Brustschmerzen
Zuletzt aktualisiert: 3. März 2021

Brustschmerzen müssen nicht immer auf eine lebensbedrohliche Erkrankung hindeuten. Besonders bei Frauen tritt regelmässig ein Spannen und Ziehen in den Brüsten vor der Menstruation auf. Bei Männern sind die Schmerzen in den Brüsten eher seltener, jedoch nicht ausgeschlossen.

In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Brustschmerzen wissen solltest. Ganz am Schluss zeigen wir dir auch verschiedene Tipps & Tricks sowie Behandlungen gegen die Schmerzen in der Brust.




Das Wichtigste in Kürze

  • Brustschmerzen sind immer ernst zu nehmen. Denn es kann sein, dass dahinter eine lebensbedrohliche Krankheit wie ein Herzinfarkt steckt. Nicht jede Person reagiert mit gleich starken Symptomen. In jedem Fall sollte bei einem Arzt nachgefragt werden.
  • Die häufigste Ursache für Brustschmerzen bei Frauen ist zyklusbedingt. Vor der Periode spüren Frauen oft ein Ziehen oder Spannen in den Brüsten.
  • Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, gibt es verschiedene Behandlungsarten gegen die Schmerzen in der Brust. Es gibt Therapien, Arzneimittel und viele Hausmittel die dagegen helfen sollen.}

Definition: Was sind Brustschmerzen?

Brustschmerzen können durch viele Ursachen entstehen. Jedoch denken die meisten Personen bei Schmerzen in der Brust sofort an einen Herzinfarkt. Die Schmerzen in der Brust stellen sich meistens als Druckgefühl, Stechen, Brennen oder Ziehen dar. Engegefühl und Atemnot gehören auch zu den häufigsten Symptomen. (Welche alarmierenden Anzeichen zu einem Herzinfarkt zählen, findest du weiter unten.)

Der Thorax (Brustkorb) erstreckt sich über den ganzen Oberkörper zwischen Brustbein und vorderen und hinteren Rippen sowie Wirbelsäule. Darunter befinden sich viele Organe wie Herz, Lunge, Speiseröhre, Magen und die Aorta sowie viele Muskeln. Veränderungen an diesem gesamten Innenleben können zu Brustschmerzen führen.

Hintergründe: Was du über Brustschmerzen wissen solltest

Damit du dich in der Thematik «Brustschmerzen» besser zurechtfindest, haben wir die häufigst gestellten Fragen genauer unter die Lupe genommen und nachfolgend beantwortet.

Woher kommen Brustschmerzen?

Stress, Verspannungen, Wirbelblockaden, zu enge Kleidung (vor allem BH) oder falsche Haltung können Auslöser für Brustschmerzen sein. Veränderungen des Hormonhaushalts vor allem während einer Schwangerschaft, während der Menstruation oder während der Einnahme von Anabolika können ebenfalls Schmerzen in der Brust verursachen. Diesen Symptomen kann meistens ohne chemische Arzneimittel entgegengewirkt werden.

Übermässiger Verzehr von Alkohol, fettigen Speisen und Nikotin sind Teil eines ungesunden Lebensstils und können ebenfalls zu Brustschmerzen führen. Insbesondere bei Sodbrennen und Gewichtszunahme hilft meistens bereits eine Umstellung zur ausgewogenen und gesunden Ernährung.

Es können aber auch schwere Erkrankungen wie ein Speiseröhrenriss, Herzinfarkt oder ein Pneumothorax (1) durch Brustschmerzen erkannt werden. Pneumothorax ist eine Luftansammlung im Brustkorb, wo sich normalerweise keine Luft befinden sollte.

Ab welchem Alter können Schmerzen in der Brust auftreten?

Brustschmerzen können bei Kindern bereits ab 12 Jahren vorkommen. Dies hängt dann oft mit einem Wachstumsschub und der Veränderung des Körpers zusammen.

Erst recht während der Pubertät bei Frauen und später im gebärfreudigen Alter zwischen 20 und 30 Jahren verspüren sie ein ziehen oder spannen in der Brust oder schmerzen an der Brustwarze. Nach der Menopause also in den Wechseljahren werden diese Beschwerden abnehmen.

Haben nur Frauen oder auch Männer Brustschmerzen?

