Rudern, auspowern und dabei nicht ins klate Nass? Neue Rudergeräte für Zuhause machen dies möglich. Nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch daheim können die Geräte problemlos installiert und genutzt werden.  Bei uns erfährst du im großen Rudergerät Test 2019 auf was es beim Kauf eines Ruderergometers ankommt.

Vor allem solltest du vor dem Kauf auf die Bremsart des Rudergerätes achten und auch das Gewicht, den Platz und das Design beachten, wenn du ein Rudergerät als Heimtrainer suchst. Du kannst mit dem Rudergerät so viele verschiedene Muskelgruppen trainieren, dass sich eine Anschaffung für jeden Bereich des Trainings lohnen kann. Informiere dich ausreichen und hebe deine Fitness auf das nächste Level.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Rudergerät, auch Ruderergometer genannt, ist ein Sportgerät, das Bewegungsabläufe in einem Ruderboot simuliert. Der damit verbundene Sport wird auch Ergorudern genannt und findet vorwiegend drinnen statt.
  • Dabei existieren unterschiedliche Techniken, die je nach Gerät zum Einsatz kommen. So gibt es Ruderergometer mit Hydraulikzylinder.
  • Durch das Training am Rudertrainer kann zeitgleich eine Vielzahl von Muskelgruppen effektiv beansprucht werden, sodass es je nach Intensität sowohl für den Muskelaufbau als auch für rein gesundheitliche Aspekte nützlich ist.

Rudergerät Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Rudergerät mit Magnetbremssystem

Das SportPlus Rudergerät ermöglicht ein umfassendes Ganzkörpertraining, welches man ganz einfach und bequem zu Hause absolvieren kann. Rudern vereint Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Training der Herz-Kreislaufsystems in einer einzigen Trainingsform. Die Effektivität des Rudertrainings zeigt sich durch die Beanspruchung der meisten Muskelgruppen des Körpers.

Das SportPlus Rudergerät hat ein hochwertiges, geräuscharmes Magnetbremssystem mit etwa 8 kg Schwungmasse. Diese Kombination ermöglicht ein flüsterleises Training. Damit das Training und die Trainingsergebnisse stetig im Auge behalten werden können, gibt der integrierte Trainingscomputer detaillierte Auskunft über Ruderzüge, Distanz, Kalorienverbrauch, Zeit und weitere Details.

Um das Training im optimalen Ergonomischen Pulsbereich durchführen zu können, ist der Einsatz von Brustgurten mit dem SportPlus Rudergerät möglich. Der bequeme, kugelgelagerte Rudersitz bietet eine angenehme Sitzposition während des Trainings. Das Rudergerät ist auf Sicherheit geprüft und hat ein Nutzgewicht bis 150 kg. Mit Hilfe der Klappfunktion wird das Rudergerät nach dem Workout platzsparend bis zur nächsten Trainingseinheit aufbewahrt.

Das beste Rudergerät mit Pulsgurt

Das Sportstech Rudergerät RSX400 ist etwas günstiger als das RSX500, hat aber ebenfalls ein appkompatibles Multifunktionsdisplay und eine Tablethalterung. Der Widerstand lässt sich achtfach verstellen, wodurch sich das Training an jedes Fitnesslevel anpassbar ist.

Weil das Sportstech Rudergerät RSX400 mit Magnetbremse klappbar ist und über Transportrollen verfügt, eignet es sich auch für kleinere Wohnungen. Auch bei diesem Modell ist der Sitz kugelgelagert für mehr Komfort beim Trainieren. Die 15-Grad-Neigung für einen besonders runden Bewegungsablauf, was für ein authentisches Rudergefühl sorgen soll.

Das beste Rudergerät mit Windrad

Der Concept2 Indoor Rower 2711 ermöglicht ein effizientes Kraftausdauertraining in den eigenen vier Wänden. Das Rudergerät verfügt über einen intelligenten Leistungsmonitor, mit dem Trainingspläne eingehalten und Ergebnisse dokumentiert werden können. Das hilft dir dabei, die eigenen Ziele zu erreichen. Per USB-Stick bis zu 1.000 Trainingseinheiten gespeichert werden.

Beim Concept2 Indoor Rower 2711 handelt es sich um ein Rudergerät mit Windrad, das via Bluetooth uns ANT+ kabellos mit Smartphones und Herzfrequenzmessern kommunizieren kann. Wer den Widerstand durch die Geschwindigkeit selbst steuern will und das nötige Kleingeld für ein Highend-Rudergerät hat, ist mit diesem Modell bestens bedient.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Rudergerät kaufst

Rudergeräte gehören zum Standard eines Fitnessstudios und haben auch in vielen Privathaushalten ihren Platz. Das Training kann nicht nur großen Spaß bereiten, sondern auch effektiv für den Körper sein.

