Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist in der heutigen Zeit, wo es Lebensmittel im Überfluss gibt und allerhand Werbespots etwas von schmackhaften Gerichten erzählen, eine fast unüberschaubare Angelegenheit.

Die industrielle Verarbeitung mag zwar ein Fortschritt sein, bringt aber auch allerhand Nachteile mit sich. Dazu kommt der Zeitmangel, durch den sogenanntes „schnelles Essen“ zum Standard geworden zu sein scheint.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind alleine innerhalb Deutschlands etwa 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen übergewichtig. Doch nicht nur zu viel Gewicht ist ein Problem.

Die Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen beeinflusst das Dasein der Menschen immens. Zudem in manchen Lebenssituationen eine ausgewogene Ernährung umso wichtiger ist.

Doch was bedeutet eigentlich gesund? Was ist diese Ernährungspyramide, über die man immer wieder hört und gibt es möglicherweise Richtlinien, an die man sich halten kann?

Das folgende Magazin klärt eben jene Fragen und erläutert, was eine gesunde und vor allem ausgewogene Ernährung bedeutet. Hier findest du Antworten auf deine Fragen, sowie Lösungsansätze, so dass du dein Essen wieder richtig genießen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung beinhaltet den Zusammenschluss der eigenen Bedürfnisse, gekoppelt mit dem täglichen Nährstoffbedarf, unter Berücksichtigung eventueller Krankheiten und fördert die Gesunderhaltung des jeweiligen Individuums.
  • Als Richtlinien kommen die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und die Ernährungspyramide zum Einsatz. Sie bieten gute Tipps und Ratschläge für eine gesunde Lebensweise, im Zusammenhang mit Lebensmitteln und deren Verarbeitung.
  • Eine gesunde Ernährung schließt nicht automatisch den Konsum von Fast-Food, Softdrinks oder Süßigkeiten restlos aus. Es räumt ihnen lediglich einen kleineren Platz ein, da der Verzehr in Maßen durchaus in Ordnung ist.

Definition: Was bedeutet Ernährung?

Im Volksmund heißt es „Du bist, was du isst!“. Die ursprünglichen Grundsätze, oder was eine Ernährung eigentlich ist, kennt in der heutigen Zeit kaum noch jemand. Die Frage, wie man sich richtig ernährt, wird immer wieder aufgeworfen.

Ernährung ist ein auf sich abgestimmter Ernährungsplan zusammenzustellen, damit man die benötigten Energielieferanten aufnehmen kann. (Bildquelle: 123rf.com / 54776181)

Daher hier eine kurze Erläuterung: Ernährung bedeutet, einen sinnvoll und nach den eigenen Bedürfnissen gestalteten Ernährungsplan zu konstruieren und nach ihm zu leben.

Das heißt, in ihm verarbeitet sind:

  • Lebensmittel, die der Betroffene verträgt und die ihm schmecken
  • der Nährstoffgehalt eingehalten wird, den man gemäß der Altersstufe benötigt
  • der kalorische Wert, was anhand von Alter, Geschlecht und Tätigkeit zu ermitteln ist
  • Krankheiten, die eventuell eine entsprechende Ernährung erfordern

Allgemein gilt es, bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung das rechte Maß zu finden, welches für das Alter, den Energiebedarf und den Gesundheitszustand angemessen erscheint.

Dieses Maß ist allerdings in der heutigen Zeit vielfach aus dem Gleichgewicht geraten. Portionen werden immer größer, die Verarbeitung ungesünder. Krankheiten, die einen bestimmten Nährstoffbedarf erfordern, werden hingegen gar nicht beachtet.

Der Mensch neigt inzwischen zu einer nahezu katastrophalen Ernährungsweise, weil er außerdem nicht mehr die Zeit hat, um sich mit den Einzelheiten zu beschäftigen.

Zahlreiche Menschen berichten darüber, dass sie nur noch essen, weil sie es müssen. Nicht aber, weil es ihnen schmeckt.

Hintergründe: Was du über die Ernährung wissen solltest

Die Frage, wie man sich gesund und ausgewogen ernährt, ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Es gibt zum einen die sogenannte Ernährungspyramide, dazu die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und weitere Tipps, die man sich zu Herzen nehmen kann.