Männer können ebenfalls Brustschmerzen haben. Es ist jedoch unwahrscheinlicher als bei Frauen. Besonders bei vergrösserten Brustdrüsen (Gynäkomastie) oder chronischen Erkrankungen können bei Männern ein ziehen oder Spannungsgefühle auftreten. Eine Gewichtszunahme oder Veränderung des Körperbaus durch die Einnahme von Anabolika kann bei Männern ebenfalls zu Beschwerden im Brustbereich führen.

Männer haben seltener Brustschmerzen als Frauen.

Medikamente gegen Prostataerkrankung, Magenmittel oder bestimmte Pflegeprodukte können ebenfalls Wirkstoffe enthalten, welche Schmerzen in der Brust verursachen können. Bespreche solche Nebenwirkungen mit deinem Arzt.

Männer können sich bei Schmerzen in der Brust bei einem Andrologen melden. Dieser beschäftigt sich mit der Lehre der männlichen Geschlechtsteile. Ebenfalls helfen kann eine Klinik, welche sich auf Brusterkrankungen spezialisiert hat.

Frauen sind hingegen öfter von diesen Leiden betroffen. Die häufigste Ursache ist die zyklusbedingte Veränderung der Hormone und dadurch Vergrösserung der Brüste.

An welchen Körperstellen kannst du Schmerzen in der Brust spüren?

Schmerzen in der Brust können bis in den Rücken, Bauch, Speiseröhre, Arme, Kiefer und Beine ausstrahlen. Sollten sich die Schmerzen intensivieren und länger anhalten, ist es zu empfehlen einen Arzt über die Beschwerden zu informieren. Erläutere dem Doktor deine Beobachtungen, um die Diagnose präzise machen zu können.

Welche Symptome deuten auf Brustschmerzen hin?

Bei jeder Person sind die Symptome individuell zu deuten. Jedoch gehören folgende Anzeichen zu den häufigst auftretenden in Bezug auf Brustschmerzen:

  • Berührungsempfindlichkeit der Brust
  • Spannungsgefühl im Brustbereich
  • Schmerzende Brustwarzen
  • Rückenschmerzen

Treten Atemnot und Beklommenheit sowie Angstzustände ein, ist unverzüglich der Notarzt zu rufen, denn dann kann es sich um einen Herzinfarkt handeln. Hier zählt jede Minute.

Nach welchen Aktivitäten kannst du Brustschmerzen bekommen?

Spezifische Bewegungen können Brustschmerzen hervorrufen. Wenn du dich z.B. bei Yoga dehnst, kannst du ein ziehen in der Brust spüren. Falls du Joggen gehst oder allgemein Sport machst und dein Sport-BH deine Brust zu wenig stützt, kannst du dadurch auch Schmerzen erhalten.

Warum haben Frauen Brustschmerzen vor der Periode?

Durch hormonelle Veränderungen im Körper verspüren Frauen vor ihrer Periode oft Schmerzen in der Brust. Die genaue Ursache ist aber immer noch ungeklärt. Ärzte vermuten, dass die Schwankungen der Sexualhormone einen grossen Einfluss darauf haben.
Die häufigste Ursache für Brustschmerzen ist die hormonelle Veränderung im Körper.

In der ersten Phase des Zyklus dominieren Östrogene, welche zu Wassereinlagerungen (Ödeme) im Brustgewebe führen. Diese Einlagerungen vergrössern die Brüste vorübergehend und lösen somit ein Schmerz oder Spannen in dieser Gegend aus.

In der zweiten Hälfte des Zyklus überwiegt das Gelbkörperhormon (Progesteron), welches den Menstruationszyklus reguliert.

Die zyklusbedingten Brustschmerzen werden in der Fachsprache «Mastodynie» genannt. Während den Wechseljahren lindern sich die Beschwerden meistens.

Wenn du zusätzliche Hormone wie z.B. die Pille oder das Stäbchen zur Verhütung einsetzt, ist ebenfalls der Hormonhaushalt verändert. Oft sind Brustschmerzen die unangenehmen Nebenwirkungen von solchen Präparaten. Falls solche Nebenwirkungen bei dir auftreten, melde dich bei deinem Frauenarzt und lasse dich beraten. (2)

Wann können Schmerzen bei Frauen in der Brust während der Schwangerschaft auftreten?

Schmerzen in der Brust ist ein erstes Anzeichen einer Schwangerschaft. Denn dein Körper bereitet sich kurz nach der Befruchtung der Eizelle auf die zukünftige Still-Aufgabe vor. Das Drüsengewebe der Brust verändert sich, die Brüste werden dadurch berührungsempfindlicher und grösser. Dabei können Spannungsgefühle, schmerzende Brustwarzen oder allgemein Brustschmerzen auftreten.

