Willkommen bei unserem großen Rudergerät Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rudergeräte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Rudergerät zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Rudergerät kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rudern ist ein Ganzkörpertraining und für jedes Alter geeignet, da es besonders gelenkschonend ist.
  • Die richtige Benutzung während des Trainings ist wirklich wichtig, sonst kann es leicht zu Verletzungen kommen.
  • Bei Rudergeräten hängen Qualität und Preis eng zusammen, deshalb solltest du in das richtige Gerät investieren.

Rudergerät Test: Das Ranking

Platz 1: Concept2 „Indoor Rower 2711“ Rudergerät

Platz 2: SportPlus „SP-MR-008“ Rudermaschine

Platz 3: AsVIVA „RA11“ Rudergerät Rower

Platz 4: skandika „Aquarius“ Rudergerät

Platz 5: Christopeit „Cambridge II“ Rudergerät

Platz 6: GO-Fitness „GO1“ Rudergerät

Platz 7: Hammer „Rower Cobra“ Rudergerät

Platz 8: WaterRower Rudergerät mit doppelter Schiene

Platz 9: Skandika „Oxford Pro Sf-1170“ Rudergerät

Platz 10: Hammer „Cobra XTR 4539“ Rudergerät

Platz 11: Christopeit „Accord“ Rudergerät

Platz 12: BodySculpture „BR3010“ Rower & Gym

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Rudergerät kaufst

Was ist ein Rudergerät?

Ein Rudergerät, auch als Ruderergometer oder Indoor Rower bezeichnet, ist ein Trainingsgerät, das die Bewegung des Ruderns auf dem Wasser nachahmt. Da man ein gezielt seinen ganzen Körper trainieren kann, eignet es sich nicht nur für Personen, die sich für den Rudersport interessieren, sondern für alle Sportbegeisterten, die fit werden wollen und gleichzeitig Muskeln aufbauen.

Wie benutzt man ein Rudergerät?

Das Trainieren mit dem Rudergerät ist nicht kompliziert. Du solltest allerdings auf folgende Dinge bei der Benutzung besonders achten, damit du dir während des Trainings keine Verletzungen zu ziehst.

Das Rudern besteht aus zwei Teilen: der Erholungsphase und der Zugphase

In der Zugphase streckst du zuerst deine Beine, dann lehnst du mit dem Rücken leicht nach hinten und zum Schluss ziehst du die Arme bis zum oberen Rippenbogen an. Der obere Rippenbogen ist unter der Brust, etwa in der Mitte des Rumpfes. Wichtig ist dabei die Reihenfolge.

Zugphase: 1. Beine 2. Rücken 3. Arme

Die Erholungsphase ist genau umgekehrt in der Reihenfolge. Hier streckst du zuerst deine Arme, beugst dich anschließend mit dem Rücken leicht nach vorne und zum Schluss ziehst du die Beine an deinen Körper heran.

Erholungsphase: 1. Arme 2. Rücken 3. Beine

Umso öfter du am Indoor Rower trainierst, desto einfach fällt dir der Ablauf der Bewegung, bis du gar nicht mehr darüber nachdenken musst.

Wichtige Tipps zur Benutzung

  • Halte dich an exakte Reihenfolge in jeder Phase
  • Halte deine Rücken immer aufrecht und mach keinen Buckel
  • Halte deine Ellenbogen nah am Körper
  • Halte deine Handgelenke gerade und lass sie nicht in der Bewegung einknicken

Während des Trainings solltest du auch darauf achten, dass du nicht zu schnell ruderst. Die meisten Indoor Rower haben eine Anzeige, auf der du nachschauen kannst.

Beim Rudern kommt es nicht auf die Geschwindigkeit an, sondern auf die korrekte Ausführung der Ruderbewegung.

Rudern ist auch deshalb ein Sport, den man bis ins Hohe Alter betreiben kann, weil er durch die Bewegung gelenkschonend ist.