Um ein möglichst genaues Bild über die Thematik zu erhalten, sind im Folgenden alle wichtigen Informationen aufgeführt.

Was ist ein Rudergerät?

Ein Rudergerät, auch Ruderergometer oder Indoor Rower genannt, ist ein Sportgerät, mit dem zahlreiche Muskelgruppen trainiert werden können.

Dabei kann die Intensität, aber beispielsweise auch die Geschwindigkeit individuell angepasst werden. Somit lässt sich das Rudergerät für zahlreiche Trainingszwecke verwenden.

Darüber hinaus bietet der Markt eine enorme Produktvielfalt in allen Preisklassen an, sodass es kaum eine Frage des Budgets ist, sich zuhause damit fitzuhalten.

Da die Geräte kaum mehr als ein Laufband an Platz einnehmen, können sie auch in kleineren Räumen untergebracht werden.

Für wen ist ein Ruderergometer geeignet?

Rudern trainiert nicht nur einen Großteil der gesamten Muskulatur, sondern gilt auch als verletzungsarm und gelenkschonend. Während der Ausführung sind keine Stoßeinwirkungen vorhanden.

Somit eignet sich ein Ruder Hometrainer nicht nur Kraftsportler und Fitness-Enthusiasten, sondern auch für Anfänger und ältere Menschen, die ihrem Körper schlicht und einfach etwas Gutes tun möchten, ohne ihn zu überfordern.

Dr. Richard Godfrey, Universität BrunelSenior Lecturer

Rudern ist ein Kraft-Ausdauer-Sport mit großer aerobischer Komponente. Eine Reihe von Ausdauer-Sportarten wurden als „sehr aerobisch“ bezeichnet, darunter unter anderem auch Laufen. Aber wenn man Scaling benutzt eine mathematische Technik, mit der man Menschen verschiedener Größen und mit unterschiedlichem Gewicht miteinander vergleichen kann, liegen die Schwergewichts-Ruderer an der Spitze dieser Kraft-Ausdauer-Sportarten.

(Quelle: trainingsworld.com)

Darüber hinaus eignet sich das Training auch für Menschen mit einem bewegungsarmen Beruf, die vielleicht aufgrund von Dauerbelastungen des Rückens mit Haltungsschäden und Rückenbeschwerden zu kämpfen haben.

Das Training wirkt sich positiv auf die Rumpfmuskulatur aus und stabilisiert die Wirbelsäule, was wiederum für eine bessere Körperhaltung sorgt.

Wie viel kostet eine Rudermaschine für zuhause?

Günstige Runderergometer sind bereits ab ungefähr 85 Euro erhältlich. Je nach Hersteller, Leistung und Funktionen gibt es nach oben hin keine Grenze.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 135 Produkte aus der Kategorie Rudergeraet untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Generell kann man sagen, dass beim Ruderergometer vor allem Preis und Qualität eng zusammenhängen. Grob kann man mit folgenden Preisen bei den verschiedenen Typen rechnen.

Typ Rudergerät Günstig Solide Premium
Wasserwiderstand ca. 600 € ca. 1.000 € ca. 2.000 €
Windrad ca. 500 € ca. 700 € ca. 1.000 €
Magnetbremse ca. 250 € ca. 500 € ca. 1.000 €

Du solltest vor dem Kauf darüber nachdenken, wie oft du das Rudergerät benutzen wirst und welche Qualität und Funktionen dein Gerät haben soll, um die für dich passende Preisklasse zu finden.

Wo kann man ein Rudergerät kaufen?

Du kannst einen Handstaubsauger sowohl im Einzelhandel, als auch online erwerben. Solltest du dich für den Einzelhandel entscheiden, sind Sportfachhändler dein Ansprechpartner.

Wenn du dich für das Internet entscheidest, haben wir dir einige Plattformen, die Rudertrainer im Sortiment führen, zusammengesucht.

Zu den beliebtesten Online-Händlern gehören:

  • amazon.com
  • sport-tiedje.de
  • hammer.de
  • fitnessmarkt.de
  • sport-thieme.de

Alle Rudertrainer, die wir hier auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du ein für dich passenden Rudergerät gefunden hast, kannst du sofort zuschlagen.

Wie benutzt man einen Rudertrainer?