Während dem Stillen kann gestaute Muttermilch auch Brustschmerzen verursachen. Wird das Baby falsch angelegt oder vergeht zwischen den Stillmahlzeiten zu viel Zeit, kann es einen Milchstau in der Brust geben.

Wärme hilft bei einem Michstau den Milchfluss zu reaktivieren.

Die Brust kann anschwellen und schmerzen. Um einer Brustentzündung entgegenzuwirken, muss der Milchstau möglichst schnell gelöst werden. Meistens hilft dabei bereits etwas Wärme wie z.B. eine warme Dusche oder ein entspannendes heisses Bad, welches die Milch wieder fliessen lässt.

Verhärtete oder schmerzhafte Brüste sind während der Schwangerschaft und Stillzeit ganz normal. Du musst dir also keine Sorgen machen. Wenn du dich aber trotzdem unsicher fühlst, kontaktiere deinen Frauenarzt.

Welche möglichen Erkrankungen gibt es bei Brustschmerzen?

Hier werden die Erkrankungen in zwei unterschiedliche Gruppen aufgeteilt. Es gibt die lebensbedrohlichen und nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen. (3)

Lebensbedrohliche Erkrankungen

In weiterer Folge erhältst du eine Übersicht über Krankheiten, die keinesfalls zu unterschätzen sind.

Erkrankung / Erklärung Symptome
Herzschmerzen
(Angina pectoris)

Vorübergehende Durchblutungsstörung

Starke, stechende Brustschmerzen, Engegefühl, Atemnot und Schmerzen bis in die linke Schulter und Kiefer

Dauer: nur einige Minuten

Herzinfarkt
(Myokardinfarkt)
sehr ausgeprägte Schmerzen im Brustkorb, hinter Brustbein, Engegefühl, Stechen in der linken Brust, Atemnot, Schmerzen bis in die linke Schulter, Oberbauch (bei Frauen extremer), Hals und Unterkiefer, Rücken, begleitet von Todesangst, Übelkeit und Schweissausbrüchen

Dauer: länger als 20 Minuten

Bluthochdruck Schmerzen im Brustbein, Atemnot, Herzschmerzen bei Blutdruckspitzen von bis zu 230 mmHg
Lungenentzündungen
(Pneumonie)
husten, Stechen in der Brust, Schmerzen im Brustkorb, hohes Fieber, angestrengtes Atmen und Auswurf
Pneumothorax

Luft zwischen Brustwand und Lunge

akute Atemnot, Stechen in der Brust, Erstickungsgefühl, Husten
Lungenkrebs Brustschmerzen, Atemnot, Heiserkeit, Husten, blutiger Auswurf
Herzbeutelentzündung
(Perikarditis)
Fieber, Kurzatmigkeit, Stechen in der Brust, welches sich beim Einatmen und Husten sowie auf links liegender Seite verschlechtern
Aortenklappenverengung
(Aortenklappenstenose)
Herzstechen, starke Schmerzen in der Brust, Engegefühl im Brustkorb, Atemnot

Dauer: Schmerzen nehmen langfristig zu

Mitralklappenprolaps

Herzklappenfehler

Brustschmerzen
Aortendissektion

Riss in der Gefässwand der Hauptschlagader

unerträgliche Schmerzen in der Brust bis in den Rücken, Bauch und Beine
Mittelfellentzündung
(Mediastinitis)
Ziehen in der Brust, hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl, Bewusstseintrübung
Brustfellentzündung
(Pleuritis)
Fieber, Kurzatmigkeit, stehende Schmerzen im Brustbereich welche sich beim Huste und Atmen verstärken
Speiseröhrenriss

