Willkommen bei unserem großen EMS Gerät Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten EMS-Geräte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste EMS Gerät zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein EMS Gerät kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • EMS steht für elektrische Muskelstimulation und kommt ursprünglich aus der Physiotherapie. Beim EMS-Training braucht man weder schwere Hanteln, noch irgendwelche Trainingsgeräte. Stattdessen arbeitet die Elektronische Muskel Stimulation mit Reizstrom.
  • Ein EMS-Training kann in einem professionellen Studio, oder auch zu Hause durchgeführt werden. Die Trainingsdauer sollte bei beiden Varianten ca. 20 Minuten betragen.
  • Neben den EMS-Geräten können auch extra TENS-Geräte, die vor allem zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt werden, erworben werden. Beide Formen findest du entweder bei Onlineanbietern aus dem Sport- und Gesundheitssektor, oder im nächsten Sportfachgeschäft in deiner Nähe.

EMS Gerät Test: Das Ranking

Platz 1: SaneoSPORT Muskeltraining

Das SaneoSport EMS-Gerät verfügt über insgesamt 8 Elektroden, die an verschiedenen Muskelgruppen verwendet werden können. Es unterstützt effektiv den Muskelaufbau und ergänzt ein sportliches Training.

Platz 2: Prorelax 39263 TENS + EMS Duo

Der Prorelax Muskelstimulator ist hauptsächlich für therapeutische Zwecke einzusetzen. Er verfügt über einen TENS + EMS Duo Modus und dient der Entspannung und dem Training der Muskulatur.

Platz 3: 4-Kanal TENS – EMS Kombi-Gerät

Das 4-Kanal TENS und EMS Kombi-Gerät verfügt über 4 Kanäle mit bis zu 8 gleichzeitig nutzbaren Elektroden.

Es gibt 37 feste und 8 manuell einstellbare TENS-EMS Programme, die zur Schmerzbehandlung, Massage oder zum Muskeltraining verwendet werden können.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein EMS Gerät kaufst

Was genau versteht man unter EMS-Training und was ist TENS?

Die transkutane elektrische Nervenstimulation, auch TENS genannt, ist eine elektromedizinische Reizstromtherapie die vor allem zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt wird.

EMS Training mit Dumbells

EMS-Training im Studio oder in den eigenen vier Wänden – die Muskeln werden während des normalen Trainings zusätzlich mit elektrischem Strom stimuliert. Diese Methode verspricht ein hocheffizientes Workout, mit nur 20 Minuten Einsatz pro Woche. (Bildquelle: 123rf.com / 107643110)

EMS steht für elektrische Muskelstimulation und kommt ursprünglich aus der Physiotherapie. Dort wird EMS-Training schon länger für den gezielten Aufbau von Muskeln eingesetzt, beispielsweise um nach Verletzungen Muskelschwund zu vermeiden.

Auch im Leistungssport wird die Methode als Trainingsergänzung verwendet.

Schlanker, definierter und fitter in nur 20 Minuten – das verspricht das sogenannte Elektrostimulationstraining. Das Geheimnis der Effektivität sind elektrische Impulse.

Beim EMS-Training braucht man weder schwere Hanteln, noch irgendwelche Trainingsgeräte. Stattdessen arbeitet die elektronische Muskelstimulation mit Reizstrom.

Ein Trainer reguliert dabei die elektrischen Impulse mit Hilfe eines Gerätes, an das die Sportler angeschlossen sind und gibt bestimmte Übungen vor.

Ein Ganzkörpertraining unter Reizstrom soll effektiver  als klassisches Krafttraining mit Gewichten sein und die Muskeln schneller wachsen lassen.

Wie funktioniert EMS-Training?

Bei körperlicher Anstrengung leiten Nerven elektrische Impulse an die Muskeln weiter. Diese ziehen sich daraufhin zusammen.

Beim EMS-Training kommt der Befehl an die Muskeln nicht vom Gehirn, sondern von außen durch niedrigen Reizstrom.