Entscheidung: Welche Arten von Rudergeräten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Das Rudergerät ist ein Trainingsgerät, das nicht viele unterschiedliche Ausführungen besitzt und sich nur in der Größe und der Handhabung differenziert. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Arten von Rowern:

  • Rudergerät mit Wasserwiderstand
  • Rudergerät mit Windrad
  • Rudergerät mit Magnetbremse

Wir möchten dir im weiteren Verlauf dabei helfen herauszufinden, welche Art von Indoor Rowern für dich am besten passt. Hierfür stellen wir dir die drei oben genannten Arten von Rudergeräten vor und zeigen dir übersichtlich, worin jeweils ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Rudergerät mit Wasserwiderstand

Rudergeräte mit Wasserwiderstand kommen dem echten Rudern so nah wie kein anderes Gerät. Sie besitzen einen Wassertank, bei dem sich der Widerstand automatisch ergibt, denn je kraftvoller du ziehst, desto höher wird der Widerstand – genauso wie beim Rudern im Wasser.

Vorteile
  • Echtes Rudergefühl
  • automatische Widerstandsanpassung
  • angenehmes Plätschern des Wassers
Nachteile
  • Mittleres Lautstärkeniveau
  • meist nicht zum einklappen

Durch deine Zugstärke also kannst du ganz einfach die Intensität bestimmen und musst nicht extra den Trainingscomputer anpassen. Ruderergometer mit Wasserwiderstand sind dank ihres Wassertanks ein echter Hingucker in deinem Zuhause.

Zwei Ruderer auf dem Wasser

Durch einen Indoor Rower mit Wasserwiderstand kommst du dem Gefühl des echten Ruderns auf dem Wasser extrem nahe. (Foto: PaelmerPhotoArts / pixabay.com)

Rudergerät mit Windrad

Eine weitere Art des Widerstands bei Ruderergometern ist die Luft. Im Rudergerät befindet sich ein Windrad. mit dem du bei jedem Ruderzug Luft verdrängst. Hier musst du am Trainingscomputer deine gewünschte Widerstandsstufe einstellen.

Vorteile
  • Wind erfrischt dich während des Trainierens
Nachteile
  • vergleichsweise sehr laut
  • Widerstand muss am Trainingscomputer eingestellt werden

Je höher diese ist, umso mehr Luft fließt in das Windrad und umso schwerer wird die Ruderbewegung. Durch das Windrad erzeugst du gleichzeitig einen kleinen Luftzug, was dich während des Trainings erfrischt. Allerdings sind solche Indoor Rower mit Windrad nicht sehr leise und plätschern nicht angenehm wie Geräte mit Wasserwiderstand.

Rudergerät mit Magnetbremse

Bei Rudergeräten mit Magnetbremse stellst du deinen gewünschten Widerstand ebenfalls am Trainingscomputer ein. Der Widerstand wird durch Dauer- oder Elektromagneten erzeugt und erlaubt dir sehr runde Ruderbewegungen, da er problemlos verstellt werden kann. Dieser Rower ist im Vergleich zu den anderen beiden der leiseste.

Vorteile
  • sehr leise
  • runde Ruderbewegung dank Elektromagnet
Nachteile
  • Widerstand muss am Trainingscomputer eingestellt werden

Es gibt auch Hybridrudergeräte, die eine Kombination aus Windrad und Magnetsystem sind.

Kaufkriterien: Anhand dieser Kriterien kannst du Rudergeräte bewerten und vergleichen

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Ruderergometer gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Gerät zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Qualität und Preis
  • Größe
  • Seilzug vs. Auslegermodell

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Qualität und Preis

Ruderergometer sind im Vergleich zu anderen Trainingsgeräten viel kostengünstiger in der Anschaffung. Allerdings solltest du dir vorab überlegen, ob wie oft und wie intensiv du trainieren möchtest.

Denn Rudergeräte gibt es bereits ab sehr günstigen Modellen, bei denen jedoch der Verschleiß sehr hoch ist und du gegebenenfalls mit teuren Austauschteilen rechnen musst. Deshalb empfehlen wir dir, dein Geld richtig zu investieren, damit du lange Freude an deinem Rudergerät hast.

Bei Rudergeräten hängen der Preis und die Qualität eng zusammen.

Größe

Indoor Rower sind größenverstellbar, das heißt du kannst sie je nach Körpergröße anpassen. Ein besonderer Vorteil für alle, die keinen extra Fitnessraum haben, ist, dass es Modelle gibt, die man zusammenklappen kann.