Reflux-Krankheit

heftiges Bruststechen

NICHT lebensbedrohliche Erkrankungen

  • Sodbrennen: saures Aufstossen, Leiden im Bereich des Brustbeins
  • Wirbelblockaden: Brust- und Rückenschmerzen, Brustwirbelsäule
  • Verspannungen und Muskelkater: Schmerzen im oberen Rücken bis in den Brustbereich bei Bewegung
  • Rippenfraktur und Rippenprellung: Schmerzen beim Atmen, Husten und Lachen in der Brust
  • Interkostalneuralgie: Stechen oder Brennen in der Brust
  • Zwerchfellhernie: starke Schmerzen im Brustkorb
  • Psyche: Beklommenheit, Schmerzen in der Brust, Ängste, Stress
  • Beschwerden der Bauchspeicheldrüse und Gallenblase: Oberbauch schmerzt und strahlt in den Brustbereich aus wodurch ein Ziehen entsteht
  • Roemheld-Syndrom: Stechen in der linken Brust, Druckgefühl und Herzstechen
  • Tietze-Syndrom: Brustbein- und Rippenschmerzen
  • Morbus-Bechterew (rheumatisch): Stechen in der Brust
  • Zysten: heftige Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen, Schmerzen beim Stuhlgang, Brustschmerzen

Wann sind Brustschmerzen gefährlich?

In der vorherigen Tabelle und Auflistung haben wir bereits geklärt, welche Symptome auf eine lebensbedrohliche oder nicht lebensbedrohliche Lage hindeuten. Dennoch gilt, dass Brustschmerzen äusserts gefährlich sind, wenn folgende Punkte zutreffen:

  • Schmerzen treten plötzlich ein
  • Brustschmerzen werden immer stärker
  • Sie dauern länger als fünf Minuten
  • Betroffene Person ist blass, kaltschweissig und ängstlich

Bei diesen Symptomen ist sofort der Notarzt zu rufen, denn es deutet auf einen Herzinfarkt hin. Hier kann jede Minute das Leben der Person retten. (4)

Brustschmerzen: Die besten Behandlungen, Tipps & Tricks gegen Brustschmerzen

Es gibt viele verschiedene Behandlungen und Tricks gegen Brustschmerzen. Wichtig ist, dass du zuerst mit deinem Doktor besprichst, welche Art von Brustschmerzen du hast. Nachdem dein Arzt die Diagnose gemacht hat, kann er dir sagen, welche Methode für dich am wirksamsten ist.

Behandlungen gegen Brustschmerzen

Nachfolgend findest du Behandlungen gegen die häufigst auftretenden Ursachen von Brustschmerzen. Dies ist keine abschliessende Aufzählung. Kläre mit deinem Arzt die für dich passende Vorgehensweise ab.

Brustschmerzen aufgrund von Zysten

Zysten können punktiert werden. Das bedeutet, dass die Zysten aufgestochen werden und die darin gesammelte Flüssigkeit abgelassen wird. Danach sollte sich der Druck auf das umliegende Gewebe verringern und die Brustschmerzen nachlassen.

Zysten sind meistens harmlos. Wenn sie jedoch auf bestimmte Organe drücken oder grösser werden, können diese Probleme auslösen. (5)

Hormonelle Brustschmerzen

Hat der Doktor hormonelle Brustschmerzen bei dir diagnostiziert, kann er dir passende Hormonpräparate verschreiben. Das Ungleichgewicht wird sich dadurch verringern und deine Schmerzen in der Brust nachlassen.

Brustkrebs durch Brustschmerzen erkannt

Sollte dein Arzt Brustkrebs festgestellt haben, wird er dir die geeignete Therapie vorschlagen. Die meist angewendeten Krebstherapien sind; Operationen, Chemotherapie oder Strahlentherapie. Wird der Brustkrebs frühzeitig erkannt, stehen die Chancen gut, dass der Krebs durch die heutige Technologie und Wissen geheilt werden kann.

Brustschmerzen durch Wirbelblockaden

Die richtigen Handgriffe können deine Wirbelblockade lösen und deine schmerzen in der Brust lindern. Suche dazu deinen Therapeuten auf und lasse dich von der Blockade befreien.

Arzneimittel gegen Schmerzen in der Brust

Einige Erkrankungen lassen sich auch mit Arzneimittel beseitigen. Lasse dich dafür von deinem Arzt beraten, damit du den richtigen Wirkstoff für deine Diagnose erhältst.

Brustschmerzen bei Reflux-Krankheit (Rückfluss)

Wenn du unter dem Rückfluss der Magensäure leidest, kannst du dagegen Medikamente einnehmen. Einerseits gibt es Tabletten gegen die Schmerzen, andererseits gibt es welche, die die aggressive Magensäure unterdrücken und die überschüssigen Saft auflösen.

Frage dazu deinen Arzt, welches Arzneimittel für dich das richtige ist.