Dabei geben in Funktionskleidung eingearbeitete Elektroden elektrische Impulse an Muskelpartien weiter, die sich zusammenziehen und so die Aktivität der Muskulatur unter Anstrengung nachahmen.

Passiert das häufig und intensiv genug, wird der Muskel dicker und kräftiger.

In einem professionellen EMS-Training regelt ein ausgebildeter Trainer die Stromimpulse: also die Impulsfrequenz (ideal: 80 bis 85 Hertz), die Kontraktions- und Pausendauer (meist je vier Sekunden) sowie die Impulsstärke.

Währenddessen absolvierst du dann auf Anweisung des Trainers isometrische oder dynamische Übungen, zumeist mit dem eigenen Körpergewicht.

Das können beispielsweise Kniebeuge oder Sit-Ups sein. Jede Muskelgruppe kann bei diesem Ganzkörpertraining von dem Gerät einzeln angesteuert werden.

Was kostet ein EMS-Training im Studio?

Im Fitness-Studio kostet eine 20-minütige Einheit etwa 20 bis 25 Euro. Auch Personal Trainer bieten den Service an und kommen mit einem EMS-Gerät zu dir nach Hause. Dieser Service ist etwas teurer und kostet zwischen 40 und 90 Euro pro Trainingseinheit.

Die Preise sind natürlich im Vergleich zu den klassischen Fitnessstudios und „Billiganbietern“ extrem hoch, allerdings ist die persönliche Betreuung durch einen Personal-Trainer nicht zu unterschätzen und hat seinen Preis.

Für wen ist EMS-Training geeignet und kann es schädlich sein?

EMS-Training ist erstmal für jeden gesunden Menschen geeignet – Aber Vorsicht: Manche Krankheiten können gegen ein EMS-Training sprechen. Vor dem Start solltest du sicherheitshalber einen Arzt fragen!

Das gilt insbesondere für Menschen mit Herzschrittmachern, Implantaten, Epilepsie, Sensibilitätsstörungen, Spastiken oder Hautproblemen.

In solchen Fällen wird meist von EMS abgeraten. Auch Schwangere sollten auf die Trainingsmethode verzichten.

Schädlich kann ein EMS-Training für Organ- und Herzmuskulatur sonst aber nicht sein, da die niedrigen Stromimpulse diese garnicht erreichen. Zudem sind unsere Muskeln an niedrige elektrische Impulse gewohnt.

Ein mögliches Risiko der Ganzkörper-EMS ist eine Überbelastung, die Schwindel, Übelkeit und erhöhte Creatin-Kinase Werte (CK-Werte), die die Nieren belasten können, hervorrufen kann.

Gemäß einer Studie der Sporthochschule Köln sind die CK-Werte beim EMS-Training bis zu 18 Mal höher als bei konventionellem Kraft oder Ausdauer-Training.

Grund dafür ist das wesentlich intensivere Training. Um deine Nieren zu schützen solltest du beim EMS-Training immer ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen!

EMS-Training zu Hause?

Die Reizstromtherapie anhand von TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) ist eine Behandlungsmethode, die Ärzte und Therapeuten seit Jahrzehnten erfolgreich bei der Schmerztherapie oder zum Beckenbodentraining einsetzen.

Ganz so neu ist der Gedanke des EMS-Training in den eigenen vier Wänden also garnicht. Dafür solltest du aber als Anfänger auf einige Dinge achten.

Denn insbesondere für Fitness-Anfänger gilt eigentlich immer: Ein Training mit professioneller Betreuung durch einen Personal Trainer ist besser, als auf eigene Faust loszulegen.

Wenn du dich trotzdem für ein Heimtraining entscheidest, gibt es ein paar Voraussetzungen für das Home-EMS, an die du dich halten solltest.

Dazu gehört eine ausführliche Schulung zum Elektrostimulationsgerät und dem richtigen Training sowie der regelmäßige Kontakt zu einem professionellen Trainer.

