Ayurveda Ernährung
Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2021

Im Zusammenhang mit einer gesunden Lebensweise und verschiedenen Heilmethoden fällt der Fokus oftmals auf Ayurveda. Doch was ist Ayurveda eigentlich? Wie funktioniert die ayurvedische Ernährung? Diese und weitere Fragen werden in diesem Artikel für dich beantwortet.

Dir werden die Grundlagen von Ayurveda nähergebracht und erklärt, wann eine ayurvedische Ernährung sinnvoll ist und wie sie sich zusammensetzt. Wenn du die ayurvedische Ernährung für dich ausprobieren willst, erfährst du außerdem, welcher Ayurveda-Typ auf dich zutrifft und welche Rezepte du ausprobieren kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ayurveda ist eine Heilkunst und hat ihren Ursprung in Indien. Dort wird Ayurveda seit über 5000 Jahren praktiziert. Das Ziel von Ayurveda ist, den Körper zu entgiften, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die Gesundheit bis in das hohe Lebensalter zu erhalten.
  • Neben Yoga, Massagen und Pflanzenheilkunde ist die Ernährung ein zentraler Bestandteil von Ayurveda. Dabei spielen vor allem die Gewürze eine wichtige Rolle. Sie wirken gesundheitsförderlich und beeinflussen Körper und Geist positiv.
  • Die ayurvedische Ernährung wird individuell an den jeweiligen Dosha-Typ angepasst. Befinden sich alle drei Doshas im Gleichgewicht, bedeutet dies Gesundheit von Körper und Geist. Ist das nicht der Fall, kann das Ungleichgewicht die Ursache für Krankheiten sein. Mit einer individuell angepassten Ernährung kann das Gleichgewicht zwischen den drei Doshas wiederhergestellt werden.

Ayurveda Ernährung: Was du wissen solltest

Wenn du dich ayurvedisch ernähren möchtest, solltest du dich vorab umfassend darüber informieren. Im Folgenden beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen. Damit kannst du entscheiden, ob eine ayurvedische Ernährung für dich sinnvoll ist und erfährst, wie sie funktioniert.

Was ist Ayurveda?

Ayurveda ist eine indische Heilkunde und mehr als 5000 Jahre alt. In die deutsche Sprache übersetzt bedeutet es „Wissen vom Leben“. Ayurveda ist nicht nur eine Heilkunst, sondern ein ganzheitliches Lebenskonzept. Ayurveda ist als medizinische Wissenschaft durch die Weltgesundheitsorganisation anerkannt und in Indien von großer Bedeutung. Dort gibt es über 400.000 registrierte ayurvedische Ärzte und über 250 anerkannte Universitäten und Fachhochschulen lehren die ayurvedische Medizin. (1)

Ayurveda hat zum Ziel, den Körper zu entgiften, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die Gesundheit bis in das hohe Lebensalter zu erhalten. Die zentralen Elemente von Ayurveda sind die Ayurveda Massage und Reinigungstechniken sowie Yoga und Pflanzenheilkunde. Ein weiteres Element ist die Ernährung, auf die in den folgenden Fragen genauer eingegangen wird.

Was ist ayurvedische Ernährung?

Die Grundlage der ayurvedischen Ernährung sind individuell zusammengestellte Speisen, die gleichzeitig gut verträglich sind. Bei der Umstellung der Ernährung richtet sich die Zusammenstellung nach den physischen und mentalen Bedürfnissen der Person und nach ihrem Dosha-Typ.

Im Ayurveda wird die Ernährung individuell an den jeweiligen Dosha-Typ angepasst.

Die Lebensmittel werden außerdem passend zu den Tages- und Jahreszeiten gewählt.

Grundsätzlich hat Nahrung die Aufgabe, den Körper mit Nährstoffen zu versorgen, zum Beispiel mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen, und den Energiebedarf des Körpers zu decken.

Aus ayurvedischer Sichtweise wird die Funktion der Nahrung um die Ganzheitlichkeit erweitert. So kommt es nicht nur darauf an, wie qualitativ die Nahrung ist. Zusätzlich wird die Zubereitungsart und die Funktionsweise des Verdauungssystems berücksichtigt. Demnach ist ein guter Stoffwechsel essenziell für unsere Gesundheit. Die Ayurveda-Ernährung wird also ganzheitlich zur Behandlung und Vorsorge genutzt.

Wann ist die ayurvedische Ernährung sinnvoll?