Gesund und ausgewogen zu essen ist prinzipiell relativ einfach. Der Betroffene muss sich lediglich dazu überwinden, sowohl die Regeln als auch die Ernährungspyramide etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und seine eigenen Pläne darauf abstimmen.

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Leider wissen heutzutage die Wenigsten, was überhaupt Bestandteil beider Bereiche ist. Daher befassen wir uns nachfolgend mit diesen Themen.

Welche Regeln der DGE für eine gesunde Ernährung?

Zwar sollte jeder das essen, was ihm schmeckt. Das bedeutet jedoch nicht, dass es auch gesund ist. Um eine ausgewogene Ernährung anzustreben, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine kleine Liste mit Regeln aufgestellt, an die sich jeder halten kann, sofern er sich gesund ernähren möchte.

Hier einmal eine Übersicht:

  1. Lebensmittelvielfalt genießen: Es gibt so viele Lebensmittel, dass es keine Schwierigkeit sein sollte, sich möglichst abwechslungsreich zu ernähren. Dabei kommt es vorwiegend auf pflanzliche Lebensmittel an.
  2. Gemüse und Obst – Nimm „fünf am Tag“: Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag sind optimal. Neben dem typischen Gemüse und Obst kommen dabei auch Hülsenfrüchte und Nüsse in Frage.
  3. Vollkorn wählen: Bei Brot, Nudeln, Reis und Mehl gibt es stets die Variante „Vollkorn“. Sie ist für die Gesundheit immer die bessere Alternative.
  4. Tierische Lebensmittel ergänzen die Auswahl: 300 bis 600 Gramm an Fleisch reichen pro Woche aus. Dazu kommt täglich der Verzehr von Milch und Milchprodukten. Fisch ist bis zu zweimal in der Woche legitim.
  5. Gesundheitsfördernde Fette verwenden: Pflanzliche Öle wie Rapsöl sind empfehlenswert, versteckte Fette dagegen nicht. Zu Letzteren gehören insbesondere jene, die in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind.
  6. Spare an Zucker und Salz: Getränke und Speisen sollten nicht mit Zucker gesüßt sein, ebenso sieht es mit Salz aus. Kräuter und Gewürze sind die bessere Alternative.
  7. Wasser trinken: Wasser und andere Getränke, die keinerlei Kalorien enthalten, sind die bessere Wahl, dazu gehört auch der ungesüßte Tee. Alkohol und Softdrinks sind dagegen zu vermeiden.
  8. Schonende Zubereitung ist wichtig: Beim Kochen ist es sinnvoll, die Lebensmittel so lange wie nötig, aber so kurz wie möglich zu garen. Beim Braten, Grillen, Backen und Frittieren sollten die Lebensmittel nicht verbrennen.
  9. Esse achtsam und genieße: Während des Essens ist es wichtig, dies bewusst zu tun und das Smartphone, Tablet oder eine Zeitschrift einfach mal liegen zu lassen. Zeit lassen, denn nur so genießt man sein Essen auch.
  10. Bewegung ist wichtig, genauso wie die eigene Gewichtskontrolle: Eine gesunde Ernährung wird nur vollständig durch genügend Bewegung. Regelmäßiger Sport, oder aber ein aktiver Alltag komplettieren das Konzept einer ausgewogenen Ernährungsweise.

Mit welchen Lebensmitteln ist die Ernährung gesund?

In der Regel sind unverarbeitete Lebensmittel stets die bessere Wahl, da hier keine zusätzlichen Stoffe beigefügt sind, die im Körper eventuell einen Schaden anrichten.

Industriell verarbeitete Lebensmittel weisen zumeist einen extrem hohen Gehalt an Salz auf, oder sind mit Zucker versetzt.

Zudem man bei all den komplizierten Bezeichnungen sehr leicht den Überblick verliert, was genau dahintersteckt. So steht auf Verpackungen oftmals der Zusatz „Zuckerfrei“, dafür ist allerdings eine Alternative in das Produkt eingebracht, welches mit einer komplizierten Zahlen- und Buchstabenkombination auf der Liste der Inhaltsstoffe verzeichnet ist.

Achte nicht nur auf Zucker in deinen Lebensmitteln, sondern auch auf Zuckerersatzstoffe. Auch diese können sich negativ auf deine Ernährung auswirken. (Bildquelle: pixabay.com / jakob5200)

Gerade in der Lebensmittelindustrie gibt es etliche Produkte, in denen nicht einmal das enthalten ist, was auf dem Etikett zu lesen ist. Nur wer wirklich frische Lebensmittel für die Ernährung verwendet, weiß auch zu hundert Prozent, was drin ist.

