Hometrainer
Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2020

Unsere Vorgehensweise

Products

11Analysierte Produkte
Hours

55Stunden investiert
Studies

32Studien recherchiert
Comments

139Kommentare gesammelt

Dich bei Hitze auf steilen Fahrradwegen abzustrampeln ist nicht so dein Ding? Verständlich. Dann liegt dir vielleicht ein Hometrainer ganz gut. Auch bei schlechtem Wetter und im Winter ist der eine tolle Alternative zum Fahrradfahren, wenn du deinen hart erarbeiteten Trainingsfortschritt nicht verlieren möchtest.

Aber die Auswahl ist groß. Bei den vielen Hometrainern auf dem Markt kann man schon schnell mal den Überblick verlieren. Wir greifen dir etwas unter die Arme und zeigen dir in unserem Hometrainer Test 2020, welche Geräte momentan besonders im Trend sind.

Außerdem gibt es jede Menge Kriterien, die ein Hometrainer erfüllen sollte. Vor allem im Bezug auf Stabilität und Sicherheit. Natürlich ist es auch wichtig zu wissen, welche Muskeln du mit einem Hometrainer eigentlich trainieren kannst und wie viel Platz du zu Hause für so ein Gerät brauchst. Die Antworten findest du hier.

Inhaltsverzeichnis



Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich unterscheidet man bei Hometrainern zwischen normalen Heimtrainern, Ergometern und Indoor Cycles / Spinning bikes. Im Großen und Ganzen wird bei der Verwendbarkeit und den Funktionenen der Geräte unterschieden.
  • Allein Ergometer sind für medizinische Zwecke und gezieltes Training verwendbar und sind deswegen auch teurer. Für normales, nicht medizinisches Training sind die anderen Geräte auch gut genug.
  • Heimtrainer ermöglichen es dir, deine Ausdauer zu trainieren und somit dein Herz- Kreislauf- System zu stärken, sowie die Muskeln deiner unteren Extremitäten zu stärken. Der Vorteil ist, dass das Haus nicht verlassen werden muss und man zeitsparend zu Hause trainieren kann.

Hometrainer Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Hometrainer mit 8-fach einstellbarem Widerstand

Der „Racer 600“ verfügt über eine Schwungmasse von 7kg. Du kannst den Sattel verstellen, und somit deine Sitzposition individuell anpassen. Ebenso kannst du genau deine Wattbelastung einstellen und somit ein gezieltes Training durchführen. Er ist sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet.

Zudem ist er bis zu einem Körpergewicht von 150 kg belastbar. Außerdem hat der „Racer 600“ 12 Trainingsprogramme zur Auswahl. Die Anzahl ist durchaus beträchtlich und somit kannst du dein Training vielfältig variieren.

Der beste faltbare Hometrainer

Das „F- Bike 200B“ ist ein klappbarer Heimtrainer. Er verfügt über eine Schwungmasse von 1,5kg und ist in seiner Bedienung drehzahlabhängig. Für seine Traglast von maximal 100kg wirkt das „F- Bike 200B“ sehr stabil. Die Sitzpositzion lässt sich nur durch höhenverstellungen am Sattel anpassen.

Das „F- Bike 200B“ unterscheidet sich jedoch durch seine Sitzlehne von den andern klappbaren Produkten. Solltest du Probleme mit dem Rücken haben, kann dir dir Lehne ein angenehmeres Gefühl beim trainieren beschaffen. So wird dein Rumpf etwas entlastet und ohne Schmerzen lässt es sich sowieso leichter trainieren.

Das Bremssystem ist wie bei vielen anderen eine Magnetbremse. Eine Wattleistung kann der Heitrainer nicht anzeigen und messen. Du kannst die Belastung hier nur durch 8 verschiedene Widerstandsstufen einstellen.

Das beste Hometrainer Preis-Leistungs-Verhältnis

Das „Racer F- Bike“ ist ein sehr schlichter Heimtrainer mit wenigen Extras. Er eignet sich gut für Einsteiger und Anfänger sowie auch für ältere Personen. Mit 1,5kg Schwungmasse, ist das „Racer F- Bike“ bei den Geräten mit den niedrigsten Schwungmassen angesiedelt.

Willst du nur zuhause vor dem Fernseher gemütlich radeln ist dieses Gerät ausreichend. Für längere und gezielte Trainings ist das „Racer F- Bike“ jedoch nicht
geeignet. Der Vorteil dieses Fitnessgeräts ist, dass man es zusammenklappen kann. Somit braucht es wenig Platz in deiner Wohnung.

Der beste Hometrainer mit vorgegebenen Trainingsprogrammen

Der „AL 2“ überzeugt auf jeden Fall durch seine Stabilität und durch seine Widerstandsregelung. Du kannst dein Training hier sehr genau gestalten und einstellen. Ebenso kannst du deine individuelle Sitzposition finden und leicht einstellen.

Der Ergometer von Christopeit hat eine Schwungmasse von 10kg und funktiononiert primär drehzahlabhängig. Er verfügt jedoch auch über ein drehzahlunabhängiges Wattprogramm. Die Stromversorgung erfolg mittels eines Netzteils.

Die Stabilität des Geräts ist auch sehr gut. Mit 150kg maximaler Belastung hält es vielem Gewicht stand und ermöglicht auch ohne weiteres schwereren Personen das trainieren.

Der beste Hometrainer mit 5,5 Zoll Display

Der „ESX500“ ist alles in allem ein gut geeigneter Heimtrainer. Er hat genügend Schwungmasse, ist laufruhig und verfügt über zwei Arten der Pulsmessung. Er lässt sich sehr leise betreiben und kann somit auch gut neben dem Fernseher bentzt werden. Die 350 Watt reichen für Normalsportler locker aus.

Der „ESX500“ Ergometer von Sportstech bringt 12kg Schwungmasse zusammen. Solltest du kein Profi Athlet sein, wird diese Schwungmasse auf jeden Fall für dich genug sein. Durch die drehzahlunabhängigkeit, kannst du zudem sehr genau auf einer bestimmten Herzfrequenz traineren.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Hometrainer kaufst

Welche Alternativen gibt es zum klassischen Fahrrad Heimtrainer?

Wie du möglicherweise weißt, gibt es neben dem Fahrradheimtrainer auch noch andere Fitnessgeräte für zuhause. Diese Alternativen möchte ich dir im Folgenden natürlich nicht vorenthalten. Ein häufiges Problem ist, dass viele gar nicht wissen, welche Fitnessgeräte es heutzutage gibt. Deswegen wollen wir dir mehrere interessante Geräte ins Bewusstsein rufen.

Je nach Präferenz passt vielleicht das ein oder andere Gerät besser zu dir als der Fahrrad-Heimtrainer. Egal ob du schon lange sportelst oder gerade damit beginnst. Egal ob du alt oder jung oder Mann oder Frau bist. Du findest hier bestimmt das richtige Fitnessgerät für dich und deine Vorstellungen.
Folgende Fitnessgeräte könntest du dir ebenfalls für dein Training zuhause zulegen:

  • Crosstrainer/Ellipsentrainer
  • Laufband
  • Rudergerät

Um dir nun die Entscheidung etwas leichter zu gestalten, werden in den folgenden drei Fragen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Geräte dargestellt.

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Fahrrad Heimtrainer und einem Crosstrainer (Ellipsentrainer)?