Doch die meisten EMS- oder TENS-Geräte verfügen mittlerweile über gewisse „Trainingsprogramme“, die je nach körperlichem Fitnesszustand die Frequenz und Stromstärke automatisch regeln können.

Die richtige Dauer und Intensität eines EMS-Trainings

Im Normalfall reichen ein bis zwei Einheiten des Elektro-Myo-Stimulationstrainings pro Woche. Diese sollten um die 20 Minuten dauern.

Aber natürlich siehst du nicht direkt nach der ersten Trainingseinheit erfolge. Genau wie beim normalen Kraft- oder Ausdauertraining ist Geduld sehr wichtig.

Eine Untersuchung der Sporthochschule Köln zeigte ein Muskelwachstum von 14 Prozent nach sechsmonatigem EMS-Training. Insbesondere eine schwache Rückenmuskulatur soll von dem Training profitieren.

Laut Aussagen einiger Hersteller soll die Körperhaltung bereits nach wenigen Trainingseinheiten verbessert werden und die Reduzierung des Körperumfangs und der Kraftzuwachs ist in der Regel nach vier bis sechs Wochen Trainingsablauf mess- und sichtbar.

Was kostet ein Muskelstimulator?

Ein professioneller Muskelstimulator für den Heimgebrauch ist in der Regel nicht gerade günstig. Aber er kann sich durchaus rentieren:

Gehen wir von 25 Euro pro Trainingseinheit in einem Studio aus – dann ergibt sich, bei 2 Trainingseinheiten wöchentlich,  ein Kostenfaktor von 2400 Euro im Jahr, der für die Nutzung vom EMS-Training im Studio anfällt. Eine solche Summe schreckt erstmal ab und lässt Platz für Alternativen.

Model Preis
EMS-Gürtel ca. 30 bis 60 EUR
EMS-Gerät ca. 100 bis 500 EUR
TENS-Gerät ca. 100 bis 500 EUR

Ganze EMS- Anzüge und Profigeräte für den  Heimgebrauch können teilweise  mehrere 1000 Euro kosten. Aber es gibt auch deutlich günstigere Alternativen, die für spezielle Muskelgruppen gekauft werden und nach ähnlichem Prinzip funktionieren.

Bauchmuskelgürtel, EMS- oder TENS-Geräte sind dabei besonders beliebt und weitaus kostengünstiger.

Wo kann ich einen Muskelstimulator kaufen?

Gehen wir mal davon aus, dass du kein professionelles EMS-Trainingsgerät für mehrere 1000 Euro kaufen möchtest, sondern lediglich einen kostengünstiges Heimtrainigsset oder ein TENS-Gerät, dann wirst du im Internet definitiv fündig.

Die Auswahl an elektronischen Bauchmuskeltrainern, Hüfttrainern oder anderen Muskelstimulatoren ist groß.

Onlineanbieter im Sport- und Gesundheitssektor haben eine Vielzahl an unterschiedlichen Muskelstimulatoren in ihrem Sortiment. Dazu gehören unter anderem:

  • sport-tiedje.de
  • sport-thieme.de

Aber auch auf anderen Internet-Plattformen solltest du in dem Bereich fündig werden. Hier empfehlen wir:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • saturn.de

Falls du dir bei der Entscheidung noch nicht ganz sicher bist, solltest du dich am Besten in einem Fachgeschäft in der Nähe persönlich beraten lassen und dich genauer informieren.

Entscheidung: Welche Arten von Muskelstimulatoren gibt es und welche ist die richtige für dich

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von Muskelstimulationsgeräten:

  • elektronischer Bauchmuskelgürtel
  • EMS Gerät
  • TENS Gerät

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete EMS Gerät zu finden.

Was zeichnet einen elektronischen Bauchmuskelgürtel aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Ein elektronischer Bauchmuskeltrainer weist meist die Form eines Gürtels auf und besitzt mehrere Kontaktelektroden, die auf höhe der verschiedenen Bauchmuskeln platziert sind.