Was ist die Ernährungspyramide?

Man hört immer wieder von ihr, aber was genau dahintersteckt, wissen nur die Wenigsten. Im Grunde handelt es sich bei der Ernährungspyramide um eine Hilfestellung, die der Verbraucher dazu nutzen kann, um die Menge der guten und schlechten Lebensmittel abzuschätzen.

Die oben angesiedelten Lebensmittel sind beispielsweise nur in sehr sparsamer Form zu konsumieren, während das, was sich im untersten Bereich befindet, für eine gesunde Ernährung essentiell ist.

Je breiter die Fläche, desto häufiger ist es erlaubt. Die hierbei ermittelten Werte basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Referenzwerten und gelten sowohl für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Bereich Beschreibung Beispiele
Getränke Sie sind die erste Lebensmittelgruppe, die nach Fast Food und Fleisch aufgelistet ist. Die Menge an Getränken orientiert sich am eigenen Gewicht und der täglichen Aktivität. Ungesüßte Tees, Wasser, zu vermeiden sind Softdrinks wie Cola und Säfte
Pflanzliche Lebensmittel In Gemüse und Obst sind langkettige Kohlenhydrate enthalten, die der Körper zur Energiegewinnung benötigt. Außerdem findet man in ihnen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, die zum Erhalt des Stoffwechsels essenziell sind. Mit dazu gehören zwar auch Getreideprodukte wie Brot oder Nudeln, doch die Menge sollte etwas geringer ausfallen. Vollkornprodukte, Nudeln, Brot, Nüsse, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse
Tierische Lebensmittel In diesem Spektrum findet man neben Fleisch auch Milchprodukte und Fisch. Sie liefern leicht zu verarbeitendes Eiweiß, sollten jedoch nicht zu fett sein. Sie geben dem Körper die benötigten Omega-3- und -6-Fettsäuren. Fisch, Mageres Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier
Öle und Fette Fett dient in den meisten Fällen als Geschmacksträger. Der Körper braucht es, um seine Isolationsschicht aufrechtzuerhalten. Zudem enthält es bestimmte Vitamine. Ungesättigte Pflanzenfette sind stets die bessere Wahl, da sie zudem den Cholesterinspiegel nicht negativ beeinflussen und somit das Risiko auf Herz-Kreislauf-Krankheiten nicht erhöhen. Rapsöl, Walnussöl, Olivenöl, Leinöl

Generell sollte hier noch einmal angemerkt werden, dass Lebensmittel-Komponenten wie Fast-Food oder Softdrinks, sowie Alkohol nicht komplett verboten sind. Innerhalb der Lebensmittelpyramide findet sich für diese Lebensmittel ebenfalls Platz am obersten Ende.

Es wird lediglich angeraten, den Konsum dieser Gruppen möglichst zu minimieren.

Ernährung: Praktische Anwendung und Vorteile

Der erste Schritt zur Umstellung auf eine gesunde Ernährung ist stets die erste Erkenntnis und das Bewusstsein, dass im eigenen Leben bezüglich des Essens einiges schiefläuft. Das Problem liegt bei den meisten darin, dass sie nicht genau wissen, wie sie ihr Essverhalten ändern sollen.

Zudem es bei einigen Menschen schwierig ist, ohne psychologische Hilfe eine Verbesserung zu erzielen, wenn sie beispielsweise ihr Essen zur Belohnung einsetzen.

Ein weiterer Bereich, der nur schwer zu in den Griff zu bekommen ist, ist der berufliche Alltag. Vielen Menschen fehlt es an Zeit, um nach der Arbeit noch frische Lebensmittel zuzubereiten.

Sie greifen deswegen auf Fast-Food zurück und bescheren sich damit eine ungesunde Ernährungsweise.

Daher findest du nachfolgend ein paar Tipps, wie du deine Ernährung umstellen kannst und wie du am besten vorgehst, wenn dein Leben ein paar besondere Situationen aufweist.

Wie kann ich am besten meine Ernährung umstellen?

