Immunsystem aufbauen
Zuletzt aktualisiert: 20. Januar 2021

Das Immunsystem aufzubauen ist besonders wichtig um Krankheiten zu vermeiden. Eine starke Immunabwehr hilft dir dabei gesund und munter durch den Alltag zu kommen. Speziell im Winter ist es wichtig ein starkes Immunsystem zu haben um so Erkältungen und Grippen so gut es geht aus dem Weg zu gehen.

In folgendem Artikel wollen wir dir Informationen, Tipps und Tricks zur Verfügung stellen, die dir dabei helfen können dein Immunsystem zu stärken. Dazu wollen wir dir erstmal erklären worum es sich beim Immunsystem überhaupt handelt, welche Organe und Körperstoffe am Immunsystem beteiligt sind und wie du diese so gut es geht in ihrem Kampf gegen Viren, Bakterien und andere Schadstoffe unterstützen kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein starkes Immunsystem schützt deinen Körper vor allen möglichen Schadstoffen und Krankheitserregern denen du im alltäglichen Leben ausgesetzt bist.
  • Ein starkes Immunsystem ist nicht nur durch Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel möglich sondern auch durch einen gesunden, sportlichen Lebensstil.
  • Ein weiterer wichtiger Aspekt wie du deinen Körper so gut wie möglich unterstützen kannst ist es die Hygiene deines Körpers und deines Zuhauses so hoch wie möglich zu halten.

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Definition: Was ist das Immunsystem?

Unser Körper kämpft täglich gegen allerlei Feinde. Viren, Pilze, Bakterien, Gifte und andere schädliche Stoffe stehen im ständigen Konflikt mit unserem Körper. Um Krankheiten und Schwächungen zu vermeiden haben wir ein effektives Schutzsystem entwickelt: das Immunsystem. Das Immunsystem besteht aus einer angeborenen (unspezifisch) und einer erworbenen (spezifisch) Immunabwehr (1).

Das unspezifische Immunsystem arbeitet allgemein gegen Erreger und wehrt diese ab, dazu gehören vor allem Schadstoffe und Keime die beispielsweise über die Haut oder die Verdauung in den Körper gelangen können. Diese Art des Immunsystems ist angeboren und unveränderbar (2). Eine bestimmte Art der weißen Blutkörperchen bilden die unspezifische Immunabwehr, die sogenannten Fresszellen, oder Phagozyten (4).

Die spezifische Abwehr reagiert ganz gezielt auf bestimmte Arten von Fremdstoffen. Diese Art des Immunsystems ist lernfähig und produziert Antikörper gegen Erreger mit denen der Körper in Kontakt kommt. Mithilfe von Antikörpern werden diese schädlichen Stoffe von unserem Immunsystem angegriffen (2). Diese körperfremden Zellen kann unser Körper aufgrund von Merkmalen auf der Oberfläche dieser Zellen erkennen, den sogenannten Antigenen. (3).

Hintergründe: Was du über das Aufbauen des Immunsystems wissen solltest

Im folgenden Teil werden wir ein wenig genauer auf die Fragen eingehen die am häufigsten gestellt wurden um dir zu zeigen was die wichtigsten Dinge sind auf die du achten solltest bevor du zu Lösungsansätzen übergehst.

Das Wissen das wir dir hier vermitteln wollen, wird dir dabei helfen im Lösungsteil auf deine spezifischen Bedürfnisse eingehen zu können.

Wie erkennt man ein schwaches Immunsystem?

Die häufigsten Symptome die Auftreten können bei einem geschwächtem Immunsystem sind vor allem: ständige Müdigkeit, Antriebsschwäche und das Gefühl von Abgeschlagenheit.

Nicht zu vergleichen ist ein schwaches Immunsystem mit einer sogenannten Immunschwäche.

Häufig kann es sein, dass du dir einen Infekt einfängst, der ziemlich lange dauert bis du ihn ganz überwunden hast (6).

Es ist sehr wichtig eine Immunschwäche von einem schwachen Immunsystem zu unterscheiden.

Hierbei handelt es sich um zwei sehr unterschiedliche Dinge. Die Merkmale einer Immunschwäche im Vergleich zu einem schwachen Immunsystem erklären wir dir nachfolgend ganz kurz.