Das Trainieren mit dem Rudergerät ist nicht kompliziert. Du solltest allerdings auf folgende Dinge bei der Benutzung achten, damit du dir während des Trainings keine Verletzungen zuziehst.

Das Rudern besteht aus zwei Teilen: der Erholungsphase und der Zugphase.

In der Zugphase streckst du zuerst deine Beine, dann lehnst du dich mit dem Rücken leicht nach hinten und zum Schluss ziehst du die Arme bis zum oberen Rippenbogen an. Der obere Rippenbogen befindet sich unter der Brust, etwa in der Mitte des Rumpfes. Wichtig ist dabei die Reihenfolge:

Zugphase: 1. Beine 2. Rücken 3. Arme

Die Reihenfolge bei der Erholungsphase ist genau umgekehrt. Hier streckst du zuerst deine Arme, beugst dich anschließend mit dem Rücken leicht nach vorne und zum Schluss ziehst du die Beine an deinen Körper heran.

Erholungsphase: 1. Arme 2. Rücken 3. Beine

Je öfter du am Indoor Rower trainierst, desto einfach fällt dir der Ablauf der Bewegung, bis du gar nicht mehr darüber nachdenken musst.

Vier wichtige Tipps zur Benutzung von Ruderergometern

Um dir den Einstieg ins Training zu erleichtern, möchten wir dir nun ein paar Tipps mitgeben. Folgende Dinge solltest du beim Training mit einen Rudertrainer beachten:

  • Tipp 1: Halte dich an die exakte Reihenfolge in jeder Phase.
  • Tipp 2: Halte deine Rücken immer aufrecht und mach keinen Buckel.
  • Tipp 3: Halte deine Ellenbogen nah am Körper.
  • Tipp 4: Halte deine Handgelenke gerade und lass sie nicht in der Bewegung einknicken.

Während des Trainings solltest du darauf achten, dass du nicht zu schnell ruderst. Die meisten Indoor Rower haben eine Anzeige, auf der du die Geschwindigkeit verfolgen kannst.

Beim Rudern kommt es nicht auf Tempo an, sondern auf die korrekte Ausführung der Ruderbewegung. Es ist auch deshalb ein Sport, den man bis ins hohe Alter betreiben kann, weil er gelenkschonend ist.

Welche Muskelgruppen werden mit einem Ruderergometer trainiert?

Das Rudern am Rudergerät trainiert zahlreiche Muskeln, darunter auch größere Muskelgruppen. Um genau zu verstehen, wie und welche Muskeln beim Rudern aktiviert werden, ist das Wissen über den Bewegungsablauf bzw. die Technik unabdingbar.

In der Auslage sind Hüft-, Knie- und Sprunggelenke gebeugt. Die Unterschenkel selbst sollten einen rechten Winkel aufweisen, während der Oberkörper beinahe auf den Oberschenkeln aufliegt.

Beim Durchzug sollten die Beine gestreckt werden. Dabei ist es wichtig, dass die Knie nicht komplett durchgedrückt werden.

Die richtige Ausführung beim Rudern ist besonders wichtig, um Verletzungen vorzubeugen. (Bildquelle: 123rf.com / langstrup)

Während der Oberkörper in einer leichten Rückenlage stabilisiert wird, sollte der Griff bis an den unteren Rippenbogen gezogen werden. Die Ellenbogen selbst werden dabei nah am Körper vorbeigezogen.

Anschließend werden die Arme gestreckt, die dann bis zu den Knien reichen sollten. Während der Oberkörper der Bewegung der Hände folgt, sollte er sich aus der Rücklage aufrichten.

Das Rollen sollte dabei erst stattfinden, wenn der Oberkörper sich aufgerichtet hat – idealerweise bewusst und entspannt, während eine gleichmäßige Geschwindigkeit eingehalten wird.

Folgende Muskelgruppen werden während der Ausführung trainiert:

  • Schultern
  • Bizeps und Trizeps
  • Fingerbeuger
  • Po
  • Kniebeuger
  • Oberschenkel
  • Unterschenkel
  • Waden
  • Fußmuskulatur (Längs- und Quergewölbe)
  • Vordere Bauchmuskulatur

Wie du siehst, wird beim Trainieren mit dem Rudergerät der ganze Körper beansprucht. Aus diesem Grund ist das Training damit besonders gut zum Abnehmen, aber auch zum Muskelaufbau.

Welche Vorteile bringt eine Rudermaschine mit sich?