Eine Ernährungsumstellung ist nicht einfach, aber sie ist auch kein Hexenwerk. Zunächst ist es wichtig zu erkennen, was genau falsch läuft und eine bessere Orientierung zu erlangen.

Wie vorhin kurz erwähnt, gibt es einige Menschen, die sich über das Essen belohnen. Ohne psychologische Hilfe schaffen sie es am wenigsten, ihr Essverhalten in den Griff zu bekommen.

Wer sich dagegen lediglich bewusst darüber ist, dass er nur falsche Dinge zu sich nimmt, muss den sogenannten Schweinehund überwinden und einen eigenen Ernährungsplan aufstellen, der auf seine eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Mit Hilfe der oben aufgeführten Regeln und der Ernährungspyramide ist dies sehr viel einfacher.

Was eine Ernährungsumstellung jedoch ebenfalls braucht, ist Zeit. Sie ist ein Einschnitt in das aktuelle Leben und stellt für so manchen eine unüberwindbare Hürde dar, insbesondere wenn Beruf und Familienalltag noch dazu kommen.

So sind beispielsweise Kinder, die drei Mal die Woche an Pizza oder Fast-Food gewöhnt sind, mit dieser Umkehr überhaupt nicht zufrieden und müssen langsam an die Veränderung herangeführt werden.

Sofern du die Umstellung nicht in die eigenen Hände nehmen möchtest, gibt es den Expertenrat. Da etwas Sport und eine gesunde Ernährung meist zusammengehören, bieten Fitnessstudios Ernährungsberater an.

In vielen Fällen liegt bei den Krankenversicherungen geeignetes Infomaterial aus, zudem die meisten Kassen die Behandlungen bezuschussen. Im Zweifelsfall hilft der Hausarzt dabei, den richtigen Ansprechpartner zu finden.

Ausgewogene Ernährung und Berufsalltag kombinieren – wie geht das?

Das Gesellschaftsbild hat sich in der heutigen Zeit dahingehend entwickelt, dass jedes erwachsene Familienmitglied, egal ob männlich oder weiblich, arbeiten geht.

Während vor etwa hundert Jahren die Frauen zu Hause blieben und sich um die Familie kümmerten, sind heutzutage die meisten berufstätig und somit nicht zwangsläufig derjenige, der sich darum kümmert, dass etwas anständiges zum Essen auf den Tisch kommt.

Dieser gesellschaftliche Aspekt erweckt den Anschein, dass es in der heutigen Zeit kaum noch möglich ist, eine gesunde Ernährung anzustreben. Doch dies ist ein Trugschluss, den viele nicht erkennen. Insbesondere binnen der letzten Jahrzehnte gibt es immer mehr Möglichkeiten, Lebensmittel möglichst schnell und einfach zuzubereiten, so dass es nicht mehr erforderlich ist, auf Fast Food zurückzugreifen.

Heutzutage fehlt oftmals die Zeit und nötige Energie, nach einem stressigen Tag, noch richtig zu kochen. (Bildquelle: 123rf.com / 43895391)

Es gibt zahlreiche Kochbücher, die Schnellgerichte zusammenstellen, dabei aber frische Lebensmittel verarbeiten. Zudem sich vieles am Vortag vorbereiten lässt. Ein stressiger Berufsalltag ist inzwischen keine Entschuldigung mehr für eine schlechte Ernährung.

Sofern jemand nicht alleine lebt, gibt es außerdem eine weitere Maßnahme: Arbeitsteilung! Denn dann gibt es stets eine zweite erwachsene Person im Haushalt, die ebenfalls den Kochlöffel in die Hand nehmen kann, um ein leckeres Essen zu servieren, das gesund ist.

Zudem das gemeinsame Kochen nach wie vor eine schöne Beschäftigung ist, die man selbst nach einem stressigen Arbeitstag genießen kann.

Welche Ernährung beim Abnehmen?

Eine Gewichtsreduktion ist nicht selten mit hohem Aufwand verbunden. Befindet man sich in der Situation, dass das Übergewicht einfach weg muss, ist eine gesunde Ernährung essentiell, um dauerhaft abzunehmen und gleichzeitig keinen Jo-Jo-Effekt fürchten zu müssen.

Die meisten Menschen mit Übergewicht beschränken sich bei ihrer Ernährung nicht nur auf ungesunde Lebensmittel, sie haben außerdem das Maß der richtigen Portionsgröße verloren.