Immunschwäche

Eine Immunschwäche erkennt man mit einer niedrigen Widerstandskraft gegen Infektionen und an einer höheren Anfälligkeit für Krankheiten. Eine Immunschwäche kann die Folge einer schwerwiegenden Krankheit wie zum Beispiel HIV sein oder genetisch bedingt.

Durch das geschwächte Immunsystem sind Patienten in Krankenhäusern anfälliger für Infektionen die sehr gefährlich sein können. Für Menschen bei denen eine Immunschwäche auftritt, ist es besonders wichtig, dass sie mit Impfstoffen und Immuntherapien versorgt werden. (5)

Welche Organe gehören zum Immunsystem?

Zum Abwehrsystem des Menschen gehören einige Organe und Gefäßsysteme aber auch einzelne Zellen und Eiweißstoffe. Zusätzlich gehören auch die Haut und das Blut zu den an der Immunabwehr beteiligten Organen (8).

Man kann die am Immunsystem beteiligten Organe grob in zwei Kategorien einteilen.

Auf der einen Seite gibt es die Organe mit Barrierefunktion und auf der anderen Seite die sogenannten Lymphatischen Organe. Diese Arten der am Immunsystem beteiligten Organe erledigen unterschiedliche Aufgaben. Diese Aufgaben wollen wir dir im folgenden erklären.

Organe mit Barrierefunktion

Die Hauptaufgabe der Organe mit Barrierefunktion besteht darin, wie der Name schon sagt eine Barriere gegen das Eindringen von Viren, Bakterien und anderen Schadstoffen zu bilden. Zu diesen Organen gehören:

  • Haut
  • Schleimhäute

Zu den Organen mit Barrierefunktion zählen hauptsächlich die Haut und die Schleimhäute die durch andere Hilfsmittel wie die Magensäure, Bronchialschleim, harmlosen Bakterien auf der menschlichen Haut sowie bestimmten Enzymen in Mundspeichel, Atemwegen und Tränenflüssigkeit unterstützt werden. Auch der Hust- und Niesreflex gehört dazu (7).

Lymphatische Organe

In den lymphatischen Organen wird der eigentliche Kampf gegen Viren und Bakterien geführt, die sich bereits in unserem Körper befinden. Zu diesen zählen:

  • Knochenmark
  • Lymphknoten
  • Milz
  • Mandeln
  • Thymus (Bries) (9)

Bei den lymphatischen Organen unterscheidet man zwischen den Primären und den Sekundären lymphatischen Organen. Zu den Primären gehören das Knochenmark und der Thymus. Diese bilden bestimmte Abwehrzellen, die sogenannten Lymphozyten (7).

Zu den sekundären lymphatischen Organen gehören die Lymphknoten, die Milz, die Mandeln und bestimmtes Gewebe in unterschiedlichen Schleimhäuten zum Beispiel im Darm und im Rachen. In diesen Organen werden die eigentlichen Fremdstoffe und Krankheitserreger bekämpft (7).

Was schädigt das Immunsystem?

Ein schwaches Immunsystem kann viele Gründe haben, doch egal woher es kommt, es geht mit einer gesteigerten Anfälligkeit für Krankheiten einher. Die wichtigsten Faktoren für ein geschwächtes Immunsystem sind:

Chronischer Stress

Viele Menschen sind heutzutage täglich Stress ausgesetzt. Stress kann zu einer Vielzahl von Erkrankungen führen und auch das Immunsystem schwächen.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Stress.

Bei Stress ist die Unterscheidung von akutem Stress, die zum Beispiel vor einer Prüfung oder einer bevorstehenden Deadline und chronischem Stress, der bei einer langandauernden Belastung, zum Beispiel bei einer Überforderung im Beruf, auftreten kann, sehr wichtig.

Bei akutem Stress erhöht der Körper die unspezifische Immunabwehr. Es werden mehr weiße Blutkörperchen, Fresszellen und NK-Zellen produziert. Die spezifische Abwehr wird dabei heruntergefahren. Aus evolutionärer Sicht macht das durchaus Sinn, da der Körper, durch die erhöhte Produktion von weißen Blutkörperchen, darauf vorbereitet ist körperliche Schäden schneller zu reparieren (10).

Bei chronischem Stress hingegen leidet sowohl die spezifische als auch die unspezifische Immunabwehr. Nicht nur das die spezifischen Immunzellen sich langsamer teilen, sondern auch weiße Blutkörperchen, Fresszellen und NK-Zellen. Die Anzahl und die Aktivität der Immunzellen sinkt, dadurch ist das Immunsystem geschwächt (10).