Vorteile
  • Sehr günstig
  • Gute Beweglichkeit
  • Einfache Bedienung
Nachteile
  • Trainingsreize nicht optimal
  • Nicht besonders Vielseitig

Je nach Marke und Modell gibt es verschiedene Trainingsprogramme und Intensitäten, die du für deinen individuellen Trainingszustand auswählen kannst.

Preislich kann diese Art der Muskelstimulationsgeräte besonders glänzen. Wie im Ratgeber bereits erwähnt kannst du für lediglich 30 bis 60 Euro einen EMS-Gürtel erwerben und deine eigenen ersten Erfahrungen mit dem Reizstrom-Training machen.

Was zeichnet ein EMS-Gerät aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Ein EMS-Gerät ist richtig für dich, wenn du den Muskelaufbau gezielter unterstützen möchtest, aber während des Trainings keinen Bauchgürtel oder ähnliches tragen willst.

Der große Unterschied der EMS-Geräte im Vergleich zu den Gürteln besteht darin, dass diese präziser verschiedene Muskelgruppen stimulieren und nicht nur für die Bauchmuskulatur verwendet werden können.

Wie oben bereits erwähnt sind die meisten Muskelstimulatoren Kombi-Geräte. Damit das Gerät deiner Wahl auch seinen Zweck erfüllt, solltest du unbedingt auf die Höchstwerte von Frequenz, Intensität und Pulsdauer achten, damit ein EMS-Training auch realisierbar ist.

Vorteile
  • Vielseitig
  • Gezielteres Training
  • Einfache Bedienung
Nachteile
  • Relativ teuer

Was zeichnet ein TENS Gerät entscheiden und was sind die Vor- und Nachteile?

Wenn dir der gesundheitliche Aspekt besonders am Herzen liegt und du akute Beschwerden im Rücken- oder Lendenbereich behandeln möchtest, solltest du dich  für eines dieser Geräte entscheiden.

Ein TENS-Gerät dient nämlich nicht hauptsächlich dem Muskelaufbau, sondern viel mehr der Schmerztherapie oder auch Massage.

Es gibt je nach Gerät und Variante eine verschiedene Anzahl an EMS- und TENS- Programmen, die entweder bestimmte Muskeln stimulieren oder schmerztherapeutisch arbeiten.

Vorteile
  • Vielseitig
  • Gesundheitlich einsetzbar
  • Einfache Bedienung
Nachteile
  • Relativ teuer

Die TENS-Geräte fördern die Durchblutung und Entspannung der Muskeln und es werden mehr Endorphine ausgeschüttet, die schmerzlindernd wirken.

Dabei kannst du bestimmte Trigger-Punkte mit Hilfe der Elektroden stimulieren und über verschiedene Kanäle die Intensität der jeweiligen Reizstrom-Impulse einstellen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du EMS Geräte vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Muskelstimulationsgeräten entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die verschiedenen Geräte miteinander vergleichen kannst, umfassen:

  • Funktionen & Programme
  • Ausstattung
  • Stromversorgung
  • Impulsdauer
  • Frequenz
  • Maximale Stromstärke

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Funktionen und Programme

Die Funktionen und Programme eines Muskelstimulators sind ein besonders wichtiges Kaufkriterium, was du bei deiner Entscheidung berücksichtigen solltest.

Die Funktionen können EMS, TENS, Massage oder auch eine Kombination dieser sein. Einige der Kombi-Geräte bieten zwar mehrere Funktionen an, spezialisieren sich aber auf eine bestimmte.

Das siehst du dann an dem Verhältnis der Trainingsprogramme von EMS und TENS. Je nachdem auf welche Funktion du besonderen Wert legst, solltest du darauf achten dass dein Gerät der Wahl eine große Anzahl dieser Trainingsprogramme beinhaltet.