Das Rudern beansprucht mit bis zu 85 Prozent der gesamten Muskulatur äußerst viele Muskeln. Daher gilt Rudern auch als Ganzkörpertraining. Je nach Intensität und Geschwindigkeit kann der Fokus dabei zwischen Ausdauer und Kraft variiert werden.

Besonders bei einer geringeren Belastung wird eher die Kraftausdauer trainiert, während zeitgleich durch eine längere Belastung die inneren Organe wie Herz und Lunge beansprucht werden. Somit ist es möglich, einerseits durch das Verbrennen von vielen Kalorien effizient abzunehmen und andererseits die eigene Kondition zu verbessern.

foco

Wusstest du, dass die professionellen Ruderer regelmäßig auf dem Ruderergometer trainieren?

Grade im Winter leben die Profis quasi auf dem Ergometer beziehungsweise im Kraftraum. Sie trainieren am Ergometer bis zu 90 Minuten am Stück. Dabei werden häufig 10 x 2.000 Meter Intervalle trainiert und regelmäßig die Schwierigkeitsstufen gewechselt.

Mehr Kondition wirkt sich auch auf den Kraftsport positiv aus, da der Körper länger unter hoher Belastung durchhält und es kann effektiv Muskelmasse aufgebaut werden.

Da die Übung zudem mehrere große Muskelgruppen wie den Po, die Oberschenkel und den Rücken trainiert, wird die Proteinsynthese bei korrekter Ernährung besonders gut angekurbelt. Große Muskeln tragen bekanntlich mehr zum äußeren Erscheinungsbild bei als kleine Muskelgruppen.

Darüber hinaus werden beim Rudern sogenannte Endorphine ausgeschüttet. Dabei handelt es sich um Hormone, die für ihre Verbesserung der Stimmung bekannt sind.

Sie wirken sich direkt auf das Gehirn aus und sorgen für eine Reihe positiver Effekte, etwa auf das Immunsystem und den Stresslevel.

Trainingseffekt Erläuterung
Reduktion des Körpergewichts Mit rund 700 Kalorien pro Stunde, hat das Rudern einen sehr hohen Kalorien-/ Fettverbrauch und eignet sich dafür hervorragend zum Abnehmen. Außerdem werden die Gelenke kaum belastet, was einen besonderen Vorteil für übergewichtige Menschen darstellt.
Muskelaufbau An der Ruderbewegung sind 80 % aller Muskeln beteiligt. Auch wenn der Fokus eher beim Kraft-Ausdauertraining liegt, eignet sich das Rudergerät für Anfänger, oder ältere Menschen, auch als Ganzkörpertraining.
Verbesserung der Kraft- Ausdauer Die Ruderbewegung kombiniert Kraft mit Ausdauertraining wie kaum ein anderer Hometrainer. Beide Komponenten lassen sich, durch Widerstand und Zeit, auf dem Rudergerät individuell anpassen und eignen sich daher für jeden.
Stärkung Herz-Kreislauf-System Durch die Ausdauerbelastung wird das Herz-Kreislaufsystem beansprucht und langfristig gestärkt. Das wiederum führt zur Vorbeugung von Bluthochdruck, Übergewicht und Stoffwechselstörungen, sowie zur Verbesserung der Lungenkapazität und der Herzleistung.
Vorbeugung gegen Rückenprobleme In Deutschland leidet jeder zweite, zumindest gelegentlich an Rückenschmerzen. Bei richtiger Ausführung dient ein Rudergerät zur Stärkung der Rückenmuskulatur und kann daher zur Korrektur von Haltungsschäden eingesetzt werden.

Wie du siehst, hat das Training mit der Rudermaschine sehr viele positiven Auswirkungen auf unseren Körper.

Welche Alternativen gibt es zu einem Rudertrainer?

Du kannst natürlich auch zu anderen Geräten greifen und diese als Alternative zur Rudermaschine verwenden. Dabei wollen wir jedoch erwähnen, dass viele der Alternativen nicht alle Muskelgruppen derart intensiv fördern, wie ein Ruderergometer.

