Zuletzt aktualisiert: 13. Januar 2022

Achtsamkeit ist eine Art, auf deine Erfahrungen im gegenwärtigen Moment zu achten. Es geht darum, bewusst und wach zu sein, anstatt sich in Gedanken zu verlieren oder sich von Sorgen ablenken zu lassen. Wenn du Achtsamkeit übst, nimmst du wahr, was gerade passiert, ohne es als gut oder schlecht zu bewerten. Du beobachtest einfach die Gedanken und Gefühle, wenn sie auftauchen – ohne dich in ihnen zu verfangen – und lässt sie dann los, damit du wieder beobachten kannst, was um dich herum passiert.




Ratgeber

Warum solltest du Achtsamkeit trainieren?

Weil es gut für dich ist. Sie hilft, Stress, Ängste und Depressionen abzubauen, verbessert dein Immunsystem, stärkt dein Selbstbewusstsein und dein Mitgefühl für dich und andere, verringert dein Verlangen (nach Essen, Zigaretten usw.), macht dich bei der Arbeit oder in der Schule produktiver, weil du dich besser konzentrieren und aufmerksamer sein kannst. Und die Liste geht weiter…

Wie kann man Achtsamkeit trainieren?

Achtsamkeit ist eine Praxis. Es ist nichts, was du einmal machen kannst und dann für den Rest deines Lebens hinter dir lassen kannst. Du musst sie immer wieder üben, denn Achtsamkeit bedeutet nicht, den ganzen Tag lang achtsam zu sein; das wäre unmöglich. Betrachte Achtsamkeit stattdessen als eine Haltung oder eine Art, an die Dinge des täglichen Lebens heranzugehen – eine freundlichere, sanftere Herangehensweise, als wir sie normalerweise uns selbst und anderen gegenüber an den Tag legen.

Wie trainiert man Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist eine Praxis. Es ist nichts, was du einmal tun kannst und dann für den Rest deines Lebens hinter dir lassen kannst. Du musst immer wieder üben, denn bei der Achtsamkeit geht es nicht darum, etwas zu erreichen, sondern dort zu sein, wo du gerade bist, in diesem Moment. Und das erfordert ständige Aufmerksamkeit und Gewahrsein – was bedeutet, dass wir den ganzen Tag über immer wieder in den gegenwärtigen Moment zurückkehren müssen, egal, was um uns herum oder in unserem Kopf gerade vor sich geht.

Was sind die besten Tipps und Tricks, um Achtsamkeit zu trainieren?

Der beste Weg, Achtsamkeit zu üben, ist, achtsam zu sein. Das kann man nicht aus einem Buch oder einem Artikel lernen, sondern nur mit der Zeit und Erfahrung. Du musst bereit sein, neue Dinge auszuprobieren und zu experimentieren, damit sich deine Einstellung zur Achtsamkeit mit der Zeit ändert. Ich empfehle dir, klein anzufangen: Nimm dir jede Stunde des Tages eine Minute Zeit, in der du einfach nur dasitzt und beobachtest, was um dich herum passiert, ohne jegliche Ablenkung (kein Telefon, kein Computer). Das mag auf den ersten Blick wie eine sehr kurze Zeitspanne erscheinen, aber wenn wir bedenken, wie sehr unsere Gedanken in dieser Zeit abschweifen, wird es ziemlich bedeutsam. Nach einigen Wochen/Monaten solltest du diese Zeitspanne nach Möglichkeit verlängern, bis du schließlich jeden Tag mehr als eine halbe Stunde meditierst und gleichzeitig alle anderen Verpflichtungen wie z. B. deine Arbeit erledigst.

Was solltest du beachten, wenn du Achtsamkeit trainierst?

Achtsamkeit ist eine Art, auf deine Erfahrungen zu achten. Es geht darum, im gegenwärtigen Moment bewusst und wach zu sein, ohne zu urteilen oder zu reagieren. Wenn du dich in Achtsamkeit übst, wirst du vertrauter damit, wie die Dinge im Moment sind – wie sich dein Körper anfühlt, welche Emotionen in dir hochkommen – und das kann mit der Zeit helfen, Stress und Ängste zu reduzieren. Vielleicht merkst du, dass du weniger reagierst, wenn etwas passiert, das dich früher geärgert oder verärgert hat.

Wann solltest du Achtsamkeit trainieren?

Wann immer du kannst. Es ist eine gute Möglichkeit, den Tag zu beginnen, und hilft dir, den ganzen Tag über Stress abzubauen. Du kannst auch Achtsamkeit üben, wenn du dich ängstlich oder gestresst fühlst, weil etwas in deinem Leben gerade passiert – zum Beispiel, wenn du eine wichtige Prüfung in der Schule oder auf der Arbeit vor dir hast.

Welche Vorteile hat es, Achtsamkeit zu trainieren?

Achtsamkeit ist eine Art, deinem Leben Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht darum, im gegenwärtigen Moment bewusst und wach zu sein, ohne das, was du erlebst, zu bewerten. Wenn wir Achtsamkeit üben, wird unser Geist konzentrierter und ruhiger; wir fühlen uns besser in der Lage, mit allem umzugehen, was in unserem Leben auftaucht – Stress bei der Arbeit oder zu Hause, schwierige Emotionen wie Wut oder Traurigkeit, körperliche Schmerzen… Wir entwickeln auch eine größere Selbstwahrnehmung, so dass uns etwas (ein Gedanke/Gefühl) nicht mehr so sehr überrascht, weil wir es als das erkennen, was es ist, anstatt automatisch aus Gewohnheit zu reagieren. Das hilft uns, klügere Entscheidungen zu treffen, anstatt einfach aus einem Impuls heraus zu handeln, was später zu Reue führen kann.

Welche Alternativen zur Achtsamkeitstraining gibt es?

Es gibt viele Alternativen zur Achtsamkeitspraxis. Die häufigste Alternative ist, gar nicht zu üben, was zu Leiden und Unzufriedenheit im Leben führt. Andere Alternativen sind fernzusehen oder im Internet zu surfen, aber auch diese Aktivitäten führen uns nicht zum Glück. Wir können auch andere Formen der Meditation ausprobieren, z. B. Konzentrationsübungen (z. B. sich auf ein Mantra konzentrieren) oder Einsichtsübungen (z. B. über die Unbeständigkeit nachdenken). Je nach Persönlichkeitstyp und Lebenszielen können diese Methoden für manche Menschen effektiver sein als für andere, aber sie erfordern immer noch Anstrengungen von uns, wenn wir wollen, dass sie effektiv funktionieren. Achtsamkeit verlangt nichts von dir, außer dass du mit offenem Geist und offenem Herzen aufmerksam bist – es liegt an dir, was als Nächstes passiert.

Welche Hilfsmittel kannst du nutzen, um Achtsamkeit zu trainieren?

Es gibt viele Hilfsmittel, die du nutzen kannst, um Achtsamkeit zu praktizieren. Zu den bekanntesten gehören Meditation, Yoga und Atemübungen. Achtsamkeit ist auch Teil der buddhistischen Tradition, die als Vipassana- oder Einsichtsmeditation bekannt ist. Dabei sitzt man für längere Zeit in Stille und konzentriert sich auf den Atem und die Körperempfindungen. Andere Formen meditativer Praktiken wie Tai Chi Chuan (eine chinesische Kampfsportart) erhöhen nachweislich die Achtsamkeit, indem sie den Menschen helfen, ihre Aufmerksamkeit klarer auf das zu richten, was sie gerade tun, ohne sich von anderen Gedanken oder Gefühlen ablenken zu lassen.

Bildquelle: 123rf / alexandersafonov

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