Je nachdem welche Bewegungsmuster du bevorzugst beziehungsweise welche Partien deines Körpers du trainieren und beanspruchen möchtest, eignet sich eher ein Crosstrainer oder ein Fahrrad-Heimtrainer für dich. Was du jedoch ohne Probleme mit beiden durchführen kannst, ist ein umfassendes Training für dein Herz- Kreislauf-System und für deine Ausdauer.

Beide Geräte sind gelenkschonend und für gesunde Menschen gleichermaßen zu empfehlen. Hast du allerdings bereits Gelenks- oder Hüftprobleme, ist der Heimtrainer eher geeignet. Da du hier im Sitzen trainierst, kannst du die Gelenke noch besser entlasten.

Das Training mit dem Crosstrainer ist etwas anspruchsvoller, da der ganze Körper bewegt und somit trainiert wird. Du trainierst somit auch den Oberkörper und die Arme, während du beim Fahrrad-Heimtrainer nur den unteren Teil deines Körpers beanspruchst.

Wenn du dich fragst, womit du mehr Kalorien verbrennst, ist die Antwort: mit dem Crosstrainer. Du verbrennst im Durchschnitt circa 15% mehr Kalorien als mit dem Fahrrad-Hometrainer. Das kommt daher, dass auf dem Ellipsentrainer wirklich der ganze Körper beansprucht wird und beim Fahrrad nicht. Jedoch regulieren sich Kalorien auch stark durch die Belastungsintensität des Trainings, welche du sowohl am Fahrrad als auch am Crosstrainer stark variieren kannst.

Schlussendlich spielen auch noch der benötigte Platz und der Preis der Geräte eine wichtige Rolle. Für den Fahrrad-Heimtrainer brauchst du weniger Platz und er ist auch kostengünstiger als der Crosstrainer. Sind diese beiden Kriterien für dich wichtig, solltest du dies auf jeden Fall bei deiner Kaufentscheidung berücksichtigen.

Benny BraunSport- und Fitnessexperte

Wieviel Platz hast du für die Aufstellung des Geräts und welche Qualität erwartest Du? Mit Rollen kannst du manche Geräte sogar einfach verschieben. Teuer heißt nicht gleich gut. Hier zählen vor allem deine eigenen Ansprüche an deinen neuen Hometrainer.

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Fahrrad-Heimtrainer und einem Laufband?

Primär stellt sich hier wieder die Frage, welche Bewegungsart dir eher zusagt. Radfahren oder Laufen? Beide eignen sich für ein gut gesteuertes Ausdauertraining. Du kannst mit beiden Fitnessgeräten deinen Blutdruck senken, deine Ausdauer verbessern sowie auch deine Muskeln stärken.

Bei gesunden Personen sind beide Geräte absolut geeignet, um Ausdauertraining zu betreiben. Jedoch ist der Heimtrainer etwas gelenkschonender als das Laufband. Dein Körper wird beim Laufband schon um einiges mehr belastet als beim Fahrrad-Heimtrainer. Somit ist auch die Gefahr eine Sportverletzung zu erleiden beim Laufband sicher eher gegeben.

Die Gefahr, dass du dich durch einen kleinen Fehltritt verletzt, besteht beim Laufband immer. Dies soll jedoch nicht heißen, dass es normal ist, dass man sich bei der Benützung verletzt. Wenn du jedoch an Gleichgewichtsproblemen leidest, ist auf jeden Fall der Heimtrainer die bessere Option für dich.

Die Muskelgruppen, die bei beiden Geräten primär belastet werden, sind die der unteren Extremitäten.

Kalorien verbrennst du am Laufband mehr als am Fahrrad-Heimtrainer, wie mehrere Untersuchungen auch belegen. Jedoch verbrennst du nur dann Kalorien, wenn du dich bewegst, also solltest du auch das Gerät wählen, bei dem du dir sicher bist, dass du es auch verwenden wirst und auf dem du auch Spaß haben kannst..

Was Platz und Preis angeht, ist hier auf jeden Fall wieder der Fahrrad-Heimtrainer die bessere Option. Der Heimtrainer kann platzsparender aufgestellt werden, kostet im Schnitt weniger und hat auch weniger Gewicht. Diese Kriterien solltest du auf jeden Fall in deine Entscheidung miteinbeziehen.

Hometrainer

Im Vergleich zum Laufband beansprucht der Hometrainer wesentlich weniger Platz und kann deshalb auch einfacher zu Seite geräumt werden.

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Fahrrad-Heimtrainer und einem Rudergerät?

Das Rudergerät ist ebenso wie der Heimtrainer ein ausgezeichnetes Gerät, um die Ausdauer zu trainieren. Beide Geräte sind zudem sehr gelenkschonend. Das Rudergerät trainiert im Vergleich zum Fahrrad-Heimtrainer einen Großteil der Körpermuskulatur.

Besonders trainierst du beim Rudergerät den Bereich des Oberkörpers und die Arme sowie den Rumpf und auch die Beine. Die Rumpfmuskulatur wird weit mehr beansprucht als beim Heimtrainer. Außerdem kannst du durch häufiges Rudern speziell die Muskelpartie der Oberarme trainieren.

Kalorien kannst du am Rudergerät etwas mehr verbrennen, da hier wieder fast der ganze Körper trainiert wird.

Beim Rudergerät muss man jedoch sagen, dass es schwieriger ist, den korrekten Bewegungsablauf zu erlernen. Als Novize solltest du dir auf jeden Fall zu Beginn helfen lassen. Der korrekte Bewegungsablauf ist hier gar nicht so einfach, wie man vermuten mag.

Fazit zu den Alternativen

Wir wissen, dass es nicht leicht ist, sich in diesem Dschungel an Möglichkeiten und Geräten zu orientieren. Fest steht auf jeden Fall, dass du mit allen bisher genannten Fitnessgeräten dein Ausdauertraining durchführen kannst. Alle Geräte trainieren dein Herz-Kreislauf-System und stärken deine Muskeln.

Schlussendlich musst du wissen, welches Gerät am ehesten deinen Bedürfnissen, Ansprüchen und Kriterien entspricht, sei es nun Geld, Platz, Kalorienverbrauch, Trainingsposition, trainierte Muskelgruppen oder Schonen der Gelenke. Du kannst, wenn du willst, und das ist das Wichtigste, mit allen Fitnessgeräten Erfolg im Training haben.

Solltest du bei dem vielen Input gerade den überblick verloren haben, haben wir die Alternativen nochmal verständlich für dich in einer Tabelle aufbereitet

Alternative zum Fahrrad- Heimtrainer Eigenschaften und Unterschiede zum Fahrrad- Heimtrainer
Crosstrainer/Elipsentrainer – Trainiert auch Oberkörper und Arme
– Verbrennt mehr Kalorien
– Braucht mehr Platz
Laufband – Weniger gelenkschonend
– Höhere Verletzungsgefahr
– Verbrennt mehr Kalorien
– Teurer und braucht mehr Platz
Rudergerät  – Rumpf und Oberkörper werden mehr beansprucht
– Verbrennt mehr Kalorien
– Schwierigere Bewegungsausführung

Wo kann ich einen Heimtrainer kaufen?

Du kannst einen Heimtrainer beispielsweise in einem Fachhandel oder auch einem Sportkaufhaus erwerben. Du kannst aber auch direkt beim Hersteller kaufen und dies persönlich oder über das Internet erledigen. In der heutigen Zeit wird schon sehr viel im Internet gekauft, da auch oft online die besten Preise angeboten werden.