Grundsätzlich gibt es folgende Alternativen zum Rudergerät:

  • Ergometer: Das Training mit einem Ergometer, oder auch Fahrrad-Ergometer oder Hometrainer genannt, simuliert das Fahrrad fahren. Mithilfe von mechanischen und elektronischen Einstellungen kann man die Schwierigkeit auf das persönliche Fitnesslevel anpassen. In erster Linie wird mit dem Hometrainer die Bauchmuskulatur trainiert.
  • Crosstrainer: Der Crosstrainer, oder auch Ellipsentrainer genannt, eignet sich vor allem für Ausdauer-Training. Es werden wesentlich mehr Muskelgruppen trainiert, wie mit einem Hometrainer. Das Training mit dem Crosstrainer ist zudem sehr gelenkschonden und eignet sich dadurch auch für ältere Menschen.
  • Laufband: Vor allem für Läufer bietet das Laufband ein alternatives Trainingsgerät zum Ruderergometer. Sie fördern hauptsächlich die Gesamtkondition, wobei gerade die Gelenke sehr belastet werden. Im Gegensatz zum Rudergerät wird der Oberkörper beim Training mit dem Laufband nicht beansprucht.

Du solltest bei der Entscheidung auf deine Vorlieben und Bedürfnisse eingehen. Es ist besonders wichtig, dass dir das Training mit dem Gerät Spaß macht, um es auch langfristig durchzuziehen.

Entscheidung: Welche Arten von Ruderergometern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Typen / Arten von Ruderergometer unterscheiden:

  • Wasserbremse / Rudergerät mit Wasserwiderstand
  • Magnetbremse / Rudergerät mit Magnetbremse
  • Luftbremse / Rudergerät mit Windrad
  • Hydraulikzylinder

Um dir deine Suche nach dem für dich perfekten Rudertrainer zu erleichtern, gehen wir im nächsten Abschnitt auf die verschiedenen Arten näher ein.

Wir erklären dir zudem die Vor- und Nachteile von Rudergeräten, damit du einen guten Überblick über die Eigenschaften bekommst.

Worum handelt es sich bei einem Rudergerät mit Wasserbremse und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ein Rudergerät mit Wasserbremse, auch Waterrower genannt, ist eine Rudermaschine mit Wasserwiderstand. Es verfügt über einen Behälter, in dem sich ein Wasser-Flugrad befindet.

Je schneller man rudert, desto größer wird der Widerstand. Damit ähnelt der Waterrower dem klassischen Rudern auf Wasser am stärksten.

Vorteile
  • Gefühlslage ist ähnlich wie beim klassischen Rudern
  • Langlebig und wartungsarm
  • angenehmes Plätschern des Wassers
  • automatische Widerstandsanpassung
Nachteile
  • Widerstand kann nicht individuell eingestellt werden
  • Verhältnismäßig hohe Anschaffungskosten
  • mittleres Lautstärkeniveau
  • meist nicht zum Einklappen

Durch deine Zugstärke kannst du also ganz einfach die Intensität bestimmen und musst den Widerstand nicht am Trainingscomputer einstellen. Ruderergometer mit Wasserwiderstand sind zudem dank ihres Wassertanks ein echter Hingucker in deinem Zuhause.

Worum handelt es sich bei einem Ruderergometer mit Magnetbremse und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Rudergeräte mit Magnetbremse zeichnen sich unter anderem durch ihren besonders geringen Geräuschpegel aus. Somit bieten sie sich beispielsweise für Mietwohnungen an.

Vorteile
  • Äußerst geräuscharm
  • Keine Wartung notwendig
  • Besitzt in der Regel einen höheren Maximal-Widerstand als die anderen Geräte
Nachteile
  • Persönlicher Trainingsstil bedingt möglich
  • Widerstand bleibt unabhängig der Geschwindigkeit unverändert

Da zudem keine Reibung während der Verwendung entsteht, kommt ein Rudergerät mit Magnetbremse ohne Wartung aus.

Worum handelt es sich bei einer Rudermaschine mit Luftbremse und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Viele der teureren Rudermaschinen sind mit einer Luftbremse ausgestattet und auch bekannt als Ruder Hometrainer mit Windrad. Während des Zuges wird Luft in eine Trommel hineingesogen. Dabei lässt sich der Widerstand mit Hilfe eines Schwungrads einstellen.

Vorteile
  • Luftdurchzug wird von einigen Menschen als angenehm empfunden
Nachteile
  • Hoher Geräuschpegel
  • Einige Geräte weisen einen geringen Maximal-Widerstand auf

Je höher der Widerstand, desto mehr Luft gelangt in die Turbine. Zudem bedeutet schnelleres Ziehen auch zeitgleich eine größere Abgabe der Luft, sodass der Widerstand zusätzlich steigt.

Worum handelt es sich bei einem Rudergerät mit Hydraulikzylinder und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Rudergeräte mit Hydraulikzylinder sind besonders preiswert und erinnern teilweise stark an klassische Trainingsmaschinen im Fitnessstudio.