Schlafmangel

Schlafmangel gehört mit zu den stärksten Faktoren für ein geschwächtes Immunsystem. Der Körper braucht einen ordentlichen Schlaf in einem ausgewogenen Rhythmus. Zahlreiche Studien belegen, dass Schlafmangel sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und Motorik auswirkt. Außerdem kommt es bei Personen mit Schlafmangel zu einem erhöhten Risiko von Krebserkrankungen und Magenbeschwerden (11).

Falsche Ernährung

Eine gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem und hält uns gesund. Was deine Mama dir als Kind immer gesagt hat ist mittlerweile von tausenden Studien bestätigt worden. Besonders Mikronährstoffe stärken das Immunsystem und verringern die Krankheitsanfälligkeit. Zu diesen gehören unter anderem Zink, Selen oder auch Lutein (12).

Grundsätzlich ist es wichtig eine ausgewogene aber dennoch abwechslungsreiche Kost zu sich zu nehmen. Besonders wichtig bei der Erhaltung und Stärkung deines Immunsystems sind die Vitamine A, C, D, E, B6 und B12 und die Spurenelemente Zink, Eisen, Kalzium und Magnesium (13). Außerdem solltest du unbedingt auf Alkohol und das Rauchen verzichten oder es zumindest so weit wie möglich einschränken.

Welche Nahrungsmittel sind am besten für das Immunsystem?

Wie bereits im vorherigen Teil erwähnt benötigst du zur Stärkung deines Immunsystems eine Ernährung die besonders viele Vitamine und Spurenelemente beinhaltet (13). Doch welche Nahrungsmittel sich, durch die Vielzahl an Nährstoffen die das Immunsystem stärken, dazu besonders gut geeignet sind wollen wir dir in diesem Teil noch ein wenig näher bringen.

Nahrungsmittel Mineralstoffe Vitamine
Brokkoli Eisen, Magnesium, Sulphoraphan A, B, C, E, K
Kohl Kalzium, Magnesium B, C, E
Nüsse Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink A, B, E
Knoblauch Kalzium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Natrium B, C, E
Zitronen Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor A, B, C, E

(14, 15)

Besonders gelbes, oranges, rotes und tiefgrünes Obst und Gemüse, eignen sich hervorragend zur Stärkung des Immunsystems, dank ihres Reichtums an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Diese regen die Produktion der weißen Blutkörperchen in unserem Körper an, welches das Immunsystem bei der Abwehr von Schadstoffen und Krankheitserregern unterstützt (16).

Wie lange braucht das Immunsystem um sich von einer Krankheit zu erholen?

Bei dieser Frage kommt es natürlich an wovon sich das Immunsystem erholen muss. Stärkere Belastungen wie zum Beispiel durch schwere Erkrankungen oder eine langzeitige Einnahme von Antibiotika erfordern eine längere Erholungszeit. Bei einfach Erkältungen geht der Regenerationsvorgang deutlich schneller vonstatten.

Bei einer Krebserkrankung wird beispielsweise empfohlen, dass vor einer Immunabwehr schwächenden Therapie, die Abwehrkräfte im vorhinein gestärkt werden, dazu empfehlen Ärzte spezielle Verhaltensregeln. Diese umfassen:

  • Hygiene im Haushalt
  • Achten auf Mund- und Körperpflege
  • Vermeiden von großen Menschenansammlungen

Falls das Immunsystem besonders geschwächt ist, verschreiben manche Ärzte auch Antibiotika um gegen mögliche Infektionen vorzubeugen (17).

Immunsystem aufbauen: Die besten Tipps & Tricks für ein starkes Immunsystem

Im folgenden Teil wollen wir dir die besten Tipps und Tricks geben um dein Immunsystem effektiv zu stärken. Eine gesunde Lebensweise bildet die beste Grundlage für eine starke Immunabwehr. Um das Immunsystem aufzubauen bist du nicht auf Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel angewiesen.

Speziell in der kalten Jahreszeit ist der Körper anfälliger für Krankheiten, was ein besonders starkes Immunabwehrsystem nur um so wichtiger macht. Deshalb empfehlen wir dir, den kommenden Abschnitt besonders aufmerksam durchzulesen. Um dein Abwehrkräfte zu stärken und durch die kalten Wintermonate aber auch durch den Alltag zu kommen können folgende Mittel dabei helfen:

Sport und frische Luft

Eine einfache und bequeme Möglichkeit sich vor Viren zu schützen ist es regelmäßig zu Lüften und für einen gesunden Luftaustausch zu sorgen.