Stellen sie sich auf eine gesunde Ernährungsweise um und streben eine angemessene Menge bei der Mahlzeit an, nehmen sie in der Regel die ersten Pfunde von selbst ab.

Kommt dazu dann auch noch die richtige Bewegung, gelangen sie schnell wieder auf ihr Wunschgewicht. Bei etwas mehr Gewicht ist außerdem die Reduzierung der Kalorienaufnahme zu empfehlen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht darin, den psychischen Zustand des Betroffenen zu betrachten. Zahlreiche Übergewichtige sehen ihr Essen als Belohnung an, womit es zu überdimensionierten Gewichtszunahmen kommen kann.

Bei ihnen ist häufig eine eigenständige Gewichtsabnahme nicht mehr möglich. Sie benötigen neben einem fachkundigen Ernährungsberater unter Umständen psychologische Hilfe.

Welche Ernährung beim Muskelaufbau?

Beim Muskelaufbau kommt es in erster Linie darauf an, dass der Körper die nötigen Bausteine zur Erhöhung der Muskelmasse bekommt. Dies erledigen die meisten Sportler mit Hilfe von zusätzlichen Proteinen. Sie nehmen sie in Form von Shakes zu sich, welche aus einem speziellen Proteinpulver hergestellt werden. Auch Proteinriegel sind beliebt, ebenso wie Proteinmüsli.

Ferner ergänzen die meisten Sportler ihre Ernährung um einige Vitamin- und Mineralstoff-Supplemente, die dazu beitragen, dass die gewonnene Energie bestmöglich umgesetzt wird.

Welche Form der Ernährung der Bodybuilder anschlägt, hängt in erster Linie auch von seinem Ziel ab. So gibt es Sportler, die ausschließlich Fleisch, Fast-Food und ähnliche Lebensmittel zu sich nehmen, dies jedoch nicht besonders gesund ist.

Eine gesunde Variante der Sportlerernährung besteht überwiegend aus dem Verzehr tierischen Proteins.

Generell ist es schwierig, eine ausgewogene Ernährung zu finden, die der oben aufgeführten Ernährungspyramide entspricht und mit den Wünschen eines Bodybuilders konform geht.

Allerdings muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass die meisten Sportler aus dem Bereich des Bodybuildings jene Anstrengungen hauptsächlich deshalb unternehmen, weil sie es für eine gesunde Lebensweise halten.

Welche Ernährung bei bestimmten Krankheiten?

Es gibt besondere Lebensumstände, welche die Einhaltung einer gesunden Ernährung unabdingbar machen. Mit dazu gehören diverse Krankheiten, bei denen der Verzehr bestimmter Lebensmittel die Symptome unter Umständen noch verstärken.

Daher möchten wir nachfolgend einen Überblick schaffen, welche Ernährung in diesen bestimmten Fällen zu empfehlen ist.

Erkrankung Ernährungsempfehlung
Rheuma Ovo-vegetarische Ernährungsweise (viele pflanzliche Lebensmittel, dazu Milchprodukte und Fisch), rotes Fleisch möglichst vermeiden, möglichst viele Omega-3-Fettsäuren zuführen
Arthrose Fettreduziert und abwechslungsreich, möglichst frische Lebensmittel verwenden, Übergewicht vermeiden, viele Milchprodukte und Kaltwasserfische, viel Obst und Gemüse
Gicht Idealerweise purinarme Ernährung umsetzen, Milch und Milchprodukte als Eiweißquelle bevorzugen, Pflanzenöle als Alternative nutzen, viel Flüssigkeit, alkoholische Getränke vermeiden, Salate und frisches Obst
Fettleber Übergewicht in jedem Fall vermeiden, fetthaltige Lebensmittel generell vermeiden, möglichst frische Lebensmittel verarbeiten, auf Zucker und schlechte Fette komplett verzichten, Diagnosestellung der Ursache ist essentiell, um einen ausgereiften Ernährungsplan aufzustellen
Chronische Verstopfung Ursache in jedem Fall ausfindig machen, viele Ballaststoffe zuführen (pflanzliche Fasern), Gemüse, Obst, Nüsse und Hülsenfrüchte sind empfehlenswert, frische Lebensmittel einsetzen, abwechslungsreich bleiben, Menge über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen schrittweise steigern, pro Tag zwischen 30 und 35 Gramm Ballaststoffe zuführen
Erhöhter Cholesterinspiegel Ungesättigte Fettsäuren bevorzugen, dreimal pro Woche Fisch, viele Ballaststoffe essen, auf Salz möglichst verzichten, grünes Blattgemüse, wenig Alkohol, Eier vermeiden
Krebs Angepasste Ernährung kann Heilungschancen erhöhen, Gewichtsverlust vermeiden, Mangelerscheinungen vorbeugen, das essen, was man verträgt und was einem richtig erscheint, entspannte Atmosphäre beim Essen, ein Zeitdruck
Osteoporose Lebensmittel mit viel Calcium und Vitamin D zuführen, Käse liefert mehr Calcium als Milch, grünes Gemüse und Salate, fettreicher Fisch, Eier und Butter enthalten Vitamin D
Reizdarmsyndrom Unverträgliche Lebensmittel ermitteln und weglassen, häufig gehören dazu fermentierte Lebensmittel, Laktose, Fructose und Süßstoffe
Sodbrennen und Reflux Magenschonende Ernährung anstreben, langsam essen, kleine Mahlzeiten, nicht zu spät essen, zu viel Fett und Reizstoffe vermeiden