Diese Art von Rudertrainer ermöglicht in der Regel einen besonders hohen Widerstand und beansprucht besonders die Arme, sodass effektives Muskeltraining möglich ist.

Allerdings sollte die Widerstandseinstellung komplett synchron sein, da sonst einige Muskeln intensiver und andere weniger trainiert werden, was zu Dysbalancen führen kann.

Vorteile
  • Äußerst preiswert
  • Muskeltraining ist gut machbar
Nachteile
  • Bewegungsablauf weniger natürlich
  • Falsche Widerstands-Einstellungen können schnell zu Dysbalancen führen

Es gibt auch Hybridrudergeräte, die eine Kombination aus Windrad und Magnetsystem sind.

Kaufkriterien: Anhand dieser Kriterien kannst du Rudergeräte bewerten und vergleichen

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Ruderergometer gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Gerät zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Qualität und Preis
  • Widerstand
  • Größe
  • Zusatzfunktionen
  • Ergonomie
  • Seilzug vs. Auslegermodell

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Qualität und Preis

Ruderergometer sind im Vergleich zu anderen Trainingsgeräten viel kostengünstiger in der Anschaffung. Allerdings solltest du dir vorab überlegen, wie oft und wie intensiv du trainieren möchtest.

Ruderergometer gibt es bereits sehr günstig, doch bei diesen Modellen ist der Verschleiß sehr hoch und du musst gegebenenfalls mit teuren Austauschteilen rechnen.

Deshalb empfehlen wir dir, dein Geld richtig zu investieren, damit du lange Freude an deinem Rudergerät hast.

Widerstand

Der Widerstand beschreibt die Kraft, die du mit deinem Körper überwinden musst. Je höher sie ist, desto intensiver werden deine Muskeln trainiert.

Je nach Trainingszweck ist ein hoher Widerstand ratsam. Für ältere Menschen oder für die Ausdauer ist ein geringer Widerstand jedoch vollkommen ausreichend und besser geeignet.

Der Widerstand sollte je nach Trainingszweck verändert werden, um so effektiv wie möglich zu trainieren. (Bildquelle: 123rf.com / nd3000)

Zudem sollte beachtet werden, inwieweit sich der Widerstand bemerkbar macht. Beim klassischen Rudern zum Beispiel nimmt der Widerstand mit der Geschwindigkeit zu. Das gilt für Rudertrainer mit Wasser- oder Luftbremse.

Für den Muskelaufbau ist diese Eigenschaft weniger von Belang. Hier kann auch bedenkenlos auf ein Ruder Hometrainer mit Hydraulikzylinder oder Magnetbremse zugegriffen werden, sofern der Maximal-Widerstand ausreicht.

Größe

Für das Training an sich spielt die Größe des Geräts keine Rolle. Allerdings bedeuten große Rudergeräte auch mehr Platzbedarf. Kleinere Räume, wie sie beispielsweise in vielen Wohnungen zu finden sind, können bei großen Geräten den Bewegungsraum teils erheblich einschränken.

In diesem Fall bietet sich ein Ruderergometer mit Hydraulikzylinder an, da es verhältnismäßig wenig Platz in Anspruch nimmt. Der Waterrower hingegen zeichnet sich zwar durch ein schickes Design und ein realitätsnahes Rudergefühl aus, nimmt jedoch viel Platz in Anspruch.

Zusatzfunktionen

Einige Modelle haben ein Display, auf dem beispielsweise die Anzahl der Schläge, die geruderte Zeit oder die theoretisch zurückgelegte Entfernung angezeigt wird. Ob solch ein Display für dich wichtig ist, musst du für dich selbst entscheiden.

Durch einen Indoor Rower mit Wasserwiderstand kommst du dem Gefühl des echten Ruderns auf dem Wasser extrem nahe. (Bildquelle: 123rf.com / nd3000)

Darüber hinaus bieten einige Geräte, etwa Modelle mit Magnetbremse, die Möglichkeit des Zusammenklappens. Damit ist sowohl ein einfacher Transport als auch eine platzsparende Lagerung möglich.

Ergonomie

Für den Langzeitgebrauch sollte die Ergonomie des Rudergerätes nicht vernachlässigt werden. Diese trägt unter anderem zu einem komfortableren Training bei, was sich positiv auf die Motivation auswirkt.

Der Komfort wird zum Beispiel von der Sitzform beeinflusst sowie das damit verbundene Gefühl. Sowohl das Material, als auch die Verarbeitung spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Darüber hinaus sollten auch die Griffe für den Zug gut verarbeitet sein, damit ein fester Griff gewährleistet werden kann. Die Füße sollten gut auf der Auflagefläche positioniert werden können, sodass man sich voll und ganz auf das Training konzentrieren kann.