Bereits wenige Minuten des Stoßlüftens genügen um sauerstoffreiche Luft gegen virenreiche stehende Luft auszutauschen.

Gleichzeitig können auch die Schleimhäute in Mund- und Rachenraum wieder befeuchtet werden, was dabei hilft Viren aus dem Körper heraus zu halten (18).

Sport kann die Sauerstoffsättigung des Blutes anregen und so die Produktion von Abwehrstoffen anregen. Bildquelle: Ruben Leija on Unsplash

Sport und Bewegung ist eine andere Möglichkeit um die Schleimhäute feucht zu halten. Gleichzeitig bringt Sport auch den Kreislauf in Schwung und sorgt für gute Laune. Bereits 3 Mal die Woche für eine halbe Stunde laufen oder spazieren gehen helfen bei der Stärkung deines Immunsystems. Doch bei Anzeichen einer Krankheit sollte die sportliche Betätigung nicht mehr zu anstrengend ausfallen (18)

Guter Schlaf

Guter Schlaf ist die Grundvoraussetzung für körperliches und geistiges Wohlbefinden. Ein ausgewogener und ausreichender Schlaf sorgt nicht nur für bessere Laune, mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit, sondern hilft auch dabei die Anfälligkeit für Krankheiten und Infektionen zu reduzieren.

Die Anzahl der Abwehrzellen im Körper verringert sich drastisch wenn man an Schlaflosigkeit leidet (19).

Wer an Schlaflosigkeit leidet fühlt sich am nächsten Tag schwach und energielos, schlecht gelaunt und miesepetrig. Um dich so gut es geht dabei zu unterstützen einen guten und ausgewogenen Schlaf zu bekommen, haben wir dir im nachfolgenden Teil ein paar Tipps zur Verfügung gestellt um dir beim Schlafen zu helfen.

Schlafen hilft dabei den Körper bei der natürlichen Regeneration zu unterstützen und so das Immunsystem zu stärken. Bildquelle: Jordan Whitt on Unsplash

Tipps für einen besseren Schlaf

Um besser Einschlafen und Schlafen zu können gibt es ein paar Tipps und Tricks die dir dabei helfen könnten. Dazu gehören unter anderem:

Tipp Durchführung
Angenehme Schlafumgebung schaffen Achte auf ein angenehmes Raumklima, zu warme Pyjamas und Bettzeug vermeiden, Lüften vor dem zu Bett gehen
Das Bett ausschließlich zum schlafen verwenden Lesen, Fernsehen, Essen im Bett vermeiden
Kein Zeitdruck Versuch dich nicht zum schlafen zu zwingen, gehe einer ruhigen Beschäftigung nach und versuch es später wieder
Rituale helfen Signalisiere deinem Körper, dass es Zeit ist fürs Bett, schaffe ein Abendprogramm um auf Nachtmodus zu schalten

(20)

Diese Tipps und Tricks können dabei helfen die Einschlafzeit zu verkürzen und die Schlafqualität zu verbessern. Versuch dich ein wenig durch und finde so die für dich am besten funktionierende Methode.

Stress vermeiden

Starker Stress ist Gift für die Immunabwehr, er schwächt die Körpereigenen Abwehrkräfte und steigert so die Anfälligkeit für Krankheiten und Infekte. Bei chronischem Stress kann es zusätzlich zu Erschöpfungszuständen kommen die das ideale Umfeld für Krankheitserreger bieten um sich zu vermehren (21).

Stress führt dazu, dass der Körper die eigenen Abwehrstoffe langsamer produziert, dadurch wird man anfälliger für Krankheiten. Deshalb gilt, chronischen Stress so gut es geht vermeiden. Bildquelle: Simon Migaj on Unsplash

Jeder Mensch reagiert anders auf verschiedene Situationen. Manche Menschen sind bei bevorstehenden Deadlines tiefenentspannt, wieder andere sind bis in Mark und Knochen gestresst. Wir haben dir eine kleine Liste mit möglichen Strategien zur Stressbewältigung zusammengestellt:

  • Pausen einhalten
  • Kürzer treten
  • Abwechslung reinbringen
  • Selbstwert nicht von anderen abhängig machen
  • Darüber nachdenken worauf du stolz bist
  • Unterstützung besorgen

(22)

Stresssituationen und Stressvermeidung sind eine individuelle Sache die für jeden ein wenig anders aussehen können und deshalb können verschiedene Methoden auch verschiedene Wirkungen haben.

