Anschließend löse die Halterung und senke den Schlitten langsam ab. Führe das Gewicht so nah wie möglich an den Körper. Achtung: Dein Becken sollte so natürlich wie möglich geneigt bleiben. Sollte das Becken kippen, kann das schädlich für die Lendenwirbelsäule sein. Bleib geduldig und fang lieber mit einem kleineren Bewegungsradius an, als eine Verletzung zu riskieren.

Drücke den Schlitten nun wieder nach oben. Ganz wichtig ist, dass du die Knie niemals ganz durchstreckst, da das für deine Knie sehr schädlich sein kann. Versuche ebenfalls sowohl beim runterlassen, als auch beim hochdrücken die Knie nicht auf die Seite zu drücken, Sie sollten immer in die gleiche Richtung wie die Zehenspitzen zeigen.

Drücke das Gewicht immer aus den Fersen und halte den Rücken und das Gesäß durchgängig am Polster. Feder das Gewicht am tiefsten Punkt nicht sondern drücke es kontrolliert mit Hilfe der Beinmuskeln nach oben.

Tipp zur Atmung: Beim Runterlassen solltest du einatmen und beim Hinausdrücken ausatmen. Vermeide unbedingt Pressatmung. Die Luft solltest du nicht anhalten, da dies Druck auf den Kopf ausübt und durch den Sauerstoffmangel zu Kreislaufproblemen führen kann.

Häufige Fehler:

  1. Die Knie kollabieren nach innen oder außen
  2. Luft wird angehalten (Pressatmung)
  3. Knie werden komplett durchgestreckt
  4. Gewicht wird zu weit runtergelassen, Becken kippt, Bandscheiben werden einseitig belastet

Fußstellungen: Jede Variation der Fußstellung ermöglicht den Fokus auf eine andere Muskelgruppe. Stellt man die Füße schulterbreit und so weit oben wie möglich auf das Fußbrett, dann trainiert man vorrangig die Oberschenkelrückseite und das Gesäß.

Sind die Beine schulterbreit und weiter unten positioniert so liegt der Fokus mehr auf der Oberschenkelvorderseite also dem Quadrizeps. Sind die Füße mittig und sehr eng zusammen gestellt so zielt man auf den äußeren Anteil des Quadrizeps und die Adduktoren. Stellt man diese weiter als schulterbreit, dann trifft man mehr die Abduktoren, also die Oberschenkel-Innenseite.

Welches Gewicht sollte ich verwenden?

Das Gewicht muss selbstverständlich immer individuell gewählt werden. Dies hängt immer ganz von deinen Zielen und Einschränkungen ab. Empfehlungen sind für Anfänger an der 45-Grad-Presse, zwischen 60 und 100 Kilogramm und bei der horizontalen Presse zwischen 20 und 40 Kilogramm.

Anschließend solltest du das Gewicht individuell nach den eigenen Anforderungen steigern. Weitere Empfehlungen sind hier wenig sinnvoll, da die Steigerungen ganz von deiner Trainingshäufigkeit und deinen Zielen abhängt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.deininger-training.de/die-beinpresse-mit-dieser-maschine-erreichen-sie-ihr-trainingsziel


[2] https://www.fitnessmarkt.de/magazine/article/wie-trainiert-man-richtig-mit-einer-beinpresse-tipps-zum-training-mit-beinpressen

Bildnachweis: Scott Webb / unsplash.com

Bewerte diesen Artikel

(10 votes, average: 4,50 out of 5)
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von fitforbeach.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.