Seilzug vs. Auslegermodell

Bei einem Rower mit Seilzug ziehst du mit beiden Händen an einem Griff, was die Bewegungsabläufe erleichtert. Solche Seilzugmodelle findest du auch in jedem Fitnessstudio.

Alternativ gibt es Ruderergometer, bei denen du mit zwei Rudergriffen trainierst. Diese Art nennt man Auslegermodell.

Obwohl du den Eindruck bekommst, dass es wie Rudern auf dem Wasser aussieht, wird durch die Ausleger die Bedienung des Geräts erschwert und du neigst dazu, viel mehr Fehler während des Trainings zu machen.

Auslegermodelle sind meist kostengünstiger und auch platzsparender als Seilzugmodelle. Dennoch solltest du lieber etwas mehr investieren, da du für dein Geld auch eine wesentlich bessere Qualität erhältst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rudertrainer

Rudergeräte sind sowohl für Leistungs- und Hobbysportler als auch für ältere Menschen und Anfänger im Sport eine hervorragende Möglichkeit, die eigene Gesundheit zu verbessern und den Körper zu stärken.

Fokussiere dich auf ein Ziel, entweder die Ausdauer, die Kraftausdauer oder das Muskelwachstum.

Je nachdem, wie man am Rudertrainer trainiert, kann der Fokus sowohl auf die Ausdauer, die Kraftausdauer oder das Muskelwachstum gelegt werden. Insbesondere beim letzteren ist es sinnvoll, sich vorher über das richtige Gerät zu informieren.

Im Folgenden sind noch weitere Informationen über das Thema Rudergerät aufgeführt, die dich mit Sicherheit interessieren werden.

Seit wann gibt es das Rudern?

Rudern existiert bereits seit Tausenden von Jahren. Das Rudergerät selbst wurde allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts erfundent.

Im Jahre 1957 entwickelten die Australier John Harrison und Frank Cotton mithilfe eines Eisenrades und eines Magnetwiderstandes die erste Rudermaschine.

Rudern wurde aber nicht nur als Möglichkeit der Fortbewegung auf dem Wasser angesehen, sondern auch als Sportart betrieben. Im 18. Jahrhundert verfeinerten die Engländer den Sport.

Die erste Regatta auf der Themse fand 1775 statt, das so genannte „Doggett’s Coat and Badge Race“.

Die bekannteste Regatta auf der Themse ist der Wettkampf der Ruder-Achter der Universitäten von Cambridge und Oxford, das so genannte Boat Race, das im Jahr 1829 zum ersten Mal stattfand.

In Deutschland dagegen wurde 1836 der Hamburger Ruder-Club gegründet. Acht Jahre später fand die erste deutsche Ruderregatta statt.

Bei den Olympischen Spielen wird Rudern seit 1900 ausgetragen. Lange Zeit wurden nur Männer zugelassen, seit 1976 gibt es auch Ruderklassen für Frauen.

Zum Mannschaftssport wird das Rudern als Gruppe im Achter. (Bildquelle: 123rf.com / Chaiyon Srichiangha)

Bereits in den 70er-Jahren wurden Rudergeräte zur Einschätzung der Kondition von Athleten verwendet. 1980 stellte die Firma Repco das erste Ruderergometer mit Luftwiderstand her.

Aktuell werden Rudertrainer äußerst breitgefächert eingesetzt, beispielsweise im CrossFit und in Fitnessstudios.

Wie gesund ist Rudern?

Wie bereits erwähnt zählt das Rudern zu den wenigen Sportarten, bei denen nahezu alle Muskelgruppen beansprucht werden und gleichzeitig Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf trainiert wird.

Das Training mit dem Rudergerät eignet sich für alle Altersgruppen.

Darüber hinaus ist das Verletzungsrisiko beim Training mit dem Rudergerät sehr gering. Aus diesen Gründen eignet sich Rudern besonders gut zur Rehabilitation, sowie zur gesundheitlichen Prävention.

Außerdem hilft das Training mit dem Ruderergometer Stress abzubauen und wichtige Risikofaktoren, wie ein Bewegungsmangel, Übergewicht, Bluthochdruck und Stoffwechselerkrankungen werden vermindert.

Was muss man beim Rudern im Kraftsport beachten?

Um die Muskulatur effektiv zu kräftigen und / oder Muskelmasse aufzubauen, ist es besonders wichtig, den Widerstand besonders hoch anzusetzen, während die Übung langsam und kontrolliert ausgeführt wird.