Wie man an dieser Tabelle bereits erahnen kann, ist es immer wichtig, die Ursache für die Beschwerden zu ermitteln, bevor eine Ernährungsumstellung oder -anpassung angestrebt wird.

Daher ist bei konkreten Beschwerden eine vorherige Diagnostik immer empfehlenswert.

5 Tipps für eine vollwertige Ernährung

Abschließend gibt es hier noch einmal fünf konkrete Tipps für eine vollwertige Ernährung:

  • Tipp 1: Lebensmittelpyramide und Regelwerk der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bieten eingehende Ratschläge bei der Wahl der richtigen Lebensmittel.
  • Tipp 2: Nutze vollwertige Lebensmittel, statt leerer Kalorien.
  • Tipp 3: Vermeide Haushaltszucker, denn er ist in jeglicher Form nicht wirklich gesund.
  • Tipp 4: Wenn du Lust darauf hast, sind Fast-Food und Softdrinks okay, sollten aber keinesfalls die Regel sein. Gleiches gilt für Süßigkeiten.
  • Tipp 5: Fang an zu leben und beschäftige dich nicht nur damit, was du als nächstes isst.

Bei all den Ernährungstipps ist es vor allem wichtig, sein eigenes Leben nicht zu vergessen. Ernährung bedeutet heutzutage leider für zahlreiche Personen eine regelrechte Wissenschaft.

Dennoch ist es wichtig, einfach mal Spaß zu haben – Wozu selbstverständlich auch mal Schokolade gehört.

Fazit

In einer Gesellschaft, in der Beruf und Familie regelrechte Zeitfresser sind, ist eine gesunde Ernährung fast zu einer unüberwindbaren Aufgabe geworden. Diese ist jedoch umso wichtiger, um eine Gesunderhaltung zu gewährleisten – Was eigentlich nicht allzu schwer ist, dank geeigneter Kochbücher, die der Markt zu bieten hat.

Zudem gibt es unterschiedliche Empfehlungen seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und die sogenannte Ernährungspyramide. Beides bietet gute Tipps und Ratschläge, um für sich selbst eine angemessene Ernährungsweise anzustreben und diese möglichst gesund zu gestalten.

Mit einzukalkulieren sind selbstverständlich bestehende Krankheiten, bei der eine besondere Ernährungsform sinnvoll ist. Das gleiche gilt für Übergewicht oder eine Sportlerernährung.

Anlaufstellen für Hilfe von außen gibt es genügend, sofern man sich im Dschungel der Ernährungsexperten nicht mehr zurechtfindet.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.tk.de/techniker/leistungen-und-mitgliedschaft/leistungen/wenn-sie-chronisch-krank-sind/schulung-chronisch-kranker/ernaehrungsberatung/wo-finde-ich-einen-ernaehrungsberater-2007772

[2] https://www.dge.de/presse/pm/so-dick-war-deutschland-noch-nie

[3] https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge

[4] https://www.bzfe.de/inhalt/die-aid-ernaehrungspyramide-640.html

[5] https://www.zeit.de/2017/10/ernaehrung-gesundheit-krankheiten-diaeten-heilung