Unseren Recherchen nach kannst du Heimtrainer über folgende Shops erwerben:

  • Otto
  • Lidl
  • Amazon
  • Ebay
  • Intersport
  • Aldi
  • Sport – Tiedje
  • Sportscheck
  • Hervis
  • Willhaben

Wann macht es Sinn, sich einen Heimtrainer anzuschaffen?

Prinzipiell macht es nur Sinn, dir einen Heimtrainer anzuschaffen, wenn du wirklich auch darauf trainieren willst. Viel zu oft verstauben diese Fitnessgeräte in der Ecke, weil die Menschen nach kurzer Zeit wieder aufgehört haben, ihn zu nutzen. Bist du jedoch fest entschlossen und möchtest deine Ausdauer beziehungsweise dein Herz-Kreislauf-System trainieren, dann ist ein Heimtrainer sicher eine gute Option für dich.

Du möchtest Gewicht verlieren? Du möchtest allgemein fitter werden und deine Ausdauer verbessern? Du möchtest zusätzlich deine Muskeln stärken und straffen? Du möchtest mit dem Sport beginnen? Du möchtest nicht vom Wetter oder von Fitnesscentern abhängig sein? Du möchtest gelenkschonend trainieren? Du möchtest eventuellen Erkrankungen vorbeugen?

Du möchtest dich nach Verletzungen wieder an den Sport hinantasten? Du möchtest deinen Blutdruck senken und Stress abbauen? Du möchtest ein Trainingsgerät, um dich richtig fit zu halten? Du möchtest unkompliziert Zuhause trainieren? Du bewegst dich lieber in den eigenen vier Wänden als draußen? Du möchtest auch im Winter am Rad trainieren?

In all diesen Fällen ist es sinnvoll, sich einen Heimtrainer anzuschaffen und somit steht deinem Trainingserfolg nichts mehr im Wege.

Problem Beschreibung Anwendung
Übergewicht Übergewicht erhöht das Risiko von vielen Erkrankungen, beispielsweise Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Atembeschwerden, koronare Herzkrankheiten, Arthrose, Gicht bis hin zu bestimmte Krebserkrankungen. Durch die vielseitigen Modelle und Anwendungsmöglichkeiten von Hometrainern lassen sich nicht nur effektiv Kalorien verbrennen, sondern auch gleichzeitig Muskulatur aufbauen. Die aktive Körpermasse hilft ebenfalls bei der Fettverbrennung.
Gelenkschmerzen In vielen gängigen Sportarten wirken, gerade bei übergewichtigen Menschen, hohe Kräfte auf die belasteten Gelenke, wodurch nicht nur Schmerzen, sondern auch ernsthafte Verletzungen entstehen können. Bei Hometrainern kann der Widerstand und das Tempo individuell angepasst werden. Gerade beim Fahrradergometer kann z.B. die Belastung der Kniegelenke minimiert werden.
Kosten- und Zeitaufwand Viele Leute behaupten sie hätten weder die nötige Zeit, noch das nötige Kleingeld, um regelmäßig Sport zu treiben. Auch wenn ein Hometrainer in der Anschaffung zunächst etwas teurer ist, rentiert sich die Anschaffung auf langfristige Sicht. Zudem kann viel Zeit eingespart werden, da du nicht erst zum Fitnessstudio oder Sportplatz fahren musst und du nicht an Öffnungszeiten gebunden bist
Schamgefühl Gerade Übergewichtige Menschen und Sportanfänger fühlen sich im Fitnessstudio regelrecht angestarrt und trauen sich nicht ihren Körper so öffentlich “zur Show zu stellen”. Durch Hometrainer kann diese psychische Barriere vermieden werden, da du bequem in deinen eigenen vier Wänden Sport treiben kannst und dich nicht beobachtet fühlen musst.

Wo kann ich einen Heimtrainer reparieren lassen beziehungsweise wer repariert einen Heimtrainer?

Es gibt kaum etwas Nervigeres, als wenn ein Gerät kaputt wird und man dieses aber unbedingt weiterverwenden möchte. So kann es unter Anderem auch bei Heimtrainern passieren, dass sie irgendeinen Defekt haben und eine Reparatur notwendig ist. Doch sei unbesorgt, es gibt Möglichkeiten, deinen geliebten Heimtrainer wieder in Schwung zu bringen.

Für gewöhnlich bekommst du eine Garantie beim Kauf eines Fitnessgerätes. Wird in dem Zeitraum der Garantie etwas kaputt, müsstest du dies bei deinem Händler des Vertrauens repariert bekommen. Normalerweise sollte dir bei dem Händler, bei dem du dein Gerät gekauft hast, auch geholfen werden.

Ansonsten haben teilweise auch die Hersteller der Geräte Reparaturservices, die du in Anspruch nehmen kannst. Kettler hat eine Seite, auf der du alle notwendigen Informationen findest, die du zu deinem Gerät brauchst (http://de.sport.kettler.net/service-center/haeufige-fragen/produkt/allgemein.html).

Sollten alle Stricke reißen, gibt es genügend Plattformen im Internet, die Hilfe bei Reparaturen von Fitnessgeräten, wie Heimtrainern, anbieten. Im Folgenden findest du nützliche Seiten zur Reparatur in Österreich und Deutschland:

  • www.fitness-geraete-service.at
  • www.fitnessmarkt.de
  • info.service-fitnessgeraete.de

Bist du geschickt genug, um dein Gerät selbst zu reparieren, kannst du natürlich auch Online sowie im Fachhandel die benötigten Teile kaufen.

Was kostet ein Heimtrainer?

Heimtrainer sind in vielen unterschiedlichen Preisklassen erhältlich, vom billigen Einsteigergerät bis hin zum Profi-Heimtrainer mit allen Funktionen. Prinzipiell finden wir, dass die Preise durchaus vertretbar sind, wenn du oft damit trainierst und die Geräte voll ausnutzt.

Angefangen beim billigen Heimtrainer, den man schon ab 100 Euro bekommt, geht es locker bis in den vierstelligen Bereich, in dem man dann Profi-Fahrrad-Ergometer erhält.

Willst du wenig Geld für ein Einsteiger Modell ausgeben, ist das durchaus verständlich. Jedoch darfst du dir hierfür keinerlei Extras erhoffen. Hier muss man zudem in Kauf nehmen, dass schnell etwas kaputt geht, denn das ist leider bei den billigen Produkten oft der Fall.

Im mittelpreisigen Bereich gibt es eine große Bandbreite an Geräten, die ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen und dir ein angenehmes Training ermöglichen.

Dann gibt es natürlich auch die Top-Modelle, welche auch schon mal über 1000 Euro kosten können. Diese Geräte sind hingegen mit allen Extras ausgestattet und eignen sich auch für gezielte Trainings und Reha-Einrichtungen.

Kurz und knapp kann man sagen, dass du 100 bis mehrere 1000 Euro für einen Heimtrainer ausgeben kannst, wenn du willst. Jedoch bekommst du für 400 – 500 Euro auch schon super Geräte, die deinen Anforderungen wahrscheinlich mehr als genügen.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 120 Produkte aus der Kategorie Hometrainer untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.
(Quelle: Eigene Darstellung)

Kann man Heimtrainer testen und wenn ja, wo ist dies möglich?

Testen ist bei Neuanschaffungen nie verkehrt. Du sollst ja wissen, auf was du dich schlussendlich mit dem Gerät einlässt.