Durch die richtige Ernährung können laut Ayurveda Krankheiten vermieden und der Alterungsprozess verlangsamt werden. Wir wollen nun beispielhaft darauf eingehen, inwiefern und bei welchen Krankheiten die ayurvedische Ernährung hilfreich sein kann.

Ayurveda Ernährung

Ayurvedische Ernährung sorgt für ganzheitliche Gesundheit. Durch sie können verschiedene Krankheitsbilder vermieden werden. (Bildquelle: cottonbro/ Pexels.com)

Es gibt einige ayurvedische Heilkräuter, deren positive Effekte wissenschaftlich bestätigt sind. Die Juckbohne beispielsweise wirkt bei der Erkrankung Parkinson zwei bis dreimal so stark gegen die Schüttelsymptome als künstliche Präparate. Schlangenholz dagegen führt zu einer Senkung des Blutdrucks. Das ayurvedische Heilkraut Kleines Fettblatt wirkt gegen Vergesslichkeit. (2)

Des Weiteren verhilft das ayurvedische Präparat Arogyavardhini vati dazu, erhöhte Blutfettwerte zu senken. (3) Dieses Präparat wird außerdem dazu verwendet, den Testosteron-Spiegel zu erhöhen. Ein weiteres ayurvedisches Heilmittel, das Trikatrayadi Lauha, kann gegen ernährungsbedingten Eisenmangel eingesetzt werden. Es erhöht nachweislich die Hämoglobinwerte. (4)

Verschiedene Studien belegen die Wirksamkeit von ayurvedischer Ernährung.

In einer weiteren Studie konnte außerdem die positive Wirkung von Ayurveda auf das Gewicht bei Adipositas-Patienten nachgewiesen werden.

Durch Ayurveda-Behandlungen, die sich hierbei durch ayurvedische Ernährung, Yoga und einer Anpassung der Lebensgewohnheiten zusammensetzten, konnte bei allen Probanden eine Gewichtsreduktion nachgewiesen werden. (5) Ayurveda wird auch bei Detox-Diäten zum Abnehmen und zur Entschlackung praktiziert.

Wie unterscheidet sich die ayurvedische Ernährung zwischen den verschiedenen Ayurveda-Typen?

Ayurveda unterscheidet zwischen drei verschiedenen Typen, den sogenannten Doshas: Vata, Pitta und Kapha. Vata basiert auf den Prinzipien von Raum und Bewegung und setzt sich aus Himmel und Luft zusammen. Pitta steht für das Prinzip der umwandelnden Energie und damit für Feuer und ein wenig Wasser. Kapha setzt sich zusammen aus Wasser und Erde und basiert auf den Prinzipien für Kohäsion und Masse.

Die Doshas sollen sich immer in einem Gleichgewicht befinden, dann sind Körper und Geist gesund. Gerät ein Dosha aus dem Gleichgewicht, ist dies die Ursache für Krankheiten.

Folgende Tabelle zeigt für jeden Dosha-Typ, welche Symptome auftreten, wenn er aus dem Gleichgewicht gerät. Zusätzlich wird aufgeführt, welche Lebensmittel und Geschmacksrichtungen für den jeweiligen Dosha passend sind.

Dosha-Typ Symptome Lebensmittel Gewürze
Vata Verstopfung, Blähungen, unregelmäßiger Stuhl, Unruhe, Schlaflosigkeit Wurzelgemüse, Nüsse, Getreideflocken, Kompott aus süßen Früchten, Butter, Sahne Ingwer, Fenchel, Kreuzkümmel, Zimt, Anis
Pitta Fieber, Rötungen, Entzündungen, Blutungen, Wut, Ärger Blattgemüse, Wurzelgemüse, Salat, Rohkost Kurkuma, Koriander, Fenchel, Kardamom
Kapha Jucken, Schwellung, Verdickung, Verschleimung, Ödeme, Schwere, Nässe Suppen, Eintöpfe, Vermeidung von Rohkost, Fleisch und Milchprodukten Chilli, Pfeffer, Ingwer, Kresse, Schnittlauch

Anhand der Symptome kannst du herausfinden, welcher Dosha-Typ auf dich zutrifft. Zusätzlich kannst du dem kleinen Überblick in der Tabelle entnehmen, welche Lebensmittel und Gewürze du dementsprechend zu dir nehmen solltest.

Was sind die wichtigsten Regeln der ayurvedischen Ernährung?

Die ayurvedische Ernährung basiert auf einigen Grundlagen. Im Folgenden geben wir dir 10 Tipps, auf die du unbedingt achten solltest.