Alkohol und Nikotin vermeiden

Alkohol ist ein großer Feind des Immunsystems. Die weißen Blutkörperchen, die für den Angriff auf Krankheitserreger, Keime und andere Schadstoffe verantwortlich sind werden durch übermäßigen Alkoholkonsum an ihrer Arbeit gehindert. Zusätzlich fördert Alkoholkonsum sogenannte Entzündungsreaktionen im Körper die das Immunsystem schwächen (23).

Auf Rauchen sollte nicht nur aber auch wegen des Immunsystems verzichtet werden. Rauchen schädigt die Gesundheit auf unzählige Arten und Weisen. Bildquelle: Possessed Photography on Unsplash

Doch nicht nur Alkohol ist schädlich für das Immunsystem. Durch das Auftreten von Nikotin im Körper arbeiten Abwehrzellen des Immunsystems schlechter und sorgen damit für eine erhöhte Anfälligkeit für Entzündungen und Bakterien im Körper von Rauchern. Zusätzlich verringert sich die Anzahl der Bakterien, die gegen Krankmacher kämpfen, im Nasen-Rachen-Raum. Das führt zu einer höheren Infektionsgefahr in den Atemwegen von Rauchern und Passivrauchern (23).

Fazit

Eine starke Immunabwehr ist wichtig um uns vor Krankheiten und Infektionen zu schützen. Es arbeitet ständig um uns gesund und munter durch den Alltag zu bringen. Deshalb solltest du so gut es geht versuchen deinen Körper dabei zu unterstützen, dich gesund zu halten.

Das kannst du am besten in dem du eine gesunde Lebensweise verfolgst. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung voller Vitamine und Mineralstoffe ist eine gute Möglichkeit dein Immunsystem zu stärken. Doch auch guter, ausgewogener Schlaf, die Vermeidung von chronischem Stress, Bewegung und frische Luft und das Verzichten auf Alkohol und Nikotin sind wichtig um dich gesund durch den Tag zu bringen.

Bildquelle: lacheev/ 123rf.com

Einzelnachweise (23)

1. Kayser, Böttger, Haller, Deplazes, Roers: Taschenlehrbuch Medizinische Mikrobiologie. Georg Thieme Verlag 2014
Quelle

2. Brandes R, Lang F, Schmidt R (Ed). Physiologie des Menschen: mit Pathophysiologie. Berlin: Springer; 2019.
Quelle

3. E.-J. Speckmann, J. Hescheler & R. Köhling. Physiologie. Urban & Fischer, München 2008.
Quelle

4. Georg A. Holländer. Immunologie. Grundlagen für Klinik und Praxis. Urban & Fischer, München 2006.
Quelle

5. Deutsches Zentrum für Infektionsforschung
Quelle

6. Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; Vitanet-dsb, Vitanet-gg; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
Quelle

7. Brandes R, Lang F, Schmidt R (Ed). Physiologie des Menschen: mit Pathophysiologie. Berlin: Springer; 2019. Menche N (Ed). Biologie Anatomie Physiologie. München: Urban und Fischer; 2016.
Quelle

8. Blaese RM, Bonilla FA, Stiehm ER, Younger ME, eds. Patient & Family Handbook for Primary Immunodeficiency Diseases. 5th ed. Towson, MD: Immune Deficiency Foundation; 2013.
Quelle

9. Immunologie – Die Immunabwehr des Menschen- Hans-Harald Sedlacek, Schutz, Gefahren, Erkrankungen
Quelle

10. Glaser et al.: Stress-induced immune dysfunction: implications for health. In: Nature Reviews: Immunology, Vol. 5, März 2005
Quelle

11. Patientenratgeber der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin: "Schlafprobleme bei Schichtarbeit"
Quelle

12. Conrad A, Bauer D, Nobis T et al. In vitro activity of a mixture of mustard oils (isothiocynanates) against antimicrobial and multidrug-resistant bacteria. 18th European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases, 19. Apr 2008; Barcelona, Spanien. Zusammenfassung Nr. P614.
Quelle