Heimtrainer kann man natürlich testen, wenn man zu einem Fachhändler beziehungsweise einem Sportartikelhändler geht. Vor Ort kannst du dann testen, ob dir das Gerät zusagt oder nicht.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Probetraining in einem Fitnessstudio zu absolvieren und die dort verfügbaren Hometrainer und Fitnessgeräte auf Herz und Nieren zu testen. Somit bekommst du einen guten Eindruck von den Geräten.

Wie schwer ist ein Heimtrainer?

Jeder Heimtrainer ist unterschiedlich schwer. Das hängt natürlich vom Material, von der Schwungmasse und mehreren anderen Faktoren ab. Am Gewicht sollte es aber bei einer Anschaffung am wenigsten scheitern.

Es gibt sehr leichte Geräte ab 10 Kilogramm und auch schwerere Geräte mit 50 Kilogramm.

Gibt es ein Standardequipment über das ein jeder Heimtrainer verfügt?

Nein, es gibt eigentlich kein Standardequipment, über das jeder Hometrainer verfügt. Ein Display ist kein Muss, genauso wie Pulsmessung und andere Funktionen. Du musst beim Kauf selbst entscheiden, welche Funktionen dir wichtig sind und nach denen dann dein Gerät auswählen.

Ergometer haben schon Standards, die eingehalten werden müssen, da sie zu Trainingszwecken und Rehabilitationszwecken eingesetzt werden. Diese Standards müssen aber nur Ergometer erfüllen und keine „normalen“ Heimtrainer.

Welcher Heimtrainer hat in Tests am besten abgeschnitten?

Stiftung Warentest hat für das Jahr 2017 noch keinen Testbericht veröffentlicht. Jedoch werden die Geräte bei der Untersuchung auf folgende Kriterien geprüft:
foco

  • Training
  • Handhabung
  • Technische Prüfung
  • Sicherheit
  • Schadstoffbelastung

Getestet wurden zum Beispiel der Sitzkomfort, das Auf- und Absteigen, die Anpassungsmöglichkeiten sowie das Tretgefühl.

Wo kann ich gebrauchte Heimtrainer kaufen?

Gebrauchte Heimtrainer bekommst du meistens im Internet. Fachhändler verkaufen normalerweise keine gebrauchten Fitnessgeräte. Somit musst du auf Internetseiten nachsehen, wo Personen ihre gebrauchten Geräte anbieten.

Hier sollst du dich aber in Acht nehmen, dass du keine kaputten oder fehlerhaften Fitnessgeräte kaufst. Die Sicherheit ist hier nicht mehr zu 100% gegeben, dass das Gerät auch tadellos funktioniert. Am besten wäre, dass du es dir vor dem Kauf selbst ansiehst und ausprobierst.

Auf folgenden Seiten kannst du gebrauchte Heimtrainer erwerben:

  • Ebay
  • Amazon
  • Willhaben
  • Shpock

Kann ich einen Heimtrainer auch mieten?

Ja, du kannst einen Heimtrainer auch mieten, wenn du willst. Egal ob für den privaten Zweck oder für Events und Veranstaltungen.

Du kannst einen Heimtrainer oder Ergometer so lange mieten, wie du möchtest, sei es ein Tag, eine Woche, ein Monat oder ein Jahr. Der Vorteil ist, dass du immer ein Gerät in Top-Zustand bekommst, welches zusätzlich geliefert und wieder abgeholt wird.

heimtrainer-hometrainer

Hometrainer können auch gemietet werden. Dadurch ist dieser immer in einem hervorragenden Zustand.

Gibt es klappbare Heimtrainer?

Natürlich gibt es klappbare Heimtrainer. Der Vorteil dieser ist, dass du sie nach dem Training wieder platzsparend verstauen kannst, während  das bei anderen Geräten nicht geht. Für Personen mit wenig Platz stellt dieses Gerät eine echte Alternative dar.

Die klappbaren Hometrainer sind meistens recht günstig und in ihrer Bauweise sehr leicht und einfach. Aus diesem Grund leidet die Standfestigkeit etwas darunter und das Gerät wirkt instabiler. Zum Einstieg sind diese Geräte okay, jedoch solltest du, wenn du längerfristig trainieren willst, besser auf ein stabileres Gerät zurückgreifen.

Welcher Heimtrainer ist am geeignetsten für Anfänger, Einsteiger oder Senioren?

Jeder Heimtrainer ist geeignet für Anfänger oder auch Senioren. Die einzige Frage, die du dir stellen solltest, ist, was brauche ich beziehungsweise was will ich. Für Einsteiger reicht auch ein einfaches Modell. Willst du jedoch später richtige Trainings steuern und Trainingsdaten aufnehmen können, investierst du besser gleich in ein höherpreisiges Modell.

Ein Ergometer bzw. ein Heimtrainer ist wirklich von jedem benützbar. Du brauchst dir hier als Einsteiger oder auch als Rentner keine Sorgen machen. Für Personen mit Rückenproblemen gibt es sogar extra Heimtrainer mit Rückenlehnen, um das Training so komfortabel wie möglich zu gestalten. Du siehst also, es ist für jedermann etwas Geeignetes dabei.

Einzig das Indoor Cycle ist weniger geeignet für Einsteiger und Senioren.

Wenn du als Anfänger oder aber auch als Senior großen Wert auf die gesundheitliche Komponente legst, also wie schnell der Puls schlägt, wie hoch die Fettverbrennung ist, die Trittgeschwindigkeit, achte auf integrierte Programme, die dir genau dies anzeigen.

Entscheidung: Welche Arten von Hometrainern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Der Begriff Heimtrainer oder auch Hometrainer bezeichnet grundsätzlich Fitnessgeräte für jedermann. Der „klassische“ Heimtrainer ist das Fahrrad, welches auch den meisten Menschen zuerst in den Sinn kommt, wenn sie diesen Begriff hören.

Grundsätzlich kann man zwischen 3 verschiedenen Typen von Heimtrainern unterscheiden:

  • Fahrrad-Heimtrainer
  • Fahrrad-Ergometer
  • Indoor Cycle oder Spinning Bike

Jeder dieser Heimtrainer Typen bringt etwas unterschiedliche Eigenschaften mit und hat gewisse Vor- und Nachteile gegenüber den anderen Geräten.

Abhängig von deinen Bedürfnissen und deiner Person eignet sich somit der eine oder der andere Heimtrainer besser für dich. Wir versuchen für dich etwas Licht in die Sache zu bringen und dich hinsichtlich deiner Wahl zu unterstützen. Kurz und knapp wollen wir dir helfen, herauszufinden, welcher Heimtrainer sich am besten für dich eignet.

Um dir die Wahl so leicht wie möglich zu gestalten, zeigen wir dir im folgenden Abschnitt die Eigenschaften sowie die Vor- und Nachteile der einzelnen Heimtrainer-Typen. Grundsätzlich gilt aber für alle vorgestellten Modelle, dass sie sich gut für ein Herz-Kreislauf-Training eignen und dir ein wirksames Ausdauertraining ermöglichen.

Welche Eigenschaften kennzeichnen einen Fahrrad-Heimtrainer und welche Vor- und Nachteile bringt er mit sich?