  1. Iss nur dann, wenn du Hunger hast und höre mit dem Essen auf, bevor du komplett satt bist. Als Richtwert kannst du dir vorstellen, dass dein Magen dreiviertel gefüllt ist.
  2. Iss regelmäßig, am besten zu festen Zeiten und vermeide Zwischenmahlzeiten. Dabei sollten mindestens vier Stunden zwischen zwei Mahlzeiten liegen.
  3. Deine Hauptmahlzeit solltest du mittags zu dir nehmen, da die Verdauungskraft hier am stärksten ist. Das Frühstück sollte klein und leicht sein, abends solltest du etwas Leichtes und Warmes zu dir nehmen.
  4. Nehme gekochte Nahrung zu dir, die du vorzugsweise selbst zubereitest. Dabei sollte mindestens das Mittag- und Abendessen eine warme Mahlzeit sein.
  5. Wichtig ist es, im richtigen Tempo zu essen: nicht zu schnell und nicht zu langsam. Kaue dabei sorgfältig und konzentriere dich darauf.
  6. Iss in entspannter Atmosphäre, das heißt im Sitzen, ohne Stress und an einem ruhigen Ort. Tu während des Essens keine anderen Dinge, wie arbeiten oder fernsehen.
  7. Bereite Speisen immer mit frischen Nahrungsmitteln zu, möglichst aus Eigenanbau oder Bioläden, die nicht mit Düngemitteln oder Schadstoffen versetzt sind. Damit stellst du gute Qualität sicher.
  8. Trinke täglich viel warmes, abgekochtes Wasser. Dazu eignen sich auch Kräutertees. Zu den Mahlzeiten sollst du allerdings, bis auf ein paar Schlucke heißes Wasser, nichts trinken.
  9. Ernähre dich typgerecht. Dazu musst du deine Ernährung individuell an deinen jeweiligen Dosha-Typ anpassen.
  10. Würze deine Mahlzeit. Gewürze wirken gesundheitsförderlich und unterstützen die Verdauung. Achte darauf, dass deine Mahlzeit alle sechs Geschmacksrichtungen enthält. Die richtige Reihenfolge lautet dabei wie folgt: süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb.

Welche Gewürze gibt es in der ayurvedischen Ernährung?

Gewürze spielen in der ayurvedischen Ernährung eine wichtige Rolle. Sie sollen einen großen Effekt auf die Gesundheit haben. Die sekundären Pflanzenstoffe in Gewürzen wirken bereits in kleinen Mengen und tragen im menschlichen Körper dazu bei, das Abwehrsystem zu stärken.

Ayurveda Ernährung

Die ayurvedische Ernährung legt großen Wert auf die Verwendung von Gewürzen, da diese einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. Jedes Gewürz hat seine eigenen Geschmacksrichtungen und Wirkungen. (Bildquelle: Pratiksha Mohanty/ Unsplash.com)

Die wichtigsten Gewürze der ayurvedischen Küche sind Nelken, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Senfsamen und Zimt. Sie wirken nicht nur positiv auf den menschlichen Körper, sondern auch auf dessen Geist und Psyche ein. Jedes Gewürz zeichnet sich durch spezifische Eigenschaften, Aromen und Wirkungen aus. Im Folgenden beschreiben wir jedes einzelne Gewürz genauer.

  • Nelken: Nelken schmecken bitter und scharf. Sie wirken kühlend, entzündungshemmend, antibakteriell und leicht schmerzlindernd.
  • Kurkuma: Kurkuma besitzt entzündungshemmende und entgiftende Eigenschaften. Es schmeckt bitter, scharf und herb und wirkt wärmend.
  • Ingwer: Dieses Gewürz stärkt das Immunsystem und regt die Verdauung an. Ingwer wirkt außerdem erhitzend, schmerzlindernd und kann bei Bauchschmerzen, Verstopfung sowie Erkältungen und Atembeschwerden helfen. Der scharfe Geschmack von Ingwer wird umso stärker, je länger man ihn in der Speise kocht. Grundsätzlich eignet sich Ingwer auch gut zum Abnehmen.
  • Kardamom: Kardamom schmeckt süß und scharf. Er wirkt kühlend und hilft gegen Übelkeit.
  • Koriander: Der aromatische Koriander wirkt kühlend, beruhigend und appetitanregend. Er schmeckt scharf und bitter.
  • Kreuzkümmel: Kreuzkümmel zeichnet sich durch seinen scharfen und bitteren Geschmack aus. Durch ihn werden Speisen bekömmlicher. Damit trägt er zu einer gesunden Verdauung bei und hat eine entblähende und wärmende Wirkung.
  • Chili: Chili regt den Stoffwechsel und die Verdauung an. Typisch für ihn ist sein scharfer Geschmack und seine wärmende Wirkung.
  • Senfsamen: Senfsamen schmecken scharf, bitter und herb. Sie wirken erhitzend, kräftigen die Verdauung und tragen zu innerer Ruhe sowie geistiger Klarheit bei.
  • Zimt: Der scharf und bitter schmeckende Zimt wirkt stark erhitzend. Er regt außerdem den Appetit und den Kreislauf an.