So ist es zum Beispiel ratsam, in einem Frequenzbereich von 15 bis 20 Zügen pro Minute zu trainieren.

Was muss man beim Rudern im hohen Alter beachten?

Mit zunehmendem Alter nimmt bekanntlich sowohl die Muskelkraft als auch Muskelmasse ab, sodass der Alltag aus körperlicher Sicht anstrengender wird.

Zudem führt eine schwache Muskulatur nicht selten zu Haltungsproblemen, weshalb viele ältere Menschen unter Rückenprobleme leiden.

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Wusstest du, dass die Einführung von Ruder-Ergometern das Ruder-Training im Spitzensport revolutioniert hat?

Das Ergometer liefert jetzt ein kontrollierbares und wiederholbares Werkzeug zur Bewertung der Ruderleistung. Die 2.000 Meter Leistung auf einem Ruder-Ergometer hängt ganz von der funktionalen Kapazität sowohl der aerobischen als auch der anaerobischen Energiepfade ab und wird nicht durch Umweltbedingungen beeinträchtigt.

Rudern besitzt zudem den entscheidenden Vorteil, die Gelenke außergewöhnlich wenig zu belasten, sodass sich der Sport optimal für ältere Menschen eignet.

Darüber hinaus werden knapp 80 Prozent der gesamten Muskulatur sowie das Herz- und Kreislaufsystem trainiert, sodass damit Haltungsschäden vorgebeugt werden und die Lebenserwartung effektiv verbessert werden kann.

Wie effektiv ist das Training mit dem Ruderergometer beim Abnehmen?

Aufgrund der Beteiligung zahlreicher Muskelgruppen des Körpers wird beim Rudern viel Energie verbraucht, sodass den Fettpolstern effektiv entgegengewirkt wird.

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Die Beanspruchung des Herz- und Kreislaufsystems kurbelt den Stoffwechsel an, was mit einem höheren Kalorienverbrauch einhergeht. Somit lässt sich kaum ein Sport finden, der zum Abnehmen besser geeignet ist als das Rudern.

Dennoch sollte wie bei jedem anderen Sport auch darauf geachtet werden, dass optische Resultate Zeit in Anspruch nehmen. Eine spürbare Gewichtsreduktion darf daher nicht schon nach ein bis zwei Wochen erwartet werden.

Zudem ist eine gesunde, kalorienarme und zugleich ausgeglichene Ernährung die Basis des Erfolgs.

Ein Training mit großem Kalorienverbrauch ist zum Abnehmen nutzlos, wenn anschließend wieder viel Energie in Form von großen Mengen an Kohlenhydraten und Fetten über die Ernährung aufgenommen wird.

Welche Bootsklassen gibt es und welche ist die schwerste?

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Bootsklassen, welche wiederum in einzelne unterschiedliche Besetzungen unterteilt sind. Um dir einen Überblick zu geben, haben wir dir in der nächsten Tabelle die verschiedenen Bootsklassen und ihre Besetzung eingebaut.

Bootsklassen Besetzung
Einer

1 Ruderer mit 2 Rudern

Zweier

Doppelzweier: 2 Personen mit jeweils 2 Rudern

Zweier: 1 Personen mit jeweils einem Ruder

Zweier mit Steuermann: 2 Ruderer und 1 Steuermann

Vierer

Doppelvierer: 4 Personen mit jeweils 2 Rudern

Vierer: 4 Ruderer mit jeweils 1 Ruder

Vierer mit Steuermann: 4 Ruderer, 1 Steuermann

Achter 8 Ruderer mit jeweils 1 Ruder, 1 Steuermann

Die wohl schwerste Bootsklasse ist der Zweier ohne Steuermann. Denn hier müssen beide Ruderer vollen Einsatz zeigen. Die Koordination muss perfekt sein, da das Rudern hundertprozentig synchron sein muss.

Es gibt keinen Steuermann, der das Boot lenkt. Diese Aufgabe muss einer der beiden Ruderer zusätzlich übernehmen. Beide Ruderer übernehmen mehrere Aufgaben, die bei einer größeren Bootsklasse auf mehreren Personen verteilt wird.

Weiterführende Literatur: Quellen, Studien und interessante Links

[1] https://www.freeletics.com/de/blog/posts/die-vorteile-des-rudertrainings/

[2| https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28407264

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22965349

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26204528

Bildquelle: 123rf.com / lightfieldstudios

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Matthias Sommer
Matthias Sommer