Der Fahrrad Heimtrainer ist definitiv ein Gerät für jedermann. Er ist ein gutes Gerät für Hobbysportler, um zuhause trainieren zu können. Wenn du bislang eher weniger Sport betrieben hast, ist ein normaler Heimtrainer eine optimale Lösung. Der Heimtrainer ist wirklich nur für den Freizeitsport geeignet. Solltest du also gezielt Trainings steuern wollen, oder ihn für therapeutische Zwecke einsetzen wollen, ist dies definitiv das falsche Gerät.

Der Heimtrainer ist ein Fahrrad bei dem du deine Leistung mittels Belastungsstufen einstellen kannst. Genaue Angaben in Watt wirst du bei einem Heimtrainer jedoch nicht beziehungsweise nur ganz selten vorfinden.  Fas jeder Heimtrainer ist heutzutage schon mit einem Display ausgestattet, auf dem vorgegebene Trainingsprogramme absolviert werden können. Hier kannst du zum Beispiel auch  Daten wie Kalorienverbrauch, Pulsfrequenz und zurückgelegte Strecke messen.

Vorteile
  • Kostengünstig
  • Leichte Handhabung
  • Gelenkschonend
  • Geeignet für jedermann
  • Gutes Ausdauertraining
Nachteile
  • Geräuschentwicklung
  • Nicht geeignet für therapeutische Zwecke
  • keine Wattanzeige
  • Kein Training von Bauch und Rückenmuskulatur

Der Heimtrainer bietet somit eine Möglichkeit für ein komfortables  Ausdauertraining, welches sich sehr gelenkschonend durchführen lässt. Außerdem trainierst du automatisch die Muskeln deiner unteren Extremitäten mit. Die Geräte sind zudem sehr benutzerfreundlich und unkompliziert, was einem Anfänger durchaus entgegenkommt. Das Bremssystem ist hier zumeist eine Magnetbremse, die elektrisch funktioniert. Nach dem der Wiederstand elektrisch erzeugt wird, kommt es auch zu einer Geräuschentwicklung. Es wird somit ein surrendes Geräusch erzeugt.

Welche Eigenschaften kennzeichnen einen Fahrrad-Ergometer und welche Vor- und Nachteile bringt er mit sich?

Der Fahrrad-Ergometer ist vom Aufbau her sehr ähnlich wie der Heimtrainer. Jedoch gibt es gewisse Unterschiede, die du beachten solltest. Der Ergometer muss eine gewisse Norm erfüllen. Die Wattbelastung muss stufenlos einstellbar sein und die Anzeige der Belastung muss einer gewissen Genauigkeit nachkommen.

Dies muss so sein, da der Fahrrad Ergometer im Gegensatz zum Heimtrainer für therapeutische Zwecke sowie für gezielte Trainings eingesetzt wird. Das Gerät passt auch den Widerstand an die Trittgeschwindigkeit an, sodass die Leistung gleichmäßig gehalten werden kann.

Du kannst auch den Widerstand an deine Herzfrequenz anpassen lassen oder auch vorgefertigte Trainingsprogramme verwenden. Allgemein bieten Ergometer sehr gute Anzeigen- und Steuerungsmöglichkeiten, die gezieltes Training bestens ermöglichen.

Vorteile
  • Gelenkschonend
  • Genaue Wattanzeigen
  • Gezieltes Training möglich
  • Geeignet für Therapien
  • Leichte Handhabung
Nachteile
  • Etwas teurer als Hometrainer
  • Kein Training von Bauch und Rückenmuskulatur
  • Geräuschentwicklung
  • Eventuelle Beschränkung bei Wattbelastung

Aufpassen solltest du auf jeden Fall bei der Wattbelastung. Einige Ergometer gehen zum Beispiel nur bis 250 oder 300 Watt, was, wenn du gut trainiert bist, oft zu wenig sein kann. Hier musst du auf jeden Fall aufpassen.

Welche Eigenschaften hat ein Spinning Bike bzw. ein Indoor Cycle und welche Vor- und Nachteile ergeben sich dadurch?

Das Spinning Bike oder Indoor Cycle kommt einem echten Fahrrad schon sehr nahe. Du kannst hier die Sitz- und Lenkerposition sehr genau einstellen. Die Geräte sind sehr stabil und wackeln kaum. Der Widerstand wird hier im Gegensatz zum Ergometer mechanisch erzeugt. Der Widerstand beim Indoor Cycle kannst du zumeist nur manuell einstellen, weswegen keine Messung der Wattbelastung möglich ist.

Normalerweise verfügt das Spinning Bike über einen Riemenantrieb und eine Filzbremse. Hier wirkt ein Bremsklotz auf die Schwungscheibe, die dir eine relativ geräuscharme Bedienung ermöglicht. Ein Pluspunkt ist sicher auch, dass du dieses Gerät nicht warten musst, da der Aufbau sehr einfach ist.

Vorteile
  • Geräuscharm
  • Wartungsfrei
  • Leichte Bedienung
  • Stabil und ruhiger Lauf
  • Individuelle Sitz- und Lenkereinstellungen möglich
Nachteile
  • Keine Wattmessung
  • Kaum Einstellungsmöglichkeiten
  • Weniger geeignet für Einsteiger und Senioren

Wenn du also wenig Wert auf Daten und Vielfalt in der Bedienung legst und dich nur richtig auspowern willst, ist das Indoor Cycle sicher eine sehr gute Option.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hometrainer vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Heimtrainer vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir hoffentlich leichter fallen zu entscheiden, welches Fitnessgerät sich am besten für dich eignet.

Zusammengefasst handelt es sich hierbei um:

  • Schwungmasse des Heimtrainers
  • Drehzahlabhängigkeit bzw. Drehzahlunabhängigkeit des Heimtrainers
  • Anzahl der Widerstandsstufen
  • Stabilität und Sicherheit
  • Maximal zugelassenes Körpergewicht
  • Größe und Abmessungen eines Heimtrainers sowie Design
  • Einstellungsmöglichkeiten bei Sattel und Lenker
  • Bremssystem des Heimtrainers
  • Gemessene und aufgezeichnete Daten des Trainings
  • Art der Pulsmessung beim Heimtrainer
  • Pulssteuerung des Heimtrainers
  • Anzahl der einstellbaren Trainingsprogramme
  • Maximale Wattleistung des Heimtrainers
  • Art der Stromversorgung
  • Zusatzaustattung des Heimtrainers
  • Garantie des Heimtrainers

Im nachfolgenden Teil kannst du jeweils lesen was es mit den Kriterien auf sich hat und dir dein eigenes Bild machen.

Schwungmasse des Heimtrainers

Die Schwungmasse eines Heimtrainers ist ein sehr entscheidender Punkt. Denn das Gewicht des Schwungrads bestimmt den Komfort und das Gefühl beim Treten. Je höher das Gewicht des Schwungrades ist, desto komfortabler, runder und fließender wird das Treten am Ergometer. Ist das Schwungrad zu leicht, kann es leicht sein, dass dir das Treten unangenehm und stoßartig vorkommt.

Je größer die Schwungmasse, desto ruhiger ist der Lauf des Gerätes. Nur so kannst du wirklich gelenkschonend, gesund und sicher trainieren.

Die Schwungmasse setzt sich zusammen aus Antriebsscheibenübersetzung und dem Schwungscheibengewicht. Das einzige Problem, dass hier oft zu Vergleichsschwierigkeiten führt ist, dass jeder Hersteller die Schwungmasse etwas anders berechnet und somit die einzelnen Angaben mit Vorsicht zu genießen sind.