So sind sie extrem platzsparend und du kannst sie gut verstauen. Deshalb solltest du dir vorab überlegen, wo dein Rudergerät bei dir Zuhause seinen Platz findet, um genau sagen zu können, ob du ein Modell zum Zusammenklappen benötigst oder ein normales.

Seilzug vs. Auslegermodell

Bei einem Rower mit Seilzug ziehst du mit beiden Händen an einem Griff, was deine Bewegungsabläufe erleichtert. Solche Seilzugmodelle findest du auch in jedem Fitnessstudio.

Alternativ gibt es Ruderergometer, bei denen du mit zwei Rudergriffen trainierst. Diese Art nennt man Auslegermodell. Obwohl du den Eindruck bekommst, dass es wie Rudern auf dem Wasser aussieht, wird durch die Ausleger die Bedienung des Geräts erschwert und du neigst dazu viel mehr Fehler während des Trainings zu machen.

Auslegermodelle sind meist kostengünstiger und auch platzsparender als Seilzugmodelle. Dennoch solltest du lieber etwas mehr investieren, da du für dein Geld auch eine wesentlich besser Qualität erhältst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rudergerät

Seit wann gibt es das Rudern?

Das Rudern ist bereits seit der Antike bekannt. Rudern war damals eine gute Möglichkeit der Fortbewegung. Frühe mediterrane Kriegsschiffe waren mit bis zu drei Reihen von Rudern übereinander ausgerüstet.

Rudern wurde aber nicht nur als Möglichkeit der Fortbewegung auf dem Wasser angesehen, sondern auch als Sportart betrieben. Im 18. Jahrhundert verfeinerten die Engländer den Sport. Die erste Regatta auf der Themse fand 1775 statt, das so genannte „Doggett’s Coat and Badge Race“.

Die bekannteste Regatta auf der Themse ist der Wettkampf der Ruder-Achter der Universitäten von Cambridge und Oxford, das so genannte Boat Race, das im Jahr 1829 zum ersten Mal stattfand. In Deutschland dagegen wurde 1836 der Hamburger Ruder-Club gegründet. 8 Jahre später, nämlich im Jahr 1844, fand dann auch die erste deutsch Ruderregatta statt.

Bei den Olympischen Spielen wird Rudern seit 1900 ausgetragen. Für die ersten Jahre wurden nur Männer zugelassen, seit 1976 gibt es auch Ruderklassen für Frauen.

Ruderachter mit Steuermann auf Fluss

Zum Mannschaftssport wird das Rudern als Gruppe im Achter. (Foto: MabelAmber / pixabay.com)

Welche Bootsklassen gibt es und welche ist die schwerste?

Es gibt folgende Bootsklassen:

  • Einer (Skiff)
  • Zweier
    • Doppelzweier (2x; ohne Steuermann)
    • Zweier ohne Steuermann (2-)
    • Zweier mit Steuermann (2+)
  • Vierer
    • Doppelvierer (4x; ohne Steuermann)
    • Vierer ohne Steuermann (4-)
    • Vierer mit Steuermann (4+)
  • Achter (8+; mit Steuermann)

Die wohl schwerste Bootsklasse ist der Zweier ohne Steuermann. Denn hier müssen beide Ruderer vollen Einsatz zeigen. Die Koordination muss perfekt sein, da das Rudern hundertprozentig synchron sein muss.

Es gibt keinen Steuermann, der das Boot lenkt. Diese Aufgabe muss einer der beiden Ruderer zusätzlich übernehmen. Beide Ruderer übernehmen mehrere Aufgaben, die bei einer größeren Bootsklasse auf mehreren Personen verteilt wird.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.youtube.com/watch?v=SkZ3ESUynJA


[2] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/indoor-rowing-so-lassen-sich-beim-rudern-kraft-und-ausdauer-trainieren-a-1185978.html


[3] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/rudern-warum-sie-den-sport-mal-ausprobieren-sollten-a-1127127.html

Bildnachweis: victorfreitas / pexels.com

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Mai

Veröffentlicht von Mai

Wenn Mai sich nicht gerade zu Themen wie Körpersprache und Networking weiterbildet, findet man sie auf Kunstausstellungen oder Reisen wieder. Für fitforbeach.de taucht sie auch einmal in ganz andere Themen ein.

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