13. Harvard Health Publications: How to boost your immune system. http://www.health.harvard.edu/staying-healthy/how-to-boost-your-immune-system
Quelle

14. Geo Vitamin Lexikon Gemüse
Quelle

15. Geo Vitamin Lexikon Obst
Quelle

16. Thejass & Kuttan (2006):Augmentation of natural killer cell and antibody-dependent cellular cytotoxicity in BALB/c mice by sulforaphane, a naturally occurring isothiocyanate from broccoli through enhanced production of cytokines IL-2 and IFN-gamma. Immunopharmacol Immunotoxicol. 28(3):443-57.
Quelle

17. Dr. Ursula Heck (2017): Auswirkung der Krebsbehandlung auf das Immunsystem
Quelle

18. Doppelherz Gesundheitsratgeber
Quelle

19. Savard et al.: Chronic Insomnia and Immune Functioning. In Psychomatic Medicine, Mar/Apr 2003, Volume 65 (2)
Quelle

20. Mag. (FH) Axel Beer, Dr. Kerstin Lehermayr (2016): Die besten Schlaftipps
Quelle

21. Schedlowksi et al: Stress and the immune system. In: Naturwissenschaften, Mai 1996, 83 (5)
Quelle

22. Psychische Gesundheit am Arbeitsmarkt. Ein Leitfaden für Unternehmen. Herausgegeben von Pro Mente Austria (Linz 2007); Redaktion: DSA Andrea Zeitlinger, Pro Mente Steiermark
Quelle

23. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Quelle

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Kayser, Böttger, Haller, Deplazes, Roers: Taschenlehrbuch Medizinische Mikrobiologie. Georg Thieme Verlag 2014
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Brandes R, Lang F, Schmidt R (Ed). Physiologie des Menschen: mit Pathophysiologie. Berlin: Springer; 2019.
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E.-J. Speckmann, J. Hescheler & R. Köhling. Physiologie. Urban & Fischer, München 2008.
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Georg A. Holländer. Immunologie. Grundlagen für Klinik und Praxis. Urban & Fischer, München 2006.
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Glossarbeitrag
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung
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Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; Vitanet-dsb, Vitanet-gg; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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Brandes R, Lang F, Schmidt R (Ed). Physiologie des Menschen: mit Pathophysiologie. Berlin: Springer; 2019. Menche N (Ed). Biologie Anatomie Physiologie. München: Urban und Fischer; 2016.
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Blaese RM, Bonilla FA, Stiehm ER, Younger ME, eds. Patient & Family Handbook for Primary Immunodeficiency Diseases. 5th ed. Towson, MD: Immune Deficiency Foundation; 2013.
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Ratgeber
Patientenratgeber der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin: "Schlafprobleme bei Schichtarbeit"
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Conrad A, Bauer D, Nobis T et al. In vitro activity of a mixture of mustard oils (isothiocynanates) against antimicrobial and multidrug-resistant bacteria. 18th European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases, 19. Apr 2008; Barcelona, Spanien. Zusammenfassung Nr. P614.
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Wissenschaftliche Studie
Harvard Health Publications: How to boost your immune system. http://www.health.harvard.edu/staying-healthy/how-to-boost-your-immune-system
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Geo Vitamin Lexikon Gemüse
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Wissenschaftliche Studie
Thejass & Kuttan (2006):Augmentation of natural killer cell and antibody-dependent cellular cytotoxicity in BALB/c mice by sulforaphane, a naturally occurring isothiocyanate from broccoli through enhanced production of cytokines IL-2 and IFN-gamma. Immunopharmacol Immunotoxicol. 28(3):443-57.
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Kursbeitrag
Dr. Ursula Heck (2017): Auswirkung der Krebsbehandlung auf das Immunsystem
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Doppelherz Gesundheitsratgeber
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Savard et al.: Chronic Insomnia and Immune Functioning. In Psychomatic Medicine, Mar/Apr 2003, Volume 65 (2)
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Mag. (FH) Axel Beer, Dr. Kerstin Lehermayr (2016): Die besten Schlaftipps
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Schedlowksi et al: Stress and the immune system. In: Naturwissenschaften, Mai 1996, 83 (5)
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Psychische Gesundheit am Arbeitsmarkt. Ein Leitfaden für Unternehmen. Herausgegeben von Pro Mente Austria (Linz 2007); Redaktion: DSA Andrea Zeitlinger, Pro Mente Steiermark
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