Schwungmasse Profil/Nutzen
Größer als 15 Profis
9-14 Fit bleiben, abnehmen, Rehabilitation
Kleiner als 9  Anfänger

Für ein halbwegs komfortables Treten wird mindestens ein Schwungmasse von 7kg empfohlen. Besser du kaufst ein Fitnessgerät mit etwas mehr als mit zu wenig Schwungmasse für deine Ansprüche.

Ist der Heimtrainer Drehzahlabhängig oder Drezahlunabhängig

Die Unterscheidung zwischen den beiden Typen ist auch nicht unwichtig. Du wirst im Folgenden gleich erklärt bekommen warum.

Beim drehzahlunabhängigen Ergometer wird der Widerstand unabhängig von der Trittfrequenz immer so eingestellt, dass die vorgegebene Wattbelastung immer die selbe ist. Das heißt, egal wie schnell oder langsam du trittst, die Wattleistung bleibt immer die gleiche.Trittst du langsam, wird der Wiederstand erhöht und trittst du schnell, wird er verringert, was dir ein konstantes Training mit vordefinierter Wattleistung ermöglicht.

Beim drehzahlabhängigen Ergometer ändert sich hingegen die Wattleistung bei einem vordefinierten Wiederstand. Wenn du also schneller trainierst steigt die Wattleistung und wenn du langsamer trainierst sinkt sie.

Anzahl der Wiederstandsstufen

Die Anzahl der Wiederstandsstufen regelt, wie genau du dein Training gestalten kannst. Je mehr Stufen du hast, desto genauer kannst du deinen Wiederstand und deine Belastung steuern.

Zum Beispiel kann es sein, dass du bei nur 8 Stufen gar nicht an deine Grenzen gehen kannst, weil der Heimtrainer nicht mehr hergibt. Zudem wirst du hier eher grobe Sprünge in der Intensität machen. Mit 24 Stufen oder mehr, kannst du dein Training schon um einiges genauer gestalten. Prinzipiell gilt, je mehr Stufen desto genauer kannst du dein Training steuern.

Bei Ergometern ist es zum Beispiel super, wenn du deine Stufen in 5 Watt Schritten steigern kannst, weil somit ein sehr genaues Training möglich wird. Stelle hier auf jeden Fall sicher, dass du genügend Stufen für dein Training zur Auswahl hast.

Willst du jedoch nur gemütlich neben dem Fernsehen etwas radeln, genügen auch weniger Stufen. Dies kannst jedoch nur du wissen wofür du deinen Heimtrainer verwenden willst.

Stabilität und Sicherheit

Natürlich spielt auch die Sicherheit beim Training eine wichtige Rolle. Kannst du alles geben und dich voll auf das Training konzentrieren wenn dir dabei nicht wohl ist? Daher ist die Stabilität der Geräte ein wesentlicher Faktor.

Es ist bei gewissen Fitnessgeräten so, dass sie Aufgrund ihres Aufbaus schon keine große Sicherheit ausstrahlen. Andere wiederum wirken sehr robust und vertrauenswürdig. Damit du keine bösen Überaschungen erlebst, informiere dich auf jeden Fall im Vorfeld über die Stabilität deines Wunschgerätes.

Außerdem gehen filigrane Geräte oft schneller kaputt als robuste Geräte. Hier ist es oft besser du investierst etwas mehr Geld und hast dann ein verlässliches Gerät.

Andrea SzodruchExpertin für Sportprodukte

„Hometrainer bieten eine tolle Möglichkeit zu Hause zu trainieren. Wichtig ist jedoch dass du das training auch ausführst. Deshalb trage dir deine Trainingstermin fest in einen Kalender ein und absolviere dein Training auch und nutze den Hometrainer nicht nur als Kleiderständer.“

Maximal zugelassenes Körpergewicht

Einen Blick solltest du auf jeden Fall auf das höchstzulässige Körpergewicht der Heimtrainer werfen. Um deiner Sicherheit willen, solltest du hier darauf achten, dass der Heimtrainer dein Gewicht auch aushält. Du solltest auf jeden Fall vermeiden, dich mit 120 Kilogramm Körpergewicht auf einen Hometrainer mit einem maximal zulässigen Gewicht von 100 Kilogramm zu setzen.

Besonders bei den klappbaren Heimtrainern, die eher leicht im Aufbau sind, solltest du aufpassen. Ansonsten findest du bei den nicht klappbaren Heimtrainern kaum ein Gerät das weniger als 120 Kilogramm aushält. Nicht nur die Sicherheit, sondern auch der Fahrspaß leidet darunter, wenn du dich als großer und schwerer Typ auf einen filigranen Heimtrainer setzt.

Größe und die Abmessungen eines Heimtrainers sowie Design

Die Maße eines Fitnessgerätes spielen auch immer eine Rolle bei der Anschaffung. Vor allem dann, wenn du wenig Platz in deiner Wohnung zur Verfügung hast. Hier stellen bei wenig Platz, die klappbaren Heimtrainer eine echte Alternative dar. Beachte trotzdem wie oben erwähnt, die anderen Faktoren wie höchstzulässige Körpergewicht und Stabilität.

Hast du genügend Platz in deiner Wohnung, dann würden wir eher auf die technischen Eigenschaften des Geräts achten. Hier ist es dann eher egal, ob das Fitnessgerät nun 5 Zentimeter breiter, höher oder länger ist.

Zusätzlich spielt natürlich auch das Design des Heimtrainers eine Rolle, denn wer stellt sich ein Gerät, dass einem nicht gefällt in seine Wohnung. Vor allem dann wenn man es nicht platzsparend verstauen kann.  Wie wichtig dir der Punkt mit dem Design ist, musst du jedoch für dich selbst entscheiden. Wir würden zuerst natürlich auf die technischen Eigenschaften achten und dann erst auf das Design. Jedoch wollten wir es nur einmal erwähnt haben.

Denke daran, deinen Heimtrainer an einen Ort aufzustellen, an dem du dich wohl fühlst und an dem du wenig abgelenkt wirst. Versuche, wenn möglich, viel Platz zu schaffen um dir die gewisse Freiheit während des Sports zu verschaffen.

Einstellungsmöglichkeiten bei Sattel und Lenker

Die Einstellungsmöglichkeiten des Sattels und des Lenkers sind durchaus wichtig. Durch die Verstellung dieser kannst du wirklich auch die Position am Rad einnehmen, die für dich am geeignetsten ist. Du hast somit alle Möglichkeiten und kannst deine optimale Sitzposition gut herausfinden.

Dass ein Sattel höhenverstellbar ist, ist quasi bei jedem Heimtrainer gegeben. Was jedoch nicht selbstverständlich ist, ist dass der Sattel horizontal und neignungsverstellbar ist. Dass man den Lenker verstellen kann, ist zudem auch nicht selbstverständlich.

Legst du also Wert auf eine individuell fein einstellbare Trainingsposition solltest du auf jeden Fall diese Faktoren beachten. Für eine angenehme Sitzposition sollte zumindest der Sattel verstellbar und adaptierbar sein.

Bremssystem des Heimtrainers

Prinzipiell unterscheidet man zwischen Magnetbremsen und Wirbelstrombremsen (Induktionsbremsen). In einzelnen Fälle, eher bei billigen Ergometern, ist noch eine Riemenbremse zu finden, die jedoch eine hohen Verschleiß hat und nicht sehr geräuscharm funktioniert.