Wichtig ist allerdings, die Gewürze nicht überzudosieren. Denn in diesem Falle können sie auch negative Auswirkungen haben. Beispielsweise kann durch die Aufnahme von zu viel bitterem Geschmack die Kraft und die Ausdauer reduziert werden. (6)

Welche Rezepte gibt es für die ayurvedische Ernährung?

Wir wollen dir nun noch ein paar Rezept-Ideen für die ayurvedische Küche mit auf den Weg geben. Als wärmende Speisen eignen sich jegliche Formen von Porridge, Currys, Suppen und Eintöpfen.

Rezepte solltest du immer nach deinem jeweiligen Dosha-Typ auswählen.

Im Winter sind außerdem gefüllte Gurken mit Wurzelgemüse, die du mit Senfsamen und Kurkuma würzt,  lecker und passend. Ein Basilikum-Möhren-Chutney, Porridge mit Apfel und Zimt oder eine Goldene Milch mit Kurkuma sind weitere leckere Ideen.

Für den Sommer empfehlen wir dir grünen Spargel mit Kichererbsen-Soße oder ein Wassermelonen-Chutney. Dieses kann mit vielen Gewürzen, wie Kurkuma, Koriander, Ingwer, Kreuzkümmel und Fenchel verfeinert werden.

In der ayurvedischen Ernährung gibt es typische Rezepte für jede Jahreszeit. Wichtig ist es, die Speisen selbst zuzubereiten und Gewürze zu verwenden. (Bildquelle: Megumi Nachev / Unsplash.com)

Wie bereits erwähnt ist es bei allen Gerichten wichtig, dass du sie nur zu dir nimmst, wenn du hungrig bist. Achte auch darauf, dass du bei der Zubereitung nur saisonale und frische Zutaten verwendest.

Fazit

Die über 5000 Jahre alte indische Heilkunst Ayurveda kann angewendet werden, um den Körper und Geist ganzheitlich und bis in das hohe Alter gesund zu erhalten. Ayurveda sowie die ayurvedische Ernährung haben nachweislich positive Auswirkungen auf verschiedene Krankheitsbilder und wirken gesundheitsförderlich.

Bei der ayurvedischen Ernährung solltest du zu Beginn immer herausfinden, welcher Dosha-Typ du bist, damit die Ernährung darauf abgestimmt werden kann. Dabei sollte der Fokus auf der Verwendung der richtigen Lebensmittel und Gewürze liegen. Auch die anderen Regeln sollten befolgt werden. Um ganzheitlich ayurvedisch zu handeln, empfiehlt sich zusätzlich zur ayurvedischen Ernährung die Anwendung von ayurvedischen Massagen, Yoga und Pflanzenheilkunde.

Bildquelle: Nila Newsom / 123rf

Einzelnachweise (6)

1. Aerzteblatt.de: Ayurveda – Traditionelle Indische Medizin: Mehr als ein Wellnesstrend
Quelle

2. Spektrum.de: Ayurveda - der schwere Marsch gen Westen
Quelle

3. Fitreisen.de: Erhöhte Blutfettwerte können mit Ayurveda gesenkt werden
Quelle

4. Fitreisen.de: Ernährungsbedingter Eisenmangel kann mit Ayurveda behoben werden
Quelle

5. Ayurveda-campus.de: Durch eine Kombination aus Ayurveda und Yoga abnehmen
Quelle

6. Kinderarzt-grunert.de: Therapie über die Sinne im Ayurveda
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Ayurveda – Traditionelle Indische Medizin: Mehr als ein Wellnesstrend
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Fitreisen.de: Erhöhte Blutfettwerte können mit Ayurveda gesenkt werden
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Fitreisen.de: Ernährungsbedingter Eisenmangel kann mit Ayurveda behoben werden
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Ayurveda-campus.de: Durch eine Kombination aus Ayurveda und Yoga abnehmen
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Kinderarzt-grunert.de: Therapie über die Sinne im Ayurveda
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