Angina pectoris als Ursache der Brustschmerzen

Leidest du an dieser Erkrankung, kann dir dein Arzt Wirkstoffe zur Inhalation verschreiben. Diese versprechen eine schnelle Hilfe und senken zugleich den Blutdruck. Deine Brustschmerzen sollten sich dadurch lindern.

Hausmittel gegen Brustschmerzen

Hier haben wir dir einige Hausmittel zur Bekämpfung von Brustschmerzen aufgelistet. Wenn du genau weisst, woher deine Brustschmerzen stammen, kannst du diese Hausmittel anwenden. Falls dir der Grund deiner Schmerzen noch unbekannt ist, erkundige dich zuerst bei deinem Arzt, welche Methode zur Linderung deiner Brustschmerzen geeignet ist.

Quarkwickel gegen Brustschmerzen

Nimm dazu gekühlten Speisequark und streiche ihn auf ein Tuch oder eine Kompresse. Trage ca. einen halben Zentimeter dicke Schicht auf das Tuch / Kompresse auf. Falte den Wickel zusammen, sodass sich der Quark zwischen zwei Stofflagen befindet. Lege nun den Quarkwickel auf die schmerzende Stelle.

Pflanzliche Präparate bei zyklusbedingten Brustschmerzen

Wenn du auf chemische Schmerzmittel verzichten möchtest, gibt es auch pflanzliche Präparate, die dir deine Schmerzen lindern können. Hierzu zählt zum Beispiel der Mönchspfeffer.

Brustschmerzen

Akupunktur kann zyklusbedingte Brustschmerzen lindern. (Bildquelle: Katherine Hanlon/ unsplash.com)

Hilfreich können auch Entspannungsübungen, Meditationen oder Akupunktur sein. Erkundige dich bei deiner Frauenärztin / Frauenarzt. Sie können dich dabei unterstützen und beraten.

Zusätzliche Tipps bei Brustschmerzen

Kleinigkeiten, die vielleicht gar nicht in erster Linie mit Brustschmerzen in Verbindung gebracht werden, können deine Beschwerden bereits lösen. Eine richtige Körperhaltung, passende Kleider und eine bewusste Ernährung können schon Wunder bewirken. (6)

Richtige Haltung gegen Brustschmerzen

Achte auf deine Haltung, dadurch kannst du nicht nur Brustschmerzen, sondern auch Rücken- oder Nackenschmerzen vorbeugen.

Ein regelmässiges Training und bewusste Haltungsübungen führen nachhaltig zu einer richtigen Haltung deines Körpers.

Passender BH bei Schmerzen in der Brust

Ein zu enger BH oder zu enge Kleidung können Schmerzen in der Brust auslösen. Lasse dich in einer Boutique beraten, welche Grösse für dich passend ist, damit deine Schmerzen im Brustbereich abklingen.

Ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung gegen Brustschmerzen

Nicht nur die Ernährung, sondern auch genügend Sport haben einen grossen Einfluss auf unseren gesamten Körper und unser Wohlbefinden. Durch übermässiges Essen kann sich dein Körper verändern und mehr Fett ansammeln. Dies kann zu Spannen oder Dehnen in deinem Brustbereich führen, da sich das ganze Gewebe neu formen muss.

Fazit

Brustschmerzen müssen nicht immer einen lebensbedrohlichen Hintergrund haben. Manchmal erscheinen Symptome als unerträglich, aber die Erkrankung ist harmlos. Es kann aber auch umgekehrt sein. Leichte Anzeichen sollten trotzdem auch ernst genommen und ärztlich untersucht werden. Dein Arzt wird deine Anamnese aufnehmen und die für dich passende Behandlung vorschlagen.

Die Untersuchung läuft bei Männern und Frauen gleich ab. Frauen können sich dafür bei Ihrem Frauenarzt melden, Männer können den sogenannten Andrologen aufsuchen. In beiden Fällen können auch spezialisierte Kliniken für Brustschmerzen besucht werden.

Desto schneller die Ursache erkannt wird, desto schneller kann die richtige Behandlung gestartet und die Schmerzen in der Brust gelindert werden.

Bildquelle: Guillem/ 123rf

Einzelnachweise (6)

1. Pneumathrox ist eine krankhafte Luftansammlung im Brustkorb.
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2. Brustschmerzen vor der Periode
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3. Mögliche Erkrankungen bei Brustschmerzen
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4. Alarmierende Symptome bei Brustschmerzen
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5. Informationen rund um Zysten
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6. Zusätzliche alltägliche Tipps bei Brustschmerzen
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