Die Magnetbremse wird am häufigsten in Heimtrainern verbaut. Sie funktioniert besonders laufruhig und hat keinen Verschleiß. Die Schwungmasse wird mittels eines Dauermagneten gebremst der die Schwungscheibe nicht berührt. Daher gibt es keinen Verschleiß. Je näher der Magnet der Schwungscheibe kommt, desto höher ist der Widerstand. All diese Faktoren sorgen für einen gleichmäßigen Widerstand und für eine gute Verteilung der Last.

Bei der Wirbelstrombremse wird durch eine elektrische Spule mittels Stromfluss ein Magnetfeld erzeugt. Wie bei der Magnetbremse wird die Schwungscheibe dadurch verlangsamt und der Widerstand erzeugt. Es entsteht ebenfalls kein Verschleiß, was die Bremse sehr langlebig macht. Zudem ist sie auch sehr geräuscharm, was auch ein großer Vorteil ist.

Der Vorteil zur Magnetbremse liegt darin, dass das Bremssystem genauere Abstufungen im Widerstand ermöglicht und auch einen höheren Widerstand erzeugen kann.

Du siehst also, dass beide Bremssysteme ähnlich funktionieren. Beide Systeme sind gut und haben keinen Verschleiß. Solltest du viel Wert auf wenig Geräsusche bei den Geräten legen, ist möglicherweise ein Gerät mit Wirbelstrombremse besser für dich geeignet.

Gemessenen und aufgezeichneten Daten des Trainings

Annähernd jeder Heimtrainer verfügt heut schon über ein Display, welches Auskünfte über bestimmte Trainingsdaten liefert. Messungen von Kalorienverbrauch, Geschwindigkeit, Zeit, Distanz, Puls etc. sind schon fast ein Standard.

Nur die Trittfrequenz wird bei einigen Heimtrainern nicht angezeigt, dabei wäre sie eigentlich sehr wichtig um ein reguliertes Training durchzuführen. Im Endeffekt musst du wissen, auf welche Parameter du Wert legst.

Informiere dich sicherheitshalber auf jeden Fall im Vorfeld über die Funktionen deines Wunschgeräts.

Art der Pulsmessung beim Heimtrainer

Die Pulsmessung erfolgt bei Heimtrainern auf drei unterschiedliche Arten. Da gibt es die Messung mittels Handpulssensoren am Lenker des Hometrainers, die Messung mittels Ohrclip und die Messung mittels Brustgurt. Die Pulsmessung ist sehr wichtig zur Überwachung des Belsatungszustandes.

Nahezu jeder Heimtrainer verfügt heutzutage schon über Handpulssensoren am Lenker. Somit kannst du auch ohne Pulsgurt problemlos deinen Puls eroieren. Der Nachteil hier ist, dass die Messungen nicht ganz so präzise ausfallen wie mit Pulsgurt oder Ohrclip. Die Sensoren geben einen guten Richtwert, sind jedoch nicht unbedingt für ein herzfrequenzgesteuertes Training zu empfehlen.

Die Messung mittels Ohrclip erfolgt durch einen Clip am Ohr, der durch ein Kabel mit dem Heimtrainer verbunden ist. Der Nachteil ist hier, dass das Kabel etwas stören sein kann und somit auch die Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt ist. Von der Genauigkeit ist jedoch der Ohrclip besser als die Handpulssensoren.

Die beste Lösung stellt ein Pulsgurt dar. Er wird durch Funk mit dem Heimtrainer verbunden und zeigt sehr genaue Pulswerte an. Willst du also ein gut gesteuertes Training durchführen, wäre diese Variante zu empfehlen. Im medizinischen Bereich werden Pulsgurte auch aufgrund ihrer Genauigkeit verwendet. Sollte der Heimtrainer über keine Funkverbindung verfügen, kannst du mittels einer Pulsuhr in Verbindung mit dem Pulsgurt deine Werte aufzeichnen. Billige Pulsuhren gibt es schon ab 40 Euro zu kaufen.

Wir würden hier nichts dem Zufall überlassen und plädieren dafür, Pulsgurte zur Messung zu verwenden, da sie schlicht und ergreifend einfach die genauesten Werte ermöglichen. Ist dir dein Puls beim Training egal, brauchst du natürlich nicht daruaf achten. Jedoch ist jeder Person zu empfehlen, seine Werte während des Trainings im Auge zu behalten.

Im Folgende zeigen wir dir in der Tabelle nochmal einen Überblick über die Arten mit ihren Vor- und Nachteilen.

Art der Pulsmessung Vorteile Nachteile
Handpulssensoren An fast jedem Gerät vorhanden
Kein Sensor am Körper benötigt
Nicht immer ganz genaue Messung
Hände müssen immer auf gleicher Position am Lenker sein
Beide Hände sollen immer am Lenker sein
Für sportliche Fahrweise nicht sehr geeignet
Ohrclip- Messung Einfache Anwendung
Normalerweise genaue Messung
Ungenaue Messung bei schlecht durchbluteten Ohrläppchen
Gefahr von ungenauen Pulswerten bei dunklen Hauttypen
Bewegungsfreiheit eingeschränkt
Störendes Kabel
Kann Schmerzen erzeugen
Pulsgurt- Messung  Sehr genaue Messung
Große Bewegungsfreiheit
keine Bewegungseinschränkung
 Mögliches drücken des Brustgurtes

Pulssteuerung des Heimtrainers

Unter der Pulssteuerung versteht man, dass der Heitrainer den Widerstand an einen vorgegebenen Pulswert anpasst. Dies ist wichtig wenn man vorgegebene Pulswerte zu befolgen hat. Beispielsweise im medizinischen Bereich oder bei der Rehabilitation.

Sollte dir der Pulswert egal sein oder du legst einfach keinen Wert darauf, dann ist die Pulssteuerung für dich nicht von Belangen. Solltest du jedoch nach Verletzungen oder Krankheiten wieder Fit werden wollen, ist dies beim Kauf sicher zu beachten.

Anzahl der einstellbaren Trainingsprogramme

Die vogegebene Trainingsprogramme kann man in die Kaufentscheidung natürlich miteinbeziehen, ist aber nicht zwingend nötig. Wenn du ein Einsteiger bist und keine Ahnung vom Training hast, sind solche Programme sicherlich zu empfehlen.

Wenn du gern nach vorgegebenen Programmen trainierst kannst du dies beachten. Trainierst du jedoch sowieso nach diener eigenen Vorstellung, sind die Programme nicht wichtig. Wenn ein Fitnessgerät über 5 bis 10 unterschiedliche Programme verfügt, ist das in Ordnung und mehr als ausreichend.

Maximale Wattleistung des Heimtrainers

Heimtrainer können ganz unterschiedlich hohe Wattbelastungen ermöglichen. Ein normaler Heimtrainer verfügt über keine Wattangaben sondern nur über Widerstandsstufen. Um die Leistung in Watt zu bekommen muss man einen Ergometer verwenden. Bei den unterschiedlichen Ergometern sind Wattbelastungen von maximalen 250 Watt bis hin zu 600 Watt möglich.

Je nach deiner körperlichen Fitness reichen für dich mehr oder weniger Watt. Eine normale Person braucht bei diversen Trainings im Normalfall nicht mehr als 400 Watt. Nur die Radsportler brauchen noch höhere Wattbelastungen.

Je höher die maximale Wattbelastung ist, desto besser ist es natürlich. So hast du mehr Spielraum nach oben falls du viel trainierst und deine Leistungen verbesserst. Im Normalfall dürften aber 400 Watt mehr als genug für dich sein.