Ausstattung

Auch die Ausstattung des EMS-, TENS-, oder Kombi-Geräts ist von Bedeutung. Dazu gehört beispielsweise ein LCD-Display, eine Abschaltautomatik, oder auch eine Tasche zum Verstauen des Geräts.

Ein übersichtlicher LCD-Display hilft dir bei der Auswahl der Trainingsprogramme und der generellen Navigation durch die verschiedenen Einstellungen. Achte beim Vergleich verschiedener Geräte darauf, dass ein LCD-Display vorhanden ist.

Auch die Abschaltautomatik oder eine extra Tasche sind besonders praktische Ausstattungsmerkmale, aber nicht bei jedem Gerät inklusive.

Stromversorgung

Die Stromversorgung erfolgt fast immer über Batterien. Die Anzahl und Art der Batterien kann aber variieren und ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich.

AAA- oder 1,5-V-Batterien kommen dabei am häufigsten vor. Informiere dich am besten vor dem Kauf ob die Batterien im Lieferumfang enthalten sind, damit du direkt loslegen kannst.

Impulsdauer

Die Impulsdauer ist entscheidend für die Trainingssteuerung. Bei kleinen Muskeln für das Ausdauertraining reicht eine Dauer von 50 – 100 µS. Für den Aufbau großer Muskeln empfehlen wir 200 – 300 µS und bei regelmäßigem Training auch ab 300 µS aufwärts.

Wenn du also deinen Fokus auf EMS legst und möglichst flexibel mit dem Training sein willst, bietet es sich an ein Gerät auszuwählen, was einerseits eine große Spanne der möglichen Impulsdauer bietet, aber auch relativ hohe Maximalwerte über 300 µS aufweist.

Frequenz

Ganz entscheidend für die Wirkweise der Elektrostimulation ist die Frequenz, also die Anzahl der Impulse pro Sekunde (Hz). Hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Bereichen.

Muskelfasertyp Funktion
Typ I Verantwortlich für Ausdauer
Typ II Verantwortlich für Schnellkraft

Bei der Muskelstimulation sprechen 2-15 Hz die langsam reagierenden Typ-I-Muskelfasern an. Impulse im Bereich von 35-100 Hz sprechen eher die schneller reagierenden Typ-II-Muskelfasern an. Für das Muskeltraining werden also häufig Impulse in diesen Bereichen gewählt.

Auch hier gilt wieder: Entscheide dich für ein Gerät was den Frequenzbereich abdeckt, auf den es in deinem persönlichen Training ankommt.

Maximale Stromstärke

Die Stromstärken für EMS liegen im Milliampere-Bereich (mA). Welche Intensität du dabei auswählst, hängt ganz von deiner körperlichen Verfassung ab.

Doch grundsätzlich gilt: Neue Nutzer und Untrainierte sollten immer mit geringeren Stromstärken beginnen. Nach häufigerer Anwendung liegt es am Nutzer, die Stromstärke langsam nach oben anzupassen.

Um einen Richtwert zu nennen, sollte dein EMS- oder TENS-Gerät eine maximale Stromstärke von 50-200 mA aufweisen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema EMS-Training

Ist EMS-Training ein Ersatz für sonstigen Sport?

Wir sagen nein! EMS-Training ersetzt kein konventionelles Training, sondern ergänzt dieses optimal.

Bänder, Sehnen, Gelenke und Knochen werden beim EMS-Training nicht so sehr trainiert wie beim klassischen Krafttraining, und auch Ausdauer und Koordinationsfähigkeit werden nicht so geschult wie beispielsweise beim Laufen.

Aber wer ein EMS-Training zusätzlich zum Lauf- oder Krafttraining nutzt, verbindet die Vorteile beider Workouts miteinander.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1]http://www.trainer-magazine.com/ems-training-studienergebnisse/


[2] https://www.ems-training.de/assets/doc/EMS-Studie-2017.pdf

Bildquelle: 123rf.com / 106368885

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