Art der Stromversorgung

Für die Stromversorgung gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder der Heimtrainer benötigt Batterien oder er benötigt Strom, den du mittels eines Netzanschlusses generierst. Welche Art du bevorzugst ist ganz dir überlassen, da sich beide Varianten gut bewährt haben.

Der Vorteil beim Netzanschluss ist der, dass dir im Normalfall nicht einfach der Strom ausgeht. Bei den Batterien besteht hingegen immer die Gefahr, dass sie während des Trainings einmal den Geist aufgeben.

Zusatzaustattung des Heimtrainers

Zusatzausstattungen sind für viele Personen ein Mitgrund, sich für ein Fitnessgerät zu entscheiden. Egal ob Handyablage, Handtuchhalter, Trinkflaschenhalter, Trinkflasche oder Ähnliches. Die Dinge haben alle ihre Berechtigung, jedoch finden wir, dass sie nicht den Kauf im eigentlichen Sinn beeinflussen sollen.

Sollte etwas nicht standardmäßig enthalten sein, kann man vieles von dem zusätzlich erwerben. Du musst entscheiden was du brauchst und was nicht, jedoch mache bitte nicht deine Kaufentscheidung davon abhängig ob der Ergometer über eine Handyablage verfügt oder nicht.

Garantie des Heimtrainers

Die Garantie ist auch noch ein wichtiger Faktor. Vor allem bei teureren Produkten sollte man auf die Garantie Wert legen. Wer weiß was, und wie schnell das Gerät kaputt geht.

Eine Garantie sollte auf jeden Fall bei allen Geräten vorhanden sein. Besonders bei den hochpreisigen würde ich auf eine langjährige Garantie bestehen. Normalerweise bekommt man 3 Jahre Garantie auf sein Gerät, manchmal auch mehr oder weniger. Wichtig hierbei ist, dass man das Ding fachgerecht zusammenbaut und nicht selbst umbaut oder nicht wartet, denn in diesem Fall ist die Garantie nicht gültig. Näheres erfährst du auch im Internet oder direkt bei den Herstellern.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Heimtrainer

Welche Muskeln kann ich mit einem Heimtrainer trainieren?

Durch das Training am Fahrrad trainierst du zweifelsohne neben deiner Ausdauer auch einige Muskeln deines Körpers. Besonders trainiert werden hier die Muskeln der unteren Extremität, also von der Hüfte abwärts.

Nun möchte ich dir auch einige Muskeln (-partien) nennen. Trainiert werden die Hüftmuskulatur (Psoas major), der Gesäßmuskel (Gluteus maximus), die hintere (Bizeps femoris, Semimebranosus und Semitendinosus) und die vordere Oberschenkelmuskulatur (Quadrizeps und Rectus femoris) sowie die hintere und die vordere Unterschenkelmuskulatur (Gastrocnemius und Tibialis Anterior).

Nicht, beziehungsweise kaum trainiert werden hingegen die wichtigsten Muskelgruppen am Rücken und am Bauch, genauso wenig wie die Muskeln der Arme. Legt man jedoch hierauf einen Wert, ist man mit einem Crosstrainer oder Elipsentrainer besser beraten.

Bis zu wie viel Wattbelastung kann ich an Heimtrainern einstellen?

Generell kannst du auf normalen Heimtrainern gar keine Wattbelastung einstellen, da diese nur über nichtwattbezoge Belastungsstufen verfügen. Um die Messgröße Watt steuern zu können, brauchst du einen Ergometer. Nur der Ergometer, als medizinisch verwendbares Gerät, lässt Wattstufen einstellen.

Im Normalfall gehen die Wattstufen bei Ergometern bis 350 – 400 Watt. Darüber hinaus kann man nicht mehr Widerstand einstellen. Jedoch sollst du auch wissen, dass es sich mit 350 bzw. 400 Watt auch nicht mehr so leicht tritt wie mit 150 Watt, wenn du überhaupt so weit kommst. Also für einen normalen Hobbysportler ist dies mehr als ausreichend. In diese hohen Wattbereiche kommst du maximal mit Intervalltrainings.

Zudem ist es zumeist möglich, die Wattbelastung in 5-Watt-Schritten zu regulieren, was ein sehr präzises Training ermöglicht.

Wie oft und wie lange sollte ich am Heimtrainer trainieren?

Es kommt primär darauf an, welches Ziel du verfolgst. Prinzipiell ist es aber so, wenn du 3 – 7 mal pro Woche für 30 – 60 Minuten radelst, dein Herz-Kreislauf-System sowie deine Ausdauer und die Kraft der unteren Extremitäten verbessert werden.

Willst du abnehmen, kannst du nach und nach die Trainingsdauer und die Trainingsintensität erhöhen. Entweder radelst du dann schneller oder bei höherem Widerstand, oder du machst ein Intervalltraining. Letzteres kann zum Beispiel aus einem Wechsel zwischen zwei Minuten schnellem und 5 Minuten langsamem Radeln bestehen bzw. aus einem Wechsel zwischen hohem und niedrigem Widerstand.

Gibt es auch Heimtrainer mit Rückenlehne?

Natürlich gibt es auch Heimtrainer mit Rückenlehnen. Diese sind besonders geeignet für Personen mit Rückenbeschwerden. Hier wird der Rumpf noch mehr entlastet, was diesen Personen zugutekommt.

Hast du jedoch keine derartigen Probleme, würde ich dir auf jeden Fall einen Heimtrainer oder Ergometer ohne Rückenlehne ans Herz legen. Vor allem dann, wenn du öfter trainieren willst und dich verbessern willst.

Wo kommen Heimtrainer am häufigsten zum Einsatz?

Diese Frage ist pauschal schwer zu beantworten. Häufige Abnehmer sind klarerweise Fitnessstudios und Gesundheitseinrichtungen wie Rehabilitationszentren oder Krankenhäuser. Jedoch kaufen sich auch viele Leute einen für zuhause. In Fitnessstudios gibt es oft „Spinning“-Kurse, wo beispielsweise viele Indoor Cycles verwendet werden.

Wie viel Platz braucht so ein Heimtrainer beziehungsweise ist es möglich, einen in der Wohnung aufzustellen?

Die Fahrrad Heimtrainer brauchen schon etwas Platz, sind jedoch in einer nicht allzu kleinen Wohnung gut aufstellbar. Ein Fahrrad hat im Schnitt etwa Maße von 1 x 0,5 Meter. Wobei es hier wieder natürlich größere und kleinere Fitnessmodelle gibt.

Hast du keinen Platz, den Heimtrainer immer stehen zu lassen, gibt es auch die Möglichkeit von klappbaren Heimtrainern, wie bereits oben erwähnt. Etwas mehr Platz als Heimtrainer und Ergometer brauchen Crosstrainer und Laufbänder.

Weiterführende Literatur: Quellen, Studien und interessante Links

[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23914932

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27068517

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26957925

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26479024

[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28747408

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28480687

Bildquelle: Pixabay.com / Ben_Kerckx

Warum kannst du mir vertrauen?

Matthias hat Sportwissenschaften studiert und arbeitet als Lehrer. Er möchte mit seinem Wissen über sportliche Leistung nicht nur seinen Schülern weiterhelfen, sondern schreibt in seiner Freizeit auch diverse Artikel rund